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Generalsanierung der Heinrich-Weber-Schule am Standort Lemberg

Auftraggeber
Veröffentlicht
31.07.2026
Angebotsfrist
Die anstehende Generalsanierung des ehemaligen Hauptschulgebäudes (Gebäude A) soll in Anlehnung an die Machbarkeitsstudie den Anforderungen der Schulbaurichtlinie Rheinland-Pfalz und dem explizit erstellten pädagogischen Konzept, das als Anlage den Ausschreibungs-unterlagen beigefügt ist, Rechnung tragen. Gegenstand des Auftrages sind die Leistungen zur Tragwerksplanung i. S. v. § 73 VgV, Leistungsphasen 1-6 (Honorarzone III, Basissatz) gem. HOAI 2021 für den Neubaukörper am rechten Gebäudeteil (Gebäude A) im Zuge der Generalsanierung der Heinrich-Weber Schule am Standort Lemberg, auf der Grundlage einer ersten Vorentwurfsplanung (welche als Anlage den Beschaffungsunterlagen beigefügt ist), zu vergeben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Die Beauftragung erfolgt zunächst für die Bearbeitungsstufe I (LP 1-4 HOAI). Der Auftrag wird um die Bearbeitungsstufe II (LP 5-6 HOAI) erweitert, sofern die entsprechenden Fördermittel bewilligt sind. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Bearbeitungsstufe. Des Weiteren ist vorgesehen Leistungen der Tragwerksplanung für das Bestandgebäude im Rahmen von Beratungsleistungen auf Stundenbasis zu vergeben.

Zeitplan

Veröffentlichung
31.07.26
Teilnahmefrist
03.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Pirmasens, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
info@pirmasens-land.de
Telefon
4963318720
Website
https://www.pirmasens-land.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Nachweis, dass der Bewerber zur Führung der Bezeichnung "Ingenieurin / Ingenieur" berechtigt ist durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung. Ist der Bewerber eine juristische Person, ist er nur teilnahmeberechtigt, wenn er für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Angehörigen des Berufes "Ingenieurin / Ingenieur" benennt und dessen Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung nachweist. Nachweis - zunächst nur Eigenerklärung gemäß Formblatt "Bewerbererklärung - dass dem Bewerber keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB bekannt sind. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Abgabe der Eigenerklärung des Unternehmens/Bieters zur Eignung im Teilnahmeantrag

    • (1) Eigenerklärung des Unternehmens/Bieters zur Eintragung/Nichteintragung in einem Handelsregister
    • (2) Eigenerklärung des Unternehmens/Bieters, dass vergaberechtliche Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB nicht vorliegen
    • (3) Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft: Bewerbergemeinschaftserklärung, mit Benennung sämtlicher Mitglieder, welche im Falle der Einladung zur Angebotsabgabe eine Bietergemeinschaft bilden und im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften werden sowie Benennung des bevollmächtigten Vertreters, welcher die Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich vertritt
    • (4) Eigenerklärung des Unternehmens/Bieters, dass er zur Führung der Berufsbezeichnung berechtigt ist.
  • Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seines Umsatzes für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 G´WB). Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistung sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Angaben des Teils des Auftrags, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 5 Mio. EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 2 Mio. EUR beträgt.

  • Nachweis der beruflichen Qualifikation und der Berufserfahrung des/der vorgesehenen projektverantwortlichen Ingenieurs/Ingenieurin. Der Bewerber hat seine technische und berufliche Leistungsfähigkeit mit der Planung von vergleichbaren Objekten / Gebäuden durch geeignete Referenzen nachzuweisen. Es müssen innerhalb der letzten 5 Jahre mindestens 2 vergleichbare Objekte / Gebäude fertiggestellt worden sein. Der Bewerber hat zu allen Referenzen anzugeben, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Person erbracht worden sind (Aufgabe / Funktion und Dauer der Tätigkeit der zur Leistungserbringung vorgesehenen Person bei den Referenzobjekten). Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen. Vom Bewerber sind nachstehend aufgeführte Referenzen zwingend zu erbringen

    • Kriterien der Vergleichbarkeit: Grundlegenden Sanierung eines vergleichbaren Objekts in Verbindung mit einem adäquten Anbau
    • Gesamtkosten und Fläche: vergleichbarer Entwurf bei den Ausschreibungsunterlagen. Für alle Referenzen gilt: Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung mindestens 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung. Nicht erbrachte Referenzen werden als Ausschlussgrund gewertet.

Zuschlagskriterien

  • Präsentation

    • Es werden Ausführungen erwartet, insbesondere zu:
    • Konzeptqualität: Vorstellung des fachlichen Lösungsansatzes und der Herangehensweise an die Planungsaufgabe.
    • Projektorganisation: Erläuterung der internen Strukturen, der Rollenverteilung und der Steuerungsprozesse.
    • Problemverständnis: Darlegung des Umgangs mit Projektspezifischen Risiken, Schnittstellen und Kosten- / Terminvorgaben.
    • Max. erreichbare Punktzahl: 10.
  • Projektteam

    • Es werden Ausführungen erwartet, insbesondere zu:
    • Qualifikation, Berufserfahrung und Präsenz der namentlich benannten Personen (Projektleitung, Stellvertretung)
    • Max. erreichbare Punktzahl: 10.
  • Herangehensweise

    • Methodik zur Bearbeitung de spezifischen Tragwerksplanungsaufgabe, Schnittstellenmanagement und technische Lösungsansätze anhand vergleichbarer Referenzobjekte.
    • Max. erreichbare Punktzahl: 20.
  • Organisation

    • Interne Aufgabenverteilung, Entscheidungswege und Maßnahmen zur Qualitätssicherung sowie Termin- und Kostenkontrolle.
    • Max. erreichbare Punktzahl: 20.

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Kalkulation42 KB2 Tabellen
Präsentation287 KB8 Seiten
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