Generalplaner – Labor Spiez, Erneuerung Areal Lattigen, 3700 Spiez

Zuschlag erteilt am 03. Juli 2026

  • DE_ANS Generalplaner AG, Worb · 6.241.716 €
Auftraggeber
Veröffentlicht
03.07.2026
Bekanntmachungsart
Zuschlagsbekanntmachung
Auf dem Areal Lattigen des Labor Spiez werden die aktuellen Anforderungen an einen sicheren Betrieb nicht mehr erfüllt. Die bauliche und auch technische Infrastruktur ist aufgrund von Alterung und Gebrauchsverschleiss nicht mehr zuverlässig und zeitgemäss. Die erneuerungsbedürftige Gebäudetechnik ist nicht in der Lage, das erforderliche Klima zu erreichen. Asbestvorkommen macht Eingriffe nach heutigen Gesetzgebungen sowohl umständlich wie auch kostspielig. Die Gebäude entsprechen nicht mehr den heutigen Umweltstandards oder Energieanforderungen und sind teilweise auch nicht mehr gesetzeskonform. Die Gebäude wurden über die gesamte Zeitspanne als Labor-, Versuchs-, Mess-, Lager- und Bürogebäude intensiv genutzt. Der jetzige suboptimale Zustand von Gebäuden und Infrastruktur hat Einfluss auf Testergebnisse und teures Testequipment. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie hat sich der Projektausschuss für die Variante 2 (Maxi 1 Bauen in der Waldzone; überarbeitet) entschieden. Folgende Massnahmen sind angedacht, jedoch nicht verbindlich: Bei der Variante 2 ist angedacht die kleine und die zwei grossen Schockprüfanlagen in einem Gebäude zu vereinen. Die bestehende Schockprüfanlage (L8) soll saniert und mit einem Anbau vergrössert werden (N8). Weiter ist angedacht zwei grössere Ersatzneubauten zu erstellen. Im Gebäude N2 (Ersatzneubau) sollen die Flächen für das BABS geschaffen werden. Am Standort der NEMP Prüfstation L13 ist ein Neubau für die Abteilung W+T angedacht. Bei der Variante sind neben den Erweiterungs- und Ersatzneubauten auch mehrere Gebäude und Infrastruktur zurückzubauen. Dabei sind umfassende Schadstoff- und Altlastensanierungen zu berücksichtigen. Aufgrund des grossen Fussabdrucks der angedachten Ersatzneubauten in der Waldzone ist eine Optimierung der Variante 2 in Bezug auf den Standort und der Minimierung des Fussabdruckes (Minimierung Rodungsfläche) der Anbauten/Ersatzneubauten notwendig. Im Rahmen dieser Ausschreibung soll ein Generalplaner für die Projektierung und Umsetzung der baulichen Massnahmen für die SIA-Phasen 31 – 53 beschafft werden. Weiter ist vor Einstieg in die SIA-Phase 31 die Variante 2 hinsichtlich Standort und Reduktion des Fussabdrucks des Anbaus/Ersatzneubauten zu optimieren.

Zeitplan

Veröffentlichung
03.07.26
Vertragsbeginn
20.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Bern, Deutschland
E-Mail
simap.bm@ar.admin.ch
Telefon
+41584632020
Website
https://www.ar.admin.ch

Eignungs- & Bewertungskriterien

Zuschlagskriterien

  • ZK 1: Qualifikation der Schlüsselpersonen

  • ZK 2: Preis / Honorarangebot

  • ZK 3: Plausibilität / Verlässlichkeit der Stundenschätzung

  • ZK 4: Nachhaltigkeit - minimaler Fussabdruck in der Waldzone

+ 2 weitere Kriterien

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Eigenerklärung42 KB16 Seiten
Eignungskriterien287 KB32 Seiten
Preisblatt124 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage56 KB12 Seiten
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