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Heiligenhaus - Umbau des Betriebshofs der Technischen Betriebe - Los 2: Fachplanung Technische Ausrüstung

Auftraggeber
Veröffentlicht
09.06.2026
Angebotsfrist
Die Stadt Heiligenhaus hat ein Grundstück mit einem bestehenden Autohaus erworben. Sie beabsichtigt, das vorhandene Gebäude in einen Betriebshof für die Technischen Betriebe Heiligenhaus umzubauen. Hierzu liegt eine Machbarkeitsstudie vor. Die Machbarkeitsstudie war Grundlage der bisher erbrachten Objektplanung (LPH 2 abgeschlossen), welche wiederum als Grundlage für die weitere Umsetzung dient. Die Kostenschätzung ergab Gesamtkosten für das Projekt in Höhe von 5,6 Mio. Euro brutto. Zur Übernahme der erforderlichen Architektur- und Ingenieurleistungen sucht die Stadt Heiligenhaus nun mehrere geeignete Auftragnehmer.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
09.06.26
Teilnahmefrist
06.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Heiligenhaus, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
info@kopart.de
Freischalten
Telefon
021159895755
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Ausgefülltes Referenzformular über die Erbringung von Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung i.S.d. § 55 HOAI 2021 für mindestens 3 Aufträge im Bereich des Neubaus, der Erweiterung oder des Umbaus eines Hochbauprojektes in den letzten 7 Jahren. Maßgeblich für die Berechnung ist der Tag, an dem die Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge endet. Auch nicht abgeschlossene Projekte können als Referenzprojekte aufgeführt werden. Hierbei muss jedoch mindestens die Leistungsphase 5 erbracht und abgenommen worden sein. Hiervon muss jeweils mindestens eine Referenz - den Neubau, die Erweiterung oder den Umbau eines Betriebshofs oder eines vergleichbaren Gebäudes (Ein Objekt gilt dann als vergleichbar, wenn es in folgender Hinsicht in der Komplexität der Planungsaufgabe mit einem Betriebshof vergleichbar ist

    • spezifischer Charakter des Gebäues mit Blick auf Nutzung zu Werkstatt-, Lager-, Fahrzeugabstell-, Verwaltungs- und Technikbereichen. Hierzu zählen beispielsweise ein komplexes Betriebs- und Logistikgebäude oder ein technisches Infrastrukturgebäude. Die Vergleichbarkeit ist vom Bieter hinreichend darzulegen.
    • - Nettobaukosten (KG 400 nach DIN 276) in Höhe von mindestens 1,5 Mio. €
    • - jeder der Teilbereiche der TGA-Planung (Heizung, Lüftung, Sanitär, Starkstrom, Nachrichtentechnik, nutzungsspezifische Anlagen, Gebäudeautomation)2 erbracht worden sein (Die Leistungen müssen nicht durch den Bewerber selbst erbracht worden sein. Es reicht, wenn einzelne Anlagengruppen von einem Nachunternehmer erbracht wurden.)
    • umfassen.
    • Die Anforderungen können auch in einer Referenz erfüllt werden. In dem Fall sind trotzdem mindestens drei Referenzen nach den oben angegebenen Mindestanforderungen einzureichen.
    • Die Auftraggeberin behält sich vor, die Referenzen durch ein Auskunftsverlangen beim früheren Auftraggeber zu überprüfen.
    • Liegen mehr als drei Teilnahmeanträge von geeigneten Bewerbern vor, findet eine Auswahl unter den eingegangenen Teilnahmeanträgen nach § 51 Abs.1 VgV statt.
    • Die Teilnahmeanträge werden nach folgendem Auswahlkriterium und folgender Gewichtung bewertet: Referenzen
    • Neubau/Erweiterung/Umbau eines Betriebshofs oder vergleichbares Gebäude 25 %
    • Erweiterung eines Gebäudes 20 %
    • Erbrachte Leistungsphasen 20 %
    • Auftragsvolumen 15 %
    • Erbrachte Teilbereiche der TGA-Planung durch den Bewerber 20 %
    • Jeder Bewerber hat mindestens drei Referenzen nach Ziffer 1.1.2 dieser Bewerbungs- und Vergabebedingungen vorzulegen. Anderenfalls wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Die Anzahl der vorlegbaren Referenzen ist nicht begrenzt. Die drei Bewerber, welche die höchste Punktzahl erreichen, werden aufgefordert, ein Angebot abzugeben. Maximal werden 5 Bewerber aufgefordert, ein Angebot abzugeben. Mehr als 3 Bewerber werden nur dann aufgefordert, wenn ihre Teilnahmeanträge einen Abstand von ma-ximal 10 % zur Punktzahl des drittplatzierten Bewerbers aufweisen. Erreichen mehrere Bewerber, die sich auf Platz 5 der Bewertung der Teilnahmeanträge befinden dieselbe Punktzahl, wird derjenige Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert, der die höchste Punktzahl in dem Unterkriterium „Neubau/Erweiterung/Umbau eines Betriebshofs oder vergleichbares Gebäude“ erhalten hat. Bei Punktgleichheit entscheidet das Los.
    • Die Auswahl erfolgt anhand des Auswahlkriteriums „Referenzen“.
    • Für die Bewertung der Referenzen wird zunächst nach den Unterkriterien eine Punktzahl je Referenz ermittelt. Diese bestimmt sich wie folgt: Zunächst wird die Punktzahl im jeweiligen Unterkriterium ermittelt. Anschließend wird die Punktzahl mit dem Gewichtungsfaktor multipliziert, um die gewichtete Punktzahl im jeweiligen Unterkriterium zu erhalten. Danach werden die gewichteten Punktzahlen der einzelnen Unterkriterien addiert.
    • Die Punktzahlen der besten drei Referenzen des Bewerbers werden addiert und danach durch drei dividiert, um die Gesamtsumme im Kriterium Referenzen zu ermitteln.
    • Die Auftraggeberin behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines ausreichenden Wett-bewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 geeignete Bewerber/Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung stehen. Ebenso behält sie sich vor, im Teilnahmewettbewerb nicht berücksichtigte Bewerber/ Bewerbergemeinschaft entsprechend ihrer Rangfolge bis zum Rang 8 nachträglich, als Nachrücker am weiteren Verfahren zu beteiligen, soweit einzelne im Teilnahmewettbewerb ausgewählte Bewerber/Bewerbergemeinschaften mitteilen, von der Abgabe eines Erstangebotes abzusehen.
  • Eigenerklärung über die erforderliche Personalqualifikation der Beschäftigten des Bewerbers. Der Bewerber muss mindestens über 8 Mitarbeitende (Festanstellung, Voll-, oder Teilzeit) verfügen. Diese müssen mindestens 2 Ingenieure/Ingenieurinnen umfassen.

    • Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Formular 521 EU
    • vgl. §§ 123, 124 GWB)
  • Eigenerklärung Sanktionen (Formular 523 EU)

  • Eigenerklärung Subventionen (Formular 524 EU)

    • In Bezug auf die geforderte Haftpflichtversicherung ist eine Eigenerklärung abzugeben, dass eine Berufshaftpflichtversicherung von
    • • mindestens 3.000.000 € für Sachschäden und
    • • über 3.000.000 € für Personenschäden

Zuschlagskriterien

  • Honorar: Für die Bewertung des Preises wird der vom Bieter eingetragene Endpreis (netto) mit optionalen Leistungen in seinem Angebot bewertet. Das danach günstigste Angebot erhält 100 Punkte. Ein Angebot, welches nach dieser Berechnung doppelt so teuer wäre wie das günstigste Angebot, erhält 0 Punkte. Dazwischen werden die Punkte interpoliert. Die Berechnung erfolgt jeweils auf zwei Nachkommastellen. Es wird kaufmännisch gerundet.

  • Qualifikation des Projektteams

    • Im Rahmen dieses Kriteriums wird bewertet, welche konkreten Erfahrungen die Mitglieder des Projektteams mit dem vorliegenden Leistungsgegenstand vergleichbaren Projekten haben. Die allgemeinen Referenzen des Bieters sind an dieser Stelle nicht zu berücksichtigen. Diese wurden im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs geprüft und berücksichtigt.
    • Mindestens ist ein Projektteam von drei Personen anzubieten, wobei
    • • eine Projektleitung und
    • • eine stellvertretende Projektleitung
    • benannt werden müssen.
    • Die Auftraggeberin behält sich vor, die Angaben durch geeignete Nachweise (Lebenslauf, Urkunden, etc.) vom Bestbieter hinreichend zu belegen. Es wird darum gebeten, von der unaufgeforderten Einreichung weiterer Unterlagen und Nachweise abzusehen.
    • Hierfür ist ein mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe versendetes Formblatt „Personalqualifikation“ zu verwenden. In diesem sind auch Angaben hinsichtlich der in der Leistungsbeschreibung geforderten Mindestkompetenzen zu machen.
    • Sind sämtliche der nachstehenden Erfahrungen/Kompetenz bei den Mitgliedern des Projektteams kumulativ vorhanden, erhält das Angebot des Bieters in diesem Kriterium 100 Punkte. Dies gilt auch, wenn sich die Erfahrungen/Kompetenzen in nur einer Person des Projektteams bündeln.
    • Berufserfahrung als Projektleiter/-in mit Erfahrung in der Erbringung von Planungsleistungen im Sinne des § 55 HOAI (bis zu 20 Punkte)
    • Erfahrung in der Planung und im Bau von Gebäude-Erweiterungen (bis zu 30 Punkte)
    • Besonderheiten des spezifischen Leistungsgegenstandes (bis zu 50 Punkte)
  • Schriftliches Konzept

    • Im Rahmen dieses Kriteriums (max. 100 Punkte) werden nachfolgende Aspekte des Konzep-tes von einer Jury der Auftraggeberin bewertet.
    • Das Konzept darf max. 1.500 Wörter umfassen. Zusätzlich können max. 5 grafische/zeichne-rische Darstellungen beigefügt werden, die jeweils nicht umfangreicher als 1 DIN A4-Seite sein dürfen. Textliche Bestandteile dieser Darstellungen werden nicht hinsichtlich der Anzahl der Wörter berücksichtigt, sofern sie als untergeordneter Teil lediglich der Erläuterung bzw. Beschreibung der grafischen/zeichnerischen Elemente dienen. Deckblatt und Inhaltsverzeichnis, sofern vorhanden, gehen nicht in die Wertung ein.
    • Die Auftraggeberin behält sich vor:
    • Ausführungen, welche die vorstehenden Vorgaben überschreiten, werden nicht gewertet. Die Bieter haben eigenständig dafür Sorge zu tragen, dass eine Überschreitung nicht erfolgt. Für den Fall, dass die vorgenannten formalen Anforderungen an das Konzept nicht eingehalten werden, wird dies bei der Bewertung des jeweiligen Konzepts derart berücksichtigt, dass das Konzept lediglich bis zu dem Punkt gelesen und bewertet wird, bis zu welchem es sich innerhalb der formalen Anforderungen bewegt.
    • Zielstellung und Erwartungshorizont
    • Das Konzept soll nachstehende Fragestellung behandeln:
    • Darstellung der Herangehensweise an das Projekt unter Erläuterung fachlich-inhalt-licher sowie organisatorischer Lösungsansätze
    • Erwartet werden dabei insbesondere Ausführungen zu folgenden Aspekten:
    • − Schwerpunkte und Herausforderungen des Projekts, insbesondere bei der Übernahme von vorangegangenen Planungsleistungen
    • − Identifizierung und Behebung von Schnittstellenproblematiken,
    • − Maßnahmen zur Einhaltung von Kosten und Terminen,
    • − Kommunikation mit der Auftraggeberin und weiteren Planungs- und Baubeteiligten,
    • − Verantwortlichkeiten und Verfügbarkeiten,
    • − Dokumentation.
    • Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.

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