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Gesamtsanierung BG Klinikum Duisburg - Objektplanung Gebäude

Auftraggeber
Veröffentlicht
25.06.2026
Angebotsfrist
Das BG Klinikum Duisburg plant die Umsetzung der Gesamtsanierung inkl. Brandschutzsanierung des gesamten Klinikgebäudes am Standort Großenbaumer Allee 250, 47249 Duisburg. Die brandschutztechnische Umsetzung soll auf Basis der bereits erfolgten und genehmigten Entwurfsplanung aus den Jahren 2020/21 erfolgen, unter Berücksichtigung der derzeit bestehenden Baugesetzgebung, des genehmigten Brandschutzkonzepts sowie zur Sicherstellung und Gewährleistung der Schutzziele nach BauO NRW 2018. Es ist die Zielsetzung, die bereits laufende Brandschutzsanierung mit weiteren erforderlichen technischen, funktionalen und baulichen Maßnahmen zu einer ganzheitlichen Gesamtsanierungsmaßnahme zusammenzuführen. Die geplante Gesamtsanierung mit einer Kernsanierung der Stationen soll folglich mit der Brandschutz-, Strang- und Schadstoffsanierung gebündelt werden und in die derzeit laufenden Maßnahmen übergeordnet eingebunden werden. Die Realisierung soll in 4 Einzelmaßnahmen, parallel zur laufenden Brandschutzsanierung, mit in sich gegliederten Bauabschnitten erfolgen. Die Fertigstellung aller Maßnahmen ist geplant für 2034. Der Kostenrahmen für die Bauwerkskosten (Kostengruppen 300 und 400, DIN 276) wird seitens des Klinikums mit ca. 42,7 Mio. Euro brutto prognostiziert. Inhalt dieser Ausschreibung sind die Planungsleistungen (LPH 2-8, HOAI) für die Realisierung des Bauvorhabens. Detaillierte Hinweise sind der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen.

Zeitplan

Veröffentlichung
25.06.26
Fragenfrist
21.07.26
Teilnahmefrist
28.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Duisburg, Deutschland
Vertragslaufzeit
8 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
alexander.ruppelt@bg-kliniken.de
Telefon
+49 162 4240855
Website
https://www.bg-kliniken.de/klinikum-duisburg

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Teilnahmeberechtigt sind gem. § 75 VgV Bewerber*innen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als freischaffende Architekten / Architektinnen und/oder Ingenieure / Ingenieurinnen bzw. Beratende Ingenieure / Ingenieurinnen tätig sind und die berechtigt sind, diese Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland in diesem Beruf tätig zu werden. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Bezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist und berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt*in, Ingenieur*in, Beratende*r Ingenieur*in tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörige*n nach § 43, Absatz 1 VgV benennen. Die geforderten Angaben in III.1.1) bis III.1.3) gemäß § 45 und 46 VgV sind in einem Bewerberbogen zum Verhandlungsverfahren gemäß § 29 VgV zusammengefasst. Die im Folgenden aufgezählten zusätzlichen Eigenerklärungen/ Nachweise sind als Anlagen in jener numerischen Reihenfolge abzugeben, welche im Bewerberbogen unter Punkt 5 aufgelistet ist. (1) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung, bzw. Eigenerklärung über die Anpassung der Deckungssummen im Auftragsfall (2) Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer (u.a. bei Eignungsleihe) (3) Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung " Architekt*in, Ingenieur*in, Beratende*r Ingenieur*in " gemäß § 44 VgV für den Projektverantwortlichen des Ingenieurbüros, der die Leistung tatsächlich erbringen soll (4) max. 2 DIN A 4 (1x DIN A3) je Referenzprojekt, max. drei Referenzen. (5) Besondere Qualifikationen der Mitarbeiter im sich bewerbenden Unternehmen, gem. Punkt 6/ Anlage Nr. 5 des Bewerberbogens (6) Eigenerklärung Formular Art. 5k Abs. 1 Verordnung (EU) Nr. 833-2014_N, Nachweise sind beizufügen. (7) Eigenerklärung_Formular_Eigenerklärung zu eForm- Pflichtangaben Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen ist mit Abgabe des Bewerberbogens zu bestätigen

    • 1. Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1, 4 GWB (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich)
    • liegt ein zwingender Ausschlussgrund vor, so sind aussagefähige Unterlagen zur Selbstreinigung gemäß § 125 GWB vorzulegen
    • 2. Nichtvorliegen von fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1 GWB (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich)
    • liegt ein fakultativer Ausschlussgrund vor, so sind aussagefähige Unterlagen zur Selbstreinigung gemäß § 125 GWB vorzulegen
    • 3. Erklärung, dass das Unternehmen des Bewerbers nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, genannten Personen oder Unternehmen gehört, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen sowie Erklärung, dass die am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten Unternehmen, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt, ebenfalls nicht zu dem in der Vorschrift genannten Personenkreis mit einem Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift gehören. 4. Erklärung, dass das Unternehmen des Bewerbers nicht wegen eines Verstoßes nach § 23 AEntG und nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens EUR 2.500 oder wegen eines Verstoßes gemäß § 22 LkSG mit einer Geldbuße von wenigstens einhundertfünfundsiebzigtausend Euro belegt worden ist und keine aktueller Verstoß und kein anstehender Bußgeldbescheid gegen das Unternehmen des Bewerbers beziehungsweise die verantwortlich handelnde(n) Person(en) nach § 98c Abs. 1 AufenthG oder nach § 21 SchwArbG bekannt ist (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich).
  • -Nachweis entsprechender Dienstleistungen, vergleichbare Projekte Zeitraum der Leistungserbringung innerhalb der letzten 10 Jahre, Neubau oder Umbau Krankenhaus, Pflegeeinrichtung, Gebäude mit Bezug zum Gesundheitswesen oder vergleichbare Gebäude gem. §75 Abs. 5 VgV, Für die Merkmale des Pflichtreferenzprojektes 1 und die optional, zusätzlich einzureichende Projekte 2 und 3 sind die folgenden Kriterien hinsichtlich der Herstellungskosten oder Größe zu erfüllen: Pflichtprojekt 1 mit min. 18,0 Mio. netto Bauwerkskosten KG 300+400, optional, zusätzlich einzureichende Projekte 2 und 3 mit min. 14,0 Mio. netto Bauwerkskosten KG 300+400 An den Leistungsumfang werden folgende Anforderungen gestellt: Pflichtprojekt 1: Das Projekt beinhaltet die Grundleistungen der Leistungsphasen 2 - 8 § 34, Teil 3 HOAI Optionale Projekte 2 und 3: Leistungsphasen mind. LPH 2-5, bzw. mind. LPH 2-8 gem. § 34 HOAI, Teil 3 Objektplanung Krankenhaus oder vergleichbar -Angaben zur Beschäftigtenzahl, technischen Fachkräften, Personal Zahl der Personen in der Geschäftsleitung und Mitarbeiter, jeweils im Mittel der letzten drei Jahre Geforderte Mindesteignungskriterien: Es wird bestätigt, dass das unter Punkt 1 im Bewerberbogen genannte Büro mindestens über eine Person in der Geschäftsführung und über 10 festangestellte Ingenieure/ Fachtechniker oder vergleichbar (B.A./ B.Eng./ B.Sc./ M.A./ M.Eng./ M.Sc., etc.) verfügt. -Mindestanforderung an die Eignung: BIM- Fachkenntnisse bei der Projektabwicklung: Es wird bestätigt, dass das unter Punkt 1 im Bewerberbogen genannte Büro, oder ein Mitglied der ARGE, oder ein Unterauftragnehmer die Planungsleistungen mittels 3D- BIM- Software über den Projektzeitraum umsetzen kann. -Angaben zur vorgesehenen Projektleitung Eigenerklärung zu geforderten Mindesteignungskriterien Die vorgesehene Projektleitung hat mindestens 10 Jahre Berufserfahrung, Erfahrung mit Projektgrößen über 6.000 m² BGF (Neubau oder Umbau Krankenhaus, Pflegeeinrichtung, Gebäude mit Bezug zum Gesundheitswesen oder vergleichbare Gebäude gem. §75 Abs. 5 VgV und hat mindestens eine Leitung eines Projektes (LPH 2-8 HOAI) über 18,0 Mio. netto (KG 300+400 gem. DIN 276) übernommen. -Angabe von besonderen Qualifikationen, die im direkten Zusammenhang mit der ausgeschriebenen Leistung stehen, um die berufliche Leistungsfähigkeit der Unternehmen auch anhand ihrer Fachkunde, Effizienz und Erfahrung beurteilen zu können. Die Checkliste für das Eignungsverfahren, sowie die Bewertungsmatrix sind den Anlagen zu diesem VgV- Verfahren und dem Bewerber*innenbogen zu entnehmen. Die Unterlagen können bei der unter I.3) angegeben Vergabeplattform digital, gebührenfrei abgerufen werden. Die Checkliste, welche auch die Mindestkriterien an die Eignung enthält (Ziff. 7/ Seite 10 des Bewerber*innenbogens) setzen sich wie folgt zusammen: Nr. 1 Erfolgte der fristgerechte Eingang der Bewerbung beim Auftraggeber? Nr. 2 Wurde der Bewerbungsbogen an den für die Feststellung der Eignung erforderlichen Stellen vollständig ausgefüllt? Nr. 3 Die vom Bewerber geforderte Anlagen 1-7 gem. Punkt 5 des Bewerber*innenbogens wurden beigefügt. Nr. 4 Ausreichende Berufshaftpflicht, bzw. Eigenerklärung zur Anpassung der Versicherungssumme im Auftragsfall liegt vor. Nr. 5 Einhaltung des Zeitraums der Leistungserbringung und der Mindestprojektgröße des Referenzprojektes Nr. 1 wurde eingehalten. Nr. 6 Bestätigung der geforderten Unternehmensgröße Nr. 7 Bestätigung der vorhandenen BIM- Kenntnisse bei der Projektabwicklung Nr. 8 Im Falle einer Bewerbergemeinschaft, oder Unterauftragnehmer: Haben alle Bewerber einen vollständig ausgefüllten Bewerber*innenbogen fristgerecht eingereicht? Und liegt die Verpflichtungserklärung bei? Nr. 9 Der Projektleiter für das zu beauftragende Projekt erfüllt die unter Punkt 4.3 des Bewerberbogens abgefragten Mindestvoraussetzung. Bei mehr als 3 geeigneten Wirtschaftsteilnehmern (gleiche Gesamtpunktzahl) entscheidet die erreichte Punktzahl der Referenzen, Besondere Qualifikationen, Personal, Umsatz, in vorgenannter Reihenfolge. Wertungsmatrix: max. erreichbare Punktzahl für Referenzen: 800 max. erreichbare Punktzahl für Personal: 175 max. erreichbare Punktzahl für Umsatz: 100 max. erreichbare Punktzahl für Besondere Qualifikationen: 300 Maximal erreichbare Gesamtpunktzahl: 1375 Sollte nach der vorgenannten Differenzierung weiterhin ein Punktegleichstand herrschen, entscheidet als ultima ratio das Los zwischen den Unternehmen mit gleicher Punktzahl. Der Losentscheid wird separat protokolliert.

  • 1. Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie Umsatz des Unternehmens, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Die Umsatzzahlen sollen belegen, dass der Bieter wirtschaftlich zur Ausführung des Auftrags in der Lage sein wird. Die Umsatzangaben sind kein Mindesteignungskriterium, werden jedoch gemäß der den Vergabeunterlagen beigefügten Matrix im Rahmen der Eignung bewertet. 2. Vorliegen einer aktuell gültigen Haftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens 5 Mio. Euro für Personenschäden und 3,0 Mio. Euro für Sach und Vermögensschäden pro Versicherungsjahr und Schadensfall oder Bestätigung des Bieters, sollte er über keinen entsprechenden Versicherungsschutz verfügen, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung mit ausreichender Deckungssumme abzuschließen und Vorlage eines entsprechenden Nachweises vor Erteilung des Zuschlags. Geforderte Mindeststandards: Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit den oben angegebenen Deckungssummen.

Zuschlagskriterien

  • Honorarangebot: Es ist ein Honorarangebot auf die Leistungen abzugeben. Für die zusammenfassende Darstellung der Kosten ist ein Kostenblatt auszufüllen. Kalkulationsgrundlage ist die Leistungsbeschreibung in den Vergabeunterlagen. Die Wertung erfolgt nach folgenden Kriterien: - Die Höchstpunktzahl (Beispiel: 100 Punkte) erhält der Bieter, der das niedrigste Angebot insgesamt (netto) abgegeben hat. - Die Bieter, deren Gesamtpreis für die Leistungen (netto) höher als das des niedrigsten Bieters liegen, werden im Verhältnis ihres Abstandes zum niedrigsten Bieter geringer bewertet. Hier wird geradlinig interpoliert. - Beispiel: Ein Angebot das 20 % über dem niedrigsten Gesamtpreis (netto) liegt, erhält demnach 80 Punkte.

  • Projektteam: Die folgenden Punkte sind am Präsentationstag durch das Projektteam persönlich vorzutragen und ggf. bei Rückfragen näher zu erläutern. Zu diesem Zwecke ist eine geeignete Bildschirmpräsentation anzufertigen. Die Wertung erfolgt nach folgenden Kriterien: Jedes unten genannte Kriterium wird mit maximal 6 und minimal 0 Punkten bewertet, wenn eine im direkten Vergleich zu anderen Bietern unzureichende, unklare, oder nachweislich falsche Erläuterung des Kriteriums erfolgt. Bei der Bewertung innerhalb der Kriterien geht es stets um die Einordnung der Bewertung im Verhältnis aller Mitbietenden untereinander. Nach Bewertung aller Beiträge erhält die höchste Gesamtbewertung über einen Faktor 100 Punkte, äquivalent zur Preiswertung. Die niedriger bewerteten Beiträge werden im Verhältnis ihres Abstandes zum Bieter mit 100 Punkten entsprechend geringer bewertet. Hier wird geradlinig interpoliert. a) Qualifikation, Erfahrung, Kompetenz und Verantwortlichkeiten des eingesetzten Planungsteams sowie Regelung bei Vertretungen b) Darstellung der wesentlichen, übergeordneten Projektaufgaben, sowie daraus abgeleiteten Projektrisiken (Erkennen der Aufgabenstellung und generellen Projektanforderungen) c) Darstellung der Koordination und der Einbindung der Leistung anderer am Projekt Beteiligter mit den eigenen Leistungen d) Darstellung der Projektumsetzung im laufenden Krankenhausbetrieb in Bezug auf Umgang mit Patienten-, Personal- und Besucherströmen e) Erläutern der Herausforderungen bei der Bauüberwachung/ Bauphase f) Einschätzung des Zeitbedarfs für die Leistungsphasen 2-3 HOAI sowie die Phasen 5-8 HOAI für die Einzelmaßnahmen gem. Rahmenterminplan g) Einschätzung des vorgegebenen Kostenrahmens h) Vortrags- und Präsentationsstil, sowie Methodik, Didaktik und rhetorische Fähigkeiten

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