Frist abgelaufen

Generalplanung

Die Angebotsfrist ist am 10. Juli 2026 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Auftraggeber
Veröffentlicht
10.06.2026
Angebotsfrist
Das fünfgeschossige Verwaltungsgebäude der Stadt Solingen an der Bonner Straße 100 mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 15.000 m² soll bei laufendem Betrieb umfassend saniert werden. Die Sanierung umfasst sowohl die Gebäudehülle als auch den Innenausbau und die technische Gebäudeausrüstung, unter Berücksichtigung der bestehenden Bausubstanz. 1. Gebäudehülle Sanierung der Fassade Dachsanierung Austausch der Fenster Installation von Sonnenschutzsystemen Gerüstarbeiten für die Außenmaßnahmen 2. Technische Gebäudeausrüstung Erneuerung der Elektroinstallationen Umrüstung auf LED-Deckenbeleuchtung Modernisierung der Heizungs- und Sanitäranlagen Erneuerung der WC-Anlagen Erneuerung der Lüftungsanlagen/-zentralgeräte Erneuerung der Steuerungstechnik (MSR-Technik) Erneuerung der Luftkanalinstallation Erneuerung der Luftauslässe 3. Innenausbau Erneuerung der Bodenbeläge Malerarbeiten Einbau von Unterdecken Einrichtung und Modernisierung von Teeküchen Aufwertung der Besprechungsräume Neugestaltung des Foyers mit neuer Empfangstheke 4. Gemeinschafts- und Sonderbereiche Aufwertung der Kantine (Mehrfachnutzung) Anpassung der Aufzugsvorräume Ergänzende Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität Im Innenbereich sollen die Büro- und Verkehrsflächen überarbeitet werden. Dies umfasst Bodenbeläge, Beleuchtung, Wand- und Türflächen sowie die Verlegung von Elektroleitungen innerhalb der Geschosse, um eine moder-ne und funktionale Raumstruktur zu gewährleisten. Die Sanitärräume sollen einer Modernisierung unterzogen werden, während die Teeküchen zu erweiterten Aufenthaltsbereichen umgestaltet werden. Die Kantine wird mit einem neuen Belag und zeitgemäßer Beleuchtung ausgestattet; optional soll eine flexible Raumtrennung durch Faltwand realisierbar sein. Die Lüftungstechnik muss erneuert werden. Die Lüftungsanlagen im Gebäudeteil Kantine (in alten Unterlagen auch "Casino" genannt) stammen zum größten Teil aus der Ursprungs-Bausubstanz von 1974. Daher ist eine Erneuerung der Lüftungszentralgeräte im Rahmen einer generellen und umfassenden Sanierung angeraten, da die Geräte ihre Lebenserwartung weit hinter sich gelassen haben, und nicht mehr dem hygienischen und energetischen Stand unserer Zeit entsprechen. Der Aufstellraum in der Lüftungszentrale im Untergeschoss ist auch für heutige Lüftungsgeräte passend, wobei als Wärmerückgewinnung platz-bedingt Kreislaufverbundsysteme in Frage kommen. Die MSR-Technik stammt aus dem Jahr 2002 und ist am Ende der Lebenszeit angelangt und würde im Rahmen des Geräteaustausches eben-falls erneuert. Die Brandschutzklappen können weiterverwendet werden, allerdings fehlen im Bestand motorische Antriebe. Derzeit hat der Prüf-Sachverständige hier keinen Mangel formuliert, aus anderen Objekten mit anderen Prüfern ist aber die Forderung nach Verhinderung von Kaltrauchverschleppung bei Anlagenstillstand bekannt. Die Luftkanäle in der Lüftungszentrale würden erneuert werden, während die Kanäle im Gebäude zum größten Teil nach Reinigung weiterverwendet werden können. Hier besteht das Risiko, dass sich im Bauverlauf herausstellt, dass z.B. die Flanschdichtungen an Kanälen nicht mehr dicht sind, dann wäre der technische und bauliche Aufwand allerdings deutlich höher. Die bisherigen Zuluftauslässe hatten oberhalb der Paneldecke nur eine eingeschränkte Wirkung. Mit Änderung der Decke müssen die Auslässe ebenfalls erneuert werden. In den Kellerräumen und der Küche ist keine Änderung an Luftauslässen vorgesehen.

Zeitplan

Veröffentlichung
10.06.26
Fragenfrist
02.07.26
Teilnahmefrist
10.07.26
Vertragsbeginn
01.11.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Solingen, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
VgV-SG-BonnerStr100@diederichs.eu
Telefon
0231 99955700
Website
https://solingen.de/inhalt

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • - Berufshaftpflichtversicherung, - Nachweis über den Umsatz entsprechend der Dienstleistung, - Auszug Handelsregister, Partnerschaftsregister bzw. Berufsregister - Nachweis Bauvorlageberechtigung - Erklärung zum Bezug zu Russland im Sinne der Sanktions-VO Geforderte Mindeststandards

    • - Mit Einreichung dieses Teilnahmeantrages verpflichten wir uns - vor Auftragserteilung jedoch nach Aufforderung durch die Auftraggebende zur Sicherung etwaiger Ersatzansprüche aus diesem Auftrag - eine Berufshaftpflichtversicherung mit ausreichender Deckung gem. Maß-gaben des Vertrages (vgl. Anlage 06) abzuschließen bzw. eine verbindliche Bestätigung des Versicherers bzw. seines Versicherungsmaklers einzureichen, dass eine solche Versicherung abgeschlossen wird und die Versicherung für die Dauer des Vertragsverhältnisses zu unterhalten. Bei Bietergemeinschaften ist die Versicherung in der geforderten Höhe von jedem Mitglied separat abzuschließen und nachzuweisen. - Erklärung über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen, die in Art und Ausführung mit denen vergleichbar sind, die beauftragt werden sollen im Mittelwert der letzten 3 Geschäftsjahre: -Objektplanung Gebäude und Innenräume mind. 1 Mio. EUR netto, -Technische Ausrüstung ALG 1 bis 4 und 8 mind. 500.000 EUR netto, -Tragwerksplanung mind. 200.000 EUR netto, -Bauphysik Wärmeschutz und Energiebilanzierung mind. 15.000 EUR nett, Bauakustik mind. 20.000 EUR netto, Raumakustik mind. 35.000 EUR netto, -Brandschutz mind. 15.000 EUR netto, -Schadstoffe mind. 5.000 EUR netto - - Mit Einreichung dieses Teilnahmeantrages bestätigt der Bewerber, dass er als Unternehmen in ein entsprechendes Handelsregister, Partnerschaftsregister bzw. Berufsregister ordnungsgemäß eingetragen ist. -Weiter bestätigt der Bewerber mit Einreichung dieses Teilnahmeantrages, dass die im Auftragsfall für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen für die Projektleitung, Stellvertretende Projektleitung und Objektüberwachung über die erforderlichen Qualifikation (mind. 3 Jahre Berufserfahrung) als Architekten bzw. Ingenieure (oder vergleichbar) gem. § 75 Abs. 1 und 2 VgV verfügen. -Der Nachweis der Bauvorlageberechtigung einer für die Genehmigungsplanung verantwortlichen Person (z.B. Eintragung in die Liste der Architektenkammer) ist dem Teilnahmeantrag beizufügen. Hierbei ist die Bauvorlageberechtigung der nachfolgenden Person/en erforderlich: Büroinhaber/in
    • /Geschäftsführer/in oder Projektleiter/in.
  • Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen

    • Die zwingenden Ausschlusskriterien gem. §123 GWB und die fakultativen Ausschlussgründe gem. § 124 GWB sind zu beachten. Das Nichtvorliegen dieser Ausschlussgründe ist mittels beiliegender Formulare (s. Anlage 02 "Eignungsnachweis") zu bestätigen. Nachweis der fachlichen Eignung: -Erklärung über den Personalbestand für entsprechende Dienstleistungen, die in Art und Ausführung mit denen vergleichbar sind, die beauftragt werden sollen: Jährliches Mittel der Beschäftigten der letzten 3 Jahre (2023-2025), maßgeblich sind fest angestellte Mitarbeiter/innen in Vollzeit, inkl. Büro-Inhaber/in bzw. -Geschäftsführer/in
    • Teilzeitkräfte sind in Vollzeitäquivalente (VZÄ) entsprechend umzurechnen
    • ohne freie Mitarbeiter/innen, Praktikant/innen und Aushilfen. Mindestens 6 Personen (VZÄ) für alle Leistungsbilder
  • Technische Eignung: Mit der Einreichung des Teilnahmeantrages bestätigen wir, dass wir über die erforderlichen technische Ausstattung verfügen, um eine fachgerechte Leistungserbringung in dieser Beauftragung zu gewährleisten.

  • Zum Nachweis der beruflichen Eignung werden Referenzen gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV mit vergleichbaren Leistungen gewertet, deren LPH 8 (OPG, TGA, Schadstoffe, Brandschutz) bzw. LPG 5 (TWP, Bauphysik) innerhalb der letzten fünf Jahre ab Fristende zur Einreichung der Teilnahmeanträge mit (Teil-)Schlussrechnung oder Abnahme gem. VOB/B abgeschlossen wurde. Die Anforderungen an die Anwendung / Berücksichtigung von öffentlichem Vergaberecht (vgl. Referenz Nr. 11) können über die dort abgefragte separate Referenz oder - kumuliert - über die Referenz Nr. 01 und 02 (Gem. Anlage 03) nachgewiesen werden. Sowohl der Objektplaner als auch der TGA-Fachplaner müssen die entsprechende Kompetenz über mindestens eine Referenz nachweisen. Der Auftraggeber behält sich vor, die getätigten Angaben im Rahmen der Auswertung stichprobenhaft bei dem angegebenen Auftraggeber/innen auf Plausibilität zu überprüfen. Nicht wahrheitsgetreue Angaben führen zum Ausschluss aus dem Verfahren. Die nachfolgenden Mindestanforderungen müssen über die jeweilige Referenz kumulativ erfüllt werden: OPG: - Eine vergleichbare Leistung für die Sanierung / den Umbau eines Objektes des Bereichs "Ausbildung / Wissenschaft / Forschung" bzw. "Büro / Verwaltung / Staat / Kommune" gem. Anlage 10.2 Objektliste HOAI 2021 mit mindestens einer HZ I, - Eine vergleichbare Leistung für ein Objekt mit Erbringung von mindestens LPH 5 & 8, - Eine vergleichbare Leistung mit hohem Koordinationsaufwand, d.h. mindestens teilweise Kumulativleistungen (GP für mindestens OPG/TA bis 3 ALG/Bph), -Eine vergleichbare Leistung für ein Objekt bei laufendem Betrieb, - Abschluss der Referenz gem. Nr. 3.0 (s.o.) innerhalb der letzten 5 Jahre. Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: - Vergleichbarkeit der Bauaufgabe max. 9 Punkte - Vergleichbarkeit der erbrachten Leistungsphasen max. 6 Punkte - Vergleichbarkeit des Bauvolumens max. 3 Punkte - Vergleichbarkeit der Fläche max. 3 Punkte - Umsetzung der Maßnahme max. 12 Punkte - Vergleichbarkeit der Generalplanerrolle im Planerteam max. 6 Punkte - Beachtung von öffentlichem Vergaberecht max. 8 Punkte

  • TGA ALG 1 bis 4 und 8: - Eine vergleichbare Leistung für die Sanierung / den Umbau eines Objektes mit mindestens HZ I (gem. Anlage 15.2 HOAI 2021), - Eine vergleichbare Leistung für ein Objekt mit Erbringung von mindestens LPH 5 & 8, - Eine vergleichbare Leistung mit der Erbringung von mindestens ALG 1, 3 und 4, -Eine vergleichbare Leistung für ein Objekt bei laufendem Betrieb, - Abschluss der Referenz gem. Nr. 3.0 (s.o.) innerhalb der letzten 5 Jahre Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: - Vergleichbarkeit der Bauaufgabe max. 9 Punkte - Vergleichbarkeit der erbrachten Anlagengruppen max. 6 Punkte - Vergleichbarkeit der erbrachten Leistungsphasen max. 6 Punkte - Umsetzung der Maßnahme max. 12 Punkte - Beachtung von öffentlichem Vergaberecht max. 8 Punkte

  • Tragwerksplanung: - Eine vergleichbare Leistung für die Sanierung / den Umbau eines Objektes mit mindestens HZ I (gem. Anlage 14.2 HOAI 2021 - Eine vergleichbare Leistung für ein Objekt mit Erbringung von mindestens LPH 4 & 5, - Abschluss der Referenz gem. Nr. 3.0 (s.o.) innerhalb der letzten 5 Jahre Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: - Vergleichbarkeit der Bauaufgabe max. 6 Punkte - Vergleichbarkeit der erbrachten Leistungsphasen max. 6 Punkte - Umsetzung der Maßnahmen max. 12 Punkte

Zuschlagskriterien

  • Qualität Projektteam, Organisation, Ablauf: Vorstellung des Büros und des Generalplanungsteams, inklusive ihrer inneren Organisation, Verantwortlichkeiten, Ansprechpartner und Entscheidungswege. Persönliche Vorstellung der Gesamtprojektleitung (beruflicher Werdegang, relevante, vergleichbare Projekterfahrungen). Zusätzlich wird der geplante Ablauf innerhalb des Generalplanungsteams zur effizienten Projektabwicklung dargestellt und die Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten sowie einer strukturierten Besprechungssystematik für die Planungs- und Ausführungsphase. Bewertung anhand des Konzeptes zur Bewältigung der Leistung: 0-5 Punkte * Gewichtungsfaktor

  • Qualität der Herangehensweise: Darstellung der ersten Schritte und Abläufe zur Herangehensweise an die konkrete Aufgabenstellung dieses Projekts. Beschreibung der konzeptionellen Ansätze zur Umsetzung der Maßnahmen in den Bereichen Technik, Statik, Bauphysik, Brandschutz und Schadstoffsanierung, jeweils mit Fokus auf eine nachhaltige, zukunftssichere und wirtschaftliche Qualität des Gesamtkonzeptes. Bewertung anhand des Konzeptes zur Bewältigung der Leistung: 0-5 Punkte * Gewichtungsfaktor

  • Qualität des Kosten- und Terminmanagement: Erläuterung bewerberinterner Methoden zur Termin-/Kostenplanung und -koordination bei der Dienstleistungserbringung anhand dieses Projektes Bewertung anhand des Konzeptes zur Bewältigung der Leistung: 0-5 Punkte * Gewichtungsfaktor

  • Honorarangebot gem. Angebotsformblatt: Das günstigste Angebot 5 Pkt. - lineare Abstufung [Das günstigste Angebot (bezogen auf das jeweilige Kriterium) erhält 5 Punkte. Die weiteren Bieter erhalten entsprechend der prozentualen Abweichung gegenüber dem günstigsten Angebot ihre Punkte.]

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Vergabeunterlagen

Preisblatt124 KB2 Tabellen
Projektplan56 KB12 Seiten
Eigenerklärung24 KB24 Seiten
Eignungskriterien156 KB4 Seiten
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