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freiraumplanerisch-verkehrsplanerischen Realisierungswettbewerb - Umgestaltung Marktplatz Holten und Neuordnung der Mobilitätsangebote

Auftraggeber
Veröffentlicht
06.08.2026
Angebotsfrist
Um eine angemessene Lösung zu finden, ist ein Wettbewerb mit 15 Teilnehmenden nach RPW 2013 mit anschließendem Verhandlungsverfahren (gem. § 14 Abs. 4 Pkt. 8 VgV) vorgesehen. Der Wettbewerb richtet sich an Bewerbergemeinschaften aus Büros der Landschaftsarchitektur und Verkehrsplanung.

Zeitplan

Veröffentlichung
06.08.26
Fragenfrist
02.09.26
Teilnahmefrist
02.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Nichtoffenes Verfahren
Erfüllungsort
Oberhausen, Deutschland
E-Mail
vergabestelle@oberhausen.de
Telefon
+49 2088252091

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Die Zahl der Teilnehmergemeinschaften (= Teilnehmende) wird auf 15 beschränkt. Neben 5 zugeladenen Teilnehmenden werden weitere 10 Teilnehmende durch ein vorgeschaltetes Auswahlverfahren ermittelt. Teilnahmeberechtigt sind im Zulassungsbereich ansässige natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt*in befugt sind
    • in Zusammenarbeit mit natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur*in befugt sind und entsprechende Referenzen vorweisen können. Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn der satzungsmäßige Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen. Außerdem müssen die zu benennende bevollmächtigte Vertretung und der/die Verfassende der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden. Die Bewerber*innen müssen nachweisen, dass Sie die folgenden Auswahlkriterien erfüllen: - Nachweis über die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt*in (Kammernachweis) - Nachweis über die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung "Ingenieur*in" (Kammernachweis oder z. B. Diplomurkunde) UND Nachweis einer Referenzliste zum ausgeschriebenen Tätigkeitsfeld Verkehrsplaner*in - Eigenerklärung, dass sich kein Mitglied der Bewerbergemeinschaft (Partner, freie Mitarbeiter, Angestellte) separat bewirbt bzw. beteiligt und dass ein Verstoß hiergegen zum nachträglichen Ausschluss aller Bewerbungen bzw. Arbeiten führt. - Eigenerklärung, dass kein Teilnahmehindernis nach § 4 Abs. 2 RPW 2013 vorliegt. - Eigenerklärung, dass eine Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft vorhanden ist oder diese nicht notwendig ist. - Eigenerklärung, dass der Bewerber im Falle der Auswahl am Wettbewerb teilnehmen wird. - Eigenerklärung, dass die Hinweise zur ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung und die Hinweise über die Eignungsnachweise zum anschließenden Verhandlungsverfahren verstanden wurden. - Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe aufgrund der EU-Verordnung 2022/576 (Russland-Sanktionen) vorliegen. - Eigenerklärung, dass kein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 Abs. 1 GWB vorliegt. - Eigenerklärung, dass kein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 Abs. 1 GWB vorliegt. - Eigenerklärung, dass der Auftrag gemäß § 73 Abs. 3 VgV frei von Ausführungs- und Lieferinteressen ausgeführt wird. Der Nachweis von Referenzen zur Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist für die federführenden Landschaftsarchitekt*innen nicht notwendig. Referenzen werden lediglich zum Nachweis des Tätigkeitsfeldes der Verkehrsplanung gefordert. Aus allen Bewerbungen werden 10 Teilnehmende und bis zu 10 nachrückende Büros ausgelost. Nach der Auslosung werden die ausgelosten Bewerbungen formal und inhaltlich geprüft. Nach Nachforderung noch immer unvollständige Bewerbungen werden ausgeschlossen. Ebenfalls ausgeschlossen werden Teilnahmeanträge von Bewerbenden, bei denen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder ein Teilnahmehindernis nach § 4 Abs. 2 RPW 2013 vorliegt. Bei Vorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB steht ein Ausschluss im Ermessen der auslobenden Stelle. Im Fall von Absagen geloster Teilnehmer*innen oder gesetzter Büros werden die Nachrücker*innen bis zum Tag vor dem Einführungskolloquium in der Reihenfolge der Losziehung zur Teilnahme aufgefordert. Aus Gleichbehandlungsgründen ist ein Nachrücken in den Teilnehmer*innenkreis nur bis zum Tag vor dem Rückfragenkolloquium möglich. Die Zulassung durch das Auswahlverfahren gilt zunächst nur für den Wettbewerb selbst. Nach dem Wettbewerb erfolgt eine Eignungsprüfung nach VgV. Das Bewerbungsverfahren wird zweistufig durchgeführt. In der ersten Stufe muss sich nur das federführende Planungsbüro der Landschaftsarchitektur bewerben. Nach der oben beschriebenen Auslosung und Prüfung werden die ausgelosten federführenden Planungsbüros zur Benennung der weiteren Mitglieder der Bewerbergemeinschaft der Verkehrsplanung aufgefordert. Die weiteren Mitglieder der Bewerbergemeinschaft haben die o.g. Nachweise ebenfalls zu erbringen.
  • Zu den Verhandlungen wird die auslobende Stelle die folgenden Eignungsnachweise fordern, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren nachgewiesen werden müssen

    • - Eigenerklärung, dass eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung vorliegt (Sach- und Vermögensschäden: min. 1 Mio. Euro
    • Personenschäden: min. 2 Mio. Euro
    • 2-fach maximiert) bzw. im Auftragsfall abgeschlossen wird.
  • Nachweis mindestens einer Referenz für die Objektplanung von Freianlagen vergleichbarer Größe und vergleichbarer Komplexität, die die folgenden Mindestkriterien erfüllt; es werden sowohl Unternehmensreferenzen als auch personenbezogene Referenzen der Projektleitung akzeptiert

    • -Fertigstellung in den letzten 10 Jahren (Stichtag für die Übergabe an den Bauherrn bis zum 01.01.2016), -min. 2.000 m² Platzfläche mit 250.000 Euro anrechenbare Kosten, -min. Honorarzone IV, (Hinweis: Die Einstufung nach HOAI wird durch die Ausloberin vorgenommen und richtet sich ausdrücklich nicht nach der Honorierung) -min. Leistungsphasen 2-5 nach § 39 HOAI. Nachweis mindestens einer Referenz für die Objektplanung von Verkehrsanlagen vergleichbarer Größe und vergleichbarer Komplexität, die die folgenden Mindestkriterien erfüllt
    • es werden sowohl Unternehmensreferenzen als auch personenbezogene Referenzen der Projektleitung akzeptiert: -öffentliche innerstädtische Verkehrsanlagen -Fertigstellung in den letzten 10 Jahren (Stichtag für die Übergabe an den Bauherrn bis zum 01.01.2016), - min. Honorarzone III, (Hinweis: Die Einstufung nach HOAI wird durch die Ausloberin vorgenommen und richtet sich ausdrücklich nicht nach der Honorierung) -min. Leistungsphasen 2-5 nach § 47 HOAI. -Die Baukosten für die Herstellung der Verkehrsanlage müssen mindestens 750.000 Euro netto betragen Als Fertigstellungszeitpunkt für die Referenzen gilt der Tag der Übergabe an die Bauherrschaft. Die eingereichten Referenzen müssen bis zum Tag der Wettbewerbsbekanntmachung fertiggestellt (d.h. übergeben) sein. Der Bewerber bzw. die Bewerberin erhält die Möglichkeit, zum Nachweis der entsprechenden Eignungsanforderungen die Kapazitäten anderer Unternehmen (z.B. von Nachunternehmer*innen) in Anspruch zu nehmen
    • er / sie muss in diesem Fall nachweisen, dass ihm / ihr die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden (z.B. durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung). Bereits im Rahmen des Wettbewerbs geprüfte Nachweise (§§ 123, 124 GWB bzw. Kammernachweis) können bei Bedarf erneut angefordert werden. Es ist beabsichtigt, den 1. Preisträger direkt im Anschluss an die Preisgerichtsentscheidung mit der Transformation des Kostenrahmens in eine vorläufige Kostenschätzung gem. DIN 276, 2. Gliederungsebene, zu beauftragen, um den Anforderungen des Fördermittelgebers bei der Antragstellung des Förderantrags zu genügen. Diese ist bis zum 31.01.2027 beim Fördermittelgeber einzureichen. Die Leistung wird mit einem Betrag in Höhe von 750 EUR netto honoriert und ist innerhalb eines Zeitraums von 7 Tagen nach Zustellung des Preisgerichtsprotokolls zu erbringen. Die Aufwandsentschädigung wird nicht auf das Honorar der weiteren Beauftragung angerechnet. Im Sinne des Gleichbehandlungsgebots wird diese Leistung auch von den anderen Preisträger*innen abgerufen, sollte mit dem 1. Preisträger keine Einigung erzielt werden.

Zuschlagskriterien

  • Wettbewerbsergebnis: Das Wettbewerbsergebnis wird mit 50 % der maximal erreichbaren Gesamtpunkte berücksichtigt. Die Gewichtung des Wettbewerbsergebnisses erfolgt nach der Platzierung wie folgt: - 1. Preis: Faktor 1,0 (100 % der möglichen Punkte in diesem Kriterium) - 2. Preis: Faktor 0,7 (70 % der möglichen Punkte) - 3. Preis: Faktor 0,4 (40 % der möglichen Punkte) Werden weitere Preise vergeben, erhalten diese 0 Punkte für das Wettbewerbsergebnis

  • Projektumsetzung: Weitere Qualitätskriterien wie z.B. Kosten-/Termin-/Qualitätsmanagement und Projektleitung

  • Honorarangebot

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf89 KB4 Seiten
Kalkulation42 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage287 KB16 Seiten
Vertragsbedingungen124 KB32 Seiten
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