Frist abgelaufen

L320 - Rohbau Neubau

Auftraggeber
Veröffentlicht
10.10.2025
Angebotsfrist
07.11.2025
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena beabsichtigt die Vergabe der Rohbauarbeiten für den Neubau des Kommunikationszentrums „FORUM“ (Projekt P499) im Zentrum von Jena. Das Bauvorhaben umfasst den Neubau eines fünfgeschossigen, nicht unterkellerten Gebäudes mit einer Gesamthöhe von ca. 21,5 m und einer Bruttogrundfläche von ca. 2.515 m². Der Neubau wird direkt mit dem denkmalgeschützten Griesbachschen Anbau verbunden, der im Zuge des Projekts ebenfalls saniert wird. Leistungsumfang: Rohbauarbeiten für den Neubau (Beton- und Stahlbetonarbeiten, Mauerwerksarbeiten, Abdichtungen, Dämmungen, Erdarbeiten, Fundamentierung, Decken, Wände, Stützen, Unterzüge, Treppen, Attiken, Durchbrüche, Einbauteile, Blitzschutz, Erdungsanlagen) Integration und Anbindung an den denkmalgeschützten Bestand Herstellung der Baugrube, Gründungsarbeiten, Fundament- und Bodenplattenarbeiten Ausführung von Sichtbetonflächen gemäß den Anforderungen der Architektenpläne Einbau von Fertigteil- und Ortbetontreppen Abdichtungs- und Dämmarbeiten an Außenwänden und Bodenplatte Medienerschließung (HLS, ELT, Baucontainer) Baustelleneinrichtung, Verkehrs- und Arbeitsschutzmaßnahmen Besonderheiten: Innenstadtlage mit beengten Platzverhältnissen und denkmalgeschützter Nachbarbebauung Barrierefreie Ausführung Hohe Anforderungen an Sichtbetonflächen und Oberflächenqualitäten Berücksichtigung von Auflagen des Denkmalschutzes Bauausführung nach VOB/C, DIN-Normen und den anerkannten Regeln der Technik Bauherr: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Projektgruppe FORUM & FOCUS, Jenergasse 8, 07743 Jena Ort der Ausführung: Jena, Löbdergraben / Schlossplatz (Flur 1, Flurstücke Nr. 55/1 und 56/6)

Zeitplan

Veröffentlichung
10.10.25
Abgabefrist
07.11.25
Öffnung
07.11.25
Vertragsbeginn
26.01.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Jena, Deutschland
E-Mail
klaus.ullrich@uni-jena.de
Telefon
+49 3641 9402010
Website
www.uni-jena.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Soweit möglich führen präqualifizierte Unternehmen den Nachweis der folgenden Anforderungen durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis). Nichtpräqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis mit dem Angebot das in diesem Punkt ausgefüllte Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Soweit Präqualifikation und/oder Formblatt 124 die erforderliche Erklärung nicht beinhalten, führt der Bieter die Erklärung mit dem angegebenen Formblatt A) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A nicht vorliegen. Hinweis

    • Soweit Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/A vorliegen, ist dies vom Bieter anzuzeigen. Auf Anforderung sind vom Bieter die Unterlagen hinsichtlich der Maßnahmen vorzulegen, die der Bieter zur Herstellung seiner Zuverlässigkeit vorgenommen hat (z. B. Unterlagen zur Selbstreinigung).
    • B) Erklärung, dass die als Verantwortliche handelnden Personen des Unternehmens in den letzten 2 Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden sind.
    • C) Erklärung zur Eintragung in das Berufsregister. Sollte das Angebot in die engere Wahl kommen, sind durch nicht-präqualifizierte Unternehmen als Nachweis auf Anforderung zudem folgende Belege vorzulegen:
    • — Gewerbeanmeldung,
    • — Handelsregisterauszug,
    • — Eintragung in die Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer.
    • D) Erklärung bezüglich der Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.
    • E) Verzeichnis derjenigen Leistungen (Art und Umfang), die der Bieter im Wege von Unteraufträgen an Dritte zu vergeben gedenkt (Formblatt 233).
    • Sollte das Angebot in die engere Wahl kommen, sind durch präqualifizierte und nicht-präqualifizierte Unternehmen die Namen der Nachunternehmer zu nennen. Darüber hinaus ist auf Anforderung für jedes als Nachunternehmer genanntes Unternehmen die Verpflichtungserklärung des Formblattes 236 sowie zum Nachweis der Eignung des Nachunternehmers für jeden Nachunternehmer die Erklärungen und Nachweise nach den Eignungskriterien Befähigung zur Berufsausübung und technische u. berufliche Leistungsfähigkeit sowie wirtschaftliche u. finanzielle Leistungsfähigkeit lit. G dieser Bekanntmachung zu übergeben. Präqualifizierte Nachunternehmer führen den Nachweis der Anforderungen durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis). Nicht-präqualifizierte Nachunternehmer haben als vorläufigen Nachweis mit dem Angebot das in diesem Punkt ausgefüllte Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen und auf Anforderung die unter den Eignungskriterien Eignung/Befähigung zur Berufsausübung und technische u. berufliche Leistungsfähigkeit sowie wirtschaftliche u. finanzielle Leistungsfähigkeit lit. G dieser Auftragsbekanntmachung festgelegten Nachweise zu übergeben.
    • F) Erklärung (soweit erforderlich) der Bietergemeinschaftsmitglieder einschließlich Benennung desjenigen, der die Bietergemeinschaft vertritt (Formblatt 234). Hinweis: Bei Bietergemeinschaften sind die gem. Eignungskriterien Befähigung zur Berufsausübung bis technische und berufliche Leistungsfähigkeit genannten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu erbringen.
    • G) Erklärung zur Eignungsleihe (soweit erforderlich): Eigenerklärung zur Eignungsleihe (Formblatt 235) einschließlich der Verpflichtungserklärung des Unternehmens/sonstigen Dritten (Formblatt 236). Im Falle der Eignungsleihe (= Inanspruchnahme der Fachkunde oder Leistungsfähigkeit eines Unterauftragnehmers oder sonstigen Dritten) hat der Bieter eine verbindliche Verpflichtungserklärung des jeweiligen Unternehmens vorzulegen, dass ihm die Mittel zur Verfügung stehen werden bzw. dass der Dritte die Leistung ausführen wird (§ 6d Abs. 1 Satz 3 EU VOB/A) sowie eine Erklärung der gemeinsamen Haftung des Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe.
  • Soweit möglich führen präqualifizierte Unternehmen den Nachweis der folgenden Anforderungen durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis). Nicht-präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis mit dem Angebot das in diesem Punkt ausgefüllte Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Soweit Präqualifikation und/oder Formblatt 124 die erforderliche Erklärung nicht beinhalten, führt der Bieter die Erklärung mit dem angegebenen Formblatt. Folgende Anforderungen sind abzudecken

    • A) Erklärung über den Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren in Euro, soweit er Bauleistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Vergleichbare Leistungen sind solche, die Rohbau-, Erdbau, Abdichtungs-, Zimmererarbeiten ( Altbau) betreffen.
    • B) Erklärung, dass in Bezug auf das Unternehmen ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde.
    • C) Erklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt hat.
    • D) Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme je Versicherungsfall i. H. v. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden, sowie von 1,0 Mio. EUR für Sachschäden. Sowohl präqualifizierte Unternehmen, als auch nicht-präqualifizierte Unternehmen müssen einen Nachweis der Haftpflichtversicherungsdeckung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Haftpflichtversicherung im Auftragsfall mit den Angebotsunterlagen vorlegen.
    • E) Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, sind durch nicht-präqualifizierte Unternehmen zusätzlich auf Anforderung folgende Nachweise vorzulegen:
    • — eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse,
    • — eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. eine Bescheinigung in Steuersachen,
    • — Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft.
    • F) Soweit ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt worden ist, ist der Bieter verpflichtet, dies mitzuteilen und hat den Insolvenzplan auf Verlangen vorzulegen.
    • G) Bei Abgabe des Angebotes ist der Bieter verpflichtet, die Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für die Vergabe von öffentlichen Bau-, Liefer- und Dienstleistungen zu übergeben.
    • • Erbringung von vergleichbaren Leistungen in den letzten 10 Jahren (mind. 10 Jahre im Spezialtiefbaugeschäft tätig)
    • • Erbringung vergleichbarer Leistungen für einen öffentlichen AG in den letzten 5 Jahren, Nachweis von 3 Referenzen
    • • Erbringung vergleichbarer Leistungen bei denkmalgeschützten Gebäuden in den letzten 5 Jahren, Nachweis von 3 Referenzen
  • Soweit möglich führen präqualifizierte Unternehmen den Nachweis der folgenden Anforderungen durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis). Nicht-präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis mit dem Angebot das in diesem Punkt ausgefüllte Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Soweit Präqualifikation und/oder Formblatt 124 die erforderliche Erklärung nicht beinhalten, führt der Bieter die Erklärung mit dem angegebenen Formblatt. Folgende Anforderungen sind abzudecken

    • A) Erklärung, dass das Unternehmen in den letzten 5 Kalenderjahren vergleichbare Leistungen ausgeführt hat. Vergleichbare Leistungen sind Leistungen sind solche, die Rohbau-, Erdbau, Abdichtungs-, Zimmererarbeiten ( Altbau) betreffen. Falls das Angebot in die engere Wahl gelangt, sind von nicht-präqualifizierten Unternehmen zusätzlich auf Anforderung 3 Referenznachweise mit mindestens folgenden Angaben vorzulegen:
    • — Ansprechpartner,
    • — Art der ausgeführten Leistung,
    • — Auftragssumme (größer 50.000Euro),
    • — Ausführungszeitraum,
    • — stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen,
    • — Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer,
    • — stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung),
    • — Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung,
    • — Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal),
    • — Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer)
    • ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden,
    • — Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung.
    • B) Falls das Angebot in die engere Wahl gelangt, ist durch nicht-präqualifizierte Unternehmen zusätzlich als Nachweis auf Anforderung vorzulegen:
    • — Erklärung über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich Beschäftigten Arbeitskräfte,
    • — Angabe der technischen Fachkräfte, über die das Unternehmen für die Ausführung der Leistung verfügt.

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Preisblatt203 KB2 Tabellen
Präsentation89 KB4 Seiten
Eigenerklärung42 KB8 Seiten
Eignungskriterien287 KB16 Seiten
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