Frist abgelaufen

Generalplanerleistungen für den Neubau der Grundschule Friedensstraße in Köln-Porz

Auftraggeber
Veröffentlicht
07.06.2024
Angebotsfrist
Der Auftraggeber beabsichtigt, Generalplanerleistungen für den Neubau der Grundschule Friedensstraße in Köln-Porz und der dazugehörigen Sporthalle einschließlich aller erforderlichen Frei- und Außenlagen stufenweise zu vergeben. Das zu beplanende Grundstück umfasst ca. 6.800 qm. Die Programmfläche beträgt nach derzeitigem Stand ca. 6.500m² BGF. Zu den Leistungen des Generalplaners zählen insbesondere folgende Leistungsbilder: - Gebäude und Innenräume - Freianlagen -Tragwerksplanung - Technische Ausrüstung - Schall- und Wärmeschutz - Brandschutz. Der Auftraggeber erwartet von den Bietern im Vergabeverfahren Vorschläge, wie die Bauaufgabe gelöst werden soll. Diese "Studienentwicklung / Studienaufgabe" betrifft Leistungen der Objekt- und Freianlagenplanung. Die über die Studienentwicklung erarbeiteten Lösungsvorschläge der Bieter werden mit Hilfe eines Architekturgremiums bewertet. Spätestens mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe wird der AG eine realistische Baukostenobergrenze unter Berücksichtigung der Schulbaustandards der Stadt Köln sowie den aktuellen Marktbedingungen formulieren und verbindlich für die Zwecke der Studienentwicklung vorgeben.

Zeitplan

Veröffentlichung
07.06.24
Teilnahmefrist
09.07.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Köln, Deutschland
E-Mail
info@koelner-schulbau.de
Telefon
0221 299912 70

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

    • Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied): a) Formlose Eigenerklärung, aus der hervorgeht, - dass keine Ausschlussgründe im Sinne des §§ 123,124 GWB vorliegen bzw. erfolgreiche Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB durchgeführt worden sind
    • - dass der Bieter in das einschlägige Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle) oder ein vergleichbares Register (Standeskammern et cetera.) des Herkunftslandes eingetragen ist sowie für seine Berufshaftpflichtversicherung, seine Krankenkasse(n) und seiner Berufsgenossenschaft rückstandslos Beiträge entrichtet hat sowie seinen steuerlichen Verpflichtungen nachgekommen ist. b) Eigenerklärung Russland-Sanktionen nach Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 20 der Verordnung (EU) 2023/1214 des Rates vom 18. Dezember 2023 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren. c) Bewerbergemeinschaften sollen zusätzlich eine Erklärung abgeben, aus der hervorgeht, dass kein Verstoß gegen Kartellrecht vorliegt, und dass keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Absprachen getroffen wurden. Bewerber sollen die auf der Vergabeplattform hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.
  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied): Formlose Eigenerklärung mit folgenden Angaben: a) Angabe der Gesamtumsätze der letzten bis zu 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2021, 2022, 2023), möglichst durch Jahresabschlüsse und Prüfberichte belegt, daraus sollte sich ergeben, dass der Bewerber für die Objektplanung Gebäude jeweils einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens 1.000.000 EUR erwirtschaftet hat. Bewerbergemeinschaften werden hier als Ganzes betrachtet. b) Bestätigung, dass der Bewerber eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3.000.000,00 EUR pro Schadensfall, 2-fach maximiert, unterhält oder im Falle der Auftragserteilung abschließen wird. Der Auftraggeber behält sich vor, alternativ eine Bau-Kombi-Versicherung abzuschließen. Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in § 47 VgV genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und soweit sich der Bewerber auf die Eignung des Nachunternehmers beruft, ist mit dem Teilnahmeantrag insbesondere eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers einzureichen, dass dieser seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt. c) Bewerbergemeinschaften sollen zusätzlich eine Erklärung abgeben, aus der hervorgeht, dass kein Verstoß gegen Kartellrecht vorliegt, und dass keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Absprachen getroffen wurden. Bewerber sollen die auf der Vergabeplattform hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied): a) Angabe der Anzahl der in den letzten bis zu 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren durchschnittlich jährlich beschäftigten Arbeitskräfte insgesamt, daraus sollte sich ergeben, dass der Bewerber für die Objektplanung Gebäude jeweils durchschnittlich mindestens 6 Arbeitskräfte beschäftigt hat. Bewerbergemeinschaften werden hier als Ganzes betrachtet. b) Vorlage von maximal 5 Referenzen als Liste der vom Bewerber und ggf. der von Nachunternehmern in den letzten 6 Jahren erbrachten Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung (Generalplanerleistungen für einen Schulneubau) vergleichbar sind, möglichst unter Angabe des genauen Auftrags, der Auftragssumme, des Auftraggebers, der Leistungsart und der Leistungszeiträume. Der Auftraggeber wird insbesondere die 3 aus seiner Sicht am besten geeigneten Referenzen berücksichtigen. In Summe sollten die Referenzprojekte den folgenden Kriterien genügen: - Bei mindestens einem Projekt sollte es sich um eine geplante und realisierte Schule oder vergleichbare Einrichtungen wie z.B. Kindertagesstätten handeln. - Bei mindestens einem Projekt sollte der Bewerber mindestens die LPH 1-4 erbracht haben. - Bei einem Projekt sollte das Bauvolumen mindestens 4.500.000,00 EUR betragen. - Bei mindestens einem Projekt soll die Tätigkeit als Generalplaner nachgewiesen werden. Es werden ausschließlich Projekte gewertet, bei denen die Leistungsphase 4 abgeschlossen ist. Die Referenzen sind entsprechend ihrer Vergleichbarkeit absteigend zu sortieren. So soll die Referenz Nr.1 am meisten zur Aufgabe befähigen. Ferner sollten Bewerber darlegen, ob und in welchem Umfang sie mit der Methode Building Information Modeling (BIM) gearbeitet haben, insbesondere Integration der Fachmodelle, Prüfung der Kollisionsfreiheit und Führung von Planungsbesprechungen anhand des BIM-Modells. Jede Referenz soll mit zwei Sätzen hinsichtlich ihrer konkreten Vergleichbarkeit für die zu vergebenden Leistungen vom Bewerber/ der Bewerbergemeinschaft beschrieben werden: c) Formlose Eigenerklärung, in der der Bewerber erklärt, ob und welche Teilleistungen des ausgeschriebenen Auftrags er durch Nachunternehmer ausführen lassen wird unter Benennung des Nachunternehmers. Für den Fall, dass ein Bewerber einzelne Unternehmen als Nachunternehmer einsetzen möchte, wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe und die in § 47 VgV genannten Voraussetzungen hingewiesen. Wenn und soweit sich der Bewerber auf die Eignung eines anderen Unternehmens beruft, ist mit dem Angebot insbesondere eine Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens einzureichen, dass dieses seine Ressourcen und Kapazitäten dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stellt. Bei der Eignungsprüfung werden Bewerbergemeinschaften als Ganzes betrachtet. Bewerber sollen die auf der Vergabeplattform hinterlegten Vordrucke verwenden. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen im Rahmen des § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Hierauf besteht kein Rechtsanspruch.

Zuschlagskriterien

  • Preis

  • Referenzen / Eignung des einzusetzenden Schlüsselpersonals: Referenzen / Eignung des einzusetzenden Schlüsselpersonals - vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung) Details werden nach Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.

  • Konzept zur Vorgehensweise (unter anderem in Bezug auf Projektstruktur, Projektteam, Herangehensweisen, Terminplan und Personaleinsatzplan/Einsatz Schlüsselpersonal): Konzept zur Vorgehensweise (unter anderem in Bezug auf Projektstruktur, Projektteam, Herangehensweisen, Terminplan und Personaleinsatzplan/Einsatz Schlüsselpersonal) - vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung) Details werden nach Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.

  • Studienentwicklung / Studienaufgabe: Studienentwicklung / Studienaufgabe - vorläufiges Kriterium (auch bezüglich Gewichtung) Details werden nach Teilnahmewettbewerb bekanntgegeben.

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