Noch 26 Tage

Machbarkeitsstudie: Rahmenbedingungen für den Schutz des Welterbes vor den Folgen des Klimawandels verbessern

Deutschland ist verantwortlich für den Erhalt des außergewöhnlichen universellen Wertes von derzeit (2026) 55 UNESCO-Welterbestätten (52 Kulturerbestätten und 3 Naturerbestätten) sowie acht Geoparks. Die UNESCO und ihre Beratergremien werten Klimawandelfolgen als höchste Gefährdung für den langfristigen Erhalt des Kultur- und des Naturerbes. Die materiellen Schäden durch akute und schleichende Klimawandelfolgen steigern nicht nur die Kosten des Erhalts, viele Verluste und Schäden sind monetär auch nicht zu kompensieren und gefährden den außeror-dentlichen, universellen Wert des Welterbes. Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) koordiniert federführend die Klimaanpassungsstrategie des Bundes. Der Schutz der UNESCO Welterbestätten und der UNESCO Geoparks in Deutschland ist als ressortübergreifendes Ziel angelegt, wobei die Bundesländer und die jeweils zuständigen Stellen vor Ort die Verantwortung für die Umsetzung tragen. Das Bundeskabinett hat 2024 Ziele, Unterziele und Maßnahmen für das Handlungsfeld „Schutz des Welterbes“ in der Klimaanpassungsstrategie beschlossen. Im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS 2024) gibt es für ressortübergreifende Handlungsfelder ein Cluster „Übergreifendes“, welches gemeinsame Ziele der Ressorts enthält. Das BMUKN führt die Aktivitäten des Bundesministeriums für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung (BMWSB), des Beauftragten für Kultur und Medien (BKM) sowie des Auswärtigen Amtes (AA) zusammen und steuert die Zielerreichung. Dabei trägt jedes Ressort im Rahmen seiner Zuständigkeiten eigenverantwortliche Maßnahmen bei, die in der Summe die Zielerreichung gewährleisten. Für den Schutz des Welterbes vor den Folgen des Klimawandels ist als Ziel Ü-4 im Cluster „Übergreifendes“ in der Klimaanpassungsstrategie des Bundes Folgendes verankert: „Der Bund zeigt einen nationalen Rahmen mit Indikatoren und Maßnahmen auf entsprechend der internationalen Grundsatzdokumente und Aktionspläne und im Einklang mit den Verpflichtungen der Welterbekonvention, damit die UNESCO-Welterbestätten in Deutschland bis 2030 Klimaschutzmaßnahmen und/oder Klimaanpassungskonzepte oder -pläne (zum Beispiel als Teil ihrer Managementpläne, Pläne für das Katastrophenrisikomanagement und Rahmenkonzepte) entwickeln können.“ Das Ziel wird durch drei Unterziele und Maßnahmen konkretisiert. Die Unterziele lauten wie folgt: (Ü-4-1) Informations- und Datenmanagement verstetigen (Ü-4.2) Unterstützung der Maßnahmen zur Klimaanpassung der Welterbestätten im Rahmen verfügbarer Ressourcen. (Ü-4.3) Förderung von Klimaanpassungsmaßnahmen Welterbestätten im Rahmen verfügbarer Ressourcen. Für das das Ziel Ü 4 und seine Unterziele (Ü-4.1, Ü 4-2 und -Ü-4.3) sind zudem weitere Unterstützungsmaßnahmen formuliert. Für ein koordiniertes Vorgehen der Ressorts sind nun im Nachgang zu dem Kabinettsbeschluss 2024 der Sachstand und die Fortschritte bei der Zielerreichung zu bestimmen. Entsprechend der Maßnahmen zu den Unterzielen sind u.a. institutionelle Vorschläge, wie der Aufbau einer Koordinierungsstelle oder die Vernetzung auf Machbarkeit und Anknüpfungsmöglichkeiten einzuschätzen. Diesbezüglich beabsichtigt das BMUKN eine Studie in Auftrag zu geben.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
16.06.26
Fragenfrist
09.07.26
Abgabefrist
16.07.26
Öffnung
16.07.26
Vertragsbeginn
31.08.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Bonn, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabestelle@bmukn.bund.de
Freischalten
Telefon
030 18305-0
Freischalten
Website
www.bundesumweltministerium.de
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Die Darstellung des Unternehmens und die Benennung der
    • Kompetenz- und Tätigkeitsschwerpunkte werden im Rahmen der
    • Feststellung der Eignung nicht gesondert gewertet.
    • Hierzu wird die Eigenerklärung Unternehmensdarstellung (Formular 03.07
    • der Vergabeunterlagen) gefordert und gemäß Erläuterungen in Vordruck
    • 03.03 "Übersicht Eignungskriterien" der Vergabeunterlagen nicht gesondert
    • bewertet.
  • Die angegebene(n) Referenz(en) soll(en) sich auf die Durchführung vergleichbar gelagerter Vorhaben in den letzten drei Jahren (maßgeblich für die Berechnung ist der Tag der Bekanntmachung) beziehen. Die entsprechenden Darstellungen müssen eine kurze Beschreibung des Auftragsgegenstandes (Titel), den Leistungszeitraum, die Auftragssumme, die/den Auftraggeber*in mit Anschrift und eine inhaltlich aussagekräftige Kurzbeschreibung des Referenzauftrages enthalten. Mindestanforderungen

    • - Vergleichbarer Leistungszeitraum
    • - Vergleichbare Auftragssumme
    • - mindestens 2 Referenzen
    • Bewertet wird:
    • Gleichwertigkeit im Hinblick auf die ausgeschriebene Leistung:
    • Machbarkeitsstudien im Umweltkontext oder im Kontext der Umsetzung von Gesetzen im Mehrebenensystem
    • Hierzu wird die Eigenerklärung zu Unternehmensreferenzen (Formular 03.12 der Vergabeunterlagen) gefordert und gemäß Erläuterungen in
    • Vordruck 03.03 "Übersicht Eignungskriterien" der Vergabeunterlagen bewertet.
  • Persönliche Qualifikation und Erfahrung (Kurzdarstellung der im Rahmen der Auftragsausführung vorgesehenen Mitarbeiter*innen) Bewertet wird

    • 2.3.1 Darlegung des Umfangs der Erfahrungen und Kenntnisse des vorgesehenen Projektteams im Bereich
    • Klimaanpassung oder Klimaschutz und Kulturerbe aus Tätigkeiten in der Wissenschaft, Wirtschaft, Beratung und /oder in der praktischen
    • Umsetzung
    • Von mindestens einem Mitglied des Projektteams der/des Einzelbewerberin/s, der Bewerbergemeinschaft und ggf. von Eignungsverleiher*innen einzureichen.
    • Mindestanforderung:
    • Erfahrungen/Kenntnisse müssen im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit erworben worden sein. Im Rahmen von Freiwilligendiensten und
    • Praktika gesammelte Erfahrungen werden nicht in die Bewertung einbezogen.
    • 2.3.2 Darlegung des Umfangs der Erfahrungen und Kenntnisse des vorgesehenen Projektteams im Bereich
    • wissenschaftlicher Unterstützung von Behörden auf kommunaler, Landes-, Bundes- und/oder EUEbene oder vergleichbaren öffentlichen Stellen, wie zum Beispiel Stiftungen
    • Von mindestens einem Mitglied des Projektteams der/des Einzelbewerberin/s, der Bewerbergemeinschaft und ggf. von Eignungsverleiher*innen einzureichen.
    • Mindestanforderung:
    • Erfahrungen/Kenntnisse müssen im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit erworben worden sein. Im Rahmen von Freiwilligendiensten und
    • Praktika gesammelte Erfahrungen werden nicht in die Bewertung einbezogen.
    • 2.3.3 Darlegung des Umfangs der Erfahrungen und Kenntnisse des vorgesehenen Projektteams im Bereich
    • Politikberatung zur Implementierung von politischen Zielen und Programmen, vorzugsweise im Mehrebenensystem kommunaler,
    • Landes-, Bundes- und/oder EU-Ebene sowie UNESCO
    • Von mindestens einem Mitglied des Projektteams der/des Einzelbewerberin/s, der Bewerbergemeinschaft und ggf. von Eignungsverleiher*innen einzureichen.
    • Mindestanforderung:
    • - Erfahrungen/Kenntnisse müssen im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit erworben worden sein. Im Rahmen von Freiwilligendiensten
    • und Praktika gesammelte Erfahrungen werden nicht in die Bewertung einbezogen.
    • 2.3.4 Darlegung des Umfangs der Erfahrungen und Kenntnisse des vorgesehenen Projektteams im Bereich
    • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Workshops
    • Von mindestens einem Mitglied des Projektteams der/des Einzelbewerberin/s, der Bewerbergemeinschaft und ggf. von Eignungsverleiher*innen einzureichen.
    • Mindestanforderung:
    • - Erfahrungen/Kenntnisse müssen im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit erworben worden sein. Im Rahmen von Freiwilligendiensten
    • und Praktika gesammelte Erfahrungen werden nicht in die Bewertung einbezogen.
    • Hierzu wird die Eigenerklärung zur Darstellung Erfahrung Personal (Formular 3.13, i.V.m. Formular 03.03.1 der Vergabeunterlagen oder eigener Unterlage) gefordert und gemäß Erläuterungen in Vordruck 03.03 "Übersicht Eignungskriterien" der Vergabeunterlagen bewertet.
    • Anzugeben ist das jährliche Mittel der fest angestellten Beschäftigten im Betrieb (ohne freie
    • Mitarbeiter*innen) und fest angestellten Beschäftigten (ohne freie Mitarbeiter*innen) in
    • vergleichbarer Tätigkeit gemäß der Leistungsbeschreibung in den letzten drei Jahren.
    • Die Anzahl der Beschäftigten in vergleichbarer Tätigkeit gemäß der Leistungsbeschreibung muss im Jahr mindestens 3 Personen
    • (VZÄ) betragen.
    • Hierzu wird die Eigenerklärung Beschäftigtenzahl (Formular 03.14 der Vergabeunterlagen) gefordert und gemäß Erläuterungen in Vordruck 03.03
    • "Übersicht Eignungskriterien" der Vergabeunterlagen ausgewertet.
    • Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI)
    • Erklärung zum Einsatz von KI-Tools bei der Angebotserstellung und/oder
    • der Leistungserbringung.
    • Hierzu wird die Eigenerklärung Nutzung von Künstlicher Intelligenz
    • (Formular 03.25 der Vergabeunterlagen) gefordert und gemäß
    • Erläuterungen in Vordruck 03.03 "Übersicht Eignungskriterien" der
    • Vergabeunterlagen ausgewertet.
    • Die Darstellung des Unternehmens und die Benennung der
    • Kompetenz- und Tätigkeitsschwerpunkte werden im Rahmen der
    • Feststellung der Eignung nicht gesondert gewertet.
    • Hierzu wird die Eigenerklärung Unternehmensdarstellung (Formular 03.07
    • der Vergabeunterlagen) gefordert und gemäß Erläuterungen in Vordruck
    • 03.03 "Übersicht Eignungskriterien" der Vergabeunterlagen nicht gesondert
    • bewertet.

Zuschlagskriterien

  • Gesamtkonzept

    • Im Rahmen der Angebotserstellung ist ein bewertbares
    • Konzept vorzulegen, aus dem die Umsetzung des in der
    • Leistungsbeschreibung (LB) genannten Leistungsumfanges
    • hervorgeht.
    • Formale Anforderungen und Hinweise an/zum Konzept:
    • Das Konzept ist in deutscher Sprache unter Beachtung folgender Vorgaben abzufassen:
    • - max. 30 Seiten DIN A4 (ohne Anlagen)
    • - Schriftart Arial, Schriftgröße 12
    • - max. Seitenzahl vorangestellte, nicht (ohne Anlagen)
    • wertungsrelevante Inhalte (z.B. Deckblatt, Inhalts-/Abkürzungsverzeichnis): 5 Seiten
    • - Anlagen erlaubt
    • max. Seitenanzahl: 20 Seiten
    • - maximale Gesamtseitenanzahl (inkl. Anlagen und vorangestellter, nicht wertungsrelevanter Inhalte): 55
    • Alle Seiten und deren Inhalte, welche den vorgegebenen
    • maximalen Umfang überschreiten, werden in der Wertung
    • nicht berücksichtigt.
    • Bewertet wird gemäß Vergabeunterlage 03.04 Übersicht Zuschlagskriterien:
    • Unterkriterium 2.1 Darstellung zum Hintergrund und Verständnis des Vorhabens
    • Unterkriterium 2.2 Darstellung der Vorgehensweise
    • Unterkriterium 2.3 Plausibilität, Detailliertheit und Nachvollziehbarkeit des konzeptionellen Ansatzes sowie die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Themen und Fragestellungen
    • Unterkriterium 2.4 Plausibilität, Nachvollziehbarkeit und Detailliertheit der Kostenkalkulation
  • Preis

    • Hierzu wird das Formular 03.06 der Vergabeunterlagen
    • gefordert und gemäß Vergabeunterlage 03.04 Übersicht Zuschlagskriterien bewertet.
  • Gesamtkonzept

    • Im Rahmen der Angebotserstellung ist ein bewertbares
    • Konzept vorzulegen, aus dem die Umsetzung des in der
    • Leistungsbeschreibung (LB) genannten Leistungsumfanges
    • hervorgeht.
    • Formale Anforderungen und Hinweise an/zum Konzept:
    • Das Konzept ist in deutscher Sprache unter Beachtung folgender Vorgaben abzufassen:
    • - max. 30 Seiten DIN A4 (ohne Anlagen)
    • - Schriftart Arial, Schriftgröße 12
    • - max. Seitenzahl vorangestellte, nicht (ohne Anlagen)
    • wertungsrelevante Inhalte (z.B. Deckblatt, Inhalts-/Abkürzungsverzeichnis): 5 Seiten
    • - Anlagen erlaubt
    • max. Seitenanzahl: 20 Seiten
    • - maximale Gesamtseitenanzahl (inkl. Anlagen und vorangestellter, nicht wertungsrelevanter Inhalte): 55
    • Alle Seiten und deren Inhalte, welche den vorgegebenen
    • maximalen Umfang überschreiten, werden in der Wertung
    • nicht berücksichtigt.
    • Bewertet wird gemäß Vergabeunterlage 03.04 Übersicht Zuschlagskriterien:
    • Unterkriterium 2.1 Darstellung zum Hintergrund und Verständnis des Vorhabens
    • Unterkriterium 2.2 Darstellung der Vorgehensweise
    • Unterkriterium 2.3 Plausibilität, Detailliertheit und Nachvollziehbarkeit des konzeptionellen Ansatzes sowie die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Themen und Fragestellungen
    • Unterkriterium 2.4 Plausibilität, Nachvollziehbarkeit und Detailliertheit der Kostenkalkulation
  • Preis

    • Hierzu wird das Formular 03.06 der Vergabeunterlagen
    • gefordert und gemäß Vergabeunterlage 03.04 Übersicht Zuschlagskriterien bewertet.

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