Frist abgelaufen

Leistungen der technischen Ausrüstung für die energetische Sanierung und barrierefreie Erschließung der Schmöckwitzer Insel-Schule

Das Hauptgebäude der Alt-Schmöckwitzer Inselschule befindet sich insgesamt in einem sanierungsbedürftigen Zustand und erfüllt in vielen Bereichen nicht mehr die Anforderungen an ein modernes Schulgebäude. Das geplante Bauvorhaben umfasst die Sanierung des Bestandsgebäudes sowie die Errichtung eines Anbaus zur funktionalen Erweiterung der vorhandenen Nutzung. Im Zuge der Maßnahme wird die barrierefreie Erschließung durch den Einbau einer Aufzugsanlage hergestellt und die innere Erschließung entsprechend angepasst. Darüber hinaus werden barrierefreie Sanitäranlagen ergänzt sowie zusätzliche Funktionsräume, unter anderem Personal-Sanitärräume und ein Serverraum, geschaffen. Der Innenausbau umfasst die Anpassung und Erneuerung der bestehenden Räume sowie den vollständigen Ausbau der neu entstehenden Flächen im Anbau. Es ist beabsichtigt, für die Planungsleistungen der technischen Ausrüstung die Leistungsphasen 2 bis 3 und 5 bis 8 in den Anlagengruppen 1-8 sowie besondere Leistungen zu vergeben.

Zeitplan

Veröffentlichung
17.06.26
Fragenfrist
17.06.26
Teilnahmefrist
23.06.26
Vertragsbeginn
01.09.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
291.551 €
Erfüllungsort
Berlin, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
zentraler-einkauf@ba-tk.berlin.de
Telefon
+4930 902974206

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Mindeststandard

    • Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV
    • Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zu einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2.000.000 EUR für Personen- und 2.000.000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis beizubringen. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens die 2-fache Deckungssumme betragen.
    • Es ist auch eine Eigenerklärung im Bewerbungsbogen oder eine Erklärung des Versicherungsunternehmens ausreichend, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
    • Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines auf Anforderung beizubringen.
    • Vor Vertragsschluss muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
    • Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen.
    • Im Fall von Nachunternehmern mit Eignungsleihe ist es ausreichend, wenn der Hauptauftragnehmer den Nachweis ausreichender Deckungssummen vorlegt.
    • https://my.vergabeplattform.berlin.de/eignungskriterien.php?lv_id=205923
  • 6 Punkte erhält der Teilnahmeantrag mit einem mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Sanierung / Umbau im Hochbau) der letzten 3 Jahre (2023/2024/2025) in Höhe von mindestens 100.000 EUR (netto)

  • 8 Punkte - In der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerber werden im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 2 Ingenieure nachgewiesen. Davon werden mindestens 50 % der Ingenieure nachgewiesen, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. Wenigstens dürfen es aber 2 Ingenieure sein, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.

  • Voraussetzung für die Wertung der Projektmitarbeiter/innen

    • Die Projektleitung und ihre Stellvertretung verfügen über einen Studienabschluss als Ingenieur (Studium an einer Fachhochschule oder Hochschule (oder vergleichbar)).
    • Es sind zwei Projektmitarbeiter/innen zu benennen. Eine/r muss Bearbeiter für das Fachgebiet HLS sein, der/die andere für das Fachgebiet ELT.
    • Insgesamt können 24 Punkte erreicht werden:
    • 3.1 Der/Die Projektmitarbeiter/in HLS verfügt über:
    • 3.1.1 (5 Pkt*) – 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung im Fachgebiet HLS (nach Diplom, Master, Bachelor oder gleichwertig)
    • 3.1.2 (3 Pkt) – ein realisiertes Referenzprojekt mit Baukosten (KG 300 bis 400 brutto) von mind. 1,5 Mio. €
    • 3.1.3 (2 Pkt) – eine Bürozugehörigkeit von 2 Jahren
    • 3.2 Der/Die Projektmitarbeiter/in ELT verfügt über:
    • 3.2.1 (5 Pkt*) – 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung im Fachgebiet ELT
    • 3.2.2 (3 Pkt) – ein realisiertes Referenzprojekt mit Baukosten (KG 300 bis 400 brutto) von mind. 1,5 Mio. €
    • 3.2.3 (2 Pkt) – eine Bürozugehörigkeit von 2 Jahren
    • 3.3 (4 Pkt) – Die beiden Projektmitarbeiter/innen verfügen insgesamt sowohl über Planungs- als auch Baustellenerfahrung (Bauleitung).
    • [* Je Monat Berufserfahrung wird ein 5/60 Punkt vergeben. Max. können 5 Punkte für 5 Jahre Berufserfahrung erreicht werden.]
    • Es dürfen max. 2 Projektmitarbeiter vorgestellt werden. Somit bleiben bei Bewerbergemeinschaften (BG) und/oder Nachunternehmern (NU) ggf. in den einzelnen Bewerbungsbögen jeweils Felder frei.
  • Angaben zu den Referenzprojekten nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV Es werden insgesamt nur so viele Punkte vergeben, wie mit zwei Referenzen maximal erzielbar wären. Die Bewertung eines Referenzprojektes erfolgt nur, wenn alle Bedingungen a) bis f) erfüllt sind

    • a) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein (d. h. eigenverantwortlich erbracht) und dürfen keine Nachunternehmerleistungen sein. (Bei Bewerbungen mit Eignungsleihe eines Unterauftragnehmers sind entsprechend mehr Bewerbungsbögen mit den jeweils erbrachten Leistungen auszufüllen.)
    • b) Die Referenz muss vom sich bewerbenden Büro oder dessen Rechtsvorgänger selbst bearbeitet worden sein.
    • c) Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.
    • d) Die Leistungen müssen abgeschlossen sein und dürfen max. 10 Jahre zurückliegen, d. h. die Übergabe an den Bauherrn (Abschluss LPH 8 gem. § 55 HOAI) muss bereits erfolgt sein und darf max. 10 Jahre zurückliegen (Stichtag: Tag vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung).
    • e) In der Summe der Referenzen müssen die Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 in den Leistungsphasen 2-8 gem. § 55 HOAI erfüllt worden sein.
    • f) Bei dem Referenzprojekt muss es sich um einen Umbau bzw. eine Sanierung handeln.
    • Jedes der zwei Referenzprojekte wird mit bis zu 31 Pkt. bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen a-f erfüllt sind.
    • 4.1 (4 Pkt) – Die Gesamtbaukosten (brutto) nach DIN 276 KG 200-600 betragen mindestens 3 Mio. EUR.
    • 4.2 (5 Pkt) – Es handelt sich um ein Gebäude mit öffentlicher Nutzung.
    • 4.3 (6 Pkt) – Es beinhaltet die Herstellung von Barrierefreiheit.
    • 4.4 (5 Pkt) – Es wurde im laufenden Betrieb umgesetzt.
    • 4.5 (5 Pkt) – Es wurde für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB erbracht.
    • 4.6 (6 Pkt) – Der/die Hauptbearbeiter/in oder der/die stellvertretende Bearbeiter/in, der/die als vorgesehene/r Leistungserbringer/in benannt wurde, war maßgeblich, d.h. als Hauptbearbeiter/in oder stellvertretende Bearbeiter/in am Referenzprojekt tätig.
    • Es dürfen max. 2 Referenzen vorgestellt werden. Somit bleiben bei Bewerbergemeinschaften (BG) und/oder Nachunternehmern (NU) ggf. in den einzelnen Bewerbungsbögen jeweils Felder frei. Sofern mehr als 2 Referenzen angegeben werden, wird aus allen gewerteten Projekten für jedes der Unterkriterien ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit der Anzahl der max. geforderten Projekte multipliziert.

Zuschlagskriterien

  • Personal: Personalkonzept, Qualifikation und Erfahrung der vorgesehenen Mitarbeiter, bürointerne Organisation, geplante Zusammenarbeit mit dem AG und anderen Planern.

  • Herangehensweise: Darstellung der Herangehensweise unter der Berücksichtigung der besonderen Anforderungen bspw. anhand von vergleichbaren Referenzprojekten ähnlicher Aufgabestellung (z.B. Sanierung / Umbau im Hochbau).

  • Kosten, Termine, Qualitäten: Darstellung der vorgesehenen und im Angebot enthaltenen Instrumente zur Einhaltung von Kosten, Terminen, Qualitäten, sowie Sicherstellung der Mittelverausgabung und Dokumentationen.

  • Gesamteindruck: Gesamteindruck der Präsentation.

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