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Leistungen der Tragwerksplanung für die Gesamtsanierung des Hortgebäudes der Gesundbrunnen-Grundschule in der Prinzenallee 9, 13357 Berlin

Auftraggeber
Veröffentlicht
17.07.2026
Angebotsfrist
Der Bezirk Mitte plant auf dem Standort der Gesundbrunnen-Grundschule in der Prinzenallee 9, 13357 Berlin, eine Gesamtsanierung des Bauteils 2 (Hortgebäude). Dabei sollen die Sanitäranlagen umgebaut und ergänzt werden, die Haustechnik soll instandgesetzt werden, Barrierefreiheit für das Gebäude (u.a. durch An-/Einbau eines Aufzuges) geschaffen werden, Brandschutz-, AMOK- sowie Akustikkonzepte erstellt und umgesetzt werden und eine energetische Fenstersanierung einschl. Sonnenschutz erfolgen. Des Weiteren sind kleinere Umbauarbeiten im Innenraum sowie eine Schadstoffsanierung notwendig. Während der Baumaßnahmen sollen Mensa, Toiletten und GE-Klassen (Klassen mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“) in Container auf dem Schulhof ausgelagert werden. Zudem soll das Dach nach Möglichkeit Photovoltaik-Elemente erhalten. Es sind Leistungen der Tragwerksplanung Leistungsphase 1 bis 6 gem. § 51 HOAI zu erbringen.

Zeitplan

Veröffentlichung
17.07.26
Fragenfrist
05.08.26
Teilnahmefrist
17.08.26
Vertragsbeginn
01.10.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
196.360 €
Erfüllungsort
Berlin, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
ZentraleVergabestelle@ba-mitte.berlin.de
Telefon
000

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung zu einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2.000.000 EUR für Personen- und 2.000.000 EUR sonstige Schäden

    • Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis beizubringen. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens die 2-fache Deckungssumme betragen.
    • Es ist auch eine Eigenerklärung im Bewerbungsbogen oder eine Erklärung des Versicherungsunternehmens ausreichend, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
    • Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines auf Anforderung beizubringen.
    • Vor Vertragsschluss muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
    • Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen.
    • Im Fall von Nachunternehmern mit Eignungsleihe ist es ausreichend, wenn der Hauptauftragnehmer den Nachweis ausreichender Deckungssummen vorlegt.
    • 1. Anforderungen an den Mindestjahresumsatz nach § 45 Absatz 1 Nr. 1 und 4 VgV
    • 6 Punkte erhält der Teilnahmeantrag mit einem mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Tragwerksplanung bei Umbau und Sanierung im Hochbau) der letzten 3 Jahre (2023/2024/2025) in Höhe von mindestens 100.000 EUR (netto)
    • 2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur nach § 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV
    • 8 Punkte - In der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerber werden im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 2 Ingenieur:innen für Tragwerksplanung nachgewiesen. Davon werden mindestens 50 % der Ingenieur:innen nachgewiesen, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. Wenigstens dürfen es aber 2 Ingenieur:innen für Tragwerksplanung sein, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.
  • Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern nach § 46 Absatz 3 Nr. 2 VgV Voraussetzung für die Wertung der Projektmitarbeiter

    • innen:
    • Die Projektleitung und ihre Stellvertretung verfügen über einen Studienabschluss als Ingenieur (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule (oder vergleichbar)).
    • Insgesamt können 24 Punkte erreicht werden:
    • 3.1 Der/Die Hauptbearbeiter:in verfügt über:
    • 3.1.1 (5 Pkt*) – 10 Jahre Berufserfahrung im Bereich Tragwerksplanung im Hochbau (nach Diplom, Master, Bachelor oder gleichwertig)
    • 3.1.2 (3 Pkt) – ein realisiertes Referenzprojekt mit Baukosten (KG 300 bis 400 brutto) von mind. 3 Mio. €
    • 3.1.3 (2 Pkt) – eine Bürozugehörigkeit von 3 Jahren
    • 3.2 Der/Die stellvertretende Bearbeiter:in / Bauleiter:in verfügt über:
    • 3.2.1 (5 Pkt*) – 10 Jahre Berufserfahrung im Bereich Tragwerksplanung im Hochbau (nach Diplom, Master, Bachelor oder gleichwertig)
    • 3.2.2 (3 Pkt) – ein realisiertes Referenzprojekt mit Baukosten (KG 300 bis 400 brutto) von mind. 3 Mio. €
    • 3.2.3 (2 Pkt) – eine Bürozugehörigkeit von 2 Jahren
    • 3.3 (4 Pkt) – Der/die Hauptbearbeiter:in und der/die stellvertretende Bearbeiter:in verfügen insgesamt über Planungserfahrung und Baustellenerfahrung (Bauleitung).
    • [* Je Monat Berufserfahrung wird ein 5/120 Punkt vergeben. Max. können 5 Punkte für 10 Jahre Berufserfahrung erreicht werden.]
    • Es dürfen max. 2 Projektmitarbeiter vorgestellt werden. Somit bleiben bei Bewerbergemeinschaften (BG) und/oder Nachunternehmern (NU) ggf. in den einzelnen Bewerbungsbögen jeweils Felder frei.
  • Angaben zu den Referenzprojekten nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV Es werden insgesamt nur so viele Punkte vergeben, wie mit zwei Referenzen maximal erzielbar wären. Die Bewertung eines Referenzprojektes erfolgt nur, wenn alle Bedingungen a) bis f) erfüllt sind

    • a) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein (d. h. eigenverantwortlich erbracht) und dürfen keine Nachunternehmerleistungen sein. (Bei Bewerbungen mit Eignungsleihe eines Unterauftragnehmers sind entsprechend mehr Bewerbungsbögen mit den jeweils erbrachten Leistungen auszufüllen.)
    • b) Die Referenz muss vom sich bewerbenden Büro oder dessen Rechtsvorgänger selbst bearbeitet worden sein.
    • c) Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.
    • d) Die Leistungen müssen abgeschlossen sein und dürfen max. 5 Jahre zurückliegen, d. h. der Abschluss LPH 6 gem. § 51 HOAI muss bereits erfolgt sein und darf max. 5 Jahre zurückliegen (Stichtag: Tag vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung).
    • e) In der Summe der Referenzen müssen die Leistungsphasen 2-6 gem. § 51 HOAI erfüllt worden sein.
    • f) Bei dem Referenzprojekt muss es sich um einen Umbau bzw. eine Sanierung handeln.
    • Jedes der zwei Referenzprojekte wird mit bis zu 30 Pkt. bewertet. Zusätzlich können einmalig 2 Pkt. für eine der beiden Referenzen vergeben werden (Kriterium 4.9). Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle Bedingungen a-f erfüllt sind.
    • 4.1 (4 Pkt) – Die Gesamtbaukosten (brutto) nach DIN 276 KG 200-600 betragen mindestens 5 Mio. EUR.
    • 4.2 (4 Pkt) – Es wurde bei laufendem Betrieb umgesetzt.
    • 4.3 (1 Pkt) – Es wurde die Leistungsphase 1 gem. § 51 HOAI erbracht.
    • 4.4 (4 Pkt) – Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um ein Bauwerk mit einem Tragwerk mit mindestens durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad (Honorarzone III) nach HOAI § 50.
    • 4.5 (5 Pkt) – Es handelt sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude.
    • 4.6 (3 Pkt) – Es wurde für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB erbracht.
    • 4.7 (3 Pkt) – Es wurde nach den technischen und formellen Anforderungen der ABau, RZBau oder einem vergleichbaren Regelwerk für öffentliches Bauen geplant und umgesetzt.
    • 4.8 (6 Pkt) – Der/die Hauptbearbeiter/in oder der/die stellvertretende Bearbeiter/in, der/die als vorgesehene/r Leistungserbringer/in benannt wurde, war maßgeblich, d.h. als Hauptbearbeiter/in oder stellvertretende Bearbeiter/in am Referenzprojekt tätig.
    • 4.9 (2 Pkt) – Eine der beiden Referenzen beinhaltet eine Aufstockung (Punkte werden nur einmalig für eine der beiden Referenzen vergeben).
    • Es dürfen max. 2 Referenzen vorgestellt werden. Somit bleiben bei Bewerbergemeinschaften (BG) und/oder Nachunternehmern (NU) ggf. in den einzelnen Bewerbungsbögen jeweils Felder frei. Sofern mehr als 2 Referenzen angegeben werden, wird aus allen gewerteten Projekten für jedes der Unterkriterien ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit der Anzahl der max. geforderten Projekte multipliziert.

Zuschlagskriterien

  • Personal

    • Darstellung Personalkonzept
    • Qualifikation und Erfahrung der vorgesehenen Mitarbeiter
    • Darstellung zur geplanten Zusammenarbeit mit dem AG, anderen Planern und zur Durchführung des Bauvorhabens
  • Herangehensweise: Darstellung der Herangehensweise unter der Berücksichtigung der besonderen Anforderungen bspw. Anhand von vergleichbaren Referenzprojekten ähnlicher Aufgabestellung.

  • Kosten, Termine, Qualitäten: Darstellung der vorgesehenen und im Angebot enthaltenen Instrumente zur Einhaltung von Kosten, Terminen, Qualitäten, sowie Sicherstellung der Mittelverausgabung und Dokumentationen.

  • Präsentation: Umgang mit Rückfragen des Auswahlgremiums und Gesamteindruck der Präsentation.

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Vergabeunterlagen

Vertragsentwurf156 KB16 Seiten
Kalkulation78 KB2 Tabellen
Präsentation37 KB6 Seiten
Vertragsbedingungen203 KB12 Seiten
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