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Kreisverwaltung des Landkreises Darmstadt-Dieburg -B 38 Ortsumgehung Groß-Bieberau- Planungsleistungen für die Maßnahme B38 Ortsumgehung Groß-Bieberau

Die Ortsumgehung von Groß-Bieberau ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 im vordringlichen Bedarf aufgeführt. Gegenwärtig führt die Ortsdurchfahrt der B 38 in Groß- Bieberau auf 2,2 km Länge durch die Stadtmitte. Nach der bereits erfolgten Linienbestätigung (Abschluss Leistungsphase 2 „Voruntersuchung“) durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) soll das Planungsprojekt nun weiter geplant werden gemäß den Leistungsphasen 3 bis 5 HOAI.

Zeitplan

Veröffentlichung
23.07.26
Fragenfrist
30.07.26
Teilnahmefrist
10.08.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
1.314.800 €
Erfüllungsort
Darmstadt, Deutschland
Vertragslaufzeit
60 Tage
KMU geeignet
Ja
E-Mail
zavs@ladadi.de
Telefon
+4961518811535
Website
http://www.ladadi.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Nachweis der Fachkunde durch Vorlage von 3 Referenzen im Referenzbogen Die Referenzen müssen folgende Projektanforderungen erfüllen

    • • Es sind dargestellt der Beschreibung und Bezeichnung des Leistungsumfangs, Ausführungszeitraum, Name und Anschrift des Auftraggebers (einen Ansprechpartner beim Referenzgeber mit Telefonnummer wird der Auftraggeber bei Bedarf nachfordern)
    • • Landespflegerischer Begleitplan (LBP) LPH1-4
    • • Anrechenbare Herstellkosten (AHK) € netto > 10 Mio. €
    • • Mindesthonorarzone II oder höher
    • • Erbringung Leistungen eines LPB im Zuge der Planung / Umplanung einer Ortsumgehung im Zuge einer Bundes- oder Landesstraße
    • • Abschluss der erbrachten Leistung nach 01.01.2018 (Angabe des Leistungszeitraums und des eigenen Leistungsanteils im Falle einer Bietergemeinschaft oder der Tätigkeit als Unterauftragnehmer).
    • Diese Angaben fließen ein in die Bewertung anhand der Auswahlkriterien.
    • Hinweis: Wird eine der o.g. Mindestanforderungen nicht erfüllt, wird die genannte Referenz insgesamt mit „0“ bewertet.
    • Es müssen mindestens 2 Referenzen vorliegen, welche die Mindestanforderungen erfüllen. Wenn vorhanden, sollen Kopien von Referenzschreiben der jeweiligen Auftraggeber als Nachweis beigefügt werden. Allein die Nichtvorlage von Referenzschreiben macht die Referenz aber nicht unvollständig.
    • Angaben der Anzahl der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl des Unternehmens jeweils für die Jahre 2025, 2024 und 2023 in Bezug auf den Tätigkeitsbereich der geforderten Leistung.
    • Angabe erfolgt innerhalb 1-02 Teilnahmeantrag.
    • Diese Angaben fließen ein in die Bewertung anhand der Auswahlkriterien.
    • Im Auftragsfall muss durch eine Haftpflichtversicherung bei einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherer eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 2 Mio. EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 1 Mio. EUR, mit mindestens doppelter Maximierung pro Jahr nachgewiesen werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Wenn ein solcher Versicherungsschutz noch nicht oder nicht in der geforderten Höhe besteht, ist mit dem Angebot eine schriftliche Eigenerklärung vorzulegen, wonach der Bieter dem Auftraggeber den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Zuschlagsfalle zusichert. Der Abschluss der (erhöhten) Versicherung ist im Zuschlagsfalle innerhalb von vier Wochen nach Zuschlag nachzuweisen.
    • Eigenerklärung erfolgt gem.1-02-Teilnahmeantrag.
    • Diese Angaben fließen ein in die Bewertung anhand der Auswahlkriterien.
    • Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebende Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
    • Angabe erfolgt innerhalb 1-02 Teilnahmeantrag.
    • Diese Angaben fließen ein in die Bewertung anhand der Auswahlkriterien.
  • Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszugs oder vergleichbare Bescheinigung bei Unternehmen mit Sitz im Ausland; Mindestanforderung

    • nicht älter als 6 Wochen (Ausdruck von www.handelsregister.de genügt)
    • auch für Nachunternehmen bei Eignungsleihe bzw. für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft
    • Angabe erfolgt durch Übergabe eines separaten Dokumentes durch den Bewerber.
    • Diese Angaben fließen ein in die Bewertung anhand der Auswahlkriterien.
  • Es werden nur Teilnahmeanträge von Bewerbern berücksichtigt, die die für die Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Auftrag erforderliche Eignung gemäß §§ 122 ff. GWB, 42 ff. VgV besitzen. Die Bewerber müssen ihre Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, ihre wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie ihre technische und berufliche Leistungsfähigkeit nachweisen. Bei Bewerbungen von Bewerber-/Bietergemeinschaften müssen die geforderten Nachweise und Kriterien gemeinsam erfüllt sein (z.B. Zusammenrechnung der Referenzen); die Leistungsfähigkeit einzelner Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft reicht als Nachweis allerdings nur aus, sofern dieses Mitglied nach der internen Arbeitsverteilung für die Durchführung der relevanten Leistungen überwiegend zuständig sein soll. Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen entsprechend §§ 123 und 124 GWB ist für jedes Mitglied der Bewerber-/ Bietergemeinschaft gesondert zu erklären. Beabsichtigt der Bewerber, sich zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten zu berufen (Eignungsleihe i.S.v. § 47 VgV; z.B. durch Berufung auf ein verbundenes Unternehmen oder einen Nachunternehmer), so ist in diesen Fällen die Leistungsfähigkeit des Dritten durch Vorlage der entsprechenden Nachweise darzulegen. Darüber hinaus ist die Verpflichtungserklärung Nachunternehmer vorzulegen. Die Formblätter für die Bewerber-/Bietergemeinschaft und für die Eignungsleihe (Verpflichtungserklärung) sind zu unterschreiben und als Scan hochzuladen; die Vergabestelle behält sich vor, das Original ggf. nachzufordern. Ausländische Bewerber haben statt der etwa geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften des Herkunftslandes vorzulegen. Auf die Möglichkeit der Übermittlung einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als (vorläufiger) Nachweis der Eignung gemäß § 50 VgV wird hingewiesen. Es werden von den Bewerbern über die bei konkreten Kriterien bereits benannten Unterlagen die folgenden Unterlagen, Erklärungen und Nachweise gefordert; im Übrigen wird auf die Auflistung der einzureichenden Unterlagen im Anschreiben verwiesen

    • Folgende allgemeine Eigenerklärungen sind auf den zur Verfügung gestellten Formblättern über die Vergabeplattform elektronisch hochzuladen (Unterschriften werden grundsätzlich ersetzt durch die ordnungsgemäße Einreichung in Textform gemäß § 126b BGB
    • besondere Anforderungen auf einzelnen Formblättern sind zu beachten):
    • - Formblatt Teilnahmeantrag
    • - Verpflichtungserklärung Tariftreue-Mindestlohn (sofern nicht bereits in einem Präqualifikationsregisterhinterlegt)
    • - Eigenerklärung EU- Russland-Sanktionen bei der Vergabe
    • - Bei Abgabe eines Teilnahmeantrags als Bewerbergemeinschaft: Formblatt „Bewerbergemeinschaft"
    • - Bei Abgabe eines Teilnahmeantrags mit Nachunternehmerleistungen bei Eignungsleihe: Formblatt
    • „Verzeichnis Nachunternehmer/Eignungsleihe", im Falle der Eignungsleihe zusätzlich das Formblatt
    • „Verpflichtungserklärung Eignungsleihe"
    • -Wenn vorhanden, Vorlage eines Präqualifizierungszertifikats — Wenn keine Präqualifizierung vorliegt, Vorlage des Formblatts 124 Eigenerklärung
    • Eignungskriterien für den Zugang zur nächsten Stufe
    • Nach erfolgter Prüfung und Auswertung der Teilnahmeanträge anhand der vorab beschriebenen Eignungskriterien werden maximal 3 Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Soweit mehr als 3 Bewerber geeignet sind, werden die 3 Bewerber mit der höchsten Bewertungspunktzahl ausgewählt und zur Abgabe eines Angebotes zugelassen, bei Punktgleichheit entscheidet das Los. Alle anderen Bewerber werden im weiteren Auswahlverfahren nicht berücksichtigt.
    • Eignungskriterien und Gewichtung:
    • 1. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Gewichtung: 10 %)
    • 1.1 Angaben der Anzahl der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl (Gewichtung: 10 %)
    • 2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Gewichtung: 15 %)
    • 2.1 Angabe über den durchschnittlichen Gesamtjahresumsatz (Gewichtung: 15 %)
    • 3. Fachliche Eignung - Referenzbogen (Gewichtung: 75 %)
    • 3.1 Objektplanung Verkehrsanlagen:
    • Anzahl der auszuwertenden Referenzprojekte: 3
    • Gewichtung pro Referenz: je 25 %
    • (Übergabe und Wertung erfolgt anhand 1-09 Referenzbogen)
    • 3.1.1 Mindestanforderungen (70%)
    • 3.1.2 Durchführung Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag im Rahmen des LBP (15%)
    • 3.1.3 Projekt mit Tätigkeit Bürgerbeteiligung (15%)
    • Eine nähere Beschreibung zur Bewertung (Bewertungsmaßstäbe und Erläuterungen) findet sich im Dokument „1-10 Auswahlkriterien _Bewerbungsphase“.
    • Höchstzahl und Beschreibung:
    • In der zweiten Phase, dem Verhandlungsverfahren, wird das Verfahren nur noch mit den am Ende der Phase 1 ausgewählten Bewerbern weitergeführt. Diese erhalten die Aufforderung zur Angebotsabgabe mit den entsprechenden weiteren Erläuterungen und geben ihre Erstangebote ab. Diese werden anhand der festgelegten Zuschlagskriterien bewertet.
    • Es sei darauf hingewiesen, dass sich der Auftraggeber gemäß § 17 Abs. 11 VgV
    • ausdrücklich vorbehält, bereits auf der Grundlage der Erstangebote den Auftrag zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten. Die zum Ablauf der Abgabefrist abgegebenen Erstangebote sind daher bereits verbindlich. Der Auftraggeber wird daher bereits die Erstangebote anhand der Zuschlagskriterien für Phase 2 bewerten.
    • Sollte Verhandlungsbedarf bestehen und daher der Zuschlag nicht bereits auf ein Erstangebot erteilt werden, wird der Auftraggeber anschließend über die Erstangebote mit den Bietern verhandeln und diese sodann zur Abgabe finaler Angebote auffordern. Diese Angebote werden wiederum anhand der Zuschlagskriterien bewertet.
    • Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
    • Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben.

Zuschlagskriterien

  • 1 Preis

    • Gesamtangebotspreis brutto, Gewichtung: 30 %
    • Kriterium: Honorar auf Grundlage des Vertragsentwurfs gem. 1-12-Formblatt Honorarangebot
  • 2 Organisation des Projektteams

    • 25 %
    • 3 Berufliche Qualifikation des Projektteams: 5 %
    • 4 Abwicklung und Erfahrung: 40 %
    • Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium. Alle Kriterien sind in Folge und in den Beschaffungsunterlagen in Anlage 1-0-07-Zuschlagskriterien Angebotsphase genannt.

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Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf287 KB12 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
Projektplan56 KB4 Seiten
Vertragsbedingungen24 KB8 Seiten
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