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Klimarisikoanalyse Sachsen-Anhalt inklusive Wasserhaushaltsanalyse und Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Klimaanpassung

Auftraggeber
Veröffentlicht
18.06.2026
Angebotsfrist
10.08.2026
Das Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt beabsichtigt die Vergabe eines mehrjährigen Forschungs- und Beratungsvorhabens zur fachlichen Unterstützung der Fortschreibung der Klimaanpassungsstrategie des Landes Sachsen-Anhalt. Grundlage hierfür sind die Anforderungen des Bundes-Klimaanpassungsgesetzes (KAnG) sowie der Bedarf an aktuellen landesspezifischen Erkenntnissen zu den Folgen des Klimawandels und den erforderlichen Anpassungsmaßnahmen. Der Auftrag ist in zwei fachlich miteinander verknüpfte Lose gegliedert. Die Bearbeitung erfolgt stufenweise über die Jahre 2027 bis 2029. Die Ergebnisse des ersten Loses bilden eine wesentliche Datengrundlage für die Bearbeitung des zweiten Loses. Auftragnehmer beider Lose haben die fachliche Abstimmung sowie den erforderlichen Datenaustausch sicherzustellen. Die Leistungen umfassen wissenschaftliche Analysen, Modellierungen, Datenauswertungen, die Erstellung von Berichten, Karten, Präsentationen und Geodatensätzen sowie die fachliche Begleitung eines projektbegleitenden Arbeitskreises mit Vertretern aus Verwaltung, Wissenschaft und weiteren Fachinstitutionen. Sämtliche Leistungen sind in deutscher Sprache zu erbringen. Die Ergebnisse sind nachvollziehbar zu dokumentieren und einschließlich der zugrunde liegenden Daten, Modelle, Auswertungen und Geodaten in weiterverarbeitbaren Formaten an den Auftraggeber zu übergeben. Dem Auftraggeber sind umfassende Nutzungsrechte an den im Projekt erzeugten Ergebnissen einzuräumen. Die Projektlaufzeit beginnt voraussichtlich am 01.01.2027 und endet am 30.09.2029. Eine kostenneutrale Verlängerung um bis zu drei Monate bleibt vorbehalten. Der maximale Finanzrahmen für das Gesamtvorhaben beträgt 450.000 EUR brutto. Die Mittel verteilen sich auf die Haushaltsjahre 2027 (200.000 EUR), 2028 (200.000 EUR) und 2029 (50.000 EUR). Die Leistungserbringung und Rechnungslegung sind an dieser Mittelverteilung auszurichten. Neben den Grundleistungen sind mehrere optionale Leistungen vorgesehen, deren Beauftragung sich der Auftraggeber vorbehält. Näheres ergibt sich aus den jeweiligen Losbeschreibungen. Für jedes angebotene Los ist mit dem Angebot ein Angebotskonzept vorzulegen. Das Angebotskonzept soll die vorgesehene Vorgehensweise zur Bearbeitung der ausgeschriebenen Leistungen nachvollziehbar darstellen und insbesondere Aussagen zum Aufgabenverständnis, zur Methodik, zur Organisation der Leistungserbringung, zur Zeit- und Ressourcenplanung sowie zu möglichen Optimierungspotenzialen enthalten. Das Angebotskonzept ist Gegenstand der qualitativen Angebotsbewertung. Die konkreten Anforderungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Vergabeunterlagen
2 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
18.06.26
Abgabefrist
10.08.26
Öffnung
11.08.26
Vertragsbeginn
01.01.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Geschätzter Wert
378.151 €
Erfüllungsort
Halle (Saale), Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
Vergabestelle-FUB@lau.mwu.sachsen-anhalt.de
Freischalten
Telefon

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Der Bieter hat seine Befähigung zur Berufsausübung nachzuweisen.
    • Zum Nachweis ist mit dem Angebot zu erklären, dass das Unternehmen in einem Berufs- oder Handelsregister des Staates, in dem es niedergelassen ist, eingetragen ist oder auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachweisen kann.
    • Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind geeignete Nachweise vorzulegen, insbesondere ein aktueller Berufs- oder Handelsregisterauszug, eine Gewerbeanmeldung, die Eintragung bei einer Industrie- und Handelskammer, einer Berufskammer oder vergleichbare Nachweise des Niederlassungsstaates.
    • Der Bieter hat nachzuweisen, dass für die Dauer der Vertragsausführung eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit branchenüblichen Versicherungssummen besteht oder im Zuschlagsfall abgeschlossen wird.
    • Mit dem Angebot ist eine entsprechende Eigenerklärung vorzulegen. Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers ist ein geeigneter Nachweis des Versicherers vorzulegen.
    • Der Bieter hat seine technische und berufliche Leistungsfähigkeit durch die Angabe von Referenzprojekten über in den letzten drei Geschäftsjahren erbrachte Leistungen nachzuweisen.
    • Vergleichbare Leistungen können insbesondere Projekte aus den Bereichen Klimafolgen- und Klimarisikoanalysen, Wasserhaushalts- und Umweltmodellierungen, hydrologische oder wasserwirtschaftliche Untersuchungen sowie sonstige wissenschaftliche Analyse-, Forschungs- oder Beratungsleistungen mit Bezug zu Klima-, Umwelt- oder Wasserfachthemen sein.
    • Für die Referenzen sind mindestens Auftraggeber, Leistungszeitraum, Leistungsgegenstand und eine Kurzbeschreibung der erbrachten Leistungen anzugeben. Die Vergleichbarkeit wird anhand von Art, Umfang und fachlichem Bezug zur ausgeschriebenen Leistung geprüft.

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