Veröffentlichung 01.06.26 | Fragenfrist 25.06.26 | Abgabefrist 29.06.26 | Öffnung 29.06.26 |
Eignungskriterien
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind nach § 45 VgV folgende Unterlagen vorzulegen: Anlage E_6 / Erklärung über den Gesamtjahresumsatz sowie über den Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre (2023 - 2025). Dabei sind folgende Jahresumsätze (netto) nachzuweisen: - mindestens 150.000,-EUR pro Jahr Gesamtjahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, d.h. mit Planungsleistungen der Tragwerksplanung nach § 51 HOAI - Anlage N_2 / Berufshaftpflichtversicherung mit Erklärung über folgende Deckungssummen - für Personenschäden bis zu 1.500.000 EUR - für sonstige Schäden bis zu 1.000.000 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Kalenderjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Hinweis: Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Bietergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis oder eine entsprechende Versicherungsbestätigung des Versicherungsunternehmens von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind folgende Unterlagen vorzulegen: - Anlage E_7 / Mitarbeiterzahlen Erklärung aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist. - Es sind mindestens 2 Ingenieure inklusive Geschäftsführung nachzuweisen. - Anlage E_8 / Referenzen Auflistung geeigneter erbrachter Referenzprojekte für Planungsleistungen nach § 51 HOAI mit vergleichbaren Anforderungen hinsichtlich Schwierigkeitsgrad und Komplexität unter Angabe von: - der Projektbezeichnung, - der anrechenbaren Kosten netto (Summe der KGR 300+400 gem. DIN 276) - des Werts der eigenen erbrachten Leistung - des Leistungszeitraumes (Beginn LPH 2 MM/JJJJ, sowie Ende LPH 8 (ingenieurtechnische Kontrolle) MM/JJJJ - der Honorarzone - der erbrachten Leistungsphasen - des Leistungsbildes mit Beschreibung der Aufgabe und des Umfangs der Leistung, - der Art des Vertragsverhältnisses sowie - Nennung vergleichbarer Qualitätsanforderungen im Bezug auf die ausgeschriebene Projektaufgabe Es werden folgende Mindestanforderungen gestellt: -- Dem Bieter/der Bietergemeinschaft zuzurechnende eigene durchgängige Leistungserbringung bei allen Referenzen mindestens LPH 2 bis LPH 6, sowie die besondere Leistung der ingenieurtechnischen Kontrolle in LPH 8 - Alle Referenzprojekte mit Zuordnung mit mind. HZ III - Nachweis von mind. 2 Referenzprojekten für den Neubau eines Gebäudes mit Tragwerksplanung in Massivbauweise - Nachweis von mind. 2 Referenzprojekten für den Neubau eines Gebäudes mit Tragwerksplanungsleistungen in Holzhybridbauweise - Die LPH 8 muss bei allen Referenzen iim Zeitraum zwischen 5 Jahren vor Ende Angebotsfrist bis Ende Angebotsfrist abgeschlossen worden sein. - Es ist pro Referenz ein Ansprechpartner des jeweiligen Auftraggebers mit Telefonnummer und e-mail-Adresse zu benennen, der in der Lage ist, detaillierte Auskünfte über die benannte Referenz zu geben. - Der als Anlage E_8 ff. beiliegende Vordruck ist zu verwenden, entsprechend zu vervielfältigen und aufsteigend zu numerieren. Darüber hinaus sind Erläuterungen des Projektinhalts sowie zur Vergleichbarkeit der Qualitätsanforderungen als ergänzende (eigene) Darstellungen beizufügen. Hierbei sollen zwei (2) DIN/A4-Seiten pro Referenz nicht überschritten werden. Der Auftraggeber behält sich vor, die getätigten Aussagen durch Hinterfragen bei den benannten Referenzgebern bestätigen zu lassen. - Anlage E_9 / Benennung der technischen Fachkräfte Angaben mit Namen und beruflicher Qualifikation der technischen Leitung und der für die Leistung vorgesehenen Verantwortlichen für die Qualitätskontrolle gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV. Dabei sind nur jeweils die Personen anzugeben, die die Leistung tatsächlich verantworten und auch maßgeblich erbringen. Ergänzend sind die Referenzprofile zum fachlichen Lebenslauf und zu den beruflichen Erfahrungen der Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung darzustellen und beizufügen: - Anlage E_9a / Referenzprofile der Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung Es werden folgende Mindestanforderungen gestellt: - Projektleitung mit Qualifikation als Ingenieur (Dipl. Ing. FH od. Univ.), Bachelor oder Master Bauingenieurwesen und mindestens 10 Jahren Berufserfahrung (ab Qualifikationsabschluss) im Leistungsbild Tragwerksplanung nach § 51 HOAI und mind. 2 persönlichen mit in Umfang, Schwierigkeitsgrad und Aufgabenstellung vergleichbaren zum Ende der Angebotsfrist abgeschlossenen Referenzprojekten in Funktion als Projektleitung durchgängig für die LPH 2-6 und 8 - Stellvertretende Projektleitung mit Qualifikation als Ingenieur (Dipl. Ing. FH od. Univ.), Bachelor oder Master Bauingenieurwesen und mindestens 8 Jahren Berufserfahrung (ab Qualifikationsabschluss) im Leistungsbild Tragwerksplanung nach § 51 HOAI und mind. 1 persönlichen mit in Umfang, Schwierigkeitsgrad und Aufgabenstellung vergleichbaren zum Ende der Angebotsfrist abgeschlossenen Referenzprojekt in Funktion als Projektleitung oder stellv. Projektleitung durchgängig für die LPH 2-6 und 8 Studien- und Ausbildungsnachweise zur beruflichen Qualifikation dieser Personen i.S.v. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV sind zur Angebotsabgabe vorzulegen.
Zuschlagskriterien
Qualität der technischen Herangehensweise an das vorliegende Projekt: >> Vorgehensweise bei der Umsetzung der planerischen Ziele der Vorentwurfsplanung in Zuarbeit zum Objektplaner Gebäude, Integration TGA-Planung >> Gewährleistung von Nachhaltigkeit und Berücksichtigung Lebenszykluskosten im Hinblick auf die Tragkonstruktion >> Tragwerksplanerische Maßnahmen zur Senkung von Baukosten & Bauzeiten
Qualität der Herangehensweise im Hinblick auf die Gewährleistung des Erreichens von organisatorischen Zielen: >> Aufgabenverteilung mit Vertretungsregelungen sowie >> aufgewendete Kapazitäten der Teammitglieder für das Projekt in % bezogen auf eine Vollzeitstelle pro Leistungsphase >> Gewährleistung der Kontinuität des Personaleinsatzes >> Erreichbarkeit & Reaktionszeiten sowie Häufigkeit und Dauer der Präsenz vor Ort während der LPH_8 / ingenieurtechn. Kontrolle
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