Frist abgelaufen

MPI für evolutionäre Anthropologie, Leipzig, Erweiterung Institut, Bewertungssystem nachhaltiges Bauen (BNB) - Koordination und Energiekonzeptplanung LPH 1-8

Auftraggeber
Veröffentlicht
07.08.2025
Angebotsfrist
05.09.2025
Erweiterung Institut am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie; Z.EVAN.A.000322 Erweiterung Institut, Bewertungssystem nachhaltiges Bauen (BNB) - Koordination und Energiekonzeptplanung LPH 1-8 . Beschreibung: Dienstleistung Das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie wurde 1997 gegründet. Das Institutsgebäude wurde 2003 am Deutschen Platz in Leipzig gegenüber der Deutschen Nationalbibliothek errichtet. Im Zuge von Neuberufungen und durch dauerhafte Etablierung von Forschungsgruppen entsteht ein Erweiterungs-bedarf am Institut. Der Bedarf soll über einen Neubau gedeckt werden und soll zwei Forschungsgruppen und die Core-Unit insbesondere in Form von Server-, Labor- und Reinräumen aufnehmen. Der Raum-bedarfsplan für den Erweiterungsbau des Institutes umfasst neben den üblichen personenbezogenen Flächen v.a. einen Reinraumbereich von insgesamt 310 m² NUF 1-6 als neu zu errichtende Sonderfläche. Einen weiteren zentralen Bestandteil des Raumbedarfsplans stellen die Aufstellflächen für ca. 35 Tiefkühl-truhen mit einer Summe von insgesamt 296 m² NUF 1-6 dar. Der Erweiterungsbau soll auf drei Ebenen an den Hauptbau angebunden werden: ein Übergang von den Labor- und Reinraumbereichen des Erweiterungsbaus zu dem Laborbereich des Bauteil B des Instituts ist zwingend erforderlich für einen effizienten Wissenschaftsbetrieb. Der Erweiterungsbau soll nachhaltig errichtet werden. Das Gebäude wird nach BNB- silber- zertifiziert. Es soll eine Photovoltaikanlage, eine hocheffiziente Wärmerückgewinnung Lüftung und Kälte, präsenz- und tageslichtabhängige Beleuchtungssteuerung umgesetzt und ein Inbetriebnahmemanagement durchgeführt werden. Der Erweiterungsbau wird neben Labor- und Reinräumen, die im zweiten und dritten Obergeschoss unterzubringen sind, aus Büroflächen bestehen, die im ersten Obergeschoss platziert werden. Im 1. Untergeschoss sollen die Aufstellflächen für die Tiefkühltruhen und große Teile der Technik (neben weiteren Technikflächen im Dachgeschoss) untergebracht werden. Der Erweiterungsbau soll im EG und im Bereich der Obergeschosse zwischen den Experimentalbereichen von Bestand und Erweiterung angebunden sein. Auch eine Verbindung der Untergeschosse ist zwingend erforderlich für die Aufrechterhaltung eines effizienten Arbeitsablaufes. Diese unterirdische Anbindung muss sowohl im Übergang zu den Untergeschossfluren, als auch in Verbindung zu dem bestehenden Lichthof erfolgen, da dieser auch zukünftig die zentrale Anlieferung des Gesamtkomplexes gewährleistet. Insgesamt umfasst der Raumbedarfsplan derzeit eine Nutzungsfläche (NUF 1-7) von 1.884 m² bei einer Brutto-Grundfläche (BGF) von ca. 3.973 m². Die voraussichtlichen Gesamtbaukosten (KG 200-700, ohne KG 611 u. KG 612) betragen ca. 26.961.000, 00 Mio. € (netto). Für den Erweiterungsneubau sind die Leistungen: Bewertungssystem nachhaltiges Bauen (BNB) - Koordination und Energiekonzeptplanung gem. Anlage A1 + A2 der beiliegenden Vertragsunterlagen zu erbringen. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Der AG beauftragt den AN zunächst mit den Leistungen des Leistung Besonderer Hinweis betr. Bieterfragen aufgrund besonderer äußerer Ereignisse (z.B. Sars-COV-2 oder Ukraine Krieg): Bitte berücksichtigen Sie bei Ihrer Angebotserstellung etwaige mögliche bzw. erkennbare Beeinträchtigungen, z.B. in Bezug auf die Verfügbarkeit von Materialien und Produkten, Arbeitskräften, eine evtl. verzögerte Beibringung von geforderten Nachweisen, Auswirkungen auf etwaige Nachunternehmer etc. Fragen, die in diesem Zusammenhang auftreten, bitten wir rechtzeitig vor Angebotsfrist über das Nachrichtensystem der eVergabe zu stellen. Gesamtlaufzeit: voraussichtlich 53 Monate (LPH 1-8 / Fertigstellung Gebäude) Beginn: voraussichtlich 2.QT 2025 (Nach Zuschlagserteilung des VgV-Verfahrens) Ende: voraussichtlich August 2029
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
07.08.25
Fragenfrist
28.08.25
Abgabefrist
05.09.25
Öffnung
05.09.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Geschätzter Wert
0 €
Erfüllungsort
München, Deutschland
Vertragslaufzeit
53 Tage
E-Mail
bieterfragen@gv.mpg.de
Freischalten
Telefon
+49 8921080
Freischalten
Website
http://www.mpg.de
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • abgeschlossenes ingenieurwissenschaftliches Studium oder vergleichbares technisches / naturwissenschaftliches Studium, z.B. Fachrichtung Bauphysik und Abschluss "Sachverständige/r für Nachhaltiges Bauen". Falls Sie sich als Bietergemeinschaft bewerben ist Folgendes zu beachten

    • Bewerbergemeinschaften sind als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), als offene Handelsgesellschaft (oHG) sowie in haftungsrechtlich vergleichbarer Form einer anderen EU-Rechtsordnung zugelassen. Es ist im eignungsbogen aufzuzeigen, wer an der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist im Eignungsantrag ein verantwortlicher Ansprechpartner aus der Bewerbergemeinschaft zu benennen.
    • Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Eignungsantrag durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erklären. Im Eignungsantrag ist außerdem detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Eignungsantrag den vom Auftraggeber hierfür vorgegebenen Vordruck einzureichen. Die Bewerbergemeinschaftserklärung ist als Anlage zum Vordruck „MPG-Eignungsbogen“, von den Bewerbern von der Ausschreibungsplattform herunterzuladen und für den Eignungsantrag zu verwenden.
    • Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
    • aufgrund einer Mitarbeiterzahl (innerhalb und außerhalb von Deutschland), die unterhalb der einschlägigen gesetzlichen Schwellenwerte liegt (2023: ≥ 3.000, 2024 ≥ 1.000) oder mangels Hauptverwaltung, Hauptniederlassung, Verwaltungssitz, satzungsmäßigem Sitz oder Zweigniederlassung gemäß § 13d HGB im Inland die Bestimmungen des Gesetzes über unternehmerische Pflichten in Lieferketten nicht zu beachten hat oder aufgrund einer Mitarbeiterzahl (innerhalb und außerhalb von Deutschland), die oberhalb der einschlägigen gesetzlichen Schwellenwerte liegt (2023: ≥3.000, 2024 ≥ 1.000) die geltenden Bestimmungen des Gesetzes über unternehmerische Pflichten in Lieferketten beachtet und umsetzt und gegen unser Unternehmen in den vergangenen 3 Jahren kein Verstoß gegen § 24 Abs. 1 LkSG rechtskräftig festgestellt und mit einer Geldbuße nach Maßgabe des § 22 Abs. 2 LkSG belegt wurde
    • Hierfür ist die, in den Vergabeunterlagen im Eignungsbogen zur Verfügung gestellte Eigenerklärung ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen.
  • Beschreibung

    • Der Auftraggeber fordert von seinem zukünftigen Vertragspartner, dass er für das Projekt eine adäquate Deckung seines Berufshaftpflichtrisikos über eine Versicherung sicher stellt. Mindestens folgende Deckungssummen werden dabei erwartet:
    • 3MIO EUR für Personenschäden, 2 -fach maximiert
    • 1 MIO EUR für Sach- und Vermögensschäden, 2-fach maximiert
    • Der Auftraggeber akzeptiert hierfür entweder eine spezifische Projektdeckung (Hinweis: bei Projektversicherung/ Excedentendeckung genügt stets 1-fach maximiert), alternativ den Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit mindestens den genannten Deckungssummen, jedoch in diesem Fall mit einer 2-fach Maximierung je Versicherungsjahr. Im Rahmen des Eignungsantrages ist vom Bewerber nur eine Erklärung (siehe Ziffer 2.1 im MPG-Eignungsbogen) über das Bestehen bzw. die Verpflichtung zum Abschluss einer derartigen Berufshaftpflichtversicherung vor Zuschlagserteilung abzugeben. Der Nachweis einer entsprechenden Versicherung ist erst vor Zuschlagserteilung nach Aufforderung durch den Auftraggeber vorzulegen.Bitte beachten: Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften fordert der Auftraggeber die vorgenannte Versicherung von jedem Mitglied!
    • jedes Mitglied hat deshalb im Eignungsantrag eine diesbezügliche Erklärung abzugeben (und vor Zuschlagserteilung einen entsprechenden Versicherungsnachweis).
    • Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist der MPG-Eignungsbogen zu verwenden. Der MPG- Eignungsbogen ist von den Bewerbern unter https://portal.deutsche-evergabe.de herunterzuladen und für den Eignungsantrag zu verwenden. Fehlen geforderte Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt, außer bei Angaben, Unterlagen, Nachweisen und Erklärungen, die von der Nachforderung ausgenommen sind, eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung von 6 Kalendertagen. Werden diese nachgeforderten Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss aus dem Verfahren.
  • Vorgabe zu durchschnittlicher MA-Zahl von im Mittel 5 Personen in den letzten 3 Jahren: Mindestbedingung ist ein durchschnittliches Mittel von 5 Beschäftigten und Führungskräften in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren und heute. Bei Bewerbergemeinschaften zählt die Summe aller Mitglieder im durchschnittlichen Mittel.

  • Nachweis der fachlichen Eignung in Bezug auf die geforderte Aufgabe

    • Referenzen des Bewerbers für mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Planungsleistungen
    • Nachweis eines hinsichtlich der Planungsaufgabe (hier: experimenteller Institutsbau) und Projektgröße (mind. NUF 1-7 von ca. 4.000 m² ) vergleichbaren Projektes aus den letzten 10 Jahren.
    • Angabe eines in den letzten 10 Jahren abgeschlossenen oder gegebenenfalls noch laufenden Projekts als persönliche Referenz des vorgesehenen Projektleiters. Die Leistungsphasen 2-4 müssen im genannten Zeitraum abgeschlossen und die Ausführungsplanung zu 60% erfolgt sein, nicht aber das gesamte Projekt.
    • Nachweis eines hinsichtlich der Erbringung des geforderten Leistungsbildes Bewertungssystem nachhaltiges Bauen (BNB) - Koordination und Energiekonzeptplanung LPH 1-8 vergleichbaren Projektes aus den letzten 10 Jahren.
    • Angabe eines in den letzten 10 Jahren abgeschlossenen oder gegebenenfalls noch laufenden Projekts als Referenz des Bewerbers (Büroreferenz). Die Leistungsphasen 2-4 müssen im genannten Zeitraum abgeschlossen und die Ausführungsplanung zu 60% erfolgt sein, nicht aber das gesamte Projekt.
    • Bei den Referenzen anzugeben sind:
    • a) Kurzbeschreibung der Gebäudetypologie
    • b) Projektgröße nach Nutzfläche (NUF 1-6) in m²
    • c) Leistungszeitraum
    • d) Auftragswert in netto (Bauwerkskosten KG 300 + 400)
    • e) verantwortliche Projektleitung
    • f) Benennung des Auftraggebers (falls vorhanden)
    • g) Kontakt Auftraggeber (Name, Telefon).(falls vorhanden)
    • Die Referenzen sind im MPG-Eignungsbogen an entsprechender Stelle einzutragen. Es ist zulässig, dass die Referenzen zu Ziffer 3.3.1 und 3.3.2 identisch sind, sofern die jeweiligen Bedingungen erfüllt sind.Diese Angaben sind im Formular (Eignungsbogen) einzutragen.

Zuschlagskriterien

  • Preis: Der Preis ist 100% Entscheidungkriterium. Die Preise sind im Leistungsheft A1 und A2 entsprechend der Makierung einzutragen.

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