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GP OP-Bau VH

Auftraggeber
Veröffentlicht
17.07.2026
Angebotsfrist
Gegenstand des Auftrags ist die Erbringung von Generalplanerleistungen für den Neubau eines OP-Traktes, einer AEMP, einer Lüftungs- und einer Elektrozentrale für das Sankt Vinzenz Hospital Rheda-Wiedenbrück ab LPH4 . Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Generalplanerleistungen erfassen folgende Leistungsbilder: - Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI, Leistungsphase 4 bis 9, - Objektplanung Freianlagen gem. § 39 i. V. m. Anlage 11 HOAI, Leistungsphase 4 bis 9, - Fachplanung Tragwerksplanung § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI), Leistungsphase 4 bis 6 - Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung gem. § 55 i. V. m. Anlage 15 HOAI für die Anlagengruppen: o Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser- oder Gasanlagen o Anlagengruppe 2 Wärmeversorgung o Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen o Anlagengruppe 4 Starkstrom o Anlagengruppe 5 Schwachstrom o Anlagengruppe 6 Förderanlagen o Anlagengruppe 7: Nutzungsspezifischen Anlagen TGA o Anlagengruppe 7: Nutzungsspezifische Anlagen Medizintechnik o Anlagengruppe 8: Gebäudeautomation Leistungsphasen 4 bis 9 - Fachplanungs- und Beratungsleistungen gem. Anlage 1 Ziff. 1.2 HOAI: Bauphysik, Leistungsphasen 4 bis 9, bestehend aus: o Wärmeschutz und Energiebilanzierung, o Bauakustik (Schallschutz), o Raumakustik sowie als Besondere Leistungen Brandschutz einschl. Brandschutzkonzept, Leistungsphasen 4 bis 9.

Zeitplan

Veröffentlichung
17.07.26
Fragenfrist
07.08.26
Teilnahmefrist
18.08.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Bielefeld, Deutschland
E-Mail
seeger@lutzabel.com
Telefon
0521 589-0
Website
http://www.kho.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Zur Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen sind nur Bewerber zugelassen, die nach den Architektengesetzen der Bundesländer oder den entsprechenden Vorschriften ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung "Architekt" zu führen. Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung muss der Bewerber einen Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister oder bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands aus einem vergleichbaren Register des Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist, vorlegen, soweit eine Eintragung nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist, vorgesehen ist. Der Auszug hat den aktuellen Stand wiederzugeben. Bei einer Bewerbergemeinschaft ist ein entsprechender Auszug von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.

  • Eigenerklärung des Bewerbers, dass er eine Berufshaftpflichtversicherung 1. mit einer Deckungssumme je Schadensfall von mindestens 5.000.000 EUR für Personenschäden und 2. mit einer Deckungssumme je Schadensfall von mindestens 5.000.000 EUR für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden), 3. wobei die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der jeweiligen Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen muss, bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen unterhält. Im Falle einer geringeren Deckungssumme und/oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als vorstehend unter 1.-3. genannt, hat der Bewerber zu erklären, dass er über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügt und diese im Zuschlagsfall an die vorstehenden Anforderungen unter 1.-3. anpassen wird. Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Bei Bewerbergemeinschaften ist eine solche Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben.

  • Eigenerklärung über den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Planungsleistungen im Krankenhausbereich) des Bewerbers, in jedem der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre, jeweils in EUR netto. Mindestanforderung ist ein Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrages (Planungsleistungen im Krankenhausbereich) in jedem der letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahre, jeweils in Höhe von mindestens 500.000 EUR netto. Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Bei einer Bewerbergemeinschaft sind die jeweiligen Umsätze der Mitglieder im Tätigkeitsbereich des Auftrages pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Umsätze der Mitglieder im Tätigkeitsbereich des Auftrages anzugeben.

  • Eigenerklärung über mindestens eine vergleichbare Referenz des Bewerbers/des Mitglieds oder der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft in den letzten zehn (10) Jahren. Die Eigenerklärung hat für jede Referenz die nachfolgend geforderten Angaben zu enthalten

    • - bei Bewerbergemeinschaften: des Namens des Unternehmens, das das Referenzprojekt durchgeführt hat, - der Rolle des Referenznehmers in dem Referenzprojekt, - der Projektbezeichnung und Projektbeschreibung inkl. Beschreibung der erbrachten Leistungen, - des Auftragswerts, - des Erbringungszeitpunkts (Zeitraum der Leistungserbringung), - des öffentlichen oder privaten Empfängers (Name/ Anschrift des Referenzgebers). Der Bewerber hat auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers die Kontaktdaten des Referenzgebers zur Verfügung zu stellen. Eine Referenz ist vergleichbar, wenn sie die folgenden Anforderungen kumulativ erfüllt: a. Es handelt sich um eine Referenz über Planerleistungen für den Bau einer OP Abteilung (OP-Abteilung = OP Säle, OP Vorfeld, Sterilguträume und Anästhesie /Aufwachbereiche im unmittelbaren Funktionszusammenhang zu den OP-Sälen) in einer Gesundheitseinrichtung. Damit es sich um eine Planerleistung im Sinne der Referenzanforderung handelt, müssen in der Referenz mindestens die Leistungsphasen 4 bis 5 aller folgenden Planungsleistungen erbracht worden sein: - Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI* - Tragwerksplanung für Gebäude und Ingenieurbauwerk (Baugrube/Verbau) gem. §§ 51 HOAI i. V. m. Anlage 14 Nr. 14.1 HOAI* - Technische Ausrüstung - HLS (Anlagengruppen 1,2 und 3 gem. § 53 Abs. 2 Nr. 1, 2, 3 HOAI) gem. §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI* - Technische Ausrüstung - Elektro (Anlagengruppen 4 und 5 gem. § 53 Abs. 2 Nr. 4, 5 HOAI) gem. §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI* - Technische Ausrüstung - medizinische Gase (Anlagengruppe 7.1 gem. § 53 Abs. 2 Nr. 7 HOAI) gem. §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI* * = Sollte die Referenz vor der derzeit geltenden Fassung der HOAI erbracht worden sein, gelten die jeweiligen Bestimmungen der im Zeitpunkt der Referenzerbringung geltenden Fassungen der HOAI. b. Die Baukosten der Referenz der Kostengruppen 200-600 (KG) DIN 276: 2018-12 betragen mindestens 6.000.000 EUR netto
    • c. Projektstand des Referenzprojekts bei Ablauf der Teilnahmefrist in diesem Verfahren: Der Bewerber hat die Leistungen der Leistungsphase 5 HOAI im Zeitraum 01.07.2016 bis zum Ablauf der Teilnahmefrist fertiggestellt (das Referenzprojekt kann insgesamt vor dem 01.07.2016 begonnen worden sein). Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied zuzuordnen ist. Die Mindestanforderungen erfüllenden Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Es werden nur die vom Bewerber im Teilnahmeantragsformular an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt (max. 2 einseitig bedruckte DIN-A-4-Seiten) mit Darstellung des Referenzprojektes gestattet, das ebenfalls berücksichtigt wird. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt. Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.
  • Projektleiter Planung und stellvertretender Projektleiter Planung a) Namentliche Benennung des für die Vertragsdurchführung verantwortlichen Projektleiters Planung und eines stellvertretenden Projektleiters Planung. b) Qualifikation und Berufserfahrung Der benannte Projektleiter Planung und der benannte stellvertretende Projektleiter Planung (gemeinsam "Projektleitung Planung") müssen im Auftragsfall in der Auftragsdurchführung zwingend zum Einsatz kommen und die Aufgaben der Projektleitung Planung übernehmen. Ein Wechsel des benannten Projektleiters Planung und des benannten stellvertretenden Projektleiters Planung ist nur mit schriftlicher Einwilligung des Auftraggebers zulässig. Aufgaben der Projektleitung Planung sind u.a. die Koordination der beauftragten Planungsleistungen, die Übernahme der Funktion des Ansprechpartners seitens des AN gegenüber dem AG sowie Dritten, die Leitung von Jour Fixe seitens des AN, das jederzeitige und vollständige Eingearbeitetsein in alle Leistungsbereiche und die verantwortliche Erbringung der vertragsgegenständlichen Leistungen in eigener Person. aa) Qualifkation Der benannte Projektleiter Planung und der benannte stellvertretende Projektleiter Planung müssen jeweils die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen

    • - berufliche Qualifikation eines abgeschlossenen Fachhochschul- oder Hochschulstudiums (Dipl.-Ing., Bachelor oder Master Bauingenieurwesen oder Architektur oder vergleichbar)
    • - Projektleiter: mindestens 5 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter Planung - Stellvertretender Projektleiter: mindestens 3 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter Planung oder stellvertretender Projektleiter Planung bb) Berufserfahrung Als Berufserfahrung des Projektleiters Planung gilt die tatsächliche Tätigkeit als Projektleiter betreffend die Koordination von Planungsleistungen für die Leistungsphasen 4 bis 5 aller nachfolgenden Leistungsbilder: - Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI* - Technische Ausrüstung - HLS (Anlagengruppen 1,2 und 3 gem. § 53 Abs. 2 Nr. 1, 2, 3 HOAI) gem. §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI* - Technische Ausrüstung - Elektro (Anlagengruppen 4 und 5 gem. § 53 Abs. 2 Nr. 4, 5 HOAI) gem. §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI* - Technische Ausrüstung - medizinische Gase (Anlagengruppe 7.1 gem. § 53 Abs. 2 Nr. 7 HOAI) gem. §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI* Als Berufserfahrung des stellvertretenden Projektleiters Planung gilt die tatsächliche Tätigkeit als Projektleiter oder stellvertretender Projektleiter betreffend die Koordination von Planungsleistungen für die Leistungsphasen 4 bis 5 aller nachfolgenden Leistungsbilder: - Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI* - Technische Ausrüstung - HLS (Anlagengruppen 1,2 und 3 gem. § 53 Abs. 2 Nr. 1, 2, 3 HOAI) gem. §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI* - Technische Ausrüstung - Elektro (Anlagengruppen 4 und 5 gem. § 53 Abs. 2 Nr. 4, 5 HOAI) gem. §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI* - Technische Ausrüstung - medizinische Gase (Anlagengruppe 7.1 gem. § 53 Abs. 2 Nr. 7 HOAI) gem. §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI* * = Sollte die Berufserfahrung durch eine Tätigkeit in Projekten nachgewiesen werden, die anhand einer vor der derzeit geltenden Fassung der HOAI geplant worden sein, gelten die jeweiligen Bestimmungen der im Zeitpunkt der Planung des zugrunde liegenden Projekts geltenden Fassungen der HOAI. Der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft hat zum Nachweis der beruflichen Qualifikation Zeugnisse und zum Nachweis der Dauer der Berufserfahrung des benannten Projektleiters Planung und des benannten stellvertretenden Projektleiters Planung Eigenerklärungen einzureichen. Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Der benannte Projektleiter Objektüberwachung und der benannte Projektleiter Planung oder der benannte stellvertretende Projektleiter Planung dürfen personenidentisch sein. i) Persönliche Referenz des Projektleiters Planung Eigenerklärung über mindestens eine vergleichbare persönliche Referenz des Projektleiters Planung in den letzten zehn (10) Jahren. Eine Referenz ist vergleichbar, wenn sie die folgenden Anforderungen kumulativ erfüllt: aa. Es handelt sich um eine Referenz über Planerleistungen für den Bau einer OP Abteilung (OP-Abteilung = OP Säle, OP Vorfeld, Sterilguträume und Anästhesie /Aufwachbereiche im unmittelbaren Funktionszusammenhang zu den OP-Sälen) in einer Gesundheitseinrichtung. Damit es sich um eine Planerleistung im Sinne der Referenzanforderung handelt, müssen in der Referenz mindestens die Leistungsphasen 4 bis 5 aller folgenden Planungsleistungen erbracht worden sein: - Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI* - Technische Ausrüstung - HLS (Anlagengruppen 1,2 und 3 gem. § 53 Abs. 2 Nr. 1, 2, 3 HOAI) gem. §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI* - Technische Ausrüstung - Elektro (Anlagengruppen 4 und 5 gem. § 53 Abs. 2 Nr. 4, 5 HOAI) gem. §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI* - Technische Ausrüstung - medizinische Gase (Anlagengruppe 7.1 gem. § 53 Abs. 2 Nr. 7 HOAI) gem. §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI* * = Sollte die Referenz vor der derzeit geltenden Fassung der HOAI erbracht worden sein, gelten die jeweiligen Bestimmungen der im Zeitpunkt der Referenzerbringung geltenden Fassungen der HOAI. bb. Die Baukosten der Referenz der Kostengruppen 200-600 (KG) DIN 276: 2018-12 betragen mindestens 6.000.000 EUR netto
    • cc. Projektstand des Referenzprojekts bei Ablauf der Teilnahmefrist in diesem Verfahren: Der Bewerber hat die Leistungen der Leistungsphase 5 HOAI im Zeitraum 01.07.2016 bis zum Ablauf der Teilnahmefrist fertiggestellt (das Referenzprojekt kann insgesamt vor dem 01.07.2016 begonnen worden sein). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Die persönliche Referenz des Projektleiters Planung kann identisch zur Unternehmensreferenz sein.
  • Projektleiters Objektüberwachung a) Namentliche Benennung des für die Vertragsdurchführung verantwortlichen Projektleiters Objektüberwachung. b) Qualifikation und Berufserfahrung Der benannte Projektleiter Objektüberwachung muss im Auftragsfall in der Auftragsdurchführung zwingend zum Einsatz kommen und die Aufgaben der Projektleitung Objektüberwachung übernehmen. Ein Wechsel des benannten Projektleiters Objektüberwachung ist nur mit schriftlicher Einwilligung des Auftraggebers zulässig. Aufgaben des Projektleiters Objektüberwachung sind u. a. die Koordination der fachübergreifenden Umsetzung der Planungsleistungen, um die vertraglich vereinbarten Qualitäts-, Kosten- und Terminvorgaben sicherzustellen. Der Projektleiter Objektüberwachung fungiert als zentrale Schnittstelle zwischen der Bauleitung der einzelnen Fachgewerke und dem Bauherrn, um die technische Koordination sowie die Einhaltung der genehmigungsrechtlichen Auflagen zu gewährleisten. Dabei obliegt ihm die verantwortliche Erbringung der vertragsgegenständlichen Leistungen in eigener Person. aa) Qualifikation Der benannte Projektleiter Objektüberwachung muss die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen

    • - berufliche Qualifikation eines abgeschlossenen Fachhochschul- oder Hochschulstudiums (Dipl.-Ing., Bachelor oder Master Bauingenieurwesen, Wirtschaftsingenieurwesen oder Architektur oder vergleichbar) - mindestens 5 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter Objektüberwachung bb) Berufserfahrung Als Berufserfahrung des Projektleiters Objektüberwachung gilt die tatsächliche Tätigkeit als Projektleiter Objektüberwachung bei Leistungen für die Leistungsphase 8 aller nachfolgenden Leistungsbilder: - Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI* - Technische Ausrüstung - HLS (Anlagengruppen 1,2 und 3 gem. § 53 Abs. 2 Nr. 1, 2, 3 HOAI) gem. §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI* - Technische Ausrüstung - Elektro (Anlagengruppen 4 und 5 gem. § 53 Abs. 2 Nr. 4, 5 HOAI) gem. §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI* - Technische Ausrüstung - medizinische Gase (Anlagengruppe 7.1 gem. § 53 Abs. 2 Nr. 7 HOAI) gem. §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI* Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Der benannte Projektleiter Objektüberwachung und der benannte Projektleiter Planung oder der benannte stellvertretende Projektleiter Planung dürfen personenidentisch sein. Der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft hat zum Nachweis der beruflichen Qualifikation Zeugnisse und zum Nachweis der Dauer der Berufserfahrung des benannten Projektleiters Objektüberwachung Eigenerklärungen einzureichen. i.) Persönliche Referenz des Projektleiters Objektüberwachung Eigenerklärung über mindestens eine vergleichbare persönliche Referenz des Projektleiters Objektüberwachung in den letzten zehn (10) Jahren. Eine Referenz ist vergleichbar, wenn sie die folgenden Anforderungen kumulativ erfüllt: aa. Es handelt sich um eine Referenz über Planerleistungen für den Bau einer OP Abteilung (OP-Abteilung = OP Säle, OP Vorfeld, Sterilguträume und Anästhesie /Aufwachbereiche im unmittelbaren Funktionszusammenhang zu den OP-Sälen) in einer Gesundheitseinrichtung. Damit es sich um eine Planerleistung im Sinne der Referenzanforderung handelt, müssen in der Referenz die Leistungsphase 8 aller folgenden Planungsleistungen erbracht worden sein: - Objektplanung Gebäude gem. §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI* - Tragwerksplanung für Gebäude und Ingenieurbauwerk (Baugrube/Verbau) gem. §§ 51 HOAI i. V. m. Anlage 14 Nr. 14.1 HOAI* - Technische Ausrüstung - HLS (Anlagengruppen 1,2 und 3 gem. § 53 Abs. 2 Nr. 1, 2, 3 HOAI) gem. §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI* - Technische Ausrüstung - Elektro (Anlagengruppen 4 und 5 gem. § 53 Abs. 2 Nr. 4, 5 HOAI) gem. §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI* - Technische Ausrüstung - medizinische Gase (Anlagengruppe 7.1 gem. § 53 Abs. 2 Nr. 7 HOAI) gem. §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI* * = Sollte die Referenz vor der derzeit geltenden Fassung der HOAI erbracht worden sein, gelten die jeweiligen Bestimmungen der im Zeitpunkt der Referenzerbringung geltenden Fassungen der HOAI. bb. Die Baukosten der Referenz der Kostengruppen 200-600 (KG) DIN 276: 2018-12 betragen mindestens 6.000.000 EUR netto
    • cc. Projektstand des Referenzprojekts bei Ablauf der Teilnahmefrist in diesem Verfahren: Der Bewerber hat die Leistungen der Leistungsphase 8 HOAI im Zeitraum 01.06.2016 bis zum Ablauf der Teilnahmefrist fertiggestellt (das Referenzprojekt kann insgesamt vor dem 01.07.2016 begonnen worden sein). Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Die persönliche Referenz des Projektleiters Objektüberwachung kann identisch zur Unternehmensreferenz sein.

Zuschlagskriterien

  • Wertungspreis in EUR (brutto): Wertungspreis in EUR (brutto) Der Preis bestimmt sich nach dem Preisangebot, das anhand des Preisblatts (Anlage AV_4) zu erstellen ist. Soweit Preispositionen für vertragliche Leistungen dort nicht explizit benannt sind, sind sämtliche beanspruchten Kosten und Preise in die genannten Preispositionen einzurechnen.

  • Kosten- und Terminsicherheit: Die Bieter haben ein Konzept zur Kosten- und Terminsicherheit vorzulegen, das vor dem Hintergrund der vertraglichen Verpflichtungen des Auftragnehmers nachvollziehbar und in sich schlüssig darstellt, wie das Kostenmanagement in den Leistungsphasen 4-8 erfolgen wird und wie der Bieter mit Terminabweichungen umgeht (z. B. Ursachenanalyse, Beschleunigungsmaßnahmen, Umplanung, Anpassung von Bauabschnitten. Der AG erwartet eine Darstellung des Bieters, wie er im Auftragsfall seine Planungs- und Überwachungsleistungen so organisiert, dass Kostenrisiken rechtzeitig erkannt, bewertet, gesteuert und minimiert werden, die Kostenentwicklung transparent und fortlaufend dokumentiert und mit der Kostenobergrenze abgeglichen wird (Soll-Ist-Vergleich), und bei absehbaren Kostenabweichungen rechtzeitig Gegenmaßnahmen vorgeschlagen und deren Auswirkungen auf Qualität, Funktionalität und Termine dargestellt werden. Der Bieter soll weiterhin darstellen, wie er terminrelevante Risiken (z. B. Schnittstellen, Genehmigungen, Lieferengpässe, Bauablaufstörungen) aktiv identifiziert, steuert und reduziert.

  • Betriebsablauf: Der Bieter hat im Rahmen des Vergabeverfahrens durch Vorlage eines Betriebsablaufkonzepts darzustellen, Dieses Konzept bildet die Grundlage für die Wertung des vorliegenden Zuschlagskriteriums. Der AG erwartet hier eine nachvollziehbare auftragsbezogene Darstellung, die erkennen lässt, wie er diese Anforderungen in der Leistungsphase 8 konkret sicherstellt. Der Bieter soll darstellen, wie die Phasen- und Abschnittsbildung der Bauausführung erfolgen wird, welche organisatorischen Maßnahmen zur Gewährleistung des uneingeschränkten und sicheren OP-Betriebs ergriffen werden und welche Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten zu dieser Gewährleistung bestehen. Technische und bauliche Maßnahmen zum Schutz des OP-Betriebs sowie der Umfang mit Störungen, Risiken und Notfällen sollen ausgeführt werden.

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Konzeptvorlage156 KB12 Seiten
Vertragsbedingungen78 KB24 Seiten
Vertragsentwurf37 KB4 Seiten
Kalkulation203 KB2 Tabellen
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