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Generalplanung Multifunktionsgebäude Sportplatz Vogelsdorf

Auftraggeber
Veröffentlicht
23.07.2026
Angebotsfrist
Die Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf plant die Errichtung eines Multifunktionsgebäudes als Neubau mit bis zu 2 Etagen (EG,1. OG), auf dem Gelände des Sportplatzes Vogelsdorf, Försterweg 1a, 15370 Fredersdorf-Vogelsdorf. Das Bestandsgebäude soll abgerissen und ein Ersatzneubau errichtet werden. Vorrangiges Ziel der Planungsaufgabe ist es, den Ersatzneubau so zu konzipieren, dass dieser den Nutzungsbedarf der genannten Vereine deckt. Der Ersatzneubau soll auf der Fläche des bestehenden Gebäudes als modernes, bis zu zweigeschossiges Gebäude mit einer Grundfläche von höchstens 20 m x 50 m errichtet werden. Die bisherigen Abstimmungen ergeben einen Nutzflächenbedarf der Nutzer von ca. 1.500 m2. Der Nutzflächenbedarf ist zu überprüfen und auf ein unbedingt notwendiges Maß anzupassen. Hierbei sollen mögliche Synergieeffekte und Doppelnutzungen der einzelnen Nutzer berücksichtigt und untersucht werden. Weiterhin werden möglichst eine zu dem Spielfeld ausgerichtete Terrasse sowie Stellplätze gewünscht. Die Nutzung des Sportfeldes muss auch während Bau und Abriss weiter möglich bleiben.

Zeitplan

Veröffentlichung
23.07.26
Fragenfrist
14.08.26
Teilnahmefrist
25.08.26
Vertragsbeginn
04.01.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Fredersdorf-Vogelsdorf, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabestelle@fredersdorf-vogelsdorf.de
Telefon
+49 33439835-161
Website
https://www.fredersdorf-vogelsdorf.de/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufsregister (Mit dem Teilnahmeantrag
    • Mittels Eigenerklärung): Nachweis der Bauvorlageberechtigung
  • Umsätze (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung)

    • Die Vergabestelle fordert zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit die Vorlage einer Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.
    • Die Vergabestelle fordert als Mindeststandard (Mindestbedingung) in den drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahren einen durchschnittlichen Jahresumsatz von 200.000,00 EUR netto. Bei Bewerbergemeinschaften und/oder beim Einsatz von Nachunternehmern (Eignungsleihe) kann der Mindestumsatz insgesamt, also durch Addition der Umsätze, nachgewiesen werden.
    • Nachweis Haftpflichtversicherung (Mit dem Teilnahmeantrag
    • Mittels Eigenerklärung): Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung für Architekten (mind. 2 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 1 Mio. EUR für sonstige Schäden). Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt. Alternativ ist die Abgabe einer Absichtserklärung möglich, dass vor Aufnahme der Leistungen eine Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen und der geforderten Maximierung abgeschlossen wird. Versicherungsnachweise bei Bewerber-/Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen werden.
  • Eigenerklärung über die Beschäftigtenzahl durch Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter mit entsprechender Qualifikation in den Kalenderjahren 2023 - 2025 (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung)

    • Die Vergabestelle fordert zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Angaben (Eigenerklärung) zur grundsätzlichen personellen Ausstattung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft, insbesondere Angaben über die Zahl der beschäftigten Kräfte, gegliedert nach Berufsgruppen und zur Verfügung stehendem, qualifizierten Fachpersonal.
    • Die Vergabestelle fordert als Mindeststandard (Mindestbedingung) eine durchschnittliche Mitarbeiterzahl von 8 dauerhaft beschäftigten Mitarbeitern, ggf. inklusive Büroinhabern und regelmäßig zur Verfügung stehenden freien Mitarbeitern mit einem berufsqualifizierenden Hochschulabschluss (Dipl.-Ing. oder vergleichbar) in für die ausgeschriebenen Leistungen einschlägigen Fachgebieten (Architektur, Bauingenieurwesen oder vergleichbar). 1 Mitarbeiter muss bauvorlageberechtigt sein (s.o.). Bei Bewerbergemeinschaften und/oder beim Einsatz von Nachunternehmern kann die Mitarbeiterzahl ggf. durch Eignungsleihe, insgesamt also durch Addition der Mitarbeiter, nachgewiesen werden.
  • Darstellung von mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbaren Referenzprojekten inkl. Eigenerklärung zur Leistungserbringung oder Referenzschreiben einschließlich Angaben zu den Mindestanforderungen (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung)

    • Die Vergabestelle fordert den Nachweis von vergleichbaren Referenzen mit mindestens folgenden Eigenschaften:
    • Die Vergabestelle fordert den Nachweis von vom Bewerber selbst erbrachten Leistungen über vergleichbare Referenzen. Die Referenzen sind vergleichbar, wenn sie die nachfolgend genannten Mindestanforderungen erfüllen. Mindeststandard:
    • - 1 Referenzen über die Planung des Abbruchs eines Gebäudes mit mindestens 500 m2 Grundfläche mit Erstellung eines Abfallwirtschaftskonzeptes für die Entsorgung des beim Abriss anfallenden Abfallmaterials
    • - Jeweils 3 Referenzen über die Planung
    • o von mindestens zweigeschossigen Gebäuden (Neubau)
    • o mit einer Nutzfläche von mindestens 600 m2
    • o in den Leistungsbildern
    • - Objektplanung Gebäude sowie den Fachplanungen Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung.
    • - in den Leistungsphasen 2 bis 6 (Tragwerksplanung) und 2 bis 8 (Gebäudeplanung und TA), LP 4 nicht zwingend erforderlich.
    • o Die Leistungen müssen sich auf ein(en) Gebäude(teil) beziehen, der nicht der Wohnnutzung, sondern dem Aufenthalt und der Nutzung von Menschen für Sport, Versammlungen oder andere Zusammenkünfte dient (z.B. Kita, Schulgebäude, Gemeindehaus, Vereinshaus).
    • o Die Leistungen dürfen frühestens am 1.1.2018 begonnen (Leistungsphase 2) und müssen bis zum Ablauf der Teilnahmefrist abgeschlossen sein (Abnahmereife in der LP 8).
    • o Die anrechenbaren Kosten müssen in den KG 300 mindestens 1 Mio EUR netto und in der KG 400 mindestens 350.000 EUR netto betragen.
    • o Getrennte, in sich abgeschlossene Bauabschnitte eines Projektes können als getrennte Referenzen gewertet werden.
    • o Die geforderten Planungsleistungen müssen nicht im gleichen Bauvorhaben erbracht worden sein. Es können auch für jedes Planungsgewerk 3 oder mehr gesonderte Referenzen vorgelegt werden, soweit diese die jeweiligen Mindestanforderungen erfüllen. Auch der Nachweis der geforderten Leistungsphasen oder Anlagengruppen ist über mehrere Referenzen ist möglich. Anrechenbare Kosten können nicht addiert werden.
  • Nutzungs- und Raumstruktur - Siehe maßgeblich Informationen für Bewerber auch zu weiteren Kriterien

    Bewerber erhalten für bis zu 5 Referenzen, die die Mindestanforderungen für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude erfüllen und die sich auf Gebäude mit einer nahezu identischen Nutzungs- und Raumstruktur jeweils 3 Punkte.

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Vergabeunterlagen

Projektplan89 KB8 Seiten
Vertragsbedingungen42 KB16 Seiten
Vertragsentwurf287 KB32 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
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