Frist abgelaufen

Generalplanungsleistungen "Neue Mitte" Katholische Kliniken im Märkischen Kreis

Die Angebotsfrist ist am 11. März 2025 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Auftraggeber
Veröffentlicht
07.02.2025
Angebotsfrist
11.03.2025
Die Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis gGmbH plant zur besseren medizinischen Versorgung der Einwohner im regionalen Bereich des nördlichen Märkischen Kreises eine Erweiterung und Umbau des St. Elisabeth Hospital in Iserlohn. Ein Zuwendungsbescheid aus Mitteln des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem Krankenhaus-Strukturfonds gem. §12a Krankenhausfinanzierungsgesetzt (KHG) i. V. m. §§11-18 Krankenhausstrukturfondsverordnung (KHSFV) und §§23, 44 Landeshaushaltordnung NRW (LHO NRW) liegt bereits positiv entschieden vor. Für die Erweiterung und Umbau des St. Elisabeth Hospital wurde bereits ein Bauantrag beim Ressort VI - Planen, Bauen, Umwelt- und Klimaschutz Bereich 61 - Städtebau der Stadt Iserlohn gestellt und liegt der Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis gGmbH genehmigt vor. Die Leistungsphasen LP1 - LP4 nach HOAI sind bereits durch den Antragssteller beauftragt worden und die Unterlagen liegen zur Einsicht vor. Allgemeine Situation im Bestand: Das bestehende St. Elisabeth Hospital befindet sich im Zentrum von Iserlohn. Begrenzt wird die Liegenschaft nach Süden vom Dördelweg sowie der Stefanstraße und nach Osten von der Weststraße. In Richtung Westen und Norden grenzt die Liegenschaft an Wohnbebauungen. Der Hauptkörper des Hospitals umfasst einen fünfgeschossigen Nordflügel (Baujahr ca. 1960) sowie einen viergeschossigen Südflügel (Baujahr ca. 1900). In diesen sind unter anderem Bettenstationen sowie die Endoskopie, die Urologie und die ZNA untergebracht. Beide Gebäudeflügel werden über einen Mittelbau mit Haupteingang verbunden, an welchem in Richtung Westen ein weiterer Baukörper anschließt. Dieser verfügt über zwei bzw. drei Geschosse und beinhaltet neben einer OP-Abteilung, einer ITS-Station und der Radiologie auch eine Apotheke. Geplante Maßnahme: Die geplanten Gebäudeteile folgen der vorhandenen Topographie (Hanglage). Unterkellerungen werden aufgrund des vorhandenen Baugrunds (Bodenklasse 6 / Felsen) nur in wenigen Bereichen vorgesehen. Ein Bodengutachten zur Beurteilung der genauen Beschaffenheit des Baugrunds wurde erstellt. Die geplante Maßnahme umfasst eine Erweiterung der bestehenden Bausubstanz um folgende Gebäudekomplexe: 1. Funktionstrakt mit Magistrale und Energiezentrale 2. Neubau Bettenhaus 3. Erweiterung der OP-Abteilung Funktionstrakt mit Magistrale und Energiezentrale Die bestehende Achse der Hochstraße, welche von Süden kommend direkt inmitten der Liegenschaft mündet, wird aufgenommen und weiter ausgebildet. Am jetzigen Haupteingang soll ein neuer Baukörper - die Magistrale - angebunden werden, welcher als Verbindungskörper und Erschließungsachse zwischen dem bestehenden Krankenhaus und den neuen Gebäudeteilen fungiert. Darüber hinaus beinhaltet die Magistrale ebenfalls die vertikale Erschließung über ein Treppenhaus und vier Bettenaufzüge. Zudem wird über einen Notfall-Aufzug die Anbindung der ZNA zum OP-Bereich gewährleistet. Die Magistrale spielt jedoch nicht nur für die innere Organisation eine zentrale Rolle, auch in ihrer Positionierung auf der Liegenschaft nimmt sie eine zentrale Position ein: In der Magistrale ist der neue Haupteingang angeordnet, welcher sich am Kopf-ende der bestehenden Straßenachse der Hochstraße positioniert. Die Erschließungsachse zieht sich durch das neue Foyer und setzt sich auf der Nord-Seite der Magistrale fort und ermöglicht die Gebäudeerschließung an zentraler Stelle für den Besucherverkehr von der Nord-Seite, welcher sich im Wesentlichen durch die Lage der zentralen Parkplatzanlage im Norden begründet.

Zeitplan

Veröffentlichung
07.02.25
Fragenfrist
06.03.25
Abgabefrist
11.03.25
Öffnung
11.03.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Iserlohn, Deutschland
E-Mail
vergabe@zirngibl.de
Telefon
+49 (30) 880 331-0

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Durchschnittlicher Jahresumsatz: Eine Eigenerklärung über den durchschnittlichen Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich Generalplanerleistungen bei Baumaßnahmen im Klinikbereich für die Jahre 2022, 2023 und 2024. Der Mindestjahresumsatz beträgt 5.000.000 EUR. Für die Angabe ist das "Formblatt Eignung" zu verwenden

  • Russland-Sanktionen: Eine Eigenerklärung zur Umsetzung des Zuschlags- und Erfüllungsverbots für öffentliche Aufträge im Zusammenhang mit russischen Staatsangehörigen, Organisationen und Einrichtungen gem. Art. 5k der Verordnung EU 2022/576 - Selfdeclaration - (EU) Nr. 833-2014. Hierfür ist das Formblatt "Eigenerklärung Art. 5k VO EU 2022/576 zu verwenden.

  • Qualitätssicherungssystem: Es ist ein Nachweis geeigneter Maßnahmen zur langfristigen Qualitätssicherung des Bieters (z.B. Zertifizierung nach DIN ISO 9001, Darstellung des hauseigenen Qualitätssicherungssystems) zu erbringen.

  • Ausschlussgründe: Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen. Hierfür ist das "Formblatt Eignung" zu verwenden.

  • Berufshaftpflichtversicherung: - Bestehen einer Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 10.000.000 EUR je Versicherungsfall (zweifach maximiert), Nachweis eines Versicherers (nicht Maklers) nicht älter als sechs Monate bzw. Bescheinigung eines Versicherers (nicht Maklers), dass eine Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung in dieser Höhe abgeschlossen werden kann (Deckungszusage).

  • Referenzen: - Es sind mindestens zwei Referenzen über vergleichbare Generalplanungsleistungen (mindestens Objektplanung, TGA-Planung, Tragwerksplanung, Medizintechnikplanung), die mindestens die Leistungsphasen LP 5 bis einschließlich Leistungsphase LP 8 gemäß HOAI umfassen. Vergleichbar sind Leistungen, die im Zusammenhang mit Krankenhäusern mit mindestens 350 Betten oder klinischen stationäre Einrichtungen mit mindestens 350 Betten stehen und die innerhalb der letzten fünf Jahre (gerechnet ab der Frist zur Einreichung der Angebote) erbracht wurden, zu benennen. Als erbracht gelten auch Leistungen, bei denen die LP 8 begonnen wurde, sofern zumindest bei einer anderen Referenz die LP 8 fertiggestellt wurde. o Folgende Angaben sind zu den Referenzen zwingend mitzuteilen: - Projektbezeichnung, - Angabe des Auftraggebers unter namentlicher Nennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer und/oder E-Mail-Adresse, - Leistungsumfang (Angabe der erbrachten Leistungsphasen und Leistungsbilder) - Angabe des Leistungszeitraums - Für jede Referenz ist das Formblatt Referenzen vollständig auszufüllen und zusätzlich eine aussagekräftige Kurzdarstellung auf eigener Unterlage (jeweils maximal zwei DIN A4-Seiten) einzureichen. - Es ist zu beachten, dass Referenzen verifizierbar sein müssen und aus diesem Grund eine Benennung mit den o.g. Angaben vom Auftraggeber gefordert ist. Der Auftraggeber werden diese Referenzunterlagen ausschließlich für dieses Verfahren verwenden.

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Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf156 KB32 Seiten
Kalkulation78 KB2 Tabellen
Projektplan37 KB12 Seiten
Vertragsbedingungen203 KB24 Seiten
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