Frist abgelaufen

Leistungen zur Errichtung der Netzinfrastruktur

Auftraggeber
Veröffentlicht
30.08.2024
Angebotsfrist
30.09.2024
Auf dem Areal der ehemaligen Sendeanlage am Stadtrand von Jülich und unmittelbarer Nähe zum Campus der FH Aachen entsteht derzeit ein Wissenschaftspark und innovatives Gewerbegebiet mit rd. 52 ha Fläche entstehen (im Folgenden: „Brainergy Park Jülich“). Der AG hat die Aufgabe, die Liegenschaften im Brainergy Park mit Wärme, Kälte so-wie Energiedienstleistungen zu versorgen. Die Netzinfrastruktur des Wärme- und Käl-teversorgungssystems besteht aus einem so genannten LowEx-Netz, einem Mit-telspannungs-Betriebsstromnetz sowie einem Leerrohrverbundsystem zu späteren Einbringung eines Glasfasernetzes Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Beauftragung (einseitige Option zugunsten des AG) mit Planungs- und Bauleistungen für die Errichtung der Netzinfrastruktur.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
30.08.24
Abgabefrist
30.09.24

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Jülich, Deutschland
E-Mail
fabian.etteldorf@eon.com
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Telefon
+49 231 438-2663
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Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Mindestumsatz

    • Der erzielte Jahresumsatz (netto) des Bewerbers in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages, d. h. im Bereich der Bauausführung von Netzinfrastruktur (Tief-, Rohr- und Kabelbau), in den letzten drei Geschäftsjahren (2021, 2022 und 2023) muss in dem vorgenannten Zeitraum jährlich mindestens EUR 5,0 Mio./Jahr betragen haben (Mindestkriterium).
    • Der Nachweis erfolgt über eine Eigenerklärung im Bewerbungsformular.
  • Gütezeichen/Zertifizierungen: Die Bewerber müssen eine FW1-Zertifizierung nach AGFW-Arbeitsblatt FW 601 oder gleichwertige Zertifizierung in einem EU-Mitgliedsland (der Nachweis ist durch Vorlage der aktuell gültigen Zertifizierung zu führen) aufweisen (Mindestkriterium).

  • Referenzen

    • Die Bewerber haben Referenzen des Unternehmens über Leistungen für Projekte, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar (z.B. Rohrdimensionen, Trassenlänge o.ä) sind, anzugeben. Die Leistungen müssen jeweils in einem Zeitraum seit 2018 bis zur Einreichung des Teilnahmeantrags abgeschlossen worden sein. Ältere Referenzen werden nicht gewertet.
    • Jeder Bewerber muss mindestens drei Referenzen angeben, die die vorgenannten Mindestanforderungen (Vergleichbarkeit und Leistungszeitraum), erfüllen (Mindestkriterium).
    • Zur Bewerberauswahl werden maximal fünf Referenzen des Unternehmens bzw. der Bewerbergemeinschaft, die den vorgenannten Mindestanforderungen entsprechen, anhand folgender Kriterien bewertet:
    • - Für jede Referenz, die die Mindestanforderungen (Vergleichbarkeit und Leistungszeitraum) erfüllt, erhält der Bieter einen Teilpunkt.
    • - Für jede Referenz über ein Projekt, das den Bau von Stahlrohrleitungen in Dimensionen >= DN 200 zum Gegenstand hat, erhält der Bieter einen Teilpunkt (Zusatzkriterium)
    • - Für jede Referenz über ein Projekt eines öffentlichen Auftraggebers und/oder unter Verwendung öffentlicher Zuwendungen erhält der Bieter einen Teilpunkt (Zusatzkriterium)
    • Erfüllen danach die maximal fünf wertbaren Referenzen die Mindestkriterien und beide Zusatzkriterien, wird die maximale Teilpunktzahl in Höhe von 15 Teilpunkten erreicht.
    • Je mehr Teilpunkte ein Bewerber erreicht, desto geeigneter ist er.

Zuschlagskriterien

    • Der gewertete Angebotspreis wird auf Grundlage des bepreisten Leistungsverzeichnisses ermittelt. Das auf dieser Grundlage ermittelte niedrigste Preisangebot erhält 5 Punkte, alle weiteren Preisangebote werden in der Weise interpoliert, dass das Verhältnis zwischen dem niedrigsten Honorar und dem angebotenen Honorar mit der maximalen Punktzahl multipliziert wird. Es wird bis auf die 2. Nachkommastelle gerundet.
    • Die so ermittelte Einzelpunktzahl wird – je Angebot – mit 40 multipliziert. Das niedrigste Honorarangebot erhält somit 200 Punkte.
  • Der Bieter hat ein schriftliches Konzept als Teil seines Angebotes abzugeben und darin möglichst detailliert, strukturiert und aussagekräftig seine Vorstellungen und seine Herangehensweise zur Erbringung der verfahrensgegenständlichen Leistungen im Hinblick auf die bezeichneten Zuschlags(unter)kriterien darzustellen. Die Ausführungen sollen hierbei ­- konkret sein, ­- sich auf das ausgeschriebene Projekt beziehen und ­- oberflächliche oder pauschale Aussagen vermeiden. Der Auftraggeber soll einen Eindruck von der Arbeits- und Denkweise des Bieters im Hinblick auf das konkrete Projekt erhalten, um diese auf Grundlage der nachfolgen-den Kriterien entsprechend bewerten zu können. Die genannten (Unter-)Kriterien werden jeweils mit Punkten von 1 bis 5 bewertet und wie dargestellt faktoriert. Die Punkte werden wie folgt ermittelt

    • ­- 5 Punkte: Die Darstellung lässt eine hervorragende Leistung erwarten.
    • ­- 4 Punkte: Die Darstellung lässt eine sehr gute Leistung erwarten.
    • ­- 3 Punkte: Die Darstellung lässt eine gute Leistung erwarten.
    • - 2 Punkte: Die Darstellung lässt eine zufriedenstellende Leistung erwarten.
    • ­- 1 Punkt: Die Darstellung lässt keine zufriedenstellende Leistung erwarten
    • (1) Erwartungshorizont zum Zuschlagskriterium
    • Besondere Herausforderungen im Projekt/bzgl. der vertragsgegenständlichen Leistungen sind
    • - die Auflage einer archäologischen Begleitung der Tiefbaumaßnahmen
    • - die Bauausführung in einem erschlossenen Gebiet
    • - der ambitionierte Zielfertigstellungstermin.
    • Im schriftlichen Konzept soll dargestellt werden, wie diesen Herausforderung begegnet werden kann. Hierzu zählen mögliche Maßnahmen, wie möglichen unvorhergesehenen Verzögerungen (Archäologie) entgegengewirkt werden kann sowie Maßnahmen um die Ausführung – wenn nötig – beschleunigen zu können. Ziel der Maßnahmen soll es sein, auch bei Auftreten von Erschwernissen möglichst eine kosten- und termin-neutrale Fertigstellung sicherzustellen.
    • (2) Erwartungshorizont zum Zuschlagskriterium
    • Der Bieter hat darzustellen, in welcher zeitlichen Abfolge die Bauleistungen erfolgen, um das vom Auftraggeber vorgegebene Terminziel einer Fertigstellung zum 31.12.2025 sicherzustellen. Ein Bauablaufplan wird in Abstimmung mit dem AG vor Beginn der Maßnahme abgestimmt.
    • (3) Erwartungshorizont zur Darstellung des Projektteams
    • Es sind das für die Leistungserbringung vorgesehene Projektteam und dabei insbesondere die Projektleitungen in den maßgeblichen Leistungsdisziplinen zu benennen. Dabei sind die Aufgabenverteilung und die Verantwortlichkeiten innerhalb des Projektteams und die Qualifikation (insbesondere einschlägige Berufserfahrung und Referenzprojekte) darzustellen.
    • Die Darstellung des Projektteams wird mit Punkten von 1 bis 5 bewertet und wie dargestellt faktoriert. Die Punkte werden wie folgt ermittelt:
    • ­- 5 Punkte: Die Darstellung lässt eine hervorragende Leistung erwarten.
    • ­- 4 Punkte: Die Darstellung lässt eine sehr gute Leistung erwarten.
    • ­- 3 Punkte: Die Darstellung lässt eine gute Leistung erwarten.
    • ­- 2 Punkte: Die Darstellung lässt eine zufriedenstellende Leistung erwarten.
    • ­- 1 Punkt: Die Darstellung lässt keine zufriedenstellende Leistung erwarten.

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