Frist abgelaufen

Modernisierung der Oberschule Uchte - Objektplanung Gebäude

Der Landkreis (LK) Nienburg/Weser betreibt eine Oberschule mit mehreren einzelnen Gebäudeteilen auf eigenem Grundstück in Uchte. Die Samtgemeinde Uchte verwaltet diese im Namen und auf Rechnung des Landkreises. Historisch sind die Gebäude aus vier ehemals eigenständigen Schulen im Jahr 2010 zur Oberschule zusammengefasst worden: - Orientierungsstufe (heute Trakt 1 und 2) - Hauptschule (heute Trakt 3 und 4) - Realschule (heute Trakt 5 und 6) - Hauswirtschaftsschule (heute Trakt 7 - Benutzung nur bei Bedarf) Die einzelnen Gebäudeteile sind alleinstehende Gebäude in leichter Hanglage, die teilweise durch eine Überdachung verbunden sind. Die Trakte 1-5 wurden in den 1960er Jahren geplant und gebaut. Trakt 6 ist ein bauliches Mischprodukt aus Holzfachwerkbau und massivem Anbau aus den 1930er Jahren. Trakt 7 als heutiges "Bedarfsgebäude" liegt etwas abseits und wurde ebenfalls in den 1960ern gebaut. Letzteres ist nicht Teil der Planung und soll ausschließlich als Ausweichquartier während der Umbauphase verwendet werden. Der Schulstandort ist gut im Ort Uchte mit seinen ca. 5.000 Einwohnern (politische Samtgemeinde: 15.000 Einwohner) integriert. Die Bundesstraßen B61 und B441 garantieren eine problemlose Bus- und Autoanbindung. Heute werden etwa 400 Schüler von 40 Lehrkräften auf dem "Campus" Oberschule unterrichtet. Im Wandel der Zeit haben verschiedene Nutzungen in den fast gleich gebliebenen Grundrissen stattgefunden und ihre Spuren hinterlassen. Der LK Nienburg/Weser hat die Oberschule Uchte als gesicherten Standort in seinem Südkreisgebiet definiert, was eine langfristige Planung und damit Modernisierung der Gebäude möglich macht. Entsprechende Haushaltsmittel wurden geplant und bewilligt. Im Hinblick auf den Gesellschaftswandel und den damit verbundenen Anforderungen an Bildungsstandorte werden sämtliche Gebäude mit den teils natürlich gewachsenen aber nicht geplanten Raumnutzungen an die heutigen Anforderungen nicht gerecht. Durch mangelnde Brandschutzsicherheit und die viel zu knapp bemessene Lehrerzimmersituation wurde zwischen 2017 - 2019 der Trakt 1 technisch, organisatorisch und etwas optisch modernisiert. Derzeitig sorgen optische und viele (sicherheits-)technische Mängel dafür, dass die Oberschule Uchte die gewünschte Funktion und Gestalt einer modernen und lebendigen Schule nicht erfüllen kann. Die Gebäude weisen teils erheblichen Sanierungsbedarf auf. Zusätzlich zu den technischen Themen, muss das vom Kreistag beschlossene Raumprogramm die Nutzfläche der Schule von ca. 6.000 m² auf zukünftig ca. 4.000 m² planerisch reduziert werden. Das abgestimmte Raumprogramm ist Teil des Planungsauftrags und muss umgesetzt werden. Hierbei sind zunächst verschiedene Umsetzungsvarianten zu erstellen und mit dem Auftraggeber abzustimmen. Denkbar ist z.B., dass 2-3 Trakte abgebrochen und zurückgebaut werden und hierfür ein kompakterer Neubau entsteht. Die Gesamtmaßnahme soll im laufenden Betrieb bis zum Jahr 2030 durchgeführt werden.

Zeitplan

Veröffentlichung
11.12.25
Teilnahmefrist
14.01.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Uchte, Deutschland
E-Mail
eckhard.dera@sg-uchte.de
Telefon
+49 5763-1830

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Gesamtumsatz (2022, 2023, 2024) Wertungsrelevant ist der ermittelte Umsatzdurchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre

  • Anzahl (jährliches Mittel) qualifizierte Mitarbeiter 2022, 2023, 2024 Wertungsrelevant ist der Durchschnitt der drei Kalenderjahre

  • Angabe von geeigneten Referenzprojekten über vergleichbare Objektplanungsleistungen im Zeitraum 2019 bis 2025, die im Hinblick auf die Vergleichbarkeit folgende Anforderungen erfüllen müssen: o Hochbauprojekte im Bildungsbereich wie z.B. Schulen, Hochschule, Kindergärten, Kindertagesstätten oder sonstige Hochbauvorhaben im Bildungsbereich, o mind. Bearbeitung der Leistungshasen 2 bis 5 gemäß § 34 HOAI, o mind. bei einem Referenzprojekt: Bearbeitung der LPH 8 (Bauüberwachung) bei einem Projekt mit Investitionskosten von mind. 2,5 Mio. EUR netto (KG 300 und 400, DIN 276) o Hochbauprojekt mit durchschnittlichen Planungsanforderungen, d. h. mindestens Honorarzone III (hohe Anforderungen, gem. § 35 HOAI 2021), o Nutzungsfläche (NUF) von mind. 3.000 m² (NUF 1-6, DIN 277) und o Investitionskosten des Referenzprojektes (KG 200 bis 500 gemäß DIN 276 von mind. 10 Mio. EUR (netto)). Hinweis: Der Auftraggeber fordert für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit mindestens die Vorlage von zwei vergleichbaren Referenzen für Objektplanungsleistungen, die die vorstehenden Anforderungen erfüllen und die Vorlage von mind. einer vergleichbaren Referenz für die Erbringung von Bauüberwachungsleistungen gemäß LPH 8 HOAI für ein Hochbauprojekt mit Investitionskosten von mind. 2,5 Mio. EUR (netto, KG 300 und 400 DIN 276). Werden diese Mindestanforderungen nicht erfüllt, wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

Zuschlagskriterien

  • Objektplanungskonzept: Darstellung Projektorganisation, Projektteam, Kommunikation innerhalb Projektteam und mit anderen Projektbeteiligten (Auftraggeber, Objektplaner usw.) Darstellung Herangehensweise bei der Objektplanung inkl. Darstellung der Planungsphilosophie, Strukturierung der Vergabe der Bauleistungen, der Umgang mit Schnittstellen zu den Projektbeteiligten Erstellung eines Grobterminplans (Meilensteine) mit konkretem Bezug zum Projekt

  • Berufserfahrung/ Berufsqualifikation der Projektleitung für die Objektleitung: Anzahl der Berufsjahre der verantwortlichen Projektleitung, Berufsqualifikation - Diplom-Ingenieur, Architekt, Masterstudiengang - Bachelor o.ä. - sonstiger Abschluss

  • Präsentation des Objektplanungskonzeptes im Verhandlungsgespräch: Vollständigkeit des Projektteams, insbesondere Projektleitung und stellvertretende Projektleitung, klare Vortragsstruktur, Eloquenz und kompetente Darstellung der Angebotsinhalte, souveräne und nachvollziehbare Beantwortung von Fragen

  • Angebotspreis: Die Bewertung des Angebotspreises erfolgt ebenfalls nach einem Punktesystem. Die Maximalpunktzahl von 400 Punkten erhält der geringste Angebotspreis. Die Punktewerte für alle anderen Angebote werden im Vergleich hierzu linear interpoliert.

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Vergabeunterlagen

Preisblatt203 KB2 Tabellen
Konzeptvorlage89 KB4 Seiten
Eigenerklärung42 KB8 Seiten
Eignungskriterien287 KB16 Seiten
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