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Leistungen für den Messstellenbetrieb für die Stadtwerke Saarbrücken Netz AG

Auftraggeber
Veröffentlicht
10.06.2026
Angebotsfrist
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Vergabe eines Vertrages über Leistungen des Mess-stellenbetriebs und ergänzenden (IT-) Dienstleistungen für die Stadtwerke Saarbrücken Netz AG. Der Auftragnehmer hat dabei die folgenden, sich in acht Säulen gliedernden Leistungen zu erbringen: (1) Montage und operativer Service in sämtlichen Versorgungsarten (Strom, Gas, Wasser, Fernwärme), insbesondere Eichwechsel, Reklamations-, Neu-, Umbau- und Stilllegungswechsel, Befundprüfungen einschließlich Stichprobenverfahren nach MessEG, Inbetriebnahme intelligenter Messsysteme sowie optional den Sperrwesen-Außendienst; (2) iMSys-Lifecycle einschließlich MDM, GWA, CLS und EMT, insbesondere Plattformbetrieb und Prozessdienstleistungen rund um intelligente Messsysteme: Gateway-Administration (GWA), Meter Data Management (MDM), CLS-/Steuerbox-Management nach §14a EnWG und §9 EEG sowie EMT-Funktionen für die Übergabe an die Marktkommunikation des Auftraggebers; (3) Vorort Ablesungen in sämtlichen Versorgungsarten: Organisation und Durchführung der Ableseprozesse einschließlich Stichtagsablesung, Schachtablesung, Zwischenablesung sowie Kundenselbstablesungs-Management (KSA) mit Digital- und Papierkam-pagnen; (4) Konnektivität für die Fernauslesung und Steuerung: Betrieb eines LoRaWAN-Netzes (oder Migration der Bestände auf alternative Mobilfunk-LPWA-Technologien) sowie Sonder-Fernauslese-Lösungen. M2M-Mobilfunk wird durch den Auftraggeber selbst beigestellt und ist im Rahmen dieser Vergabe als optionale Leistung ausgewiesen; (5) Daten- und Portallösungen für fünf funktionale Anwendungsfälle: Kundenselbstable-sungs-Portal, Endkunden-Terminportal, Letztverbraucher-Portal nach §61 und §62 MsbG, internes Visualisierungs- und Dispositions-Portal für SW Saarbrücken Netz, sowie internes Energiedaten-Portal mit Lastgangs-Visualisierung; Multi-Portal-Architekturen sind zulässig; (6) Standrohrmanagement: vollständiges Management mobiler Wasserentnahmestellen einschließlich Vorhaltung, Verleih, Rücknahme, Abrechnung, Wartung und Hygiene; (7) Strategische MSB-Steuerung: eine eigenständige, übergeordnete Steuerungsfunktion mit den Aufgaben Geräte- und Asset-Strategie, regulatorisches Frühwarn-System (BSI-TR-03109, MsbG, §14a EnWG, AGFW, DVGW, MessEG), 1:n-Optimierungsplanung sowie Datenqualitäts-Steuerung. Diese Säule wird durch ein verbindliches Anreiz-System mit Ergebnis-KPIs (Reklamationsquote, Datenverfügbarkeit fernausgelesener Geräte, Eichwechsel-Trefferquote, 1:n-Bündelungsquote) mit Malus-Regelungen sowie Bonus-Positionen (Effizienz-, Qualitäts-, Regulatorik-Bonus) flankiert. Das schriftliche Konzept des Bieters zur strategischen Steuerung im Rahmen des operativen Betriebs ist Bestandteil der Konzept-Wertung; (8) Optionale SAP-gestützte Sachbearbeitung: MSB-Sachbearbeitungsleistungen im SAP S/4HANA-System des Auftraggebers, ausgeschrieben als Stundensatz-Abfrage.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
10.06.26
Teilnahmefrist
09.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Saarbrücken, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
einkauf@sw-sb.de
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Telefon
+49 681 587 2052
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Website
http://www.saarbruecker-stadtwerke.de/
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • - Angaben und Erklärungen zum Nachweis der Eignung
    • - Erklärung zur Bewerbergemeinschaft
    • - Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe
    • - Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen, die keiner Rechtsverordnung unterliegen
  • - Verpflichtungserklärung für den Einsatz eines Unterauftragnehmers

    • - Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
    • Der Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat nach Maßgabe von § 46 Abs. 1 SektVO einen aktuellen Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister vorzulegen. Der Auszug ist aktuell, wenn er nicht älter ist als sechs Monate, gerechnet ab dem Ende der Bewerbungsfrist (Abschnitt B, Ziffer 1.2).
    • - Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
    • Der Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat nach Maßgabe von § 46 Abs. 1 SektVO einen aktuellen Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister vorzulegen. Der Auszug ist aktuell, wenn er nicht älter ist als sechs Monate, gerechnet ab dem Ende der Bewerbungsfrist (Abschnitt B, Ziffer 1.2).
    • Die folgenden Erklärungen und Nachweise sind von jedem Bewerber und jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Im Falle einer Eignungsleihe sind die geforderten Erklärungen und Nachweise vom Eignungsgeber gesondert vorzulegen.
    • Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft hat nach Maßgabe von § 46 Abs. 1 SektVO ihren Gesamtumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren (2025, 2024, 2023) nachzuweisen. Der Gesamtumsatz muss mindestens EUR 10.000.000,00 pro Geschäftsjahr betragen (Mindestanforderung). Für Unternehmen, die weniger als drei Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf die bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.
  • Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft hat nach Maßgabe von § 46 Abs. 1 SektVO den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Im Fall der Bewerbergemeinschaft muss mindestens ein Mitglied über die Betriebshaftpflichtversicherung mit den nachfolgenden Mindestanforderungen verfügen. Für die Betriebshaftpflichtversicherung gelten die folgenden Mindestanforderungen

    • - Vorlage einer Versicherungsbestätigung eines Versicherungsgebers oder Versicherungsmaklers in Kopie, nicht älter als sechs Monate, gerechnet ab dem Ende der Bewerbungsfrist nach Abschnitt B, Ziffer 1.2,
    • - Deckungssumme von mindestens EUR 20.000.000,00 für Personenschäden und EUR 20.000.000,00 für Sach- und Vermögensschäden und dabei auch Folgeschäden durch mangelbedingte IT-Systemausfälle, Unterbrechungen des IT-Systembetriebs oder Cyberangriffe, und
    • - Deckungssumme von mindestens EUR 5.000.000,00 für Folgeschäden aus IT-Systemausfällen oder Unterbrechungen des IT-Systembetriebs und
    • - Deckungssumme von mindestens EUR 2.500.000,00 für Cyberangriffe oder Cybererpressung.
    • Alternativ kann eine unwiderrufliche Deckungszusage eines Versicherungsgebers vorgelegt werden, die bescheinigt, dass im Fall der Zuschlagserteilung eine Versicherung mit den genannten Mindestsummen und der genannten Maximierung abgeschlossen werden wird.
    • - Deckungssumme muss jährlich zweifach zur Verfügung stehen (2-fache Maximierung).
    • Alternativ kann eine unwiderrufliche Deckungszusage eines Versicherungsgebers vorgelegt werden, die bescheinigt, dass im Fall der Zuschlagserteilung eine Versicherung mit den genannten Mindestsummen und der genannten Maximierung abgeschlossen werden wird.

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