Frist abgelaufen

Leistungen der Gebäudeplanung LPh 6 - 9 für die Sanierung und standardgerechten Ausbau der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Schule

Auftraggeber
Veröffentlicht
19.12.2023
Angebotsfrist
Die Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Schule wird als 4-zügiges Gymnasium gemäß Musterraumprogramm ausgebaut. Hierfür wird das Schulgebäude grundsaniert. Für die Unterbringung des zusätzlichen Raumbedarfs wird das Dachgeschoß ausgebaut. Das Gebäude wird im Zuge der Umbauarbeiten auch barrierefrei erschlossen. Es sind Leistungen der Objektplanung LPH 6 bis 9 zu erbringen. Außerdem ist eine Ergänzungsunterlage zu erstellen.

Zeitplan

Veröffentlichung
19.12.23
Fragenfrist
12.01.24
Teilnahmefrist
19.01.24
Vertragsbeginn
15.03.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Berlin, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabe-hochbau@ba-pankow.berlin.de
Telefon
000

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV

    • Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zu einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3.000.000 EUR für Personen- und 3.000.000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis beizubringen. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens die 2-fache Deckungssumme betragen.
    • Es ist auch eine Eigenerklärung im Bewerbungsbogen oder eine Erklärung des Versicherungsunternehmens ausreichend, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
    • Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines auf Anforderung beizubringen.
    • Vor Vertragsschluss muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
    • Im Falle einer Bewerbergemeinschaft bzw. von Nachunternehmern mit Eignungsleihe ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. Nachunternehmer mit Eignungsleihe eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen.
  • Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung gem. § 44 VgV: Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zur beruflichen Qualifikation des Bewerbers als "Architekt" für die Objektplanungsleistungen Gebäude zu erbringen. Der Nachweis ist im Rahmen des Verhandlungsverfahrens durch Vorlage der Urkunde der entsprechenden Architektenkammer über die Eintragung in die Liste "Architekt" oder eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder einer Verwaltungsbehörde des Ursprungs- und Herkunftslandes zu führen.

  • Anforderungen an den Mindestjahresumsatz nach § 45 Absatz 1 Nr. 1 und 4 VgV: 6 Punkte erhält der Teilnahmeantrag mit einem mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Umbau und Sanierung im Hochbau) der letzten 3 Jahre (2021/2020/2022) in Höhe von mindestens 200.000 EUR (netto)

  • Angaben zur Mitarbeiterstruktur nach § 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV: 8 Punkte - In der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerber werden im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 2 Architekten nachgewiesen. Davon werden mindestens 50 % der Architekten nachgewiesen, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. Wenigstens dürfen es aber 2 Architekten sein, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.

  • Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern nach § 46 Absatz 3 Nr. 2 VgV

    • Der Teilnahmeantrag wird vom weiteren Verfahren ausgeschlossen, wenn die vorgesehenen Projektmitarbeiter nicht über eine abgeschlossene Fachhochschul- und/oder Hochschulausbildung oder gleichwertig verfügen.
    • Denn die für die Erbringung der Leistung als fachlich Verantwortliche benannten, müssen eine abgeschlossene Fachausbildung als Dipl. Ing./ Dipl.-Ing. FH bzw. Master an Universitäten oder Fachhochschulen oder als Bachelor an Universitäten oder Fachhochschulen mit jeweils 3-jähriger einschlägiger Berufserfahrung oder eine vergleichbare Berufserfahrung aufweisen.
    • Für die Objektüberwachung ist zusätzlich eine angemessene Baustellenpraxis von mindestens 3 Jahren Voraussetzung.
    • Insgesamt können 24 Punkte erreicht werden:
    • 3.1 Der Hauptbearbeiter verfügt über:
    • 3.1.1 (5 Pkt*) – 10 Jahre Berufserfahrung als Architekt (nach Diplom oder gleichwertig)
    • 3.1.2 (3 Pkt) – ein realisiertes vergleichbares Referenzprojekt mit Baukosten (KG 300 bis 400 brutto) von mind. 5 Mio. €
    • 3.1.3 (2 Pkt) – eine Bürozugehörigkeit von 3 Jahren
    • 3.2 Der stellvertretende Bearbeiter verfügt über:
    • 3.2.1 (5 Pkt*) – 10 Jahre Berufserfahrung als Architekt (nach Diplom oder gleichwertig)
    • 3.2.2 (3 Pkt) – ein realisiertes vergleichbares Referenzprojekt mit Baukosten (KG 300 bis 400 brutto) von mind. 5 Mio. €
    • 3.2.3 (2 Pkt) – eine Bürozugehörigkeit von 2 Jahren
    • 3.3 (4 Pkt) – Der Hauptbearbeiter und der stellvertretende Bearbeiter verfügen insgesamt über Planungs- und Baustellenerfahrung (Bauleitung).
    • [* Je Monat Berufserfahrung wird ein 5/120 Punkt vergeben. Max. können 5 Punkte für 10 Jahre Berufserfahrung erreicht werden.]
    • Es dürfen max. 2 Projektmitarbeiter vorgestellt werden. Somit bleiben bei Bewerbergemeinschaften (BG) und/oder Nachunternehmern (NU) ggf. in den einzelnen Bewerbungsbögen jeweils Felder frei.
  • Angaben zu den Referenzprojekten nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV

    • Es werden insgesamt nur so viele Punkte vergeben, wie mit zwei Referenzen maximal erzielbar wären. Die Bewertung eines Referenzprojektes erfolgt nur, wenn alle Bedingungen a) bis f) erfüllt sind:
    • a) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein (d. h. eigenverantwortlich erbracht) und dürfen keine Nachunternehmerleistungen sein. (Bei Bewerbungen mit Eignungsleihe eines Unterauftragnehmers sind entsprechend mehr Bewerbungsbögen mit den jeweils erbrachten Leistungen auszufüllen.)
    • b) Die Referenz muss vom sich bewerbenden Büro oder dessen Rechtsvorgänger selbst bearbeitet worden sein.
    • c) Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.
    • d) Die Leistungen müssen abgeschlossen sein und dürfen max. 7 Jahre zurückliegen, d. h. die Übergabe an den Bauherrn (Abschluss LPH 8 gem. § 34 HOAI) muss bereits erfolgt sein und darf max. 7 Jahre zurückliegen (Stichtag: Tag vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung).
    • e) In der Summe der Referenzen müssen die Leistungsphasen 6-8 erfüllt worden sein.
    • f) Bei dem Referenzprojekt muss es sich um einen Umbau bzw. eine Sanierung handeln.
    • Jedes der zwei Referenzprojekte wird mit bis zu 31 Pkt. bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen a-f erfüllt sind.
    • 4.1 (5 Pkt) – Die Bauwerkskosten (brutto) nach DIN 276 KG 300-700 betragen mindestens 15 Mio. EUR.
    • 4.2 (4 Pkt) – Das Referenzprojekt wurde nach bereits vorliegender Planung weitergeführt, d.h. Beauftragung ab LP 5.
    • 4.3 (3 Pkt) – Das Referenzprojekt enthält auch einen Neubauanteil.
    • 4.4 (4 Pkt) – Es handelt sich um ein Gebäude mit multifunktionaler Nutzung (Sportanlage, Museum, Sozio-Kulturelle Einrichtung o.ä.).
    • 4.5 (5 Pkt) – Es wurde für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB erbracht.
    • 4.6 (4 Pkt) – Es beinhaltet die Herstellung von Barrierefreiheit.
    • 4.7 (6 Pkt) – Der/die Hauptbearbeiter/in oder der/die stellvertretende Bearbeiter/in, der/die als vorgesehene/r Leistungserbringer/in benannt wurde, war maßgeblich, d.h. als Hauptbearbeiter/in oder stellvertretende Bearbeiter/in am Referenzprojekt tätig.
    • Es dürfen max. 2 Referenzen vorgestellt werden. Somit bleiben bei Bewerbergemeinschaften (BG) und/oder Nachunternehmern (NU) ggf. in den einzelnen Bewerbungsbögen jeweils Felder frei. Sofern mehr als 2 Referenzen angegeben werden, wird aus allen gewerteten Projekten für jedes der Unterkriterien ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit der Anzahl der max. geforderten Projekte multipliziert.

Zuschlagskriterien

  • Honorar: Honorarangebot für Gesamtleistung einschließlich besonderer Leistungen, Nebenkosten und Berücksichtigung von Zu- und / oder Abschlägen

  • Stundensätze

  • Präsentation: Umgang mit Rückfragen des Auswahlgremiums und Gesamteindruck der Präsentation.

  • Personal: Personalkonzept, Qualifikation und Erfahrung der vorgesehenen Mitarbeiter, Bürointerne Organisation, geplante Zusammenarbeit mit dem AG und anderen Planern.

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Preisblatt24 KB2 Tabellen
Präsentation156 KB16 Seiten
Eigenerklärung78 KB32 Seiten
Eignungskriterien37 KB6 Seiten
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