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Gewässerwiederherstellung Ahr: Rahmenvereinbarungen für Geotechnik

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Auftraggeber

Kreisverwaltung Ahrweiler - Stabsstelle Hochwasserresilienz und Aufbaukoordination

Wichtige Fristen

Frist abgelaufen
Angebotsfrist
05. Mai 2025
Veröffentlichungsdatum
04. April 2025

Beschreibung

Der Kreis Ahrweiler als Gewässerunterhaltungspflichtiger für die Gewässer 2. Ordnung hat nach dem Hochwasserereignis im Jahr 2021 in den Jahren 2022 bis 2023 ein Gewässerwiederherstellungskonzept für die Ahr und ihre Zuflüsse 2. Ordnung (Adenauer Bach, Trierbach und Nohner Bach) erarbeitet. Das Gewässerwiederherstellungskonzept (GWK, 2023) beinhaltet eine umfassende Bestandsaufnahme, eine Ermittlung der Schäden und Defizite sowie die Benennung von Maßnahmenvorschlägen. Nach diesem Konzept werden seit 2023 insgesamt ca. 700 Maßnahmen der Gewässerwiederherstellung der Ahr und ihrer Nebengewässer verfolgt, die im Rahmen der Unterhaltung durch den Landkreis Ahrweiler in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen (Abk. GWH = Gewässerwiederherstellung: Planung und Umsetzung der Maßnahmen aus dem GWK). Erste Teilmaßnahmen wurden in 2023 begonnen, sind teilweise bereits abgeschlossen bzw. in Ausführung. Die Maßnahmen sind in Planungspaketen gebündelt; es handelt sich um derzeit 25 Teilprojekte, von denen sich 10 Teilprojekte über längere Gewässerabschnitte erstrecken. Im Jahr 2024 wurden eine Projektsteuerung und fünf Planungsbüros mit Rahmenverträgen für die Planung und Umsetzung des gesamten Maßnahmenprogrammes beauftragt. Dementsprechend wurde in 2024 die Mehrzahl der Maßnahmen in der Zuständigkeit des Landkreises planerisch beauftragt bzw. begonnen. Die erforderlichen Planungen und Baumaßnahmen werden sich über mehrere Jahre erstrecken, und es ist das Ziel, dass die Baumaßnahmen so rasch als möglich umzusetzen. Viele Maßnahmen beinhalten Abtrags- und Geländeprofilierungsarbeiten im Gewässerkorridor. Diese bedürfen u.a. vorauslaufender Baugrunderkundungen und entsprechender bodenmechanischer und chemischer Bodenuntersuchungen. Die vorliegende Leistungsbeschreibung betrifft die geotechnischen Leistungen der Baugrunderkundung mit orientierenden Bodenanalysen in den 25 Teilprojekten der Gewässerwiederherstellung, sowie bei Bedarf weiterführender geotechnischer Beratungsleistungen im Zuge der Planung und baulichen Umsetzung. Hierfür sollen Rahmenvereinbarungen geschlossen werden (weiteres vgl. Beschreibung der Leistungen unten). Die Beauftragung und Abwicklung der konkreten Maßnahmen erfolgt auf der Grundlage von Einzelaufträgen, die jeweils mit einem Unternehmen geschlossen werden. Bei der Anfrage der Einzelaufträge wird zwischen den Rahmenvertragspartnern gewechselt (vgl. weitere Hinweise in den Vergabeunterlagen).

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