Frist abgelaufen

Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb "Entwicklung Moritzquartier" in Büren

Die Angebotsfrist ist am 13. März 2024 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Auftraggeber
Veröffentlicht
06.02.2024
Angebotsfrist
Das Moritzquartier in Büren bildet die bedeutendste Eingangssituation in die Bürener Kernstadt. Durch den Abriss von alten Bestandgebäuden an der Ecksituation Bertholdstraße / Königsstraße sind neue attraktive Sichtachsen entstanden, insbesondere zum Barockensemble (Jesuitenkolleg) und zu den Almeauen. Diese Sichtbeziehungen sollen erhalten und gestärkt werden. Die neu entstandene Freifläche wurde zunächst provisorisch als Grünfläche mit Rasen, Durchwegungen und Bänken angelegt. Die Stadt Büren beabsichtigt nun, diese Grundstücksfläche (ca. 1.700m²) sowie deren umliegenden Bereiche (insgesamt ca. 4.300m²) städtebaulich zu entwickeln. Im Rahmen der Entwicklung wird die Schaffung von Aufenthaltsqualität und attraktiven Wegeverbindung gen genauso eine Rolle spielen, wie eine die Freiraumfunktion ergänzende untergeordnete bauliche Nutzung des Geländes. Es ist Ziel, der besonderen Funktion des Moritzquartiers zwischen Barockensemble, Almeauen, Ortsdurchfahrt sowie zahlreichen öffentlichen Nutzungen aus den Bereichen Bildung und Dienstleistungen mit der zukünftigen Entwicklung gerecht zu werden und einen Mehrwert für die Bürener Kernstadt zu erzeugen. Da dieser Stadtraum in exponierter Lage am Innenstadteingang liegt und gleichzeitig eine Schlüsselstelle im Verkehrssystem Bürens darstellt, ist die künftige Entwicklung des Areals besonders umsichtig anzugehen. Hierzu soll, wie im ISEK für die Kernstadt dargelegt, ein Planungswettbewerb durchgeführt werden, um eine möglichst optimale Lösung für diesen Bereich zu entwickeln, die die zahlreichen Anforderungen an diese Fläche planerisch integriert. Hierzu wurden Leitlinien entwickelt und politisch beschlossen, die den Wettbewerb und damit die zukünftige Nutzung und Gestaltung des Geländes lenken sollen. Auch die benachbarten Stellplatzflächen des Kreises Paderborn sollen unter Erhalt der Anzahl der notwendigen Stellplätze in den Umgestaltungsprozess mit einbezogen werden. Eine attraktivere und funktionsgerechtere Neuordnung der Stellplätze soll nur skizzenhaft angedacht werden. Die Judengasse bildet den südlichen Abschluss des Wettbewerbsgebietes und soll als autoarme Wegeverbindung (nur Notausfahrt der Polizei und Anwohnerzufahrt) attraktiv umgestaltet werden. Die Entwicklung des Moritzquartiers soll als Städtebaufördermaßnahme direkt im Anschluss an den Wettbewerb weiter durchgeplant und zeitnah umgesetzt werden. Ziel des Wettbewerbes ist es, über alternative und optimierte Konzepte, die den unterschiedlichen Anforderungen in gleicher Weise gerecht werden, eine/n geeignete/n LandschaftsarchitektIn, für die weiteren Planungsleistungen zu finden.

Zeitplan

Veröffentlichung
06.02.24
Teilnahmefrist
13.03.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Nichtoffenes Verfahren
Erfüllungsort
Büren, Deutschland
E-Mail
harth@bueren.de
Telefon
+49 2951 970-106

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • LandschaftsarchitektIn

    • Der Wettbewerb wird als nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem Auswahlverfahren nach RPW 2013 und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gemäß § 17 (5) VgV ausgelobt. Der Wettbewerb wird in deutscher Sprache durchgeführt. Von der Ausloberin wird eine TeilnehmerInnenzahl von 12 angestrebt, davon werden 4 Büros gesetzt, 8 TeilnehmerInnen werden durch ein anonymes Losverfahren ausgewählt.
    • ______________________________________________________________________________________________________________________________________
    • Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die am Tage der Auslobung: a) zur Führung der Berufsbezeichnung LandschaftsarchitektIn berechtigt und Mitglied einer Architektenkammer in Deutschland sind
    • b) die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung LandschaftsarchitektIn nach § 2 BauKaG NW (auswärtige/r LandschaftsarchitektIn) und Geschäftssitz / Wohnsitz in einem Mitgliedstaat des EWR, der Schweiz oder im Vereinigten Königreiches (UK) haben oder c) zur
    • Führung der Berufsbezeichnung LandschaftsarchitektIn nach dem Recht des jeweiligen Heimatstaates berechtigt und im Zulassungsbereich ansässig sind
    • ist die Berufsbezeichnung dort gesetzlich nicht geregelt, bestimmen sich die fachlichen Anforderungen nach der einschlägigen EU-Richtlinie.
    • ______________________________________________________________________________________________________________________________________
    • Teilnahmeberechtigt sind juristische Personen, die am Tage der Auslobung: a) ihren Geschäftssitz im Zulassungsbereich haben und b) einen satzungsgemäßen Geschäftszweck haben, zu dem der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören und c) einen bevollmächtigten VertreterIn der Gesellschaft und eine/n VerfasserIn der Wettbewerbsarbeit haben, die die fachlichen Anforderungen, die an natürliche Personen gestellt sind, erfüllen.
    • ______________________________________________________________________________________________________________________________________
    • Wer am Tage der Auslobung bei einer/einem TeilnehmerIn angestellt ist oder in anderer Form als MitarbeiterIn an deren/dessen Wettbewerbsarbeit teilnimmt, ist von der eigenen Teilnahme ausgeschlossen. Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein
    • dies gilt auch bei der Beteiligung freier MitarbeiterInnen. Mitglieder von Bewerbergemeinschaften sowie MitarbeiterInnen, die an der Ausarbeitung einer Wettbewerbsarbeit beteiligt waren, dürfen nicht zusätzlich am Wettbewerb teilnehmen. Verstöße hiergegen haben den Ausschluss sämtlicher Arbeiten der Beteiligten zur Folge.
    • ______________________________________________________________________________________________________________________________________
    • Zum Nachweis der Teilnahmeberechtigung sind zu nennen: a) Name der/des BewerberIn (bei BüropartnerInnen reicht ein Name für die Bewerbung), bei Bewerbergemeinschaften den Namen jedes Mitgliedes
    • die nachträgliche Bildung von Bewerbergemeinschaften mit am Bewerbungsverfahren Beteiligten ist ausgeschlossen, b) Eintragung in die jeweilige Kammerliste mit Nummer und Datum (tt.mm.jjjj) der Eintragung, c) Angaben der Büroadresse inkl. Telefon / E-Mail.
    • ______________________________________________________________________________________________________________________________________
    • Mit der Bewerbung versichert die/der BewerberIn, dass sich kein weiteres Mitglied der Bürogemeinschaft (PartnerIn oder Angestellte/r) oder ein anderes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bewirbt und dass die/der BewerberIn akzeptiert, dass Verstöße hiergegen zum nachträglichen Ausschluss der/des BewerberIn bzw. der Bewerbergemeinschaft und ggf. ihrer/seiner Arbeit führen.
    • ______________________________________________________________________________________________________________________________________
    • 8 TeilnehmerInnen werden im anschließenden Losverfahren im Beisein einer/eines RechtsvertreterIn der Ausloberin aus den Bewerbungen ausgelost und kurzfristig benachrichtigt, um die Teilnahme zu bestätigen. Die gelosten Teilnehmerbüros werden auf der Homepage des Wettbewerbsbetreuers (www.dhp-sennestadt.de) bekannt gegeben. Die übrigen TeilnehmerInnen erhalten eine Absage per E-Mail. Zur Teilnahme an diesem Wettbewerb wurden von der Ausloberin folgende 4 TeilnehmerInnen (in alphabetischer Reihenfolge) ausgewählt und eingeladen.

Zuschlagskriterien

  • Wettbewerbsergebnis

    • Das Wettbewerbsergebnis fließt im Falle von Verhandlungsgesprächen mit den PreisträgerInnen als ein Zuschlagskriterium mit max. 50 Punkten in die Bewertungen ein. Insgesamt können max. 100 Punkte erreicht werden.
    • Dabei wird folgende Punktverteilung für die Berücksichtigung des Wettbewerbsergebnisses zugrunde gelegt:
    • Die/Der 1. PreisträgerIn erhält 50 Punkte.
    • Die/Der 2. PreisträgerIn erhält 35 Punkte.
    • Die/Der 3. PreisträgerIn erhält 25 Punkte.

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Vergabeunterlagen

Konzeptvorlage89 KB32 Seiten
Vertragsbedingungen42 KB6 Seiten
Vertragsentwurf287 KB12 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
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