Frist abgelaufen

Neuanmietung eines Gymnasiums inkl. Außenanlagen und Sporthalle im Stadtbezirk Köln-Nippes

Die Stadt Köln (im Folgenden: Auftraggeber) beabsichtigt die Anmietung Neuanmietung eines Gymnasiums inkl. Außenanlagen und Sporthalle im Stadtbezirk Köln-Nippes. Zu diesem Zweck sollen Flächen von einem Investor nach Vorgaben und Anforderungen des Auftraggebers geplant und errichtet und auf Grundlage eines langfristigen Mietvertrages dem Auftraggeber spätestens zum 02.05.2031 zur Nutzung überlassen werden.

Zeitplan

Veröffentlichung
26.09.24
Teilnahmefrist
08.01.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Köln, Deutschland
Vertragslaufzeit
20 Tage
E-Mail
d-vergabe@gvw.com
Telefon
+49 211566150

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Aktueller Handelsregisterausdruck: Es ist für den Bewerber, für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und für jedes benannte Nachunternehmen ein aktueller (= im Zeitpunkt der Teilnahmefrist nicht älter als sechs Monate) Handelsregisterausdruck bzw. ein vergleichbares Dokument für Personengesellschaften (bspw. Partnerschaftsgesellschaften) vorzulegen

  • Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung: Nachweis einer bestehenden, alle Leistungspflichten des Vermieters umfassenden Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied). Mindestkriterium: Deckungssumme pro Versicherungsjahr für Personenschäden in Höhe von 1,5 Mio. EUR und für Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden in Höhe von 1,5 Mio. EUR. Alternativ ist eine durch den Bewerber auf eigener Unterlage zu erstellende Eigenerklärung, dass eine bereits bestehende Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung im Fall des Zuschlags entsprechend erhöht oder eine Projektversicherung in der geforderten Höhe abgeschlossen wird, vorzulegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied).

  • Durchschnittlicher Jahresgesamtumsatz netto (aus Leistungen der Objektplanung, §§ 33 ff. HOAI): Es muss ein durchschnittlicher Jahresgesamtumsatz netto (aus Leistungen der Objektplanung, §§ 33 ff. HOAI) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren erzielt werden, der mindestens 750.000,00 EUR beträgt. Wird dieses Mindestkriterium nicht erreicht, führt dies zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.

  • Personelle Ausstattung: Mindestkriterium: Mindestens zwei beschäftigte Architekten und Fachplaner mit jeweils mindestens 5 Jahren Berufserfahrung (Stichtag: Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge). Wird dieses Mindestkriterium nicht erreicht, führt dies zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Es ist ein Nachweis des/der planenden Architekten und/ oder Fachplaner vorzulegen, die Berufsbezeichnung "Architekt*in" und/oder "Fachplaner*in" führen zu dürfen oder in Deutschland unter dieser Bezeichnung tätig werden zu dürfen.

  • Referenzen für die Objektplanung: Der Bewerber bzw. jede Bewerbergemeinschaft muss mindestens zwei und kann maximal drei vergleichbare Referenzen für die Objektplanung vorlegen. Andernfalls wird der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen (Mindestkriterium). Vergleichbar sind Referenzen, die folgende Kriterien erfüllen: - Planungsleistungen, die kumulativ die Kostengruppen 300 Bauwerk (Baukonstruktionen) sowie 400 Bauwerk (technische Anlagen) gemäß DIN 276:2018-12 abdecken, - geplantes Bauprojektvolumen von mindestens 5.000.000,00 EUR netto, - Bruttogeschossfläche (BGF) gemäß DIN277:2021-08 von mindestens 2.500 m², - Es wurden mindestens die Leistungsphasen 2-4 gem. § 34 HOAI erbracht - Fertigstellung der wesentlichen Planungsleistungen nach dem 1. Januar 2016 erfolgt sein. - Die Planung muss folgende Bereiche betreffen: o große Sonderbauten mit überwiegend öffentlichem Nutzungsanteil oder o von öffentliche Bauten und nicht öffentlichen Bauten mit der Kombination von mind. 3 dem Schulbau vergleichbaren Funktionen wie 1.) Versammlungsstätte 2.) Bildung 3.) Kultur 4.) Verwaltung 5.) Sportstätte Vergleichbare und somit wertungsfähige Referenzen können Wertungspunkte erzielen. Die Verteilung der Punkte kann der Anlage 2 Eignungsmatrix entnommen werden.

  • Referenzen für Bauleistungen: Der Bewerber bzw. jede Bewerbergemeinschaft muss mindestens zwei und kann maximal drei vergleichbare Referenzen für erbrachte Bauleistungen vorlegen. Andernfalls wird der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen (Mindestkriterium). Vergleichbar sind Referenzen, die folgende Kriterien erfüllen: - Bauprojektvolumen von mindestens 10.000.000,00 EUR netto, - Bruttogeschossfläche (BGF) gemäß DIN277:2021-08 von mindestens 5.000 m², - Nutzungsart: gewerbliche oder behördliche Nutzung, z.B. Büro- oder Verwaltungsgebäude, - Neubau inkl. Standortbeschaffung oder umgebauter Bestand eines im Eigentum befindlichen Gebäudes, - Im Rahmen des Projektes müssen die Leistungsbereiche Planung und Koordination der Ausführung durchgeführt worden sein. - Fertigstellung (= rechtsgeschäftliche Abnahme) des Gebäudes nach dem 01. Januar 2014. Vergleichbare und somit wertungsfähige Referenzen können Wertungspunkte erzielen. Die Verteilung der Punkte kann der Anlage 2 Eignungsmatrix entnommen werden.

Zuschlagskriterien

  • Angebotspreis (Wertungspreis) gemäß Preisblatt: Bewertet wird der Angebotspreis (Wertungspreis) gemäß Preisblatt (Vordruck 10). Das Angebot mit dem niedrigsten Angebotspreis erhält die maximale Punktzahl von 100 Punkten. Angebote, die den niedrigsten Angebotspreis um 50% übersteigen erhalten 0 Punkte. Die Punkteverteilung für die weiteren Bieter erfolgt dann in der Weise, dass die prozentuale Differenz des Angebotspreises des Bieters und des niedrigsten Angebotpreises ermittelt wird. Die Höchstpunktzahl von 100 Punkten wird um diesen Prozentsatz gemindert.

  • Qualität

    • Die Qualität wird anhand der Unterkriterien 2a-2e bewertet. Für das Zuschlagskriterium können maximal 100 Punkte erreicht werden, die sich wie folgt auf die Unterkriterien 2a-2e verteilen: 2a Grundstück: Fläche und Zuschnitt (max. 10 Punkte), 2b Grundstück: Städtebauliche Einbindung
    • Lage (max. 10 Punkte), 2c Kubatur: Städtebauliche Figur
    • Position auf dem Grundstück (max. 10 Punkte), 2d Außenanlagen/ Freianlagen (Schulhof) (max. 10 Punkte), 2e Innenraumgestaltung: Licht/ Luft/ Farbe/ Materialien (max. 60 Punkte). Die Punkteverteilung innerhalb der Unterkriterien erfolgt entsprechend der Wertungsmatrix (Anlage 5). Eine Bewertung mindestens eines der Kriterien 2a bis 2e zum Zuschlagskriterium "Qualität" mit 0 Punkten führt zum Ausschluss des verbindlichen Angebotes.
  • Funktionalität: Die Funktionalität wird anhand der Unterkriterien 3a-3d bewertet. Für das Zuschlagskriterium können maximal 100 Punkte erreicht werden, die sich wie folgt auf die Unterkriterien 3a-3d verteilen: 3a Zugänglichkeit, äußere Erschließung und Stellplätze (max. 16 Punkte), 3b Funktionale Zusammenhänge innere Erschließung (max. 16 Punkte), 3c Umsetzung der Bedarfsplanung (max. 52 Punkte), 3d Energetisches Konzept (max. 16 Punkte). Die Punkteverteilung innerhalb der Unterkriterien erfolgt entsprechend der Wertungsmatrix (Anlage 5). Eine Bewertung mindestens eines der Unterkriterien 3a-3d zum Zuschlagskriterium "Funktionalität" mit 0 Punkten führt zum Ausschluss des verbindlichen Angebotes.

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Preisblatt24 KB2 Tabellen
Projektplan156 KB16 Seiten
Eigenerklärung78 KB32 Seiten
Eignungskriterien37 KB6 Seiten
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