Frist abgelaufen

Lieferung von Ökostrom für den Landkreis Havelland (ab 01.01.2026)

Auftraggeber
Veröffentlicht
15.05.2025
Angebotsfrist
24.06.2025
Der Landkreis Havelland benötigt ab dem 01.01.2026 die Lieferung von Ökostrom. Es handelt sich um 281 Lieferstellen davon 15 RLM-Lieferstellen mit insgesamt ca. 3.080.551 kWh pro Jahr. Vertragserstlaufzeit: 01.01.2026 00:00 Uhr - 31.12.2028 24:00 Uhr. Der Vertrag kann maximal einmal um 12 weitere Monate verlängert werden.

Zeitplan

Veröffentlichung
15.05.25
Fragenfrist
16.06.25
Abgabefrist
24.06.25
Öffnung
24.06.25
Vertragsbeginn
01.01.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Rathenow, Deutschland
E-Mail
vergabestelle@havelland.de
Telefon
+49 33855511261

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

    • Der Auftrag wird ausschließlich an einen fachkundigen und leistungsfähigen Bieter vergeben, der nicht nach den §§ 123 oder 124 GWB ausgeschlossen worden ist. Zur Beurteilung dieser Kriterien und Feststellung der Eignung sind mindestens erforderlich:
    • >> Mit dem Angebot einzureichende Unterlagen:
    • - Erklärung über eine bestehende bzw. Erklärung des Abschlusses einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung inkl. der Angabe der Deckungssummen
    • Mindestanforderungen Versicherungssummen:
    • ? Personenschäden: 5 Mio. EUR je Versicherungsfall
    • ? Sachschäden: 5 Mio. EUR je Versicherungsfall
    • ? Vermögensschäden: 5 Mio. EUR je Versicherungsfall
    • ? sonstige Schäden: 5 Mio. EUR je Versicherungsfall
    • ? 2-fach Maximierung im Jahr
    • > Dok. "2.03 Eigenerklärung Paragr. 44,45 VgV"
    • - Bonitätsnachweis
    • Nachweis der Bonität der Anbieter und beigezogenen Unterauftragnehmer
    • Der Bewerber muss nachweisen, dass er mindestens die Anforderungen der Creditreform-Risikoklassen I und II erfüllt. Dies kann durch einen der in der Cre-ditreform Ratingmap aufgeführten Nachweise oder durch vergleichbare Bonitätsnachweise anerkannter Auskunftsportale (z.B. Schufa) erfolgen, sofern diese eine berechnete Ausfallwahrscheinlichkeit auswei-sen. Die Ausfallwahrscheinlichkeit alternativer Nachweise wird mit den Creditreform-Werten vergli-chen und entsprechend eingeordnet. Zugelassen sind nur Nachweise mit klar ausgewiesener Ausfallwahr-scheinlichkeit, die höchstens 6 Monate alt sind (be-zogen auf die Frist zur Abgabe des Angebots). Die Ratingmap ist abrufbar unter https://www.creditreform.de/ratingmap (Stand: 08.11.2024).
    • > Dritterklärung
    • - sofern zutreffend, Erklärung, ob Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) in Anspruch genommen werden
    • > Dok. "2.03 Eigenerklärung Paragr. 44,45 VgV"
    • > Dok. "2.06 FB-1-04 Eigenerklärung Unterauftragnehmer-Eignungsleihe"
    • >> Nach Aufforderung durch die Vergabestelle einzureichende Unterlagen:
    • - Nachweis des Versicherungsschutzes (Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung)
    • > Dritterklärung
    • - sofern zutreffend: Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe
    • > Dok. "2.08 FB-2-04 Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmereinsatz-Eignungsleihe"
  • Sonstiges

    • >> Mit dem Angebot einzureichende Unterlagen:
    • - Informationen zum Auftragnehmer
    • > 2.09 FB-3-01 Informationen zum Auftragnehmer_VMP
  • Eignung zur Berufsausübung

    • Die nachfolgenden Hinweise gelten:
    • - für die persönliche Lage,
    • - die wirtschaftliche/finanzielle und
    • - technische/berufliche Leistungsfähigkeit.
    • Hinweis zur Präqualifizierung:
    • Anstelle der geforderten gängigen Eigenerklärungen/Nachweise (z.B. Eintragung ins Berufs /Handelsregister, Nichtvorliegen von Ausschlussgründen etc.) wird auch ein Zertifikat über die Eintragung in das bundesweite Präqualifizierungsregister PQ-VOL oder eine aktuelle Bescheinigung des Unternehmer- und Lieferantenverzeichnisses (ULV) der Auftragsberatungsstelle Brandenburg anerkannt. Die Zertifikatsnummer bzw. die ULV-Registriernummer ist mit dem Teilnahmeantrag anzugeben.
    • Auftragsbezogene Forderungen (z.B. Referenzen) sind von der Präqualifizierung nicht genauso - wie verlangt - erfasst und entsprechend ergänzend einzureichen.
    • Ein Bewerber oder Bieter kann für einen bestimmten öffentlichen Auftrag im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber oder Bieter und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Ein Bewerber oder Bieter kann jedoch im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise nach § 46 Absatz 3 Nummer 6 VgV oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
    • Wenn Sie beabsichtigen, in Bezug auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle oder technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens (Eignungsleihe nach § 47 UVgO) in Anspruch zu nehmen, sind diese Unternehmen zusammen mit den jeweiligen Eignungsanforderungen zu benennen. Hierfür ist der entsprechende Abschnitt im Dokument FB-1-04 Eigenerklärung Unterauftragnehmer-Eignungsleihe auszufüllen.
    • Hinweis zur Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE):
    • Die Vergabestelle akzeptiert als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschluss-gründen die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach Maßgabe von § 50 VgV (vgl. § 48 Abs. 3 VgV). Bieter können eine bereits bei einer früheren Auftragsvergabe verwendete Einheitliche Europäische Eigenerklärung wiederverwenden, sofern sie bestätigen, dass die darin enthaltenen Informationen weiterhin zutreffend
    • sind. Es wird darauf hingewiesen, dass die Vergabestelle bei der Übermittlung einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung den Bieter jederzeit während des Verfahrens auffordern kann, sämtliche oder einen Teil der nach den §§ 44 bis 49 VgV geforderten Unterlagen beizubringen, wenn dies zur angemessenen Durchführung des Vergabeverfahrens erforderlich ist. Vor einer Zuschlagserteilung wird der öffentliche Auftraggeber den Bieter, an den er den Zuschlag erteilen will, auffordern, die geforderten Unterlagen beizubringen (vgl. § 50 Abs. 2 VgV). Auf die Ausnahmeregelung in § 50 Abs. 3 VgV wird Bezug genommen.
    • Der Auftrag wird ausschließlich an einen fachkundigen und leistungsfähigen Bieter vergeben, der nicht nach den §§ 123 oder 124 GWB ausgeschlossen worden ist. Zur Beurteilung dieser Kriterien und Feststellung der Eignung sind mindestens erforderlich:
    • >> Mit dem Angebot einzureichende Unterlagen:
    • - Angaben zum Unternehmen: Name, Rechtsform, vertretungsberechtigte Personen, Geschäftsfeld(er)
    • > Dok. "2.03 Eigenerklärung Paragr. 44,45 VgV"
    • - Angaben zur Berufsausübung: Der Bewerber verfügt nachweislich über die Befähigung zur Berufsausübung für die ausgeschriebene Leistung
    • > Dok. "2.03 Eigenerklärung Paragr. 44,45 VgV"
    • - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 ff GWB
    • > Dok. "2.04 FB-1-02 Eigenerklärung über das Nicht-vorliegen von Ausschlussgründen"
    • - sofern zutreffend: Eigenerklärung, ob als Bietergemeinschaft angeboten wird
    • > Dok. "2.07 FB-3-03 Bietergemeinschaftserklärung"
    • >> Nach Aufforderung durch die Vergabestelle einzureichende Unterlagen:
    • - Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister: Gewerbeanmeldung, HR-Auszug, Eintragung Handwerksrolle/IHK oder sonstiger Nachweis
    • > Dritterklärung
  • Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

    • Der Auftrag wird ausschließlich an einen fachkundigen und leistungsfähigen Bieter vergeben, der nicht nach den §§ 123 oder 124 GWB ausgeschlossen worden ist. Zur Beurteilung dieser Kriterien und Feststellung der Eignung sind mindestens erforderlich:
    • >> Mit dem Angebot einzureichende Unterlagen:
    • - Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV: Der Bieter benennt mindestens zwei (Unterneh-mens-)Referenz*, bei denen eine Leistung in ver-gleichbarer Art und Umfang in den letzten 3 Jahren ab dem Tag der Absendung der Bekanntmachung (14.05.25) Bestandteil war. Folgende Angaben sind u.a. zu machen:
    • - Bezeichnung und Beschreibung der Leistung
    • - Auftraggeber inkl. Kontaktdaten
    • - Anzahl der Lieferstellen
    • - Verbrauchsvolumen
    • - Leistungszeitraum
    • - Vertragsverhältnis
    • - Leistungserbringer
    • Mindestanforderungen:
    • ? Lieferung von Ökostrom
    • ? Leistungszeitraum: 14.05.2022 bis laufend
    • ? Laufende Referenzleistung müssen mindestens seit 12 Monaten erbracht werden
    • * Referenzen müssen Leistungen betreffen, die im Auftrag einer Kommune, einer kommunalen Beteiligungsgesellschaft, eines Zweckverbandes, einer Anstalt des öffentlichen Rechts oder vergleichbarer öffentlicher Auftraggeber erbracht wur-den. Auch im Unterauftrag erbrachte Leistungen können als Referenzen gewertet werden.
    • Bei Bietergemeinschaften und eignungsverleihenden Unter-auftragnehmern ist jeweils anzugeben, welche Referenz wel-chem Mitglied bzw. welchem Unterauftragnehmer zuzuordnen ist. Es genügt, wenn ein Mitglied der Bietergemeinschaft oder ein Unterauftragnehmer die Mindestanforderung erfüllt, so-fern diese Partei im Falle der Auftragserteilung auch die betref-fenden Leistungen erbringt, für die die Eignung geltend ge-macht wurde.
    • > Dok. "2.05 FB-1-03 Eigenerklärung zu Referenzen"
    • - sofern zutreffend, Erklärung, welche Teile des Auftrags der Bieter als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und ob ggf. Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) in Anspruch genommen werden
    • > Dok. "2.06 FB-1-04 Eigenerklärung Unterauftragnehmer-Eignungsleihe"
    • --> Es gelten für den Unterauftragnehmer die gleichen Mindestanforderung an die Eignung wie für den Hauptauftragnehmer.
    • Für Unterauftragnehmereinsatz:
    • > Dok. "3.01 FB-1-01 Eigenerklärung zu Paragr. 44, 45 VgV_Unterauftragnehmer"
    • > Dok. "3.02 FB-1-02 Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen_Unterauftragnehmer"
    • > Dok. "3.03 FB-1-03 Eigenerklärung zu Referenzen_Unterauftragnehmer"
    • > Bonitätsnachweis (Dritterklärung) (siehe Punkt 2.6 im Dok. "1.03 Teilnahmebestimmungen")
    • >> Nach Aufforderung durch die Vergabestelle einzureichende Unterlagen:
    • - sofern zutreffend: Verpflichtungserklärung zum Unterauftragnehmereinsatz / zur Eignungsleihe
    • > Dok. "2.08 FB-2-04 Verpflichtungserklärung Unter-auftragnehmereinsatz-Eignungsleihe"
    • - sofern zutreffend: Eignung des Nachunternehmers
    • > Nachweis der Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer oder sonstiger Nachweise (Dritterklärung)
    • > Nachweis des bestehenden Versicherungsschutzes Betriebs-/ Berufshaftpflichtversicherung (Dritterklärung)

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Vertragsbedingungen24 KB32 Seiten
Vertragsentwurf156 KB6 Seiten
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