Frist abgelaufen

LZQ Gebietsbeauftragte 2025

Die Angebotsfrist ist am 06. Oktober 2025 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Für das bestehende Förder- und Sanierungsgebiet Langhansstraße (Pankow) und die vier neuen Berliner Fördergebiete Helle Mitte (Marzahn-Hellersdorf), Zehlendorf Mitte (Steglitz-Zehlendorf), Wilmersdorfer Straße (Charlottenburg-Wilmersdorf) und Brunnenstraße Nord (Mitte) des Bund-Länderprogramms Lebendige Zentren und Quartiere wird die Gebietsbeauftragung in Losen ausgeschrieben. Für die letztgenannten vier neuen Gebiete geschieht dies vorbehaltlich des Senatsbeschlusses zur Festsetzung der Gebietskulisse. Das Förderprogramm Lebendige Zentren und Quartiere (LZQ) legt den Fokus auf die Anpassung, Revitalisierung und Stärkung von Zentren sowie Quartieren. Es werden Maßnahmen finanziert, die zur Aufwertung und Profilierung sowie zur Förderung der Nutzungsvielfalt beitragen. Das Programm finanziert die Schaffung multifunktionaler und attraktiver öffentlicher Räume sowie die Qualifizierung von sozialen, Kultur- und Bildungseinrichtungen. Die Realisierung von Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen sind Fördervoraussetzung. Darüber hinaus werden private Akteure im Rahmen von Kooperations- und Gebietsfondsprojekten für ihr Engagement im Gebiet unterstützt. Die jeweiligen Verträge sollen für drei Jahre bis 31.12.2028 geschlossen werden - der Vertrag für die Langhansstraße soll dabei erst ab 01.06.2026 starten. Die Verträge beinhalten eine anschließende jährliche Verlängerungsoption im Förderzeitraum. Es sollen je Los folgende Jahresarbeitsstunden beauftragt werden. Los 1: Langhansstraße: 3.000 Jahresarbeitsstunden (entsprechend für 2026: 1.750 Stunden) Los 2: Helle Mitte: 1.800 Jahresarbeitsstunden Los 3: Zehlendorf Mitte: 1.800 Jahresarbeitsstunden Los 4: Wilmersdorfer Straße: 2.300 Jahresarbeitsstunden los 5: Brunnenstraße Nord: 1.600 Jahresarbeitsstunden Vorgesehen ist eine Angebotslimitierung derart, dass jedes sich bewerbende Büro für jedes Los ein eigenes Team (Projektleitung und Projektstellvertretung) zu nominieren hat. Jedes sich bewerbende Büro kann insofern nur auf so viele Lose bieten, wie es Teams verfügbar hat. Gleichzeitig soll die Zahl der Lose, für die ein bietendes Büro den Zuschlag erhalten kann, im Interesse des Wettbewerbs und der Ideenvielfalt auf zwei begrenzt werden. Sollte die Anwendung der Zuschlagskriterien dazu führen, dass ein einzeln bietendes Büro für eine größere Zahl von Losen die Höchstpunktzahl erreicht, erhält es den Zuschlag zunächst für das Los / die Lose, in dem/denen es das einzige im Auswahlverfahren verbliebene bietende Büro ist. Sodann entscheiden die Angebots- und Bietergesprächsbewertungen in der Reihenfolge der erzielten Punkte, dann die Höhe des Punktabstands zum nächstbesten bietenden Büro und schließlich gegebenenfalls das Los. Für Lose, in denen es nur einen zugelassenen Bieter gibt, behält sich die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen vor, auf Bietergespräche zu verzichten und die Zuschlagsentscheidung allein auf der Grundlage der schriftlichen Angebote sowie etwaigen Ergebnissen von Vergabeverhandlungen zu treffen. Diese Regelung kommt vordergründig für Los 1 in Betracht, sofern die Mindestpunktzahlen erreicht werden.
5 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
01.09.25
Teilnahmefrist
06.10.25
Vertragsbeginn
01.06.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
3.050.000 €
Erfüllungsort
Berlin, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
Vergabestelle-IVC@senstadt.berlin.de
Telefon
000
Website
https://www.berlin.de/sen/sbw/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Darstellung geeigneter Referenzen (Abgabe mit Teilnahmeantrag) - Nutzung des Formblattes (Nachweis Referenzen) des Auftraggebers - Ausfüllen eines Projektblatts je Referenz, mind. 1 Referenz, max. 4 Referenzen über früher ausgeführte vergleichbare Dienstleistungsaufträge des Unternehmens - Die vorgesehenen Projektblätter fragen Referenzen im Bereich Stadtentwicklung und Städtebauförderung/Stadterneuerung ab. Zu jeder Referenz sind sämtliche Angaben entsprechend des Formblattes zu machen. Die sich bewerbenden Büros können dabei gemäß der Leistungsbeschreibung u.a. Erfahrungen in der Durchführung und Abwicklung von Förderverfahren in Städtebaufördergebieten/ Stadterneuerungsgebieten, Konzepte und Maßnahmen der Innenstadtentwicklung (insb. unter Berücksichtigung von Klimaschutz und Klimaanpassungsmaßnahmen) und Koordinations- sowie Moderationsleistungen komplexer Planungsaufgaben vorlegen. Dabei ist die Steuerung und das Controlling von Bauvorhaben, die Zusammenführung wesentlicher Akteure, die Vernetzung und Einbeziehung der Stadtgesellschaft, Öffentlichkeitsarbeit sowie der Einsatz verschiedener Fördertöpfe, etc. relevant. - Mindestanforderungen an die Referenzen

    • mindestens eine Referenz wird vorgelegt
    • - Mindestanforderungen an die Referenzen: mindestens eineinhalbjährige Tätigkeit (in den geforderten Leistungsbausteinen gemäß Matrix "Grad der Eignung": Leistungsbausteine der Leistungsbeschreibung 1, 2, 3 und 6)
    • - Mindestanforderungen an die Referenzen: mindestens 1.500 erbrachte Jahresarbeitsstunden
    • - Mindestanforderungen an die Referenzen: vom bewerbenden Büro erbrachte Leistungen/ Referenzen
    • - Mindestanforderungen an die Referenzen: in den Jahren 2020-2025 begonnene und beendete oder ggf. nur begonnene Leistungen
    • Bewertungsmatrix "Grad der Eignung":
    • LB 1: Allgemeine Aufgaben zur Umsetzung der städtebaulichen Gesamtmaßnahme: Wichtung 20%
    • LB 2: Maßnahmenentwicklung und -umsetzung: Wichtung 30 %
    • LB 3: Öffentlichkeitsarbeit, Partizipation, Vernetzung: Wichtung 25 %
    • LB 6: optionales Aufgabenfeld: Besondere Leistungen nach § 136 BauGB: Wichtung 25 %
  • Es sind Angaben zum vorgesehenen Personaleinsatz zu machen (insb. Anzahl der Jahre mit Berufserfahrung nach den unten dargestellten Abschlüssen zu machen), (Abgabe mit Teilnahmeantrag)

    • - Nutzung des Formblattes des Auftraggebers (Bewerberbogen Teil 1 Projektteam)
    • - Befähigungsnachweise: (Fach-) Hochschulabschlüsse des nominierten Projektteams in Stadt- und Regionalplanung, Städtebau, Architektur, Bauingenieurswesen, Betriebswirtschaft oder vergleichbare Studiengänge einer einschlägigen Fachrichtungen
    • - Mindestanforderung für die Projektleitung: Darstellung einer mind. 3-jährigen relevanten Berufserfahrung in projektleitender Funktion
    • - Mindestanforderung für die Projektstellvertretung: Darstellung einer mind. 1-jährigen relevanten Berufserfahrung in projektleitender Funktion
    • Die Benennung und die Befähigungsnachweise der projektmitarbeitenden Person (dritte Person) - sofern beabsichtigt - sind spätestens mit Abgabe des Angebots nachzureichen.
    • Kopien der Urkunden / Zeugnisse sind in einer zu erstellenden Datei "Nachweise Qualifikationen.pdf" mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
  • Berufs-/ Betriebshaftpflichtversicherung von mindestens 1 Mio. Euro und für Sach-/ Vermögensschäden von mindestens 500 T Euro bzw. vergleichbare Sicherheiten für AN, die dem Selbstversicherungsprinzip unterliegen (spätestens bei Vertragsschluss). Abgabe Eigenerklärung von jedem bewerbenden Büro / Vorlage des Nachweises (Abschluss) vom erfolgreichen Bieter vor Zuschlagserteilung.

  • Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft einzureichen. Die vom Auftraggeber bereit gestellten Formblättern Teilnahmeantrag (Wirt-123.2 EU) sowie die Eigenerklärung zur Eignung (Wirt-124 EU) sind vollständig ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (ULV) oder gleichwertiger Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt-124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und Angaben zum Unternehmen) nachzuweisen. Die einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht werden. Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen kann, d. h. eine Bietergemeinschaft bildet, ist die Eigenerklärung zur Eignung (Wirt-124 EU) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Bietergemeinschaften

    • Haben jeweils die Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss der Durchführung des Vertrages zu benennen. Dies erfolgt durch die Abgabe der Eigenerklärung der Eignung und der Erklärung der Bieter-/Bewerbergemeinschaft (Wirt-238) verlangten Angaben. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemeinsam mit anderen am Vergabeverfahren teil, trägt dieser dafür Sorge, dass die sonstigen Beteiligten, das Formular Wirt-124 EU vorlegen.
    • Weitere einzureichende Formblätter, sofern zutreffend, sind die Eigenerklärung Unteraufträge/Eignungsleihe (Wirt-235) und die Verpflichtungserklärung zur Unterauftragsvergabe und Eignungsleihe (Wirt-236).
    • Darüber hinaus sind folgende Formblätter zu den BVB zu berücksichtigen: Erklärung(en) gemäß § 1 Abs. 2 der Frauenförderverordnung Teil A (Wirt-2141), Mindeststundenentgelt 13,69 Euro und Tariftreue (Wirt-214), Leistungen von Beratungs- und Schulungsunternehmen (Wirt-2142), Verhinderung von Benachteiligungen Teil A (Wirt-2143) Einhaltung restriktiver Maßnahmen (Wirt-124.1) sowie Kontrolle u. Sanktionen Teil B (Wirt-2144).

Zuschlagskriterien

  • 1. Qualität des Konzeptes

    • 1.1. methodische und konzeptionelle Herangehensweise: Dem Angebot soll eine schriftliche Ausarbeitung auf maximal vier DIN A 4 Seiten beiliegen, in der das bietende Büro sein Verständnis der Aufgabe und die wesentlich zu setzenden Schwerpunkte darstellen soll. Zusätzlich sind Angaben zur Verfügbarkeit und Erreichbarkeit des bietenden Büros für den Auftraggeber zu machen. Eine eigenständige Form ist zu wählen (kein Formblatt des Auftraggebers vorhanden).
    • Es wird die methodische und konzeptionelle Herangehensweise bewertet (20 % Gewichtung).
    • Die Wertung erfolgt mittels Bewertungsstufen von 5-0 (siehe Bewertungsmatrix Zuschlagskriterien). Es können auch Zwischennoten mit gemittelter Punktzahl vergeben werden. In der Zuschlagsbewertung müssen als Mindesteignungsanforderung im Zuschlagskriterium Qualität des Angebots mind. 50 % der möglichen Punkte erreicht werden. Die Wertungsstufe „befriedigend“ bedeutet insofern, dass die Mindesteignungsanforderung gerade so eben erfüllt ist.
  • 1. Qualität des Konzeptes

    • 1.2 Verteilung der Arbeitsstunden und Einsatz Personal: Dem Angebot soll eine Aufstellung der Arbeitsstundenverteilung nach Personal sowie nach Leistungsbausteinen mit entsprechendem Personaleinsatz für alle Teammitglieder vorgenommen werden. Zusätzlich ist der Stundensatz je Teammitglied anzugeben. Auszufüllen ist hierfür das den Vergabeunterlagen beigefügte Leistungsverzeichnis (Angebotsblatt Personal-Preis-Leistung) des Loses in den Abschnitten 1. Personaleinsatz und 3. Stundenkalkulation nach LB.
    • Es wird die Verteilung der Arbeitsstunden und der Personaleinsatz bewertet (10 % Gewichtung).
    • Die Wertung erfolgt mittels Bewertungsstufen von 5-0 (siehe Bewertungsmatrix Zuschlagskriterien). Es können auch Zwischennoten mit gemittelter Punktzahl vergeben werden. In der Zuschlagsbewertung müssen als Mindesteignungsanforderung im Zuschlagskriterium Qualität des Angebots mind. 50 % der möglichen Punkte erreicht werden. Die Wertungsstufe „befriedigend“ bedeutet insofern, dass die Mindesteignungsanforderung gerade so eben erfüllt ist.
  • 2. Gemittelter Stundensatz 2026 in €/h brutto

    • Auszufüllen sind die grün unterlegten Felder des Abschnitts 2. Preisangebot des beigefügten Leistungsverzeichnisses des Loses (Angebotsblatt Personal-Preis-Leistung). Gewertet wird der durchschnittliche Stundensatz 2026 in €/h brutto.
    • Der bezifferte durchschnittliche Stundensatz ist im Dokument Wirt-213_1 Angebotsschreiben zusätzlich entsprechend einzutragen und in der Vergabeplattform im gesonderten Reiter Angebotspreis hochzuladen.
    • Ab dem zweiten Auftragsjahr und den Jahren der möglichen Vertragsverlängerungen wird dieser Angebotsstundensatz 2026 um jährlich 3 % (Inflationsausgleich) fortgeschrieben. Die Fortschreibungswerte ab 2027 errechnet Excel und werden im oben genannten 2. Abschnitt des oben genannten Formblattes nachrichtlich ausgewiesen.
    • Die Wertung erfolgt mittels Interpolation in abgestuften Bewertungsstufen von 30 (voll Punktzahl, sehr gut) bis 0 (niedrigste Punktzahl, sehr schlecht).
  • 3. Aufgabenspezifische Qualifikationen, Kenntnisse und Erfahrungen

    • 3.1. der nominierten Projektleitung: Angegeben werden soll - neben den erlangten aufgabespezifischen Qualifikationen, Kenntnisse und Erfahrungen - in wie weit und in welcher Funktion (Leitung oder Mitarbeit) die nominierte Projektleitung in ausgewählten persönlichen Referenzprojekten mitgewirkt hat.
    • Es sind mind. eine und maximal drei persönliche Referenzen anzugeben. Auszufüllen ist hierfür der den Vergabeunterlagen beigefügten Bewerbungsbogen Projektteam Teil 2.
    • Das Projektteam soll über einschlägige Erfahrungen und Fachkenntnisse in den Bereichen Städtebau, Verfahrens-, Projektmanagement, Netzwerkarbeit, Moderation und Steuerung von Kommunikations- und Abstimmungsprozessen mit komplexen Akteurskonstellationen etc. sowie im Bereich Besonderes Städtebaurecht und Stadterneuerungsverfahren verfügen. Bei der Tätigkeit des Gebietsbeauftragten sind eigene Erfahrungen und Kompetenzen in der Arbeit mit Dritten wie lokalen Akteuren, der Stadtgesellschaft und politischen Gremien von großer Bedeutung. Erfahrungen und vertiefte Kenntnisse der Berliner Prozess- und Verwaltungsstrukturen/-abläufe sind für die Erbringung der Leistungen wichtig.
    • Bewertet werden die aufgabespezifischen Qualifikationen, Kenntnisse und Erfahrungen der nominierten Projektleitung, die neben den beruflichen Werdegängen sowie Zeugnissen und Befähigungsnachweisen des Teilnahmeantrags dargestellt werden sollen.
    • Die Wertung erfolgt mittels Bewertungsstufen von 5-0. Es können auch Zwischennoten mit gemittelter Punktzahl vergeben werden. In der Zuschlagsbewertung müssen als Mindesteignungsanforderung im Zuschlagskriterium 3 mind. 50 % der möglichen Punkte erreicht werden. Die Wertungsstufe „befriedigend“ bedeutet insofern, dass die Mindesteignungsanforderung gerade so eben erfüllt ist. Je umfangreicher und passgenauer die Kenntnisse, Erfahrungen und Qualifikationen den Auftragsgegenstand treffen, desto besser wird die Bewertung ausfallen.

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Vergabeunterlagen

Eigenerklärung24 KB16 Seiten
Eignungskriterien156 KB32 Seiten
Preisblatt78 KB2 Tabellen
Präsentation37 KB12 Seiten
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