Frist abgelaufen

Generalplanung Wasserstoffleitung Leidingen-Dillingen

Auftraggeber
Veröffentlicht
03.11.2023
Angebotsfrist
04.12.2023
Generalplanung für die Wasserstoffleitung Leidingen-Dillingen (mosaHYc) Gegenstand der zu vergebenden Planungsleistungen sind die Trassierung der auf ca. 17,3 km Trassenlänge im Abschnitt zwischen Leidingen und Dillingen neu zu errichtenden Wasserstoffleitung (DN 600, DP 70) als Generalplanung einschl. aller Sonderbauwerke (bspw. HDD, Leitungsquerungen, Bahnquerungen), einschließlich der für den Betrieb erforderlichen Armaturen, Gasdruckregel- und Messanlagen, Molchstationen und sonstigen Betriebseinrichtungen einschl. der Planung evtl. erforderlicher Stromversorgungen. Die Planungsleistungen umfassen die weitere Grundlagenermittlung (u.a. Geländevermessung), Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Lph. 1-4 HOAI) bis zur ausführungs- und genehmigungsfähigen Lösung. Die zu vergebenden Planungsleistungen umfassen insbesondere die Erstellung und Zusammenführung aller für den Planfeststellungsantrag und die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens notwendigen Unterlagen. Zum Planungsumfang gehören insbesondere folgende Leistungen / Leistungsbilder: - Trassierung und Planung der Wasserstoffleitung einschl. der betrieblichen Ausrüstung nebst Zubehör (Objektplanung und alle erforderlichen Fachplanungen) - In Abhängigkeit behördlicher oder gesetzlicher Anforderungen an die grenzüberschreitende Leitung ist optional auch die Planung von ggf. erforderlichen Gasanlagen (bspw. Gasdruckregel- und Messanlagen, Zählerstation einschl. Strom- und Telekomanschluss) - Vermessungsleistungen (u.a. topographische Geländeaufnahme im Planungskorridor, Einmessen von Bohrpunkten) - Fachliche und terminliche Koordination der vom AG beigestellten Leistungen (Fachbeitrag Naturschutz, Bodengutachten, Hydrogeologie, Kampfmittelerkundung (Luftbildauswertung)).

Zeitplan

Veröffentlichung
03.11.23
Abgabefrist
04.12.23

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Homburg, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
einkauf@encevo.de
Telefon
+49(0)6841 9886-132

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Berufsbezeichnung "Ingenieur" (Mindestbedingung): Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" (gem. § 75 Abs. 1 VgV). Nachweis erfolgt über die Mitgliedschaft in der entsprechenden Kammer oder über vergleichbaren Nachweis (bspw. Kopie Urkunde). Erforderlich ist, dass nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht die Berechtigung besteht, die Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Hinweis: Juristische Personen müssen für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Betriebsangehörigen benennen, der die oben genannte Berufsqualifikation erfüllt.

  • Versicherung (Mindestbedingung): Eigenerklärung (gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV) über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestes 5 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden und, dass die Deckungssummen im Auftragsfall exklusiv für die Laufzeit des Auftrags zur Verfügung stehen (projektbezogene Deckung). Maximierung im Schadenfall mindestens zweifach. oder Eigenerklärung, dass im Falle der Zuschlagserteilung eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden abgeschlossen wird und der Abschluss vor Zuschlagserteilung nachgewiesen wird, bei der die Deckungssummen im Auftragsfall exklusiv für die Laufzeit des Auftrags zur Verfügung stehen (projektbezogene Deckung). Maximierung im Schadenfall mindestens zweifach. UND Eigenerklärung, dass spätestens mit Abgabe des Erstangebots hierüber der Nachweis (gem. § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV) erbracht wird oder ein dementsprechendes Bestätigungsschreiben der Versicherung für den Auftragsfall vorgelegt wird. Ein entsprechender Nachweis oder ein Bestätigungsschreiben der Versicherung können auch bereits mit Teilnahmeantrag vorgelegt werden.

  • Umsatz (Mindestbedingung): Eigenerklärung über den jährlichen Umsatz (netto( im Bereich der zu vergebenden Leistungen in den Jahren 2020 bis 2022. In den Jahren 2020 bis 2022 muss jährlich mindestens ein Umsatz (netto( in Höhe von 400.000 EUR nachgewiesen werden. Bei Bewerbergemeinschaften und im Falle einer Eignungsleihe werden die Umsätze pro Jahr addiert.

  • Referenzprojekte (Mindestbedingungen): Referenzprojekt 1: Planung einer Gashochdruckleitung (Mindestbedingung) Nachweis, dass vom Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften durch mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft, innerhalb der letzten drei Geschäftsjahre die Leistungsphasen 2 - 6 HOAI für den Neubau mindestens einer planfeststellungspflichtigen Gashochdruckleitung vollständig erbracht wurden. Es werden auch Referenzprojekte berücksichtigt, bei denen der Abschluss der Lph. 4 HOAI bis zu 10 Jahre zurückliegt. Es können nur Referenzprojekte gewertet werden, bei denen folgende Mindestbedingungen erfüllt sind: - Auftragsgegenstand: Planung einer Gashochdruckleitung (Neubau) - Vollständig erbrachte Planungsleistungen, mindestens Lph. 2 - 6 HOAI für die Objekt- und Fachplanung: ab 01.01.2013 bis zur Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge - Planungsgegenstand: Neubau einer Gashochdruckleitung (mind. DN 300, im Anwendungsbereich des EnWG, der GasHDrLtgV und des DVGW-Regelwerks oder im Anwendungsbereich vergleichbarer Rechtsverordnungen und Vorschriften in einem EU-Mitgliedsstaat, mind. > DP 16) mit mindestens einer Molchschleuse - Mindestlänge der Gashochdruckleitung: 5 km Referenzprojekt 2: Planfeststellungverfahren für eine Linienbauwerk im Leitungsbereich (Mindestbedingung) Nachweis, dass vom Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften durch mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft, innerhalb der letzten drei Geschäftsjahre die Leistungsphasen 2 - 4 HOAI für den Neubau mindestens ein planfeststellungspflichtigen Linienbauwerks vollständig erbracht wurden. Es werden auch Referenzprojekte berücksichtigt, bei denen der Abschluss der Lph. 6 HOAI bis zu 10 Jahre zurückliegt. Maßgebend hierfür ist das Datum der Bestandskraft des Planfeststellungsbeschlusses. Es können nur Referenzprojekte gewertet werden, bei denen folgende Mindestbedingungen erfüllt sind: - Auftragsgegenstand: Planung eines Linienbauwerks im Leitungsbereich mit Erstellung der Planfeststellungsunterlagen und Begleitung des Planfeststellungsverfahrens - vollständig erbrachte Planungsleistungen, mindestens Lph. 2 - 4 HOAI für die Objekt- und Fachplanung: ab 01.01.2013 bis zur Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge - Bestandskraft des Planfeststellungsbeschlusses auf Grundlage der vom Bewerber / der Bewerbergemeinschaft erstellten Planfeststellungsunterlagen: ab 01.01.2013 bis zur Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge - Planungsgegenstand: Neubau eines Linienbauwerks im Leitungsbereich Referenzprojekt 3: Planung einer HDD-Bohrung für eine Stahlrohrleitung (min. DN 300) (Mindestbedingung) Nachweis, dass vom Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften durch mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft, innerhalb der letzten drei Geschäftsjahre die Leistungsphasen 2 - 6 HOAI für mindestens eine HDD-Bohrung vollständig erbracht wurden. Es werden auch Referenzprojekte berücksichtigt, bei denen der Abschluss der Lph. 6 HOAI bis zu 10 Jahre zurückliegt. Es können nur Referenzprojekte gewertet werden, bei denen folgende Mindestbedingungen erfüllt sind: - Auftragsgegenstand: Planung einer HDD-Bohrung für eine Stahlrohrleitung - Vollständig erbrachte Planungsleistungen, mindestens Lph. 2 - 6 HOAI für die Objekt- und Fachplanung: ab 01.01.2013 bis zur Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge - Planungsgegenstand: Verlegung einer Stahlrohrleitung in geschlossener Bauweise mittels des Spülbohrverfahrens ("HDD-Verfahren") für ein Stahlrohr mit mind. DN 300. - Mindestlänge der HDD-Bohrung: 300 m Referenzprojekt 4: Planung einer Gasdruckregel- und -messanlage (Mindestbedingung) Nachweis, dass vom Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften durch mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft, innerhalb der letzten drei Geschäftsjahre die Leistungsphasen 2 - 6 HOAI für eine Gasdruckregel- und -messanlage vollständig erbracht wurden. Es werden auch Referenzprojekte berücksichtigt, bei denen der Abschluss der Lph. 6 HOAI bis zu 10 Jahre zurückliegt. Es können nur Referenzprojekte gewertet werden, bei denen folgende Mindestbedingungen erfüllt sind: - Auftragsgegenstand: Planung einer Gasdruckregel- und -messanlage (Neubau) für eine Gashochdruckleitung - Vollständig erbrachte Planungsleistungen, mindestens Lph. 2 - 6 HOAI für die Objekt- und Fachplanung: ab 01.01.2013 bis zur Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge - Planungsgegenstand: Neubau einer Gasdruckregel- und -messanlage für Eingangsdrücke > 16 bar im Anwendungsbereich der GasHDrLtgV oder vergleichbarer Rechtsverordnungen und Vorschriften in einem anderen EU-Mitgliedsstaat Referenzprojekt 5: Vermessung (Mindestbedingung) Nachweis, dass vom Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften von mindestens einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, innerhalb der letzten drei Geschäftsjahre die topographische Geländeaufnahme für mindestens ein Linienbauwerk im Leitungsbereich vollständig erbracht wurden. Es werden auch Referenzprojekte berücksichtigt, bei denen der erfolgreiche Abschluss der Bearbeitung bis zu 10 Jahre zurückliegt. Es können nur Referenzprojekte gewertet werden, bei denen folgende Mindestbedingungen erfüllt sind: - Auftragsgegenstand: Vermessungsleistungen (topographische Geländeaufnahme) für ein Linienbauwerk im Leitungsbereich - Vollständig erbrachte Leistung: ab 01.01.2013 bis zur Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge - Mindestlänge des Linienbauwerks im Leitungsbau: 5 km Diese Mindestbedingungen können in vier verschiedenen Projekten oder auch in drei, zwei oder nur einem Referenzprojekt nachgewiesen werden.

  • Berufserfahrung Mitarbeiter- und Referenzprojekte (Auswahlkriterien): Zum Verhandlungsverfahren werden maximal drei Bewerber /Bewerbergemeinschaften zugelassen. Gibt es nur drei oder weniger Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen keine Ausschlussgründe vorliegen und bei denen ein formell ordnungsgemäßer und den Mindestbedingungen entsprechender Teilnahmeantrag vorliegt, werden nur diese zur Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren zugelassen. Sollten die genannten Voraussetzungen bei mehr als drei Bewerbern/Bewerbergemeinschaften vorliegen, werden die drei Bewerber/Bewerbergemeinschaften zum Verhandlungsverfahren zugelassen, die die höchste Punktzahl gemäß den nachfolgenden und in der Teilnehmerinformation im Detail beschriebenen Auswahlkriterien des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft erzielen. Insgesamt können hierbei bis zu 150 Punkte in den Kriterien "Berufserfahrung Mitarbeiter" (30 Punkte) und "Referenzprojekte" (40 Punkte je Referenzprojekt, insgesamt 120 Punkte für drei Referenzprojekte) erzielt werden. Bei Punktegleichstand zwischen dem auf dem 3. Rang liegenden Bewerber/Bewerbergemeinschaft und dem auf dem 4. Rang und nachfolgenden Rängen liegenden Bewerbern/Bewerbergemeinschaften werden zusätzlich zu den auf den Rängen 1 bis 3 liegenden Bewerbern/Bewerbergemeinschaften alle Bewerber/Bewerbergemeinschaften zugelassen, die dieselbe Punktzahl haben wie der/die auf dem 3. Rang liegende Bewerber/Bewerbergemeinschaft. Für die Wertung der Auswahlkriterien (gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV) sind durch jeden Bewerber / jede Bewerbergemeinschaft Angaben zu Anzahl und Berufserfahrung der in der Trassierung und Planung vergleichbarer Projekte tätigen Mitarbeiter zu machen sowie drei Referenzprojekte in der "Eigenerklärung zur Eignung" anzugeben, bei denen Planungsleistungen für den Neubau von Gashochdruckleitungen erbracht wurden. Die Referenzprojekte, die zum Nachweis der Mindestbedingungen angegeben werden, können auch bei den Auswahlkriterien angegeben werden. "Berufserfahrung Mitarbeiter" Vom Bewerber / der Bewerbergemeinschaft ist die Anzahl der qualifizierten Mitarbeiter nach Berufserfahrung in Jahren anzugeben. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Summe der jeweiligen Mitarbeiterzahl der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft anzugeben. Bei Nachunternehmern im Falle der Eignungsleihe für den Leistungsbereich Trassierung und Planung sind deren jeweiligen Mitarbeiterzahlen ebenfalls zu berücksichtigen Es dürfen in der jeweils angegebenen Anzahl nur Mitarbeiter berücksichtigt werden, für die die Berufserfahrung nach Jahren in mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Trassierungs- und Planungsleistungen zutrifft. - In der Kategorie "A) Berufserfahrung: über 10 Jahre" werden für 0 Mitarbeiter 0 Punkte vergeben, für 1 - 2 Mitarbeiter 5 Punkte und für 3 und mehr Mitarbeiter 10 Punkte - In der Kategorie "B) Berufserfahrung: über 5 Jahre" werden für 0 Mitarbeiter 0 Punkte vergeben, für 1 - 3 Mitarbeiter 5 Punkte und für 4 und mehr Mitarbeiter 10 Punkte - In der Kategorie "C) Berufserfahrung: min. 3 Jahre" werden für 0 Mitarbeiter 0 Punkte vergeben, für 1 - 4 Mitarbeiter 5 Punkte und für 5 und mehr Mitarbeiter 10 Punkte Mitarbeiter werden dabei in jeder Kategorie gezählt, für die die Berufserfahrung nach Jahren der Tätigkeit in mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Trassierungs- und Planungsleistungen zutrifft. Insgesamt können für das Kriterium Berufserfahrung 30 Punkte erzielt werden. "Referenzprojekte" Es werden nur Referenzprojekte gewertet, bei denen mindestens die Erbringung der Lph. 2 bis 4 für den Neubau einer Gashochdruckleitung (Anwendungsbereich EnWG, GasHDrLtgV und des DVGW-Regelwerks oder im Anwendungsbereich vergleichbarer Rechtsverordnungen und Vorschriften in einem EU-Mitgliedsstaat) innerhalb der letzten drei Geschäftsjahre bis zur Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge erbracht wurden und für die ein Planfeststellungsverfahren oder ein vergleichbares öffentlich-rechtliches Genehmigungsverfahren in einem anderen EU-Mitgliedsstaat durchgeführt wurde. Es werden auch Projekte berücksichtigt, bei denen der Abschluss der Lph. 4 bis zu 10 Jahre zurückliegt. Maßgebend hierfür ist, das Datum der Bestandskraft des Planfeststellungsbeschlusses oder der vergleichbar öffentlich-rechtlichen Genehmigung in einem anderen EU-Mitgliedsstaat im Zeitraum 01.01.2023 bis zur Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge. Punkte können nach Maßgabe der Matrix in der Teilnehmerinformation erzielt werden (max. 40 Punkte je Referenzprojekt, max. 120 Punkte für bis zu drei mögliche Referenzprojekte des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft) für öffentliche Auftraggeber, Rohrdurchmesser, Leitungslänge, Sonderbauwerke (Dükerbauwerk, Rohrpressung, Bahnkreuzung, Molchschleuse, HDD-Bohrungen, Verlegung in Hanglage), Ausstattung und Ausrüstung (KKS, GDRMA, Armaturen), erbrachte Leistungsbilder (Trassierung, Objekt- und Fachplanung, Vermessungsleistungen, Generalplaner), Aktualität und zusätzlich erbrachte Leistungsphasen HOAI für mindestens ein Leistungsbild.

  • Ausschlussgründe (Bedingungen für den Auftrag): Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärungen abgeben: - Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i.S.v. § 123 Abs. 1 bis 3 GWB vorliegen. - Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB). - Angabe, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt oder ein Insolvenzplan rechtskräftig i.S.d. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB bestätigt wurde. - Eigenerklärung, dass bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB). - Angaben zur Liquidation und Einstellung der Tätigkeit i.S.d. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB. - Eigenerklärung, dass im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB) - Eigenerklärung, dass mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt wurden, die eine Verhinderung, eine Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB). - Eigenerklärung, dass kein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Vergabeverfahrens besteht, der die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für den öffentlichen Auftraggeber tätigen Person bei der Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnte und der durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen nicht wirksam beseitigt werden kann (§ 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB). - Eigenerklärung, dass keine Wettbewerbsverzerrung daraus resultiert, dass das Unternehmen bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens einbezogen war, und diese Wettbewerbsverzerrung nicht durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen beseitigt werden kann (§ 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB). - Eigenerklärung, dass das Unternehmen keine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat (§ 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB). - Eigenerklärung, dass das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe oder Eignungskriterien keine schwerwiegende Täuschung begangen oder Auskünfte zurückgehalten hat oder in der Lage ist, die erforderlichen Nachweise zu übermitteln (§ 124 Abs. 1 Nr. 8 GWB). - Eigenerklärung, dass das Unternehmen - nicht versucht hat, die Entscheidungsfindung des öffentlichen Auftraggebers in unzulässiger Weise zu beeinflussen, - nicht versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder - nicht fahrlässig oder vorsätzlich irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung des öffentlichen Auftraggebers erheblich beeinflussen könnten, oder versucht hat, solche Informationen zu übermitteln (§ 124 Abs. 1 Nr. 9 GWB). - Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i. S. v. § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) oder § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (SchwarzArbG) vorliegt.

Zuschlagskriterien

  • Bearbeitungskonzepte: Kriterium 6: Planungskonzept Kriterium 7: Terminkonzept Planung Punktevergabe für Planungs- und Terminkonzepte gem. den in der Teilnehmerinformation angegebenen Kriterien.

  • Projektreferenzen: Kriterium 5: Referenzprojekte der Planungsleiter 5.1 Leiter Trassierung und Planung 5.2 Leiter Vermessungsleistungen 5.3 Leiter Technische Ausrüstung / Stationen Punktevergabe für Referenzprojekte der Planungsleiter gem. den in der Teilnehmerinformation angegebenen Kriterien.

  • Preis: Kriterium 1: Trassierung und Planung einschl. Technische Ausrüstung / Stationen Kriterium 2: Vermessung Kriterium 3: Zeithonorare Punktevergabe gemäß den in der Teilnehmerinformation angegebenen Kriterien.

  • Qualifikation: Kriterium 4: Qualifikation und Erfahrung Planungsleiter Punktevergabe für Qualifikation und Berufserfahrung der benannten Planungsleiter gem. den in der Teilnehmerinformation angegebenen Kriterien.

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