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Modernisierung der Infrastruktur auf der Hochhalde Schkopau (HHS), Teilbereich Verkehrsinfrastruktur

Auftraggeber
Veröffentlicht
03.07.2026
Angebotsfrist
13.07.2026
Im Zuge der fortschreitenden Detailierung der Verkehrsanlagenplanung für die Neuordnung der Verkehrsflüsse auf der Hochhalde Schkopau der MDSE hat sich gezeigt, dass die vorhandenen Leit- und Sicherheitssysteme nicht den zukünftigen Anforderungen gerecht werden. Insbesondere durch die Neuordnung des Verkehrsstromes der Zu- und Abfahrt der LKW-Verkehre, sowie die veränderte Straßenführung und damit Grenze des Überganges von öffentlichen Verkehrsflächen und Betriebsflächen der MDSE sind neu zu projektierende Leit- und Sicherheitssysteme nötig. Folgende Planungsschwerpunkte sind abzudecken und müssen erfüllt werden: - Planung einer Schrankenanlage für die Zu- und Abfahrt des LKW-Verkehrs inkl. Integration in den Leitstand im Neubau X16 (Sozialgebäude) der Hochhalde (Gegensprechanlage, Videoüberwachung, Chip/Kartenleseanlage und möglicherweise Kennzeichenerkennung) sowie eines Notarbeitsplatzes vor Ort in ca. 1,0km Entfernung zum Neubau X16 am Standort der neuen Schrankenanlage. Die Verbindung zwischen der Schrankenanlage und der Leitstelle ist per Kabelverbindung zu realisieren. - Projektierung der notwendigen Lichtzeichen (Ampeln und möglicherweise Bildschirmtechnik) zur Leitung der Verkehrsströme, dies muss eine Verkehrsführung ab dem befahren des Haldengeländes, über die Zuführung / Leitung auf die aktive Verwiege-Technik bis hin zu einer Signalisierung einer möglichen Zwischenpufferung der Verkehrsströme auf dafür vorgehaltenen Flächen ermöglichen. - Planung einer fernsteuerbaren Toranlage als Schließanlage um das Gelände der HHS außerhalb der Betriebszeiten vor unberechtigtes Betreten zu schützen. - Planung einer Ampelregelung für die Zufahrt zum Haldenkörper mit Belegungsdetektoren und min. 2 Signalgebern - Planung einer möglichen zusätzlichen Integration von vorhandener Überwachungstechnik in die neue Gesamtanlage, soweit es im weiteren Planungsverlauf notwendig werden sollte. Die Baukosten der Maßnahme (Verkehrsanlagen) belaufen sich insgesamt auf über 5,960 Mio. € brutto für die Verkehrswege sowie ca. 215.000,00 € netto für die Verkehrsleit- und Sicherungssysteme. Die Leistungserbringung soll unmittelbar nach Auftragserteilung erfolgen. Die Auftragserteilung ist im Juni 2026 vorgesehen. weitere voraussichtliche Projektmeilensteine: Beginn der Planung 07/2026 Entwurfsplanung und Kostenberechnung gem. LP 3 HOAI 08/2026 Ausführungsplanung (LP 5) und Vorbereitung der Vergabe (LP 6) 09/2026 Ausführung der ersten Teile der Verkehrsanlagen 10/2026 Fertigstellung der Gesamtmaßnahme 12/2028 Planung Technische Ausrüstung Leistungsphasen 1 bis 8 nach § 53 HOAI 2021 Leistungsinhalt sollen alle Grundleistungen der einzelnen Leistungsphasen gemäß Anlage 15 (zu § 55 Absatz 3, § 56 Absatz 3) HOAI sein. Auf Grundlage von Anlage 15 HOAI wird diese Maßnahme der Honorarzone III zugeordnet. Besondere Leistungen Für die Planung von Technischer Ausrüstung sind folgende besondere Leistungen zu erbringen: - Mitwirken bei der Bedarfsplanung für komplexe Nutzungen zur Analyse der Bedürfnisse, Ziele und einschränkenden Gegebenheiten (Kosten-, Termine und andere Rahmenbedingungen) des Bauherrn und wichtiger Beteiligter - Erarbeiten der Wartungsplanung und -organisation - Erstellen fachübergreifender Betriebsanleitungen (zum Beispiel Betriebshandbuch, Reparaturhandbuch) - Durchführen von Leistungsmessungen und Funktionsprüfungen
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
03.07.26
Abgabefrist
13.07.26
Öffnung
13.07.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Bitterfeld-Wolfen, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
info@mdse.de
Freischalten
Telefon
+49 (0) 3494 6656 0
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Nachweis Berufsstand nach § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV des Büroinhabers Namentliche Nennung des Büroinhabers, des Projektleiters und des Bauleiters sowie deren Qualifikation. Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung gem. § 122 Abs. 2 Satz 1 GWB und § 44 VgV Abs. 1 (Berufs-/Handelsregister bzw. Gewerbeanmeldung) oder Nachweis der Berufsqualifikation gem. § 44 VgV Abs. 2 des Büroinhabers / der Büroinhaberin oder einer Führungskraft. Zugelassen ist, wer die Berufsbezeichnung „Ingenieur“, „Verkehrsanlagenplaner“, „Landschaftsarchitekt“ oder vergleichbar tragen darf. Darüber hinaus gilt als Nachweis der Qualifikation

    Nachweis eines berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses eines Studiums der Fachrichtung Verkehrsanlagenplanung, Landschaftsarchitektur oder des Bauingenieurwesens mit einer mindestens dreijährigen Berufserfahrung.

  • Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung für den Auftragsfall gem. § 45 Abs. 1 Satz 3 sowie Abs. 4 Satz 2 VgV. - Für Personenschäden

    • mindestens 1.500.000 €
    • - Für sonstige Schäden: mindestens 250.000 €
    • - jeweils 2-fach maximiert
    • Sollte eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in der geforderten Höhe nicht vorliegen, ist als Nachweis auch die Bestätigung eines Versicherers ausreichend, dass dieser bereit ist, im Auftragsfall eine solche Versicherung abzuschließen.
    • Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.
    • Das Büro gilt als geeignet, wenn die Zahl der Beschäftigten inklusive aller Vorgesetzten und Inhaber im Durchschnitt über die letzten drei Jahre mindestens 3 beträgt.
  • Angabe, welche Teile des Auftrages der Bieter unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.

  • Erklärung des Bieters bzw. der Bietergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen. Die Erklärung muss auch von vorgesehenen Nachunternehmern, jeweils für sich selbst abgegeben werden.

Zuschlagskriterien

  • Referenzprojekt 1: 25

  • Referenzprojekt 2: 25

  • Honorarangebot: 50

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