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Hohlkörperuntersuchungen

Brückensanierungen bzw. -instandsetzungen

Zeitplan

Veröffentlichung
23.07.26
Fragenfrist
18.08.26
Teilnahmefrist
25.08.26
Vertragsbeginn
04.01.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Mönchengladbach, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
RNL-NR-Vergabeservice@strassen.nrw.de
Telefon
+49 2161409-0

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Unterauftragnehmer - § 46 (3) Nr. 10 VgV

    • Teil des Auftrages, der unter Umständen an Unterauftragnehmer vom Bewerber vergeben werden sollen.
    • Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die von ihm benannten Unterauftragnehmer den Mindeststandards für die übernommenen Leistungen genügen.
    • Referenzliste 48-26-5006 (Mit dem Teilnahmeantrag
    • Mittels Eigenerklärung):
  • Berufshaftpflichtversicherung - § 45 (4) Nr. 2 VgV

    • Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung.
    • Nachweis, dass im Auftragsfall durch eine Haftpflichtversicherung eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 2,0 Mio. EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 2,0 Mio. EUR gegeben ist.
  • Fachkräfte - § 46 (3) Nr. 2 VgV

    • Leistungsfähigkeit der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, inkl. berufliche Befähigung.
    • Der Bewerber muss mindestens folgende Befähigung aufweisen:
    • 2 Projektmitarbeiter:
    • - Jeweils mit einer abgeschlossenen Ausbildung als Bauingenieur oder gleichwertig
    • - Jeweils mit mindestens 3 Jahre Berufserfahrung in der Bauwerksprüfung oder in der Bauwerksuntersuchung
    • Davon zusätzlich mindestens 1 Projektmitarbeiter mit:
    • - Nachweis einer Qualifikation im Bereich der zerstörungsfreien Prüfung im Bauwesen (z. B. Zertifizierung nach DIN EN ISO 9712 oder anerkannte Schulung der DGZfP für das Verfahren Georadar/GPR)
    • Die Angaben sind in die "Referenzliste 48-26-5006" einzutragen. Die geforderte Ausbildung und die Zertifikate sind durch Dritterklärungen nachzuweisen.
    • Mit der Angebotsabgabe werden diese Personen für die jeweilige Funktion
    • in der Auftragsausführung verbindlich zugesagt.
  • Referenzprojekte - § 46 (3) Nr. 1 VgV

    • Der Bewerber muss mindestens muss mindestens ein Referenzprojekt aus den letzten sechs Jahren nachweisen, das mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar ist.
    • Dazu muss das Referenzprojekt zwingend folgende Kriterien erfüllt haben:
    • - Durchführung und Auswertung von zerstörungsfreien Prüfungen mittels Georadar (GPR) an Ingenieurbauwerken
    • - Durchführung von Kernbohrungen an Ingenieurbauwerken
    • - Koordination und Abwicklung der Arbeiten im Gleisbereich unter aktiver Ausnutzung von angemeldeten Sperrpausen (z. B. Deutsche Bahn AG)
    • Die Angaben sind in die "Referenzliste 48-26-5006" einzutragen. Sofern mit einer einzelnen Referenz nicht sämtliche geforderten Kriterien nachgewiesen werden können, ist der Nachweis auch durch die Kombination mehrerer Referenzprojekte zulässig. Zusätzlich sind Projektbeschreibungen beizufügen, aus denen die im jeweiligen Projekt erbrachten Leistungen eindeutig hervorgehen und nachvollziehbar dargestellt sind.
  • Technische Ausstattung - § 46 (3) Nr. 9 VgV

    • Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung, über die das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt.
    • Über folgende Ausstattung muss der Bewerber verfügen:
    • - Georadar-System: Ein hochauflösendes, bauwerkstaugliches Georadar-Gerät, das für die Tiefen- und Strukturortung im Betonbau geeignet ist (inklusive passender Auswertungssoftware)
    • - Digitales Video-Endoskop: Mindestens ein hochauflösendes, starres oder flexibles Sonden-Endoskop mit integrierter digitaler Bild- und Videodokumentationseinheit
    • - Bewehrungsortungsgerät: Mindestens ein mobiles Gerät zur elektromagnetischen oder Radar-gestützten Ortung der vorhandenen Bewehrung
    • Die Angaben sind in die "Referenzliste 48-26-5006" einzutragen.

Zuschlagskriterien

  • Preis/Honorar

    • Der Preis (in EUR, netto) wird ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes.
    • Die Wertungssumme (in EUR, netto) wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme.
    • Für die Angebotswertung wird der Preis (in EUR, netto) wie folgt in eine Punkteskala von 0 bis 5 Punkten normiert:
    • - 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis.
    • - 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2,0-fachen des niedrigsten Preises.
    • - Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte.
    • - Die Punktermittlung für die dazwischenliegenden Preise erfolgt über eine lineare
    • Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma.
  • Projektbezogenes Qualitäts- und Erfahrungskonzept

    • Der Bieter hat ein projektbezogenes Qualitäts- und Erfahrungskonzept vorzulegen
    • (max. 5 DIN A4 Seiten), in dem die wesentlichen Anforderungen, Herausforderungen und Risiken der ausgeschriebenen Maßnahme dargestellt werden.
    • Dabei ist aufzuzeigen, welche Erkenntnisse aus vergleichbaren Referenzprojekten gewonnen und wie diese zur Qualitätssicherung und Risikominimierung bei der ausgeschriebenen Leistung genutzt werden.
    • Insbesondere ist darzustellen, wie diese Erkenntnisse in die Durchführung und Qualitätssicherung der vorgesehenen Untersuchungen sowie in die Dokumentation der Ergebnisse einfließen.
    • Die Ausführungen sind repräsentativ anhand der Bauwerke BW 4101 501 und BW 4906 503 darzustellen.
    • Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage des eingereichten Konzeptes. Für den Fall, dass Verhandlungsgespräche geführt werden, fließen diese mit in die Wertung ein.
  • Einsatz- und Organisationsplan

    • Der Bieter hat einen projektbezogenen Einsatz- und Organisationsplan vorzulegen
    • (max. 3 DIN A4 Seiten). Darin sind die wesentlichen Arbeitsschritte, die zeitliche Ablaufplanung sowie der vorgesehene Personal- und Geräteeinsatz zur Sicherstellung der Ausführungsfristen gemäß Leistungsbeschreibung und Leistungsverzeichnis nachvollziehbar darzustellen. Darüber hinaus ist darzustellen, wie die Koordination der einzelnen Leistungsschritte und die Berücksichtigung projektspezifischer Randbedingungen sichergestellt werden. Der Plan ist repräsentativ anhand der Bauwerke BW 4101 501 und BW 4906 503 darzustellen.
    • Für das Bauwerk BW 4906 503 ist eine fiktive bahnseitige Sperrpause vom 01.03.2027 23:00 Uhr, bis 02.03.2027 05:00 Uhr, anzunehmen. Der Zeitraum dient ausschließlich der Vergleichbarkeit der Angebote und ist nicht als tatsächlicher Ausführungstermin anzusehen.
    • Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage des eingereichten Einsatz- und Organisationsplans. Für den Fall, dass Verhandlungsgespräche geführt werden, fließen diese mit in die Wertung ein.

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