Frist abgelaufen

Generalplanerleistungen, Sanierung Eishalle "Echte Helden Arena", Freiburg i.Br.

Auftraggeber
Veröffentlicht
31.03.2026
Angebotsfrist
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die Generalplanung zur Sanierung der Eishalle „Echte Helden Arena“, Ensisheimer Straße 1, 79110 Freiburg im Breisgau. Umfang der Beauftragung sollen folgende Planungsdisziplinen werden: Gebäudeplanung, Tragwerksplanung, TA-HLSK, TA-ELT/GA, Brandschutz und Bauphysik. Durchgeführt wird ein zweistufiges Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb und Verhandlungsphase gemäß § 119 Abs. 5 GWB in Verbindung mit §§ 14, 17 und 73, 74 ff VgV mit einer Auswahlphase (1. Stufe) und einer Vergabephase (2. Stufe) für Generalplanerleistungen nach HOAI Teil 3, Abs. 1, § 33 ff., zur Generalsanierung der Eishalle "Echte Helden Arena" in Freiburg im Breisgau.

Zeitplan

Veröffentlichung
31.03.26
Fragenfrist
20.04.26
Teilnahmefrist
27.04.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Freiburg im Breisgau, Deutschland
Vertragslaufzeit
75 Tage
E-Mail
vergabemanagement@freiburg.de
Telefon
+49 7612014083
Website
https://regionfreiburg.deutsche-evergabe.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Nachweis besondere Berufsqualifikation gemäß § 75 VgV. Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

    • Erklärung gemäß § 75 VgV:
    • Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen an die einzelnen Planungsleistungen der Generalplanung erfüllen.
    • Als Berufsqualifikation wird ein Prüfzeugnis oder sonstiger Befähigungsnachweis für folgende Planungsleistungen (z.B. Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde) von mindestens einer Person des Unternehmens je Planungsbereich gefordert:
    • - Koordination Generalplanung (z.B. Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde,)
    • - Gebäudeplanung (z.B. Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde)
    • - Tragwerksplanung (z.B. Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde)
    • - Technische Ausrüstung - HLSK (z.B. Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde, Meister-, Technikerurkunde (DQR 6))
    • - Technische Ausrüstung - ELT / GA (z.B. Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde, Meis-ter- oder Technikerurkunde (DQR 6))
    • Die Qualifikation muss vom Projektteam (siehe Nr. 12 Bewerbungsformular) erfüllt werden.
    • Bei natürlichen Personen erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom oder sonstigen Befähigungsnachweis (DQR 6) verfügt, dessen Anerkennung den Vorgaben von Berufsqualifikationen entspricht, die berechtigen in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
    • Juristische Personen sind zugelassen, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die zuvor genannten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt.
    • Nachweis bei Bewerbern mit Sitz in einem EU-Staat durch Vorlage durch das nach dem Recht des Herkunftsstaates des Bewerbers maßgeblichen Dokuments gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates.
    • Gefordert wird die Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister. Bei Einzelunternehmen, GbR, GmbH, Bewerbergemeinschaft oder andere mit Angabe der Nr. der Eintragung in einem öffentlichen Register und Registergericht oder Genehmigungsbehörde falls zutreffend.
  • Der öffentliche Teilnahmewettbewerb dient der Auswahl interessierter und geeigneter Bewerber. Die Bewerberauswahl erfolgt nach den in den Vergabeunterlagen festgelegten Eignungs-/ Auswahlkriterien. Der Nachweis der Eignung des Unternehmens bzw. der Bewerbergemeinschaft wird anhand der nachfolgend geforderten Erläuterungen und Nachweise geprüft (gemäß Bewerbungsformular Nr. 1 bis 13). 1. Angaben zum Bewerber (Name und Rechtsform des Unternehmens, Vertretung, Kontaktdaten). 2. Erklärung zur Zusammensetzung bei einer Bewerber-/Bietergemeinschaft (§ 43 VgV). Die Erklärung kann nicht nachgereicht werden. 3. Erklärung zu vorgesehenen Nachunternehmerleistungen, sofern im Auftragsfall Teile des Auftrags als Unterauftrag an Nachunternehmen vergeben werden sollen (§ 36 VgV). 4.Eigenerklärung zu einer beabsichtigten Eignungsleihe, sofern zum Nachweis der Eignung die Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens in Anspruch genommen wird (§ 47 VgV). Die Erklärung kann nicht nachgereicht werden. 5. Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinte-ressen erfolgt, insbesondere durch wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen und keine Interessen bestehen, die im Widerspruch zur Ausführung des Auftrags stehen oder diese nachteilig beeinflussen könnten (§ 46 Abs. 2 VgV). 6.Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§ 123 und § 124 GWB). 7. Eigenerklärung, dass die Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) erfüllt werden. 8. Eigenerklärung, dass im Rahmen der Auftragsausführung nur Produkte verwendet werden, die unter Beachtung der in den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) festgelegten Mindeststandards hergestellt und/oder verarbeitet wur-den. 9. Eigenerklärung zur Einhaltung der Sanktionen der EU gegen russische Unternehmen / Personen / Lieferanten (Auftragsverbot). 10. Erklärung, dass das Unternehmen über den gesamten Leistungszeitraum über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von mind. 3,0 Mio. Euro für Personen-schäden und mind. 5,0 Mio. Euro für Sachschäden verfügen. Die Schadensersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr betragen (§ 45 Abs.1 Nr. 3 und Abs. 4 Nr. 2 VgV). Bei Bewerbergemeinschaften gilt dieses für jedes Mitglied entsprechend Eine Eigenerklärung ist nicht ausreichend – es muss ein aktueller (max. 12 Monate alt) Nachweis des Versicherungsunternehmens hochgeladen werden! 11. Nachweis besondere Berufsqualifikation (§ 75 VgV). s. 5.1.9 - Beschreibung Relevante Bildungs- u. Berufsqualifikation. 12. Angaben zum vorgesehenen Projektteam (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV). Name, Qualifikation und Berufsjahre in der Projektleitung, der Stellvertretenden Projektleitung. 12.1) Koordination Generalplanung

    • Mindestkriterien:
    • - z.B. Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde.
    • -Koordination (Projektleitung): Mind. 7 Jahre Berufserfahrung als Projektleitung in der Generalplanung, oder Gebäudeplanung, oder der Technischen Ausrüstung (HLSK oder ELT) oder der Tragwerksplanung.
    • - Stellvertretende Koordination (stellv. Projektleitung): Min 5 Jahre Berufserfahrung als Projektleitung oder stellv. Projektleitung in der Generalplanung, oder Gebäudeplanung, oder der Technischen Ausrüstung (HLSK oder ELT) oder der Tragwerksplanung.
    • 12.2) Gebäudeplanung:
    • Mindestkriterien:
    • - Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde
    • - Min. 5 Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung für die Projektleitung
    • - Min. 3 Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung für die stellvertretende Projektlei-tung
    • 12.3) Tragwerksplanung:
    • Mindestkriterien:
    • - Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde
    • - Min. 5 Jahre Berufserfahrung für die Projektleitung
    • - Min. 3 Jahre Berufserfahrung für die stellvertretende Projektleitung
    • 12.4) Technische Ausrüstung Bereich HLSK:
    • Mindestkriterien:
    • - Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde, Meister-, Technikerurkunde (DQR 6)
    • - Min. 5 Jahre Berufserfahrung für die Projektleitung
    • - Min. 3 Jahre Berufserfahrung für die stellvertretende Projektleitung
    • 12.5) Technische Ausrüstung Bereich ELT / GA:
    • Mindestkriterien:
    • - Diplom-, Bachelor-, Masterurkunde, Meister-, Technikerurkunde (DQR 6))
    • - Min. 5 Jahre Berufserfahrung für die Projektleitung
    • - Min. 3 Jahre Berufserfahrung für die stellvertretende Projektleitung
    • 13. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 VgV). Diese einzureichenden Referenzen dienen der Feststellung der grundsätzlichen Eignung (keine Wertung) und können nicht nachgereicht werden.
    • Erklärung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:
    • Als prinzipiell geeignet werden Büros / Bewerbergemeinschaften eingestuft, die eine vergleichbare wesentliche Leistung entsprechend den abgefragten Referenzprojekten erbracht haben und die jeweiligen Mindestkriterien erfüllen.
    • Die Vergleichbarkeit wird u.a. bestimmt durch die Komplexität, die Funktionsanforderungen, die Größenordnung sowie die sonstigen Rahmenbedingungen.
    • Diese Referenzen dienen der Feststellung der grundsätzlichen Eignung (keine Wertung).
    • Doppelnennungen von Referenzen unter den unterschiedlichen Fragestellungen sind möglich.
    • Bei Bewerbergemeinschaften (BG) oder dem Einsatz von Nachunternehmen (NU):
    • Zuordnung der Referenz zum jeweiligen Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zum jeweiligen Nachunternehmen. Dabei darf jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft / jedes Nachunternehmen nur die Referenzen angeben, die in Art und Umfang den Teilleistungen entsprechen, die das Mitglied der Bewerbergemeinschaft / das Nachunternehmen ausführen wird.
    • --- Fortsetzung der Eignungsnachweise/Referenzprojekte 13.1 bis 13.4 siehe unten!
  • --- Fortsetzung Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

    • 13.1) Mindestanforderung Referenzprojekt Gebäudeplanung:
    • - Neubau oder Sanierung einer Großsportstätte oder einer Mehrzweckhalle
    • - Übergabe an die Nutzenden ab 01/2011 bis zum Datum der Bekanntmachung
    • - Baukosten KG 300 mind. 10 Mio. EUR netto
    • - Die Leistungsphasen 4 und 5 gem. HOAI müssen vollständig selbst erbracht worden sein, zuzüglich 2 weitere, vollständig erbrachte Leistungsphasen gem. HOAI (insg. 4 Leistungsphasen, davon in jedem Fall LP 4 und 5).
    • 13.2) Mindestanforderung Referenzprojekt TA - HLSK:
    • - Neubau oder Sanierung einer Großsportstätte oder einer Mehrzweckhalle oder vergleichbare, hochtechnisierte Gebäude
    • - Übergabe an die Nutzenden ab 01/2011 bis zum Datum der Bekanntmachung
    • - Baukosten KG 410 + 420 + 430 + 470 mind. 2,0 Mio. EUR netto
    • - Die Leistungsphasen 4 und 5 gem. HOAI müssen vollständig selbst erbracht worden sein, zuzüglich 2 weitere, vollständig erbrachte Leistungsphasen gem. HOAI (insg. 4 Leistungsphasen, davon in jedem Fall LP 4 und 5).
    • Info: Da die KG 470 auch häufig separat geplant wird, können hier auch zwei verschiedene Referenzprojekte angegeben werden – eine Referenz für KG 410 + 420 + 430 und eine Referenz für KG 470!
    • 13.3) Mindestanforderung Referenzprojekt TA – ELT/GA:
    • - Neubau oder Sanierung einer Großsportstätte oder einer Mehrzweckhalle oder ver-gleichbare, hochtechnisierte Gebäude
    • - Übergabe an die Nutzenden ab 01/2011 bis zum Datum der Bekanntmachung
    • - Baukosten KG 440 + 450 und/oder 480 mind. 2,0 Mio. EUR netto
    • - Die Leistungsphasen 4 und 5 gem. HOAI müssen vollständig selbst erbracht worden sein, zuzüglich 2 weitere, vollständig erbrachte Leistungsphasen gem. HOAI (insg. 4 Leistungsphasen, davon in jedem Fall LP 4 und 5).
    • 13.4) Mindestanforderung Referenzprojekt Tragwerksplanung:
    • - Neubau, Umbau oder Sanierung einer Großsportstätte oder eines Gebäudes mit weitgespanntem Tragwerk
    • - Übergabe an die Nutzenden ab 01/2011 bis zum Datum der Bekanntmachung
    • - Baukosten KG 300 + 400 mind. 10,0 Mio. EUR netto
    • - Die Leistungsphasen 4 und 5 gem. HOAI müssen vollständig selbst erbracht worden sein, zuzüglich 2 weitere, vollständig erbrachte Leistungsphasen gem. HOAI (insg. 4 Leistungsphasen, davon in jedem Fall LP 4 und 5).
  • Nachweis besondere Berufsqualifikation gemäß § 75 VgV. Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

    • Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen an die Planungsleistung erfüllen.
    • Als Berufsqualifikation wird der Beruf "Architekt*in" der/des „Beratenden Ingenieur*in“ oder der Beruf der/des „Ingenieur*in“ von mindestens einer Person des Unternehmens gefordert.
    • Die Qualifikation kann vom Projektteam erfüllt werden oder einer anderen Person des Unternehmens.
    • Bei natürlichen Personen erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis für den Bereich Technischen Ausrüstung, Elektroplanung, HLS-Planung verfügt, welcher berechtigt, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
    • Juristische Personen sind zugelassen, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die zuvor genannten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt.
    • Nachweis bei Bewerbern mit Sitz in einem EU-Staat durch Vorlage durch das nach dem Recht des Herkunftsstaates des Bewerbers maßgeblichen Dokuments gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates.
    • Gefordert wird die Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister. Bei Einzelunternehmen, GbR, GmbH, Bewerbergemeinschaft oder andere mit Angabe der Nr. der Eintragung in einem öffentlichen Register und Registergericht oder Genehmigungsbehörde falls zutreffend.

Zuschlagskriterien

  • Zuschlags- und Wertungskriterium: 30 % Honorarangebot – Plausibilität/ Höhe des Honorarangebotes in Relation zum günstigsten Honorarangebot (auf Grundlage des verbindlichen Honorarangebotes).

  • Zuschlags- und Wertungskriterium

    • --- 70%:
    • -35 % Qualität der vorgestellten Herangehensweise an die Aufgabenstellung und grundsätzlichen Vorgehensweise zur Umsetzung des vorgesehenen Projekts sowie deren Erläuterungen in der Vergabeverhandlung.
    • -35 % Einschätzung der Fachkompetenz der vorgesehenen verantwortlichen Projektmitarbeitenden und das Zusammenwirken des Projektteams (aufgrund des Persönlichen Eindrucks im Vergabeverhandlungsgespräch).

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Preisblatt24 KB2 Tabellen
Projektplan156 KB12 Seiten
Eigenerklärung78 KB24 Seiten
Eignungskriterien37 KB4 Seiten
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