Frist abgelaufen

Haus Bürgel: TGA-Planung Heizung, Lüftung, Sanitär

Die Angebotsfrist ist am 26. Juli 2024 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Der Auftraggeber ist Eigentümer des ehemaligen Römerkastells Haus Bürgel in Monheim am Rhein. Der Auftraggeber beabsichtigt, den historischen Gebäudekomplex umfänglich in verschiedenen Ausbaustufen (derzeit vier) umzubauen und zu sanieren. Hierzu sollen im Rahmen dieses EU-weiten Vergabeverfahrens die benötigten Planungsleistungen für Heizung, Lüftung und Sanitär (KG 410, 420 und 430) vergeben werden.

Zeitplan

Veröffentlichung
25.06.24
Fragenfrist
16.07.24
Teilnahmefrist
26.07.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Düsseldorf, Deutschland
E-Mail
Thomas.Haertel@nrw-stiftung.de
Telefon
+49 211454850

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Handelsregisterauszug: Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung hat der Bewerber folgende Angaben und Erklärungen abzugeben beziehungsweise Unterlagen als Nachweis vorzulegen: (1) Handelsregisterauszug: Nachweis der Eintragung im Handelsregister des Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist, der nicht älter als drei Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmeantragsfrist sein darf. Ist ein Bewerber nach dem Recht des Staates, in dem er niedergelassen ist, nicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister verpflichtet, hat er darüber und über die Gründe (z.B. die Rechtsform) eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben. (2) Alternativer Nachweis: Sofern der Bewerber nicht im Handelsregister verzeichnet ist, genügt der Nachweis der erlaubten Berufsausübung auf andere Weise (z.B. Eintragung in ein Partnerschafts- oder Vereinsregister, Mitgliedschaft in einer wirtschaftsständischen Vereinigung). (3) Für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2014/18/EG, Abl. L 94 v. 28. März 2014, S. 65, aufgeführt. (4) Zur Nachweisführung ist die I.2.4_Erklärung Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung zu verwenden.

  • Gesamtumsatz: Gesamtumsatz: Jahresumsatz in EUR (netto), bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre vor Ablauf der Teilnahmeantragsfrist (2023, 2022, 2021).

  • Spezifischer Umsatz

    • (1) Spezifischer Umsatz: Jahresumsatz bezogen auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags (Planungsleistungen im Bereich Heizung, Lüftung und Sanitär
    • KG 410, 420 und 430) in EUR (netto) bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre vor Ablauf der Teilnahmeantragsfrist (2023, 2022, 2021). (2) Mindestanforderung: Der nachgewiesene Jahresumsatz (netto) im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren vor Ablauf der Angebotsfrist muss durchschnittlich mind. EUR 150.000 betragen.
  • Betriebshaftpflichtversicherung: Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Der Nachweis darf nicht älter als sechs Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmeantragsfrist sein und muss die mit dem Versicherungsunternehmen vereinbarten Deckungssummen ausweisen. (2) Mindestanforderung: Die Betriebshaftpflichtversicherung muss je Schadenfall die folgenden Mindestdeckungssummen ausweisen: - Personenschäden: mind. EUR 3.000.000,00 - Sachschäden: mind. EUR 1.500.000,00 - Vermögensschäden: mind. EUR 1.500.000,00 Sofern ein Bewerber über einen Versicherungsschutz verfügt, der die Mindestanforderungen nicht vollständig erfüllt, ist neben dem Nachweis über den bestehenden Versicherungsschutz eine Erklärung eines Versicherungsunternehmen einzureichen, nach der der Versicherer sich dazu bereit erklärt, den bestehenden Deckungsschutz so zu erweitern, dass die genannten Voraussetzungen vollständig erfüllt sind. (2) Zur Nachweisführung ist die I.2.5_Erklärung wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit zu verwenden.

  • Referenzen

    • Geeignete Referenzen über früher eigenverantwortlich ausgeführte Aufträge in Form einer Liste der in den letzten sieben Jahren vor Ablauf der Teilnahmeantragsfrist erbrachten wesentlichen Leistungen, mit folgenden Angaben: - Beschreibung der erbrachten Leistungen nach Art, Umfang und Schwierigkeit insbesondere zum Leistungsgegenstand und den erbrachten Leistungsphasen nach § 55 HOAI - Leistungszeitraum - Honorarvolumen - Erbrachte Anlagengruppen bei der Planung - Angabe zum Denkmalschutz, ggf. zum Umbau oder zur Sanierung eines Bau-/Bodendenkmals der römischen Epoche oder des Mittelalters (vgl. Ziffer 11 (3) des Informationsmemorandums) - Kompetenter Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Kontaktdaten Die bereits erbrachten und beauftragten Leistungen sind hinsichtlich ihrer Art detailliert zu beschreiben. Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass zur Gewährleistung eines breiten Wettbewerbs auch Referenzen berücksichtigt werden können, die mehr als drei Jahre zurückliegen, § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV. (2) Mindestanforderungen: Es sind mindestens drei Referenzen über Leistungen nachzuweisen, die mit den Leistungen des hier zu vergebenden Auftrags nach Art, Umfang und Schwierigkeit vergleichbar sind. Der Bewerber kann mehr als drei Referenzen vorlegen, die insbesondere für eine mögliche Abschichtung des Bewerberkreises herangezogen werden (vgl. nachfolgend Ziffer 11 (3)). Eine Referenz ist nach Art, Umfang und Schwierigkeit mit den Leistungen des hier zu vergebenden Auftrags vergleichbar, wenn die im Folgenden genannten Merkmale vollständig erfüllt sind: - Planung der Sanierung/Umbau der technischen Ausrüstung eines denkmalgeschützten Gebäudes bzw. einer denkmalgeschützten Anlage
    • - Mindestens zwei erbrachte Anlagengruppen der hier zu vergebenden Leistungen der KG 410, 420 und 430
    • - Beginn der Leistungserbringung ab dem 1. Juni 2017 - Abgeschlossene Begleitung mind. der Leistungsphasen 2 bis 6 nach § 55 Abs. 1 HOAI - mind. eine der drei Referenzen muss zudem ein Honorarvolumen der KG 440 - 490 in Höhe von mind. EUR 150.000 netto aufweisen. Es muss anhand der Angaben des Bewerbers überprüfbar sein, ob die vorstehend genannten Merkmale erfüllt sind, d.h. die Bewerber sind aufgefordert, in der Beschreibung des jeweiligen Referenzprojekts auf die genannten Merkmale einzugehen, sofern diese vom Bewerber als erfüllt angesehen werden.
  • Mitarbeiteranzahl: (1) Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Zahl der fest angestellten Mitarbeiter des Bewerbers und die Zahl der Führungskräfte der letzten drei Jahre (2023, 2022, 2021) vor Ablauf der Teilnahmeantragsfrist ersichtlich ist. (2) Mindestanforderung: Die Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiter (einschl. Führungskräfte/Gesellschafter) des Bewerbers muss in jedem Jahr der letzten drei Geschäftsjahre (2023, 2022, 2021) mindestens drei betragen.

Zuschlagskriterien

  • Gesamtpreis: Bewertung des Gesamtpreises nach dem Preisblatt.

  • Qualität der Leistung: Bewertung eines vom Bieter zu erstellenden Konzeptes zu verschiedenen einzelnen Themen einschließlich Erfahrung und Qualität bestimmter Schlüsselpersonen.

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Eigenerklärung42 KB12 Seiten
Eignungskriterien287 KB24 Seiten
Preisblatt124 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage56 KB8 Seiten
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