Frist abgelaufen

Kreisausschuss des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Fachbereich 310: Klimaschutz, Infrastruktur, Standortförderung Erstellung eines integrierten und nachhaltigen kommunalen Klimaanpassungskonzepts für 22 der 23 Kreiskommunen des Landkreises Darmstadt-Dieburg

Die Angebotsfrist ist am 03. April 2024 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Erstellung eines integrierten und nachhaltigen kommunalen Klimaanpassungskonzepts für 22 der 23 Kreiskommunen des Landkreises Darmstadt-Dieburg in Zusammenarbeit und enger Abstimmung mit den Klimaanpassungsmanagern des Kreises

Zeitplan

Veröffentlichung
01.03.24
Fragenfrist
22.03.24
Teilnahmefrist
03.04.24
Vertragsbeginn
01.08.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
272.220 €
Erfüllungsort
Darmstadt, Deutschland
Vertragslaufzeit
16 Tage
E-Mail
zavs@ladadi.de
Telefon
+49 61518811535
Website
http://www.ladadi.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Eignung zur Berufsausübung

    • Es werden nur Teilnahmeanträge von Bewerbern berücksichtigt, die die für die Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Auftrag erforderliche Eignung gemäß §§ 122 ff. GWB, 42 ff. VgV besitzen. Die Bewerber müssen ihre Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, ihre wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie ihre technische und berufliche Leistungsfähigkeit nachweisen.
    • Bei Bewerbungen von Bewerber-/Bietergemeinschaften müssen die geforderten Nachweise und Kriterien gemeinsam erfüllt sein (z.B. Zusammenrechnung der Referenzen)
    • die Leistungsfähigkeit einzelner Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft reicht als Nachweis allerdings nur aus, sofern dieses Mitglied nach der internen Arbeitsverteilung für die Durchführung der relevanten Leistungen überwiegend zuständig sein soll. Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen entsprechend §§ 123 und 124 GWB ist für jedes Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft gesondert nachzuweisen.
    • Beabsichtigt der Bewerber, sich zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten zu berufen (Eignungsleihe i.S.v. § 47 VgV
    • z.B. durch Berufung auf ein verbundenes Unternehmen oder einen Nachunternehmer), so ist in diesen Fällen die Leistungsfähigkeit des Dritten durch Vorlage der entsprechenden Nachweise darzulegen. Darüber hinaus ist die Verpflichtungserklärung Nachunternehmer vorzulegen.
    • Die Formblätter für die Bewerber-/Bietergemeinschaft und für die Eignungsleihe (Verpflichtungserklärung) sind zu unterschreiben und als Scan hochzuladen
    • die Vergabestelle behält sich vor, das Original ggf. nachzufordern.
    • Ausländische Bewerber haben statt der etwa geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften des Herkunftslandes vorzulegen.
    • Auf die Möglichkeit der Übermittlung einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als (vorläufiger) Nachweis der Eignung gemäß § 50 VgV wird hingewiesen.
    • Es werden von den Bewerbern die folgenden Unterlagen, Erklärungen und Nachweise gefordert
    • im Übrigen wird auf die Auflistung der einzureichenden Unterlagen im Anschreiben verwiesen:
    • Folgende allgemeine Eigenerklärungen sind auf den zur Verfügung gestellten Formblättern über die Vergabeplattform elektronisch hochzuladen (Unterschriften werden grundsätzlich ersetzt durch die ordnungsgemäße Einreichung in Textform gemäß § 126b BGB
    • besondere Anforderungen auf einzelnen Formblättern sind zu beachten):
    • - Formblatt Teilnahmeantrag
    • - Verpflichtungserklärung Tariftreue-Mindestlohn (sofern nicht bereits in einem Präqualifikationsregister hinterlegt)
    • - Eigenerklärung EU-Russland-Sanktionen bei der Vergabe
    • - Bei Abgabe eines Teilnahmeantrags als Bewerbergemeinschaft: Formblatt „Bewerbergemeinschaft“
    • - Bei Abgabe eines Teilnahmeantrags mit Nachunternehmerleistungen bei Eignungsleihe: Formblatt „Verzeichnis Nachunternehmer/Eignungsleihe“, im Falle der Eignungsleihe zusätzlich das Formblatt „Verpflichtungserklärung Eignungsleihe“
    • Folgende weitere Eigenerklärungen, Nachweise und Unterlagen insbesondere über die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sind als gesonderte Anlagen beizufügen (s. Anschreiben und Bekanntmachung)
    • Dokumente werden hochgeladen, Unterschriften werden durch die ordnungsgemäße Einreichung in Textform gemäß § 126b BGB ersetzt:
    • - Wenn vorhanden, Vorlage eines Präqualifizierungszertifikats
    • - Wenn keine Präqualifizierung vorliegt, Vorlage des Formblatts 124 Eigenerklärung einschließlich der Angaben zur Registerpflicht
  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

    • Folgende weitere Eigenerklärungen, Nachweise und Unterlagen insbesondere über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sind als gesonderte Anlagen beizufügen
    • Dokumente werden hochgeladen, Unterschriften werden durch die ordnungsgemäße Einreichung in Textform gemäß § 126b BGB ersetzt:
    • - Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung bei einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherer oder Erklärung über den Abschluss im Zuschlagsfalle
    • Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben
    • wenn ein solcher Versicherungsschutz noch nicht besteht, ist eine schriftliche Eigenerklärung vorzulegen, wonach der Bieter dem Auftraggeber den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Zuschlagsfalle zusichert. Der Abschluss der Versicherung ist im Zuschlagsfalle innerhalb von vier Wochen nach Zuschlag nachzuweisen.
    • Hinweis: Bei Nichterfüllen dieser Voraussetzungen wird der Teilnahmeantrag wegen nicht nachgewiesener Eignung und Unvollständigkeit vom Verfahren ausgeschlossen.
  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

    • Folgende weitere Eigenerklärungen, Nachweise und Unterlagen im Hinblick auf die besonderen Anforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit sind als gesonderte Anlagen beizufügen
    • Dokumente werden hochgeladen, Unterschriften werden durch die ordnungsgemäße Einreichung in Textform gemäß § 126b BGB ersetzt:
    • - Darstellung der Geschäftstätigkeit des Bewerbers (eigene Geschäftsfelder, Branchenschwerpunkte, für die der Bewerber hauptsächlich tätig ist etc.
    • Eigenerklärung),
    • - Nachweis der Fachkunde durch Vorlage des Formblatts Erklärung Projektreferenzen.
    • Geforderte Mindeststandards
    • Hinweis: Die Referenzen werden nur gewertet, wenn sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen
    • bei Nichterfüllen dieser Voraussetzungen wird der Teilnahmeantrag wegen nicht nachgewiesener Eignung und Unvollständigkeit vom Verfahren ausgeschlossen (Mindestanforderungen):
    • - Nachweis von mindestens 3 Referenzprojekten über Leistungen, die inhaltlich sowie von Umfang und Komplexität mindestens vergleichbar mit diesem Projekt sind.
    • Das Referenzprojekt ist dann in seiner Art vergleichbar, wenn es dem Auftragsgegenstand nach Art und Umfang nahekommt oder ähnelt und somit einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglicht. Es muss also die Erstellung eines Konzeptes über einen längeren Zeitraum (mind. 12 Monate) nachgewiesen werden sowie Expertise im Bereich Klimaschutz bzw. Anpassung an den Klimawandel. Wünschenswert (aber nicht Mindestvoraussetzung) sind Erfahrungen in Bezug auf die Arbeitspakte „Bestandaufnahme“, „Betroffenheits-analyse“ „Entwicklung einer Gesamtstrategie“, Akteursbeteiligung“, Erstellung eines Maßnahmenkatalogs“ sowie eines „Controllingkonzeptes“.
    • - Es handelt sich um in den letzten 5 Geschäftsjahren erbrachte Leistungen.
    • - Es sind dargestellt der Liefer-/Leistungsumfang, das Auftragsvolumen in EURO, der Ausführungszeitraum, Name und Anschrift Auftraggebers (einen Ansprechpartner beim Referenzgeber mit Telefonnummer wird der Auftraggeber bei Bedarf nachfordern).
    • Hinweis: Es müssen nicht alle Leistungsgegenstände in jedem Referenzprojekt abgedeckt sein, aber die Zusammenschau muss ergeben, dass alle Leistungsgegenstände in den mindestens drei Referenzprojekten insgesamt abgedeckt sind
    • ein Referenzprojekt kann auch mehrere Referenzbereiche abdecken
    • im Formblatt Erklärung Projektreferenzen ist jeweils anzukreuzen, für welchen Referenzbereich die Referenz inhaltlich gelten soll.
    • Wenn vorhanden, sollen Kopien von Referenzschreiben der jeweiligen Auftraggeber als Nachweis beigefügt werden. Allein die Nichtvorlage von Referenzschreiben macht die Referenz aber nicht unvollständig.
    • Auswahlkriterien für den Zugang zur nächsten Stufe
    • Nach erfolgter Prüfung der eingereichten Bewerbungen anhand der Eignungskriterien werden die Bewerber ausgewählt, die die Erfüllung der Eignungskriterien nachgewiesen haben, und zur Abgabe eines Erstangebots eingeladen. Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich den Zuschlag auf das Erstangebot vor, ohne in Verhandlungen einzutreten (§ 17 Abs. 11 VgV).

Zuschlagskriterien

  • 1 Preis: Gesamtangebotspreis brutto, Gewichtung: 50 %

  • 2 Qualität

    • Konzept zur Leistungserbringung einschließlich Zeit- und Ablaufplan, Gewichtung: 30%
    • 3 Qualität: Personaleinsatzkonzept einschließlich Projektleitung und stellvertretende Projektleitung, Gewichtung: 20%
    • Die Einzelheiten zu Formeln, Noten, Zielerreichungsgraden und Fragestellungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Präsentation156 KB16 Seiten
Vertragsbedingungen78 KB32 Seiten
Vertragsentwurf37 KB6 Seiten
Kalkulation203 KB2 Tabellen
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