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FKZ 3726 71 201 0 - Umsetzung der EU-Richtline zur Bodenüberwachung und für Bodenresilienz (Soil Monitoring Law, SML)“

Auftraggeber
Veröffentlicht
20.07.2026
Angebotsfrist
01.09.2026
REFOPLAN 2026: „Umsetzung der EU-Richtline zur Bodenüberwachung und für Bodenresilienz (Soil Monitoring Law, SML)“ Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union haben im November 2025 die Europäische Richtlinie zur Bodenüberwachung und für Bodenresilienz verabschiedet (Soil Monitoring and Resilience Law, EU 2025/2360). Sie stellt den ersten europaweit verbindlichen Rechtsrahmen zum Schutz der Böden dar. Übergeordnetes Ziel der Richtlinie ist es sicherzustellen, dass alle Böden in der EU bis 2050 in einem gesunden Zustand sind und dass der gesunde Zustand von Böden erhalten bleibt. Die Mitgliedstaaten haben 3 Jahre Zeit, um die neuen Vorgaben in nationales Recht zu überführen. Ziel des Projektes ist es, fachliche und administrative Fragestellungen im Rahmen der Umsetzung der EU-Bodenrichtlinie in Deutschland aufzubereiten, zu strukturieren und ihre Bearbeitung zu unterstützen. Im Fokus des Vorhabens stehen insbesondere die Bereiche Bodenmonitoring, Bewertung der Bodengesundheit und Umgang mit kontaminierten Standorten. Die Arbeiten dienen dazu, bestehenden Anpassungsbedarf zu identifizieren sowie Abstimmungsprozesse zwischen den beteiligten Akteurinnen und Akteuren auf Bundes- und Länderebene zu organisieren und fachlich zu begleiten. Ein weiteres Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts für eine gestufte Öffentlichkeitsbeteiligung

Zeitplan

Veröffentlichung
20.07.26
Fragenfrist
01.09.26
Abgabefrist
01.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
de-open
Erfüllungsort
Bonn, Deutschland
E-Mail
ticket@bescha.bund.de
Telefon
0228 99 610 1234

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Die Qualifikation der Anbieter und gegebenenfalls von Kooperationspartner*innen sind durch die Angabe von nachprüfbaren Referenzen in Form von Eigenerklärungen nachzuweisen. Dazu gehören Kurzinformationen über einschlägige erfolgreich abgeschlossene Projekte, Arbeitsschwerpunkte, Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten des Auftragnehmers und gegebenenfalls seiner Kooperationspartnerinnen und -partnern sowie eine kurze Vorstellung der am Vorhaben beteiligten Institutionen und natürlichen Personen sowie der von ihnen im Rahmen des Forschungsvorhabens wahrgenommenen Aufgabe. Die am Projekt Beteiligten sollen schöpferische oder forschende Arbeit leisten und leitend fachlich vorgebildete Arbeitskräfte einsetzen. Die Eignung der Anbietenden wird über die Eignungskriterien ermittelt. Diese Kriterien sind Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Es sollen jeweils mindestens 2 Referenzen (s.o., Projekte, Arbeitsschwerpunkte, Veröffentlichungen oder sonstige Aktivitäten) pro Schwerpunkt jeweils nicht älter als 6 Jahre vorgelegt werden. Einzelne Referenzen können auch mehrere der oben genannten Schwerpunkte abdecken. Vor diesem Hintergrund wird die Bildung von Arbeitsgemeinschaften oder Kooperationen begrüßt. Folgende Nachweise werden benötigt

    • - AP 1+2: Nachweisbare Erfahrung in der Leitung und Koordination multidisziplinärer Projekte mit vergleichbarer Komplexität
    • - AP 2, 3+4: Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Institutionen auf Bundes- und Länderebene und mit wissenschaftlichen Einrichtungen, vorzugsweise mit Bezug zu Bodenmonitoring und zu kontaminierten Standorten
    • - AP 1,2 und 4: Ausgewiesene Erfahrung und Expertise in der Konzeption, Durchführung und Moderation von Veranstaltungen und der Moderation von Gruppen zu strittigen Fragestellungen
    • - AP 3.1 + 3.2: Ausgewiesene Expertise im Bereich Bodenmonitoring, in der Analyse und Bewertung von Bodendaten und komplexer räumlich expliziter Datensätze
    • - AP 3.3 + 3.1: Ausgewiesene Expertise im Bereich Bodenmonitoring, in der Analyse und Bewertung von Bodendaten und komplexer räumlich expliziter Datensätze
    • - AP 3.3: Nachweisbare Erfahrungen im nachsorgenden Bodenschutz
    • Die Zuverlässigkeit ist durch Unterzeichnung der beigefügten Eigenerklärung zu bestätigen.
    • Der Anbietende bestätigt mit Abgabe seines Angebotes, dass er über die erforderliche Leistungsfähigkeit verfügt, um das Vorhaben vertragsgemäß bearbeiten zu können.

Zuschlagskriterien

  • Die Zuschlagskriterien sind abschließend in der Leistungsbeschreibung benannt.

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Projektplan156 KB24 Seiten
Vertragsbedingungen78 KB4 Seiten
Vertragsentwurf37 KB8 Seiten
Kalkulation203 KB2 Tabellen
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