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Kreuzungsfreier Ausbau Frankenschnellweg, Abschnitt West: Los 1 Fachbauüberwachung Altlasten- und Materialmanagement und Los 2 Fachbauüberwachung Geotechnik

Auftraggeber
Veröffentlicht
21.07.2026
Angebotsfrist
30.09.2026
Der Abschnitt West umfasst den Ausbau des Frankenschnellwegs von der Anschlussstelle Nürnberg-Doos / Fürth-Südstadt bis zur Anschlussstelle des FSW Nürnberg-Westring (Jansenbrücke). Mit dieser Ausschreibung werden in zwei Losen die gutachterlichen Tätigkeiten hinsichtlich der Entsorgung sowie Geotechnik ausgeschrieben. Das ist einmal die Fachbauüberwachung Altlasten- und Materialmanagement und einmal die Fachbauüberwachung Geotechnik. Beide sind für die verschiedenen Gewerke Ansprechpartner für die jeweiligen Themengebiete. Für das Los 1 Fachbauüberwachung Altlasten- und Materialmanagement sind dies u.a.: - Sichtung Bestandsunterlagen, Vorerkundungen, Genehmigungen, Bauzeitenplan, Verträge - Prüfung Angebot/Entsorgungskonzept AN-Bau - Arbeits- & Sicherheitsplanung kontaminierte Bereiche - Laufende Abstimmung mit Projektbeteiligten und fachgutachterliche Überwachung der Aushub- und Rückbauarbeiten zur Separierung. Kontinuierliche bedarfsgerechte Überwachung der Abfuhrmaßnahmen des AN-Bau und - Die FBÜ-AM ist zuständig für die Aushub- und Rückbauüberwachung, Zuweisung von Materialchargen auf einzelne Haufwerke - Durchführung von Deklarationsuntersuchungen an Haufwerken durch die FBÜ-AM in Eigenorganisation sowie deren fachgutachterliche Bewertung. - Kontrolle der Massen, Erstellung/Prüfung von Massenbilanzen. - Stellungnahmen, Überwachung der Materiallager, Teilnahme an Besprechungen Für die Ausführung der Arbeiten sind folgende Zulassungen bzw. besondere Qualifikationen erforderlich: Zulassung als Untersuchungsstelle gem. §18 BBodSchG; DGUV-101-004, TRGS 519/521; PN98 , signieren im eANV. Für das Los 2 Fachbauüberwachung Geotechnik ist dies im wesentlichen - Überwachung der ausschreibungskonformen Abwicklung der Baumaßnahme hinsichtlich der DIN 18300 ff(Homogenbereiche) - Geotechnische Abnahme von Bohrpfählen/Bauwerksankern, inkl. Begutachtungen bzw. Sohlabnahmen für Bohrpfähle innerhalb - Geotechnische Abnahme von Flachgründungen (Sohlabnahmen) - Überwachung und Betreuung der Anlage von Probefeldern / Probeverdichtungen - Erstellung von Arbeitsanweisungen zur Überwachung des Arbeitsverfahrens (M3-Methode gem. ZTV E-Stb 17) - Betreuung und Durchführung bzw. Überwachung von Kontrollprüfungen gem. ZTV E-Stb 17 - Überprüfung und Bewertung der Eigenüberwachungsmaßnahmen des AN-Bau gem. ZTV E-Stb 17 Die Arbeiten sind verantwortlich durch einen Geotechnischen Sachverständigen gem. DIN 4020 oder Fachplaner für Geotechnik gem. DIN 1054 zu begleiten. Folgende Anforderungen sind nachzuweisen und werden auf Verlangen vorgelegt: Art des Studium / Dauer Praxiserfahrung: - Dipl.-Ing., Master (M.Sc., M.Eng), Dipl.-Geol., oder vglb., Berufserfahrung: mind. 2 Jahre - Dipl.-Ing (FH), Berufserfahrung: mind. 2 Jahre - Bachelor, Berufserfahrung: mind. 4 Jahre Die Praxiserfahrung wird über die Referenzen belegt für die Teilbereiche: - Gründung von Bauwerken - Tiefbau und Baugruben - Verkehrswegebau Prüfverfahren, die Teil der RAP Stra 15 sind, dürfen nur von anerkannten Prüfstellen durchgeführt werden. Das Prüflabor ist vor Untersuchung der jeweiligen Probe dem AG mitzuteilen. Auf Verlangen wird die Prüfstelle der Vergabestelle mitgeteilt.
2 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
21.07.26
Fragenfrist
18.09.26
Abgabefrist
30.09.26
Vertragsbeginn
01.02.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Nürnberg, Deutschland
E-Mail
soer-fsw@stadt.nuernberg.de
Telefon
+49 91123110483
Website
https://www.soer.nuernberg.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Der Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit §46 VgV umfasst

    • - Erklärung, dass in den letzten bis zu fünf abgeschlossenen Kalenderjahren Leistungen ausgeführt wurden, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, ist für drei Referenzen je eine Referenzbescheinigung vorzulegen welche höchstens 3 Jahre alt ist.
    • - Erklärung, dass die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, sind Angaben über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal vorzulegen.
    • - Angabe, welche Teile des Auftrags der Unternehmer unter Umständen an andere Unternehmen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
    • Der AN weist eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung nach.
    • Für Personenschäden mind. 1.500.000,- €
    • Für sonstige Schäden mind. 500.000,- €
  • Als relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen sind vorzulegen

    • - Zugelassene Untersuchungsstelle gem. §18 BBodSchG, Teilbereich 1.1, 1.2, 1.3, 2.1, 2.2, 2.3. Angabe, welche Teile des Auftrags/Teilbereiche der Unternehmer unter Umständen an andere Unternehmen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
    • - Sach- und Fachkunde nach DGUV 101-004
    • - Sach- und Fachkunde nach TRGS 519 für Asbestarbeiten
    • - Sach- und Fachkunde nach TRGS 521 für KMF-arbeiten
    • - Angabe ob im elektronischen Abfallnachweisverfahren signiert werden kann
  • Der Nachweis der Befähigung zur Berufsausübung (§44 VgV) umfasst die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder die Handwerksrolle des Sitzes oder Wohnsitzes. Nachweisführung zu Eignung und dem Fehlen von Ausschlussgründen gem. §48 VgV

    • Die Eignung ist durch Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nachzuweisen oder durch Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung nach § 50 VgV nachzuweisen.
    • Durch ausländische Unternehmen sind gleichwertige Bescheinigungen vorzulegen. Stützt sich ein Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen, sind die Eigenerklärungen und Bescheinigungen auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen.
    • Der Bieter hat zu bestätigen, dass die in §§ 123, 124 GWB genannten Ausschlussgründe nicht zutreffen.
    • Weiterhin hat der Bieter die Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft mitzuteilen. Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, geben den für sie zuständigen entsprechenden Versicherungsträger an.
  • Der Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gem § 45 VgV umfasst eine Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Entsprechend der Verordnung (EU) 2022/576 dürfen öffentlichen Aufträge und Konzessionen nach dem 9. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Dies umfasst sowohl unmittelbar als Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer auftretende Personen oder Unternehmen als auch mittelbar, mit mehr als zehn Prozent, gemessen am Auftragswert, beteiligte Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher. Es wird vom Bieter daher die Erklärung verlangt, dass er entsprechend den Vorgaben der Verordnung (EU) 2022/576 keinen Bezug zu Russland aufweist. Darüber hinaus werden vom Bieter folgende Erklärungen bzw. Nachweise für das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen verlangt

    • - Erklärung, dass das Unternehmen nicht zahlungsunfähig ist, bzw. ob ein Insolvenzverfahren über das
    • Vermögen des Unternehmens oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die
    • Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist, sich das Unternehmen im Verfahren der Liquidation befindet.
    • - Erklärung, dass das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, ist eine
    • Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse bzw. der zuständigen Krankenkasse vorzulegen.
    • - Erklärung, dass für das Unternehmen keine schwere Verfehlung vorliegt (§§123,124 GWB)
    • Ab einer Auftragssumme von 30.000 Euro (o.USt.) wird der Auftraggeber für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, eine Auskunft aus dem bundesweiten Wettbewerbsregister anfordern.

Zuschlagskriterien

  • Preis

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Lose (2)

Vergabeunterlagen

Preisblatt24 KB2 Tabellen
Präsentation156 KB16 Seiten
Eigenerklärung78 KB32 Seiten
Eignungskriterien37 KB6 Seiten
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