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Freianlagengestaltung Halle X, Objektplanung Freianlagen Lph 2-3 inkl. EW-Bau optional 4-9

Auftraggeber
Veröffentlicht
24.07.2026
Angebotsfrist
01.09.2026
Objektplanung Freianlagen Lph 2-3 inkl. EW-Bau optional 4-9

Zeitplan

Veröffentlichung
24.07.26
Abgabefrist
01.09.26
Öffnung
01.09.26
Vertragsbeginn
16.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Bremerhaven, Deutschland
E-Mail
debus@fbg-bremerhaven.de
Telefon
+49 471 97321 210

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit ist durch geeignete Referenzen für das Leistungsbild Objektplanung Freianlagen oder vergleichbare Planungsleistungen nachzuweisen. Es sind mindestens zwei Referenzen über vergleichbare Leistungen vorzulegen. Die Referenzen sollen Leistungen betreffen, die innerhalb der letzten fünf Jahre abgeschlossen oder weitgehend realisiert wurden. Ältere Referenzen können berücksichtigt werden, sofern sie hinsichtlich Art, Umfang und Komplexität mit der ausgeschriebenen Leistung besonders vergleichbar sind. Mindestens eine Referenz muss eine deutliche Vergleichbarkeit mit der ausgeschriebenen Leistung erkennen lassen. Als vergleichbar gelten insbesondere Projekte mit einem oder mehreren der folgenden Merkmale

    • • Freianlagenplanung im öffentlichen, gewerblichen oder industriellen Umfeld,
    • • Planung von Außenanlagen mit Verkehrs-, Wege- oder Mobilitätsschnittstellen,
    • • Entsiegelung, Regenwasserbewirtschaftung, Schwammstadt- oder Retentionskonzepte,
    • • Planung auf belasteten oder altlastenverdächtigen Flächen,
    • • barrierearme Wegeführung und Aufenthaltsflächen,
    • • Bearbeitung von Planungsleistungen mindestens in den Leistungsphasen 2-3,
    • • Erstellung von Kostenberechnungen, Erläuterungsberichten oder prüffähigen Förder-/Zuwendungsunterlagen,
    • • Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern oder geförderten Maßnahmen.
    • Für jede Referenz sind mindestens anzugeben:
    • • Auftraggeber,
    • • Projektbezeichnung und Ort,
    • • Kurzbeschreibung der Leistung,
    • • Leistungszeitraum,
    • • bearbeitete Leistungsphasen,
    • • anrechenbare Kosten oder Baukosten,
    • • besondere Randbedingungen, z. B. Entwässerung, Altlasten, Verkehrsflächen, Förderverfahren,
    • • Ansprechpartner des Referenzauftraggebers, soweit zulässig.
    • Mindestanforderung Referenzen
    • Eine Bieterin / ein Bieter gilt hinsichtlich der Referenzen als geeignet, wenn
    • • mindestens zwei Referenzen vorgelegt werden und
    • • mindestens eine Referenz eine hinreichende Vergleichbarkeit mit dem ausgeschriebenen Leistungsgegenstand aufweist.
    • Wird keine geeignete Referenz vorgelegt, ist die technische und berufliche Leistungsfähigkeit nicht nachgewiesen.
  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Nachweis oder Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen mit folgenden Mindestdeckungssummen

    • o Personenschäden: 2.000.000 €
    • o Sach- und sonstige Vermögensschäden: 2.000.000 €
    • Alternativ ist eine Erklärung eines Versicherers zulässig, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen bzw. die Deckungssumme entsprechend erhöht wird.
  • Gem. Formblatt 124LD

  • Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung • Eigenerklärung zur Berufs- bzw. Handelsregistereintragung oder Vorlage eines entsprechenden Registerauszugs, • Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt

    • in, Landschaftsarchitekt:in oder Ingenieur:in oder jeweils vergleichbar.
    • Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Herkunfts- oder Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen möglich ist.
    • Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn der satzungsmäßige Geschäftszweck Planungsleistungen umfasst, die der ausgeschriebenen Aufgabe entsprechen, und wenn die für die Leistung verantwortlichen Personen die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden.
  • Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung • Eigenerklärung zur Berufs- bzw. Handelsregistereintragung oder Vorlage eines entsprechenden Registerauszugs, • Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt

    • in, Landschaftsarchitekt:in oder Ingenieur:in oder jeweils vergleichbar.
    • Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Herkunfts- oder Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen möglich ist.
    • Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn der satzungsmäßige Geschäftszweck Planungsleistungen umfasst, die der ausgeschriebenen Aufgabe entsprechen, und wenn die für die Leistung verantwortlichen Personen die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden.

Zuschlagskriterien

  • Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals (Projektteam)

    • Die FBG bewertet einheitlich die schriftlich vorgelegte Darstellung der Erfahrung, Organisation und Qualität des vorgesehenen Projektteams. Dabei wird insbesondere die Expertise in folgenden Bereichen berücksichtigt:
    • • Projektleiter:in
    • • Bauüberwacher (Lph 8)
    • Für die Bewertung der Qualifikation und Erfahrung werden folgende Aspekte berücksichtigt:
    • • Erfahrungen im Bereich der zu vergebenden Leistungen
    • • fachspezifische Qualifikation
    • • Nachweis über persönliche Referenz
    • Bewertet wird das vorgelegte schriftliche Konzept. Bewertet werden die Qualifikation und Erfahrung des gesamten Projektteams. Es erfolgt eine einheitliche Bewertung.
  • Konzept zur Herangehensweise an Umsetzung der Leistung

    • Für das Kriterium "Herangehensweise zur Umsetzung der Leistung" bewertet die Vergabestelle das Verständnis der Aufgabenstellung, das Erkennen der projektspezifischen Problemstellungen sowie die Qualität und Praktikabilität des vorgeschlagenen Vorgehens.
    • Darzustellen sind insbesondere:
    • • die konkrete Herangehensweise zur Fortschreibung der vorliegenden Vorplanung / LPH 2,
    • • das Vorgehen zur Erstellung der Entwurfsplanung / LPH 3 einschließlich EW-Bau,
    • • die beabsichtigte Projektorganisation,
    • • die vorgesehenen Abstimmungs-, Prüf- und Qualitätssicherungsprozesse,
    • • der Umgang mit Schnittstellen, Risiken und Abhängigkeiten,
    • • die Sicherstellung der termin- und budgetgerechten Leistungserbringung.
    • Erwartet wird eine nachvollziehbare Darstellung, wie der Bieter die qualitativen und quantitativen Anforderungen aus der Leistungsbeschreibung umsetzt. Der Bieter soll die von ihm vorgesehenen Methoden, Arbeitsschritte und Projekterfahrungen plausibilisieren.
    • Besondere Herausforderungen des Projekts liegen insbesondere in:
    • • der Fortschreibung der vorhandenen Vorplanung aus 09/2023,
    • • der Herstellung prüffähiger EW-Bau-Unterlagen,
    • • der Einbindung der baufachtechnischen Zuwendungsprüfung,
    • • der Lage im gewerblich bzw. hafenwirtschaftlich geprägten Umfeld,
    • • dem Umgang mit überwiegend versiegelten Bestandsflächen,
    • • möglichen Bodenbelastungen / Altlastenrisiken,
    • • der Regenwasserbewirtschaftung, Retention und Umsetzung von Schwammstadt-Prinzipien,
    • • der Neuordnung von Aufenthalts-, Wege- und Mobilitätsflächen,
    • • der Integration von Fahrradabstellanlagen / Fahrradgaragen,
    • • der wirtschaftlichen und robusten Material- und Konstruktionswahl,
    • • der Berücksichtigung von Re-Use-Ansätzen und Rückbaumaterialien, soweit technisch und wirtschaftlich sinnvoll.
    • Der Bieter soll im Rahmen seines Konzepts darlegen, welche besonderen Anforderungen er auf Grundlage der Leistungsbeschreibung und der übrigen Projektunterlagen erkannt hat. Dabei sind insbesondere wirtschaftliche Bauweisen, robuste und pflegearme Materialien, die spätere Unterhaltung, Betreiberanforderungen sowie die Anforderungen an Freiflächenarchitektur und Aufenthaltsqualität zu berücksichtigen.
    • Positiv bewertet werden nachvollziehbare und projektspezifische Lösungsansätze oder Optimierungsvorschläge, insbesondere zu Entsiegelung, Regenwasserbewirtschaftung, Schwammstadt-Prinzipien, Mobilität, Barrierearmut, Re-Use, Baukostenstabilität und Prüffähigkeit der EW-Bau.
    • Der Bieter hat weiterhin darzustellen, wie er mit projektspezifischen Risiken umgeht. Hierzu zählen insbesondere Risiken aus Altlasten, Baugrund, Entwässerung, Leitungsbestand, Schnittstellen zu benachbarten Nutzungen, Kostenentwicklung, Förderfähigkeit und Terminplanung.
    • Ferner ist darzustellen, wie der Bieter die zeitliche Realisierbarkeit der Stufe 1 bewertet und sicherstellt. Erwartet wird ein nachvollziehbarer Termin- und Meilensteinplan für die Fortschreibung der LPH 2, die Erstellung der LPH 3 / EW-Bau sowie die Mitwirkung im Rahmen der baufachtechnischen Zuwendungsprüfung.
  • Preis: Gesamtbruttopreis inkl. aller Neben- und Reisekosten gem Preisblättern 02 + 03 der Ausschreibungsunterlagen

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