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Forstwirtschaftliche Dienstleistungen - Waldumbau Petersroda (Pflanzung, Zaunbau, Pflege)

Auftraggeber
Veröffentlicht
03.07.2026
Angebotsfrist
10.08.2026
Pflanzung, Zaunbau und Pflege

Zeitplan

Veröffentlichung
03.07.26
Abgabefrist
10.08.26
Vertragsbeginn
12.10.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Sandersdorf-Brehna, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
ines.oguz@sandersdorf-brehna.de
Telefon
+49 3493-801180
Website
http://www.sandersdorf-brehna.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Der Bieter muss zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe erklären, dass er über die erforderliche technische Ausstattung (insb. Forst-Streifenpflug) und das qualifizierte Personal verfügt oder im Falle der Auftragserteilung zum Leistungszeitraum uneingeschränkt darüber verfügen wird.
    • Sofern die Technik nicht im Eigenbestand des Bieters vorhanden ist, ist auf Verlangen eine Verpflichtungserklärung des jeweiligen Dritten (Vermieter, Subunternehmer) beizufügen, aus der hervorgeht, dass dem Bieter die Ressourcen im Leistungszeitraum tatsächlich zur Verfügung stehen.
  • Der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft sowie Eignungsleihgeber (falls er die Eignung in technisch-beruflicher Hinsicht verleiht) und der/die Unterauftragnehmer (soweit er/sie den betreffenden Leistungsteil selbst erbringt /erbringen) muss/ müssen mit dem Angebot mindestens mindestens drei Referenzprojekten der letzten fünf Kalenderjahre vor Ablauf der Angebotsfrist nachweisen können, die mit der ausgeschriebenen Leistung in Art und Umfang vergleichbar sind

    • Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, müssen die Referenzen mindestens zwei der folgenden Leistungsbereiche abdecken:
    • • Forstliche Kulturberäumung und Flächenvorbereitung (z.B. Mulchen von
    • Schneisen, motor-manuelle Beräumung von Hiebsresten oder Gehölzjungwuchs)
    • • Pflanzung von Forstkulturen: Fachgerechte Einbringung von Forstpflanzensortimenten (z.B. Traubeneiche, Hainbuche, Linde) unter
    • Schirm oder auf Freiflächen.
    • • Errichtung von Wildschutzzäunen: Bau von Knotengeflechtzäunen mit ZProfil-Stahlpfosten im forstlichen Gelände.
    • • Forstliche Kulturpflege: Durchführung von Freistellungsarbeiten (kein vollflächigesMähen) zur Sicherung des Anwuchserfolgs.
    • nicht vergleichbare Referenzen sind:
    • • Reine Baumfällungs- oder Holzeinschlagsmaßnahmen ohne
    • anschließende Kulturbegründung.
    • • Reiner Landschaftsbau mit ausschließlicher Pflanzung von
    • Hochstamm-Sortimenten (z.B. Straßenbäume/Alleen), da diese nicht den
    • spezifischen Anforderungen einer Waldverjüngung/eines Voranbaus
    • entsprechen.
    • Jede Referenz muss mindestens zwei der genannten Leistungsbereiche umfassen. Die Gesamtheit der eingereichten Referenzen muss sämtliche für den Auftrag wesentlichen Leistungsbereiche abdecken.
    • Der Bieter, die Mitglieder einer Bietergemeinschaft sowie etwaige Eignungsleihgeber oder Unterauftragnehmer müssen nachweisen,dass sie über qualifiziertes Fachpersonal verfügen, um die fachgerechte Ausführung (Pflanzung/Zaunbau) sicherzustellen.
    • Pro Kolonne ist mindestens eine Aufsichtsperson mit forstwirtschaftlichem Berufsabschluss (Forstwirt/in, Forstwirtschaftsmeister/in oder vergleichbar) einzusetzen.
    • Die Qualifikationen müssen zum Zeitpunkt der Leistungserbringung im vollen Umfang zur Verfügung stehen. Die Vorlage der konkreten Berufsabschlüsse/Urkunden wird vom Auftraggeber für diejenigen Bieter, die in die engere Wahl kommen, vor der finalen Zuschlagserteilung angefordert.
    • Die Bieter haben ihrem Angebot die ausgefüllte Anlage "Personalliste" beizufügen. Darin sind die Profile der vorgesehenen Fachkräfte aufzuführen.
  • Für die optionale Leistung der Nagetierbekämpfung ist entsprechendes Fachpersonal mit gültigem Sachkundenachweis einzusetzen. Dieser Nachweis ist erst bei tatsächlichem Abruf dieser Position vorzulegen.

    • Der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft, der Eignungsleihgeber (falls er die Eignung in technisch-beruflicher Hinsicht verleiht) und der/die Unterauftragnehmer muss/müssen nachweisen, dass für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
    • Zu diesem Zweck ist die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal
    • anzugeben.
    • Der Nachweis erfolgt durch Eigenerklärungen (Fragebogen). Die Eigenerklärung ist mit dem Angebot einzureichen für den Bieter bzw. die Bietergemeinschaft, für den/die Eignungsleihgeber (falls er/sie die Eignung in technischberuflicher Hinsicht verleiht) sowie für den/die
    • Unterauftragnehmer, wenn er/sie zugleich seine Eignung verleiht /verleihen.
  • a) Mitglieder und Leistungsteile der Bietergemeinschaft (BG) Wird ein Angebot von einer Bietergemeinschaft abgegeben, gelten folgende Anforderungen

    • Im Fragebogen müssen die Leistungsteile beschrieben werden.
    • Kartellrechtliche Begründung: Dem Angebot ist zwingend eine
    • gesonderte Anlage beizufügen, in der die Gründe für den
    • Zusammenschluss zur Bietergemeinschaft dargelegt werden.
    • Für jedes Mitglied der BG ist eine eigene Fragebogen zur Eignung mit dem Angebot einzureichen. Des Weiteren ist das Formblatt 234 einzureichen.
    • b) Leistungen von Unterauftragnehmern (UA)
    • Bei beabsichtigter Unterauftragsvergabe sind die Teilleistungen (z.B. Mulcharbeiten, Zaunbau, Pflanzung) im Fragebogen zur Eignung konkret zu benennen.
    • Auf Verlangen des Auftraggebers sind für die Unterauftragnehmer die gleichen Eignungsnachweise (z.B. Referenzen über vergleichbare forstliche Maßnahmen) vorzulegen wie für den Bieter selbst.
    • Auf gesonderte Aufforderung sind detaillierte Angaben zu Firma, Eignung und Ausschlussgründen der UA einzureichen. Erweist sich ein UA als ungeeignet oder liegen Ausschlussgründe vor, muss dieser auf Verlangen des Auftraggebers ersetzt werden.
    • c) Eignungsleihe:
    • Nutzt ein Bieter oder eine BG die Kapazitäten anderer Unternehmen, um die geforderte Eignung zu erfüllen (Eignungsleihe), ist mit dem Angebot nachzuweisen:
    • - Angabe, für welche Eignungskriterien (wirtschaftlich oder
    • technisch) die Leihe erfolgt.
    • - Nachweis, dass die Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung
    • Besonderheiten:
    • Bei beruflicher Eignung: Der Eignungsleihgeber muss den
    • entsprechenden Leistungsteil selbst ausführen.
    • Bei wirtschaftlicher Eignung: Der Eignungsleihgeber muss eine gesamtschuldnerische Haftung für die Vertragsausführung
    • übernehmen.

Zuschlagskriterien

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Vertragsentwurf89 KB6 Seiten
Kalkulation42 KB2 Tabellen
Projektplan287 KB24 Seiten
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