Öffentliche Ausschreibung

Kommunale Wärmeplanung für die Gemeinden Bous, Ensdorf und Schwalbach

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Auftraggeber

Gemeinde Schwalbach

Wichtige Fristen

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Beschreibung

Die saarländischen Gemeinden Schwalbach, Ensdorf und Bous beabsichtigen, eine zukunftsorientierte und nachhaltige kommunale Wärmeplanung zu entwickeln. Ziel des Projektes ist es, eine strategische Grundlage für eine nachhaltige Wärmeversorgung zu schaffen, die sowohl ökologische als auch ökonomische Aspekte berücksichtigt. Im Zentrum steht dabei die Erarbeitung eines konkreten, lokal angepassten Maßnahmenkatalogs zur Umgestaltung der Wärmeversorgung unter Berücksichtigung vorhandener Potenziale und regionaler Besonderheiten. Die Gemeinde Schwalbach mit ihren Ortsteilen Schwalbach, Hülzweiler und Elm liegt im Landkreis Saarlouis und zählt rund 17.000 Einwohner. Ensdorf, ehemals ein bedeutender Standort des saarländischen Steinkohlebergbaus, befindet sich ebenfalls im Landkreis Saarlouis und hat etwa 6.500 Einwohner. Die Gemeinde Bous, mit rund 7.000 Einwohnern, ist geprägt durch ihre industrielle Tradition und ihre verkehrsgünstige Lage an der Saar. Alle drei Gemeinden stehen vor der Herausforderung, ihre Wärmeversorgung vertiefter zu betrachten und gleichzeitig die regionalen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Rechtliche Grundlage für das Vorhaben ist das im Jahr 2024 in Kraft getretene Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze (Wärmeplanungsgesetz - WPG). Es verpflichtet unter anderem Kommunen mit mehr als 10.000 Einwohnern zur Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung bis spätestens Mitte 2028. Ziel des Gesetzes ist es, auf kommunaler Ebene die Voraussetzungen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2045 zu schaffen. Die kommunale Wärmeplanung wird damit zu einem zentralen strategischen Instrument der lokalen Energie- und Klimaschutzpolitik. Mit dem gemeinsamen Projekt verfolgen Schwalbach, Ensdorf und Bous einen kooperativen Ansatz, um Synergieeffekte zu nutzen, regionale Energiepotenziale besser auszuschöpfen und eine koordinierte Planung über Gemeindegrenzen hinweg zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit soll nicht nur eine wirtschaftlich tragfähige und sozial verträgliche Wärmewende einleiten, sondern auch ein starkes Signal für den regionalen Klimaschutz setzen.

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