Frist abgelaufen

Neubau Berufsschule Kronach - Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 7 hier Werkstatt- und Küchenplanung gemäß §§ 53 ff. HOAI

Auftraggeber
Veröffentlicht
10.07.2025
Angebotsfrist
12.08.2025
Der Landkreis Kronach plant den Abbruch und Neubau der Berufsschule in Kronach. Das bestehende Berufsschulgebäude wurde in mehreren Bauabschnitten zwischen 1965 und 1980 errichtet und weist eine Gesamtfläche von ca. 15.000 m² sowie einen Bruttorauminhalt von 59.000 m³ auf. Die Freiflächen beziffern sich auf ca. 13.000m² ohne Turnhallen und Kreiskulturraum. In den Jahren 2018 + 2019 wurden umfangreiche Analysen, Studien und Untersuchungen am bestehenden Berufsschulzentrum durchgeführt um die Bausubstanz und die weitere Nutzung der Schule besser einzuschätzen. Eine 2023 erstellte Machbarkeitsstudie hat die Bestandsgebäude der Berufsschule im funktionalen und wirtschaftlichen Kontext bewertet und einem Neubau der Berufsschule gegenübergestellt. Als Fazit der Studie wurde ein gesamtheitlicher Neubau des Berufsschulzentrum beschlossen und soll nun umgesetzt werden. Für den Neubau sind ca. 6.800 m² NUF und ca. 12.000 m² BGF geplant und soll auf dem bestehenden Gelände der Berufsschule Kronach errichtet werden. Die Schüler sollen voraussichtlich während der Bauzeit auf bestehende Flächen innerhalb Kronachs ausgelagert werden, sodass der Abbruch sowie der Neubau der Berufsschule nicht im laufenden Betrieb erfolgen muss. Voraussichtlich kann nicht die Auslagerung der gesamten Schülerzahl auf bestehende Flächen verteilt werden, sodass ein gewisser Anteil der Schüler in einer interimsweise Containeranlage ausgelagert werden muss. Die Abbruchplanung sowie die Interimsplanung sind nicht gegenständlicher Teil dieses Verfahrens. Im Zuge der Bauausführung ist auf den angrenzenden Flächen des Kreiskulturraums die stetige Zugänglichkeit während der Abbruchphase sowie der Bauzeit zu gewährleisten. Weiterhin ist zu beachten dass im angrenzenden nordwestlichen Grundstück zeitgleich der Rückbau sowie die neu Errichtung von zwei 2-fach Sporthallen geplant ist. Bei der Planung ist die derzeitige Energieversorgung der Berufsschule, welche sich in der Energiezentrale im UG der abzubrechenden Sporthalle befindet zu berücksichtigen. Der Abbruch sowie der Neubau der Sporthallen ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung. Aufgrund der zentralen Lage im Frankenwald legt der Bauherr bei der Planung höchsten Wert auf Ökonomische und Ökologische Ausführung des Gebäudes und würde die Errichtung der Berufsschule in Holzbauweise bevorzugen. Hierzu sollen im Zuge der weiteren Projektbearbeitung wirtschaftliche und Ökologische Variantenbetrachtungen erarbeitet werden. Das Projekt wird unter Einsatz der Arbeitsmethode Building Information Modeling (BIM) umgesetzt. Hierzu definieren die Auftraggeber-Informations-Anforderungen (AIA) in verbindlicher Weise organisatorische Strukturen und Verantwortlichkeiten sowie wesentliche Prozesse, Qualitätskontrollen, Softwarelösungen und Formate die im weiteren Projektablauf zu berücksichtigen sind. Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor: - Leistungsbeginn: Sept 2025 // - Baubeginn: 2. Quartal 2027 // - Fertigstellung: 3. Quartal 2030 // Die prognostizierten Kosten für die ausgeschriebene Leistung gliedern sich wie folgt: KGR 479 Werkstattplanung 850.000 € KGR 471 Küchenplanung 150.000 € KGR 610 Neugerät 2.500.000 € KGR 620 Neuaustattung besondere Ausstattung 2.500.000 € KGR 610 Bestandsgerät teilanrechenbar 250.000 € KGR 620 Bestandsausstattung - besondere Ausstattung 250.000 € Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 7 hier Werkstatt- und Küchenplanung gemäß §§ 53 ff. HOAI LPH 3 bis 9 Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphase 3 gemäß §53 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 5-9 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
10.07.25
Abgabefrist
12.08.25
Vertragsbeginn
19.09.25

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Kronach, Deutschland
E-Mail
Peter.Biedermann@lra-kc.bayern.de
Freischalten
Telefon
+49 9261 678-0
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die Berufsausübung wird zunächst unter Bezugnahme auf § 44 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt

    • 1.) Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. – soweit zutreffend – zu den an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil)
    • 2.) Eigenerklärung (soweit zutreffend) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die Bewerbergemeinschaft vertritt. Nachweis der Vertretungsmacht auf Anforderung.
    • 3.) Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in Deutschland entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 1 VgV)
    • 4.) Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen
    • 5.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB
    • 6.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB
    • 7.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz
    • 8.) Für ausländische Unternehmen in Bezug auf die vorstehenden Punkte 5.) bis 7.): Erklärung, dass keine Ausschlussgründe vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit den vorgenannten gesetzlichen Anforderungen vergleichbar sind.
    • 9.) Erklärung zum Russlandbezug des Bieters / die Bietergemeinschaft sowie von Unterauftragnehmern, Lieferanten oder eignungsverleihenden Unternehmen.
    • 10.) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er die Weitergabe von Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennung der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs unter Verweis auf § 36 Abs. 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
    • 11.) Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe gemäß § 47 VgV), so hat er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bewerber im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
  • Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 45 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt

    Eigenerklärung zu einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden im Fall der Zuschlagserteilung. Die Versicherung muss für die gesamte Vertragszeit unterhalten werden. Die Vorlage des Versicherungsnachweises nach Aufforderung ist zwingende Voraussetzung für die Zuschlagserteilung.

  • MINDEST- und AUSSCHLUSSKRITERIEN

    • Als prinzipiell geeignet werden Bieter nur dann eingestuft, wenn die folgenden Mindestanforderungen erfüllt werden:
    • Gefordert ist eine Liste der wesentlichen in den letzten zehn Kalenderjahren (1. Januar 2013 bis zum Schlusstermin der Angebotseinreichung) erbrachten Leistungen. Als prinzipiell geeignet werden Bieter nur dann eingestuft, wenn sich aus der zu erstellenden Liste ergibt, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen und die folgenden Mindestanforderungen erfüllt werden:
    • - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Hochbaumaßnahme
    • - Durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 3+5-8 gemäß § 55 HOAI erbracht.
    • - Das Referenzprojekt ist mindestens in der LPH 8 oder abgeschlossen.
    • Die Mindestanforderungen können kombiniert über ein einziges Referenzprojekt oder einzeln bzw. teilkombiniert über bis zu 3 Referenzprojekte erfüllt werden. Überdies gilt für alle bis zu 3 Referenzprojekte:
    • - Das Referenzprojekt wurde nicht vor dem 1. Januar 2013 in Betrieb genommen.
  • Wertungskriterien

    • 2 Referenzprojekte Projektleiter und 2 Referenzprojekte Stellvertr. PL //
    • Ref 1+2
    • 1. Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Maßnahme die unter Berücksichtigung öffentlicher Vergabevorschriften abgewickelt wurde
    • 2. Das Referenzprojekt umfasst in der Bearbeitung mehrere Funktionsbereiche (z.B. Küche, Verwaltung, Großküchen, Bäckereieinrichtungen und Werkstätten Pflegeschule). Mind. drei verschiedene Funktionsbereiche
    • 3. Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Maßnahme aus dem Bildungswesen (Berufsschule, Schule, inkl. Planung von Werkstätten)
    • 4. Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung: Kosten Kgr. 470+600 ≥ 1,0 Mio. € brutto.
    • 1 Referenzprojekte Projektleiter und 1 Referenzprojekte Stellvertr. PL //
    • Ref 3
    • 1. Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Maßnahme die unter Berücksichtigung öffentlicher Vergabevorschriften abgewickelt wurde
    • 2. Das Referenzprojekt umfasst in der Bearbeitung mehrere Funktionsbereiche (z.B. Küche, Verwaltung, Großküchen, Bäckereieinrichtungen und Werkstätten Pflegeschule). Mind. drei verschiedene Funktionsbereiche
    • 3. Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Maßnahme aus dem Bildungswesen (Berufsschule, Schule, inkl. Planung von Werkstätten)
    • 4. Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Maßnahme die mit der BIM Methodik bearbeitet wurde.

Zuschlagskriterien

  • Honorarangebot

  • Personelle Besetzung

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Eigenerklärung24 KB16 Seiten
Eignungskriterien156 KB32 Seiten
Preisblatt78 KB2 Tabellen
Präsentation37 KB12 Seiten
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