Frist abgelaufen

LZQ-Gebietsbeauftragung Berliner Mitte

Die Angebotsfrist ist am 29. September 2025 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓
Für das neue Berliner Fördergebiet Berliner Mitte des Bund-Länderprogramms Lebendige Zentren und Quartiere wird die Gebietsbeauftragung ausgeschrieben. Das Förderprogramm Lebendige Zentren und Quartiere legt den Fokus auf die Anpassung, Revitalisierung und Stärkung von Zentren sowie Quartieren. Es werden Maßnahmen finanziert, die zur Aufwertung und Profilierung sowie zur Förderung der Nutzungsvielfalt beitragen. Das Programm finanziert die Schaffung multifunktionaler und attraktiver öffentlicher Räume sowie die Qualifizierung von sozialen, Kultur- und Bildungseinrichtungen. Die Realisierung von Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen sind Fördervoraussetzung. Darüber hinaus werden private Akteure im Rahmen von Kooperations- und Gebietsfondsprojekten für ihr Engagement im Gebiet unterstützt. Es sollen 3.500 Jahresarbeitsstunden beauftragt werden. Der Vertrag soll für drei Jahre geschlossen werden mit anschließender jährlicher Verlängerungsoption im Förderzeitraum.

Zeitplan

Veröffentlichung
28.08.25
Teilnahmefrist
29.09.25
Vertragsbeginn
01.01.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Geschätzter Wert
1.000.000 €
Erfüllungsort
Berlin, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
Vergabestelle-IVC@senstadt.berlin.de
Telefon
000
Website
https://www.berlin.de/sen/sbw/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Darstellung geeigneter Referenzen (Abgabe mit Teilnahmeantrag) - Nutzung des Formblattes (Bewerberbogen Referenzen) des Auftraggebers - Ausfüllen eines Projektblatts je Referenz, mind. 1 Referenz, max. 4 Referenzen über früher ausgeführte vergleichbare Dienstleistungsaufträge des Unternehmens - Die vorgesehenen Projektblätter 1 und 2 fragen Referenzen im Bereich Stadtentwicklung und Städtebauförderung ab. Die vorgesehenen Projektblätter 3 und 4 zielen verstärkt auf Referenzen im Bereich Projektkoordination und -steuerung im Bereich Stadtentwicklung und Städtebauförderung. Zu jeder Referenz sind sämtliche Angaben entsprechend des Formblattes zu machen. - Mindestanforderungen an die Referenzen

    • mindestens eine Referenz wird vorgelegt
    • - Mindestanforderungen an die Referenzen: mindestens einundeinhalbjähriger Tätigkeit (in den geforderten Leistungsbausteinen gemäß Matrix "Grad der Eignung": Leistungsbausteine der Leistungsbeschreibung 1, 2, 3, 6 und 7)
    • - Mindestanforderungen an die Referenzen: mindestens 1.750 erbrachte Jahresarbeitsstunden
    • - Mindestanforderungen an die Referenzen: vom bewerbenden Büro erbrachte Leistungen/ Referenzen
    • - Mindestanforderungen an die Referenzen: in den Jahren 2020-2025 begonnene und beendete oder ggf. nur begonnene Leistungen
    • Bewertungsmatrix "Grad der Eignung":
    • LB 1: Allgemeine Aufgaben zur Umsetzung der städtebaulichen Gesamtmaßnahme: Wichtung 15%
    • LB 2: Maßnahmenentwicklung und -umsetzung: Wichtung 20 %
    • LB 3: Öffentlichkeitsarbeit, Partizipation, Vernetzung: Wichtung 25 %
    • LB 6: Unterstützung von Kooperationsnetzwerken der Gewerbe-Eigentümer (...): Wichtung 20 %
    • LB 7: Technische Rahmenkoordination: Wichtung 20 %
  • Es sind Angaben zum vorgesehenen Personaleinsatz zu machen (insb. Anzahl der Jahre mit Berufserfahrung nach den unten dargestellten Abschlüssen zu machen), (Abgabe mit Teilnahmeantrag)

    • - Nutzung des Formblattes des Auftraggebers (Bewerberbogen Teil 1 Projektteam)
    • - Befähigungsnachweise: (Fach-) Hochschulabschlüsse des nominierten Projektteams in Stadt- und Regionalplanung, Städtebau, Architektur, Bauingenieurswesen, Betriebswirtschaft oder vergleichbare Studiengänge einer einschlägigen Fachrichtungen
    • - Mindestanforderung für die Projektleitung: Darstellung einer mind. 5-jährigen relevanten Berufserfahrung in projektleitender Funktion
    • - Mindestanforderung für die Projektstellvertretung: Darstellung einer mind. 3-jährigen relevanten Berufserfahrung in projektleitender Funktion
    • Die Benennung und die Befähigungsnachweise der Projektmitarbeitenden (dritte und ggf. vierte Person) sind spätestens mit Abgabe des Angebots nachzureichen.
    • Kopien der Urkunden / Zeugnisse sind in einer zu erstellenden Datei "Nachweise Qualifikationen.pdf" mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
  • Berufs-/ Betriebshaftpflichtversicherung von mindestens 1 Mio. Euro und für Sach-/ Vermögensschäden von mindestens 500 T Euro bzw. vergleichbare Sicherheiten für AN, die dem Selbstversicherungsprinzip unterliegen (spätestens bei Vertragsschluss). Abgabe Eigenerklärung von jedem bewerbenden Büro / Vorlage des Nachweises (Abschluss) vom erfolgreichen Bieter vor Zuschlagserteilung.

  • Die nachstehenden Angaben, Erklärungen, Nachweise und Unterlagen sind von den Bietenden bzw. jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft einzureichen. Die vom Auftraggeber bereit gestellten Formblättern Teilnahmeantrag (Wirt-123.2 EU) sowie die Eigenerklärung zur Eignung (Wirt-124 EU) sind vollständig ausgefüllt einzureichen. Die Eignung ist durch Eintragung in das Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (ULV) oder gleichwertiger Eintragung bei einer Präqualifizierungsstelle einer IHK oder Auftragsstelle oder Eigenerklärung gem. Formular Wirt-124 EU (Erklärungen zu Ausschlussgründen und Angaben zum Unternehmen) nachzuweisen. Die einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht werden. Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen kann, d. h. eine Bietergemeinschaft bildet, ist die Eigenerklärung zur Eignung (Wirt-124 EU) mehrfach ausgefüllt einzureichen. Bietergemeinschaften

    • Haben jeweils die Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss der Durchführung des Vertrages zu benennen. Dies erfolgt durch die Abgabe der Eigenerklärung der Eignung und der Erklärung der Bieter-/Bewerbergemeinschaft (Wirt-238) verlangten Angaben. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemeinsam mit anderen am Vergabeverfahren teil, trägt dieser dafür Sorge, dass die sonstigen Beteiligten, das Formular Wirt-124 EU vorlegen.
    • Weitere einzureichende Formblätter, sofern zutreffend, sind die Eigenerklärung Unteraufträge/Eignungsleihe (Wirt-235) und die Verpflichtungserklärung zur Unterauftragsvergabe und Eignungsleihe (Wirt-236).
    • Darüber hinaus sind folgende Formblätter zu den BVB zu berücksichtigen: Erklärung(en) gemäß § 1 Abs. 2 der Frauenförderverordnung Teil A (Wirt-2141), Mindeststundenentgelt 13,69 Euro und Tariftreue (Wirt-214), Verhinderung von Benachteiligungen Teil A (Wirt-2143) Einhaltung restriktiver Maßnahmen (Wirt-124.1) sowie Kontrolle u. Sanktionen Teil B (Wirt-2144).

Zuschlagskriterien

  • 1. Qualität des Konzeptes

    • 1.1. methodische und konzeptionelle Herangehensweise: Dem Angebot soll eine schriftliche Ausarbeitung auf maximal vier DIN A 4 Seiten beiliegen, in der das bietende Büro sein Verständnis der Aufgabe und die wesentlich zu setzenden Schwerpunkte darstellen soll. Zusätzlich sind Angaben zur Verfügbarkeit und Erreichbarkeit des bietenden Büros für den Auftraggeber zu machen. Eine eigenständige Form ist zu wählen (kein Formblatt des Auftraggebers vorhanden).
    • Es wird die methodische und konzeptionelle Herangehensweise bewertet (20 % Gewichtung).
    • Die Wertung erfolgt mittels Bewertungsstufen von 5-0. Es können auch Zwischennoten mit gemittelter Punktzahl vergeben werden. In der Zuschlagsbewertung müssen als Mindesteignungsanforderung im Zuschlagskriterium Qualität des Angebots mind. 50 % der möglichen Punkte erreicht werden. Die Wertungsstufe „befriedigend“ bedeutet insofern, dass die Mindesteignungsanforderung gerade so eben erfüllt ist.
  • 1. Qualität des Konzeptes

    • 1.2 Verteilung der Arbeitsstunden und Einsatz Personal: Dem Angebot soll eine Aufstellung der Arbeitsstundenverteilung nach Personal sowie nach Leistungsbausteinen mit entsprechendem Personaleinsatz für alle Teammitglieder vorgenommen werden. Zusätzlich ist der Stundensatz je Teammitglied anzugeben. Auszufüllen ist hierfür das den Vergabeunterlagen beigefügte Angebotsblatt Stunden- und Personalkalkulation.
    • Es wird die Verteilung der Arbeitsstunden und der Personaleinsatz bewertet (10 % Gewichtung).
    • Die Wertung erfolgt mittels Bewertungsstufen von 5-0. Es können auch Zwischennoten mit gemittelter Punktzahl vergeben werden. In der Zuschlagsbewertung müssen als Mindesteignungsanforderung im Zuschlagskriterium Qualität des Angebots mind. 50 % der möglichen Punkte erreicht werden. Die Wertungsstufe „befriedigend“ bedeutet insofern, dass die Mindesteignungsanforderung gerade so eben erfüllt ist.
  • 2. Gemittelter Stundensatz 2026 in €/h brutto

    • Dem Angebot ist das den Vergabeunterlagen beigefügten Preisangebotsblatt beizulegen. Auszufüllen sind die blassgrün unterlegten Felder. Gewertet wird der „Gemittelte Angebotsstundensatz 2026 in €/h brutto“.
    • Der in dem Angebotspreisblatt bezifferte durchschnittliche Stundensatz ist im Dokument Wirt-213 Angebotsschreiben zusätzlich entsprechend einzutragen und in der Vergabeplattform im gesonderten Reiter Angebotspreis hochzuladen.
    • Ab dem zweiten Auftragsjahr und den Jahren der möglichen Vertragsverlängerungen wird dieser Angebotsstundensatz 2026 um jährlich 3 % (Inflationsausgleich) fortgeschrieben. Die Fortschreibungswerte ab 2027 errechnet Excel und werden im Preisangebotsblatt nachrichtlich ausgewiesen.
    • Die Wertung erfolgt mittels Interpolation in abgestuften Bewertungsstufen von 30 (voll Punktzahl, sehr gut) bis 0 (niedrigste Punktzahl, sehr schlecht).
  • 3. Aufgabenspezifische Qualifikationen, Kenntnisse und Erfahrungen

    • 3.1. der nominierten Projektleitung: Angegeben werden soll - neben den erlangten aufgabespezifischen Qualifikationen, Kenntnisse und Erfahrungen - in wie weit und in welcher Funktion (Leitung oder Mitarbeit) die nominierte Projektleitung in ausgewählten persönlichen Referenzprojekten mitgewirkt hat.
    • Es sind mind. eine und maximal drei persönliche Referenzen anzugeben. Auszufüllen ist hierfür der den Vergabeunterlagen beigefügten Bewerbungsbogen Projektteam Teil 2.
    • Das Projektteam soll über einschlägige Erfahrungen und Fachkenntnisse im Bereich des städtebaulichen Projektmanagements, in der Moderation und Steuerung von Kommunikations- und Abstimmungsprozessen mit komplexen Akteurskonstellationen etc. verfügen. Erfahrungen und vertiefte Kenntnisse der Berliner Prozess- und Verwaltungsstrukturen/-abläufe sind für die Erbringung der Leistungen wichtig.
    • Bewertet werden die aufgabespezifischen Qualifikationen, Kenntnisse und Erfahrungen, die neben den beruflichen Werdegängen sowie Zeugnissen und Befähigungsnachweisen des Teilnahmeantrags dargestellt werden sollen.
    • Die Wertung erfolgt mittels Bewertungsstufen von 5-0. Es können auch Zwischennoten mit gemittelter Punktzahl vergeben werden. In der Zuschlagsbewertung müssen als Mindesteignungsanforderung im Zuschlagskriterium 3 mind. 50 % der möglichen Punkte erreicht werden. Die Wertungsstufe „befriedigend“ bedeutet insofern, dass die Mindesteignungsanforderung gerade so eben erfüllt ist. Je umfangreicher und passgenauer die Kenntnisse, Erfahrungen und Qualifikationen den Auftragsgegenstand treffen, desto besser wird die Bewertung ausfallen.

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Preisblatt203 KB2 Tabellen
Projektplan89 KB4 Seiten
Eigenerklärung42 KB8 Seiten
Eignungskriterien287 KB16 Seiten
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