Frist abgelaufen

FMR Vergabe TGA Niederrhein-Therme

Auftraggeber
Veröffentlicht
09.12.2025
Angebotsfrist
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb ist die Vergabe der Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung für die Generalsanierung der Niederrhein-Therme Mattlerbusch in Duisburg. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. Der Auftragnehmer hat hat die Leistungen der Technischen Gebäudeausstattung einschließlich der erforderlichen Rückbauplanung für die nicht zu erhaltenden Bestandteile zu erarbeiten. Somit sind folgende Teilleistungen zu erbringen: - Planung der Trinkwassertechnik - Planung der Schwimmbadwassertechnik - Planung der Lüftungstechnik - Planung der Entwässerung inkl. Außenanlagen bis 1 m vor der Gebäudekante, Beckenkante - Planung der Förderanlagen - Planung der Elektrotechnik (Starkstrom, Schwachstrom, GLT) - Brandmeldeanlage mit Sprachansage mit Nachweis der entsprechenden Qualifikation zur Berechtigung der Planung solcher Anlagen) - Technische Planung der Sanitäranlagen inkl. Außenanlagen - Planung der Gastronomieküche inkl. Kühlhäuser Mit Kostenberechnungen unter Berücksichtigung der Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten soll die Machbarkeit dargestellt werden. Visualisierungen der Ausführungsvarianten sollen vorgestellt werden, um in einem darauf folgenden optionalen zweiten Schritt einen Förderantrag vorbereiten zu können. Bei Erfolg dieser Grundlage wird die weitere Planung und Realisierung optional abgerufen. Hierzu ist der Auftraggeber durch einseitige Erklärung berechtigt. Der Auftragnehmer soll also zunächst die Leistungsphasen 1-2+ und die zugehörigen Besonderen Leistungen erbringen. Mit dem Begriff "2+" ist der Beginn der Leistungsphase 3 gemeint, also eine erste überschlägige Kostenschätzung über die Massen. Der Bieter hat im Rahmen der ersten, fest beauftragten Leistungsstufe (LPH 1 und 2+, siehe zuvor) sämtliche Leistungen, die für die Erstellung einer qualifizierten Entscheidungsvorlage erforderlich sind, also auch etwaige weitere besondere Leistungen, die hier nicht ausdrücklich genannt sind, zu erbringen. Der Bieter hat zudem auch sämtliche weiteren Leistungen der Leistungsphasen bis einschließlich Leistungsphase 9 HOAI des Leistungsbildes Technische Ausrüstung Gebäude verbindlich anzubieten. Auch für die weitergehenden Leistungsphasen sind - soweit beauftragt - sämtliche erforderlichen Besonderen Leistungen vom Bieter zu erbringen. Die weiteren Einzelheiten des Auftrags können der Leistungsbeschreibung und dem Vertrag entnommen werden.

Zeitplan

Veröffentlichung
09.12.25
Fragenfrist
05.01.26
Teilnahmefrist
12.01.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
1.400.000 €
Erfüllungsort
Witten, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
nicola.ohrtmann@aulinger.eu
Telefon
02019598654
Website
https://www.freizeit.ruhr/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft entweder zu dem Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme pro Versicherungsfall für Personen- und Sachschäden in Höhe von 3.000.000 EUR und für Vermögensschäden in Höhe von 3.000.000 EUR. Pro Versicherungsjahr müssen dabei die Versicherungssummen bei mehreren Schadensfällen zweifach maximiert zur Verfügung stehen. Oder alternativ Eigenerklärung über die Bereitschaft des Bewerbers, im Falle der Auftragserteilung unverzüglich eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung mit den beschriebenen Eigenschaften abzuschließen (Mindestkriterium) (Formular 5 der Formulare zu den Eignungskriterien) (Achtung! Mindestkriterium, bei Nichterfüllung Ausschluss vom weiteren Wertungsprozess mangels Eignung.)

  • Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft über seinen Gesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022, 2023 und 2024) sowie das daraus ermittelte Jahresmittel (Informationskriterium, vgl. Formular 6 der Formulare Eignungskriterien)

  • Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft über den Umsatz des Bewerbers im Rahmen der letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahre an, der mit Leistungen erzielt wurde, die mit denen der hier zu vergebenden Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung für die Generalsanierung der Niederrhein-Therme, Mattlerbusch, Duisburg vergleichbar sind. Als vergleichbare Leistung sind dabei alle Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung anzusehen, die sich auf den Bau oder Umbau eines (Freizeit-) Schwimmbades, Hallenbades, Thermalbades, einer Wassersportstätte, eines Hotel- oder Klinikbades oder einer sonstigen Healthcare-Immobilie mit Therapiebecken mit jeweils einer Wasseroberfläche von mindestens 200 qm beziehen. Sofern insgesamt kein Umsatz angeben wird ("Null-Erklärung") führt dies zum Ausschluss des Bewerbers. Denn mit der Forderung nach Umsatzangaben ist die Forderung verbunden, überhaupt Umsätze erreicht zu haben (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 16.11.2011 - Verg 60/11). Dabei ist nicht erforderlich, dass in jedem der letzten fünf Geschäftsjahre Umsätze mit vergleichbaren Leistungen erzielt wurden, wohl aber in mindestens dreien. (Achtung! Mindestkriterium, bei Nichterfüllung Ausschluss vom weiteren Wertungsprozess mangels Eignung.) (Vgl. Formular 6 der Formulare Eignungskriterien) Jenseits dieses Mindestkriteriums wird die Höhe des Umsatzes mit vergleichbaren Leistungen über die Geschäftsjahre 2020 - 2024 genutzt, um im Wettbewerb Eignungspunkte zu erzielen. Zur Vorgehensweise der Eignungsbewertung wird im Detail auf die Ausführungen in dem Dokument "Bedingungen für die Teilnahme am Vergabeverfahren" unter Ziffer 7 verwiesen. Der höchste im Formular 6 der Eignungsnachweise angegebene Gesamtumsatz mit vergleichbaren Leistungen über die Geschäftsjahre 2020 - 2024 aller Bewerber / Bewerbergemeinschaften, die wertbare Teilnahmeanträge eingereicht haben, erhält die zu diesem Kriterium zu vergebende Höchstpunktzahl von 20 Punkten. Jeweils geringere Gesamtumsätze anderer Bewerber über die Geschäftsjahre 2020 - 2024 werden im Vergleich hierzu interpoliert.

  • Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft über mindestens 1 Referenzprojekt (Achtung! Mindestkriterium, bei Nichterfüllung Ausschluss vom weiteren Wertungsprozess mangels Eignung), das mit den hier ausgeschriebenen planerischen Leistungen vergleichbar ist. Die Referenz muss sämtliche (kumulativ) nachfolgende Mindestkriterien erfüllen: 1. Die Referenz muss im Leistungsgegenstand mindestens die Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung von 5 Anlagengruppen der Anlagengruppen 1 - 8 umfassen. 2. Der Referenzauftrag umfassend die Leistungsphasen 1 - 5 der HOAI muss innerhalb der letzten 10 Jahre (zurückgerechnet vom Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist) vollständig erbracht und schlussgerechnet worden sein. Eine Referenz, deren Planungsabschluss (abgeschlossene Leistungsphase 5 der HOAI) zeitlich vom Ablauf der Bewerbungsfrist zurückgerechnet länger als 10 Jahre zurückliegt, kann als Referenz nicht berücksichtigt werden. 3. TGA-Planungsgegenstand der Referenz muss der Bau eines (Freizeit-) Schwimmbades, Hallenbades, Thermalbades, einer Wassersportstätte, eines Hotel- oder Klinikbades oder einer sonstigen Healthcare-Immobilie mit einem Therapiebecken mit jeweils einer Wasseroberfläche von mindestens 200 qm sein. 4. Das Referenzobjekt muss für einen Jahresdurchsatz von mindestens 185.000 Gästen geplant sein. 5. Die anrechenbaren Kosten nach dem Leistungsbild der TGA müssen sich auf eine Höhe von mindestens 2 Mio. EUR (netto) belaufen. (Vgl. Formular 7 der Formulare Eignungskriterien) Die Vorlage einer Referenz weist die grundsätzliche Eignung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft nach. Mit der Vorlage mehrerer vergleichbarer Referenzen können die Bewerber / Bewerbergemeinschaften im Wettbewerb Eignungspunkte erzielen. Zur Vorgehensweise der Eignungsbewertung wird im Detail auf die Ausführungen in dem Dokument "Bedingungen für die Teilnahme am Vergabeverfahren" unter Ziffer 7 verwiesen. Sämtliche Referenzen, die bepunktet werden sollen, müssen ebenfalls die vorbenannten Vergleichbarkeitskriterien 1 - 5 kumulativ erfüllen. Anderenfalls können die Referenzen keine Punkte erzielen. Die Anzahl an Referenzen ab Referenz 2, die diesen Vergleichbarkeitsanforderungen genügen, wird der Eignungsbewertung im Wettbewerb zugeführt. Dabei gilt folgende Bewertungssystematik: 1 Referenz = 0 Punkte (da Mindestanforderung) 2 Referenzen = 10 Punkte 3 Referenzen = 20 Punkte 4 Referenzen = 30 Punkte 5 Referenzen = 40 Punkte Es können maximal 40 von insgesamt 100 Punkten mit diesem Eignungsbewertungskriterium erzielt werden. Dabei führt eine Vorlage von mehr als 5 vergleichbaren Referenzen nicht zu einer weiter ansteigenden Bepunktung, unabhängig davon, wie viele Mehrvorlagen vergleichbarer Referenzen erfolgen.

  • Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft über mindestens 1 Referenzprojekt (Achtung! Mindestkriterium, bei Nichterfüllung Ausschluss vom weiteren Wertungsprozess mangels Eignung) von jedem Bewerber und von jeder Bewerbergemeinschaft, das die Erfahrung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaften mit ökologisch-nachhaltiger Fachplanung Technischer Ausrüstung belegt. Hier muss die Fachkunde des Bewerbers hinsichtlich postfossiler Heiztechniken (z.B. Luft-/Wasser-/Wärmepumpe, Solarthermie, Geothermie, PV-Anlage (power-to-heat) oder vergleichbare Systeme) unter Berücksichtigung von Klimaschutzaspekten in Bezug auf die Reduktion von CO²-Emissionen, die Optimierung von Energieeffizienz oder des Einsatzes ressourcenschonender Technik durch langlebige, wartungsarme und recyclingfähige (cradle-to-cradle) Anlagen aufgezeigt werden. Die Referenz muss sämtliche (kumulativ) nachfolgende Mindestkriterien erfüllen: 1. Die Referenz muss im Leistungsgegenstand mindestens die Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung gemäß der Leistungsphasen 1 - 5 der HOAI umfassen. 2. Der Referenzauftrag umfassend die Leistungsphase 5 muss innerhalb der letzten 10 Jahre (zurückgerechnet vom Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist) vollständig erbracht und schlussgerechnet worden sein. Eine Referenz, deren Planungsabschluss (abgeschlossene Leistungsphase 5) zeitlich vom Ablauf der Bewerbungsfrist zurückgerechnet länger als 10 Jahre zurückliegt, kann als Referenz nicht berücksichtigt werden. 3. Die Referenz muss den Einsatz einer postfossilen Wärmeerzeugung, z.B. Luft-/Wasser-/Wärmepumpe, Solarthermie, Geothermie, PV-Anlage (power-to-heat) oder vergleichbarer Systeme beinhalten. 4. Die Referenz muss nachweislich die Reduktion von CO²-Emissionen, die Optimierung von Energieeffizienz oder den Einsatz ressourcenschonender Technik bspw. durch langlebige, wartungsarme und recyclingfähige (cradle-to-cradle) Anlagen zum Gegenstand haben. (Vgl. Formular 8 der Formulare Eignungskriterien) Die Vorlage einer Referenz weist die grundsätzliche Eignung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft nach. Mit der Vorlage mehrerer vergleichbarer Referenzen können die Bewerber / Bewerbergemeinschaften im Wettbewerb Eignungspunkte erzielen. Zur Vorgehensweise der Eignungsbewertung wird im Detail auf die Ausführungen in dem Dokument "Bedingungen für die Teilnahme am Vergabeverfahren" unter Ziffer 7 verwiesen. Sämtliche Referenzen, die bepunktet werden sollen, müssen ebenfalls die vorbenannten Vergleichbarkeitskriterien 1 - 4 kumulativ erfüllen. Anderenfalls können die Referenzen keine Punkte erzielen. Die Anzahl an Referenzen ab Referenz 2, die diesen Vergleichbarkeitsanforderungen genügen, wird der Eignungsbewertung im Wettbewerb zugeführt. Dabei gilt folgende Bewertungssystematik: 1 Referenz = 0 Punkte (da Mindestanforderung) 2 Referenzen = 10 Punkte 3 Referenzen = 20 Punkte 4 Referenzen = 30 Punkte 5 Referenzen und mehr = 40 Punkte Es können maximal 40 von insgesamt 100 Punkten mit diesem Eignungsbewertungskriterium erzielt werden. Dabei führt eine Vorlage von mehr als 5 vergleichbaren Referenzen nicht zu einer weiter ansteigenden Bepunktung, unabhängig davon, wie viele Mehrvorlagen vergleichbarer Referenzen erfolgen.

  • Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft darüber, dass - der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft Mitarbeitende mit ingenieurtechnischer Ausbildung im Bereich Fachplanung Leistungsbild Technische Ausrüstung im Umfang von mindestens 2 Vollzeitäquivalenten beschäftigt. - der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft Mitarbeitende im Umfang von mindestens 1 Vollzeitäquivalent beschäftigt, die/der über mindestens dreijährige Erfahrung mit der aktiven Nutzung von und Arbeit mit BIM-Modellen dergestalt verfügt, dass BIM-Modelle (mindestens zwei) durch diese(n) Mitarbeitende(n) im Rahmen seiner ingenieurtechnischen Beratung erstellt, bearbeitet oder koordiniert wurden. (Achtung! Mindestkriterien, bei Nichterfüllung Ausschluss vom weiteren Wertungsprozess mangels Eignung.) (Vgl. Formular 9 der Formulare Eignungskriterien)

Zuschlagskriterien

  • Projektkonzept: Eine dezidierte Beschreibung des Kriteriums kann dem Dokument "Zuschlagskriterien Technische Ausrüstung" entnommen werden.

  • Qualifikation & Referenzen der verantwortlichen Planer: Eine dezidierte Beschreibung des Kriteriums kann dem Dokument "Zuschlagskriterien Technische Ausrüstung" entnommen werden.

  • Höhe des angebotenen Honorars: Eine dezidierte Beschreibung des Kriteriums kann dem Dokument "Zuschlagskriterien Technische Ausrüstung" entnommen werden.

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Eignungskriterien56 KB32 Seiten
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