Frist abgelaufen

Generalplanung: Kläranlage Schleswig - Ertüchtigung der mechanischen Abwasserreinigung

Die Kläranlage Schleswig (75.000 EW) wurde in den 60-iger Jahren errichtet und seit dieser Zeit den fortschreitenden Anforderungen des Gewässerschutzes und den gesetzlichen Anforderungen angepasst. Die mechanische Abwasserreinigung soll saniert und ertüchtigt werden. Die neue mechanische Reinigung soll auf Qmax = 1.800 m3/h ausgelegt werden. Im Zuge der Bedarfsplanung erfolgte eine Vorauslegung der relevanten Anlagen. Die Anlagenteile der neuen Kläranlage sind wie folgt zu planen: - Rechengebäude am Standort des bestehenden Gebäudes: - Gebäude auf zwei Ebenen in Hanglage - angesetzter Zulaufschacht für 11 ankommende Druckrohrleitungen (DN 150 - DN 400) mit Messstrecken für IDM - Rechenanlage: 2 Rechen (1+1), Umgehungsgerinne, abgedeckt - 2 Rechengutwaschpressen mit Abwurf in Container - 1 Sandwäscher mit Abwurf in Container - 2 Sandfanggebläse - PV-Anlagen - NSUV "Mechanische Reinigung" - Provisorische Rechenanlage für die Umbauzeit - Sandfang: 2-straßiger, belüfteter Sand- und Fettfang - Betonsanierung /-instandsetzung des bestehenden Bauwerks - Technische Ausrüstung belüfteter Sandfang mit Räumer - Vorklärbecken: 3 Rechteckbecken, 1 als Vorklärung, 2 zum Mengenausgleich - Betonsanierung /-instandsetzung des bestehenden Bauwerks - Primärschlammpumpwerk - Neubau Primärschlammpumpwerk als Betonzelle mit maschinen- und elektrotechnischer Ausrüstung, Anbindung an vorhandene Leitungen - Verkehrsflächen für die Rechengutabholung - Regenwasserableitung mit Anschluss an bestehende Ablaufleitung in den Vorfluter - Schmutzwasser (Verladeflächen) mit Ableitung in die Kläranlage - Schmutzwasserannahmestation - Abrechenbare Übernahme von Abwässern und Schlämmen - Rückhaltevolumen und Probenahmemöglichkeit - Pumpen zur Aufgabe des Abwassers in den Zulauf Die EMSR-Technik wird vollständig erneuert. Dabei versorgt die bauseits in der Energiezentrale vorhandene Niederspannungshauptverteilung (NSHV) die Anlagenteile "mechanische Reinigung". Für den Notstromfall wird bauseits ein Notstromaggregat in der Energiezentrale vorgesehen. Des Weiteren wird die gesamte Prozessmesstechnik sowie die gesamte Beleuchtung angepasst und modernisiert. Zudem wird die Automatisierungstechnik erneuert und in das vorhandene Leitsystem der Kläranlage integriert.

Zeitplan

Veröffentlichung
26.02.26
Fragenfrist
20.03.26
Teilnahmefrist
27.03.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Schleswig, Deutschland
Vertragslaufzeit
36 Tage
E-Mail
c.heers@stadtwerke-sh.de
Telefon
046218010

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder Beratender Ingenieur/ Ingenieur zu tragen oder nach den EU-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder als Beratender Ingenieur/ Ingenieur tätig zu werden. Die verantwortlichen Planer (Projektleitung und Stellvertretung) müssen jeweils über eine angemessene Berufspraxis und jeweils über eine angemessene Projekterfahrung verfügen. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten oder Beratenden Ingenieur/ Ingenieur benennen.

  • - vollständig ausgefüllter Bewerberbogen einschl. u.a. - Erfüllung der berufsrechtlichen Voraussetzungen nach §§ 75, 44 VgV für die Ausführung der angebotenen Leistung, - Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB, EU-Sanktionen, Mindestlohn. - Erklärung zur Haftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen in Höhe von: - 3.000.000 EUR für Personenschäden und - 3.000.000 EUR für sonstige Schäden.

  • 1. Eigenerklärung zu Referenzobjekten gem. Ziffer 3. 2. Angaben zum Projektteam gemäß Ziffer 4. (wird erst in der zweiten Verfahrensstufe erforderlich) 3. Mindestkriterien der Referenzen: Referenz 1 - Neubau einer mindestens zweistraßigen Rechenanlage mit einem Durchsatz von mindestens 1.500 m3/h, - Ausführung mit Rechengutwaschpresse, - mindestens die Leistungsbilder Ingenieurbauwerke (LPH 2-8) sowie Verfahrens- und maschinentechnische Ausrüstung (LPH 2-3 und 5-8) und Verfahrens- mit Prozesstechnik (LPH 2-3 und 5-8) erbracht, - Übergabe an den Bauherrn in der LPH 8 im Zeitraum vom Februar 2016 bis Februar 2026 und - Baukosten Ingenieurbauwerke, Verfahrens- und maschinentechnische Ausrüstung, Verfahrens- und Prozesstechnik mindestens 2,5 Mio. EUR brutto. Referenz 2 - Neubau einer mindestens zweistraßigen Rechenanlage mit einem Durchsatz von mindestens 1.500 m3/h, - Ausführung mit Rechengutwaschpresse, - mindestens die Leistungsbilder Ingenieurbauwerke (LPH 2-8) sowie Verfahrens- und maschinentechnische Ausrüstung (LPH 2-3 und 5-8) und Verfahrens- mit Prozesstechnik (LPH 2-3 und 5-8) erbracht, - Übergabe an den Bauherrn in der LPH 8 im Zeitraum vom Februar 2016 bis Februar 2026 und - Baukosten Ingenieurbauwerke, Verfahrens- und maschinentechnische Ausrüstung, Verfahrens- und Prozesstechnik mindestens 2,5 Mio. EUR brutto. weitere Mindestkriterien zu den Referenzen 1 und 2 Bei jeweils einer der Referenzen 1 und 2 (keine weiteren Referenzen zulässig !): - eine Referenz als Anlage mit Hakenumlaufrechen, - eine Referenz als Anlage mit Neubau Rechengutwaschpresse - eine Referenz als Anlage mit Rechengutauffang in Containern Sollten mehr als vier Bewerber die Mindestanforderungen erfüllen, entscheidet das Los. Für die Bereiche Tragwerkplanung, Freianlagenplanung, Bauphysik und Brandschutz sind keine Referenzen einzureichen. Der Auftraggeber geht davon aus, dass die Bewerber - auch im eigenen Interesse - nur geeignete Planer einsetzen wird. Die Planungsbüros sind aber als Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bzw. Nachunternehmer zu benennen. 4. Mindestkriterien Projektteam: A. Ingenieurbauwerke Die persönlichen Voraussetzungen (Mindestkriterien) für die Benennung der Mitglieder des Projektteams lauten: 1. Projektleitung - Bachelor, Master oder Dipl.-Ing. in einer ingenieurwissenschaftlichen Disziplin, die für die Ausführung des Auftrages relevant ist. - Mindestens 10 Jahre Berufserfahrung nach Abschluss des Studiums. 2. stellvertretende Projektleitung - Bachelor, Master oder Dipl.-Ing. in einer ingenieurwissenschaftlichen Disziplin, die für die Ausführung des Auftrages relevant ist. - Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung nach Abschluss des Studiums. B. TGA Die persönlichen Voraussetzungen (Mindestkriterien) für die Benennung der Mitglieder des Projektteams lauten: 1. Projektleitung - Bachelor, Master oder Dipl.-Ing. in einer ingenieurwissenschaftlichen Disziplin, die für die Ausführung des Auftrages relevant und erforderlich ist. Anstelle des Hochschulabschlusses können auch Mitarbeiter mit einem Abschluss als Meister oder staatliche geprüfte Techniker benannt werden, sofern der Abschluss für die Ausführung des Auftrages relevant ist. - Mindestens 10 Jahre - für die ausgeschriebene Leistung einschlägige - Berufserfahrung nach Abschluss des Studiums (bzw. des Berufsabschlusses) 2. stellvertretende Projektleitung - Bachelor, Master oder Dipl.-Ing. in einer ingenieurwissenschaftlichen Disziplin, die für die Ausführung des Auftrages relevant und erforderlich ist. Anstelle des Hochschulabschlusses können auch Mitarbeiter mit einem Abschluss als Meister oder staatliche geprüfte Techniker benannt werden, sofern der Abschluss für die Ausführung des Auftrages relevant ist. - Mindestens 5 Jahre - für die ausgeschriebene Leistung einschlägige - Berufserfahrung nach Abschluss des Studiums (bzw. des Berufsabschlusses).

Zuschlagskriterien

  • Präsentation: 1. Projektbearbeitung unter Berücksichtigung der Projektanforderungen / Vorgaben 2. Berücksichtigung der spezifischen Projektziele/ Projektrisiken 3. Projektorganisation einschl. Personaleinsatzplanung über die einzelnen Leistungsphasen / Leistungsstufen 4. Controllinginstrumente (Qualität, Kosten, Termine)

  • Honorar: Das günstigste Angebot wird mit 10 Punkten gewertet. Alle anderen Angebote werden zum niedrigsten Angebot ins Verhältnis gesetzt. Die Differenz zum günstigsten Angebot wird jeweils in Prozent ermittelt. Je prozentual höherem Preis wird ein Punktabzug in gleicher prozentualer Höhe vorgenommen.

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Eigenerklärung42 KB24 Seiten
Eignungskriterien287 KB4 Seiten
Preisblatt124 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage56 KB16 Seiten
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