Frist abgelaufen

Neubau Bildungszentrum der Kfz-Innung München-Oberbayern - Leistungen der Technischen Ausrüstung HLS, ALG 1, 2, 3, 7 und 8, Lph. 1-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI

Die Angebotsfrist ist am 05. Dezember 2025 abgelaufen. Das Verfahren befindet sich in der Zuschlags- bzw. Abschlussphase. Ähnliche aktuelle Ausschreibungen ansehen ↓

Zuschlag erteilt am 09. April 2026

  • Duschl Ingenieure GmbH & Co. KG Beratende Ingenieure für Technische Ausrüstung + Energietechnik, Rosenheim
Zur Zuschlagsbekanntmachung →
Die Kfz-Innung München-Oberbayern wurde 1932 als Handwerksinnung für das Kfz-Handwerk gegründet. Räumlich ist die Kfz-Innung als Körperschaft des öffentlichen Rechts für den gesamten Regierungsbezirk Oberbayern zuständig. Sie vertritt die Interessen von 2.000 Autohäusern und Kfz-Betrieben. Damit ist die Kfz-Innung München-Oberbayern die größte Handwerksinnung Deutschlands. Jetziger Standort: Die Kfz-Innung München-Oberbayern betreibt an ihrem Standort in der Gärtnerstr. 86-90, 80992 München zur Erfüllung ihrer Aufgaben eine Geschäftsstelle mit 25 Angestellten sowie ein eigenes Berufsbildungszentrum mit 27 hauptamtlichen technischen Ausbildern. Zusätzlich befindet sich in der Liegenschaft der Sitz des Landesinnungsverbands des bayerischen Kraftfahrzeuggewerbes mit weiteren 10 Mitarbeitern. Dieser vertritt als Zusammenschluss der sieben bayerischen Kfz-Innungen deren Interessen auf Landes- und Bundesebene. Bauliche Kapazitätsgrenze ausgeschöpft Die kontinuierlich gestiegenen Anforderungen an Art und Umfang des Bildungsprogramms haben dazu geführt, dass die Kapazitäten des Standorts Gärtnerstraße 86-90 ausgeschöpft sind. Diese Situation führte in den letzten Jahren sukzessive zu notwendigen Anmietungen zusätzlicher Objekte. Aktuell betreibt die Kfz-Innung München-Oberbayern zusätzlich zwei Satellitenstandorte zur Durchführung von kraftfahrzeugtechnischen Kurseinheiten in Garching bei München und Dachau. In der Metropolregion München sieht die Kfz-Innung München-Oberbayern das strategische Erfordernis, die derzeitigen Satellitenstandorte in einem baulich erweiterten und funktional neu strukturierten neuen Standort zusammen zu führen. Um den aktuellen Anforderungen sowie den erwarteten zukünftigen Entwicklungen gerecht zu werden, ist eine grundsätzliche bauliche Neuentwicklung notwendig. Öffentliche Förderung des Vorhabens Das Bauvorhaben ist eine von Bund und Land geförderte Zuwendungsbaumaßnahme auf der Basis der "Gemeinsamen Richtlinien für die Förderung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten und ihrer Weiterbildung zu Kompetenzzentren (15.01.2015) der Bundesministerien für Bildung und Forschung und für Wirtschaft und Energie“. Die Gesamtmaßnahme wird daher hinsichtlich der Finanzierung mit Bundes-, Landes-, und Eigenmitteln des Bauherrn abgestimmt. Die Richtlinien für Zuwendungsbaumaßnahmen (RZBau) des Bundes und die Bundeshaushaltsordnung (BHO) sind einzuhalten. Die Einhaltung der Regelungen nach VgV, GWB, HOAI, VOB etc. wird vorausgesetzt. Baugrundstück Die Kfz-Innung München-Oberbayern hat zur Realisierung des Projekts ein unbebautes baureifes Grundstück (14.500 qm) erworben. Es befindet sich am östlichen Stadtrand der Kreisstadt Dachau. Nach einer Bedarfsanalyse stellen sich die erforderlichen Parameter für einen Neubau wie folgt dar: • Grundstücksfläche mind. 12.000 qm, besser 15.000 qm • Geschoßfläche 12-15.000 BGF • davon ca. 2/3 Kfz-Werkstattflächen (im Idealfall ebenerdig anfahrbar, ggf. vorzugsweise über Parkhaus-Nebengebäude für Kfz-Einbringung erschließbar) Die Kosten des Projektes (KG 300+400) werden derzeit auf Basis einer groben Machbarkeitsstudie auf ca. 21,3 Mio. EUR netto geschätzt. Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor: - Leistungsbeginn Planung ca. Anfang 1. Quartal 2026. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen: Leistungen der Technischen Ausrüstung HLS, ALG 1, 2, 3, 7 und 8: Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1+2 gemäß §§ 55 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 3-9 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.

Zeitplan

Veröffentlichung
10.11.25
Teilnahmefrist
05.12.25
Vertragsbeginn
01.04.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
München, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
info@kfz-innung.de
Telefon
+4989-143 62 0

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die Berufsausübung wird zunächst unter Bezugnahme auf § 44 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt

    • 1.) Nachweis über
    • die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die
    • Berufsbezeichnung Ingenieur:in zu tragen oder in Deutschland
    • entsprechend tätig zu werden, liegt vor. 2.)
    • Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz,
    • Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. – soweit zutreffend – zu den an der
    • Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen (Name, Sitz,
    • Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil) 3.) Eigenerklärung (soweit
    • zutreffend) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur
    • gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die
    • Bewerbergemeinschaft vertritt. Nachweis der Vertretungsmacht auf
    • Anforderung. 4.) Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen
    • Unternehmen 5.) Erklärung über das Nichtvorliegen von
    • Ausschlussgründen nach § 123 GWB 6.) Erklärung über das Nichtvorliegen
    • von Ausschlussgründen nach § 124 GWB 7.) Erklärung über das
    • Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1
    • Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Abs. 1
    • Aufenthaltsgesetz, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2
    • Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22
    • Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz 8.) Für ausländische Unternehmen in
    • Bezug auf die vorstehenden Punkte 5.) bis 7.): Erklärung, dass keine
    • Ausschlussgründe vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des
    • jeweiligen Landes mit den vorgenannten gesetzlichen Anforderungen
    • vergleichbar sind. 9.) Erklärung zum Russlandbezug des Bieters / die
    • Bietergemeinschaft sowie von Unterauftragnehmern, Lieferanten oder
    • eignungsverleihenden Unternehmen. 10.) Erklärung über eine eventuelle
    • Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10
    • VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der
    • Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er die Weitergabe von
    • Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennung der
    • Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs unter
    • Verweis auf § 36 Abs. 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende
    • Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen. 11.)
    • Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die
    • Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe
    • gemäß § 47 VgV), so hat er diese zu benennen und für sie mit der
    • Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber
    • muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag
    • erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er
    • eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt.
    • Nimmt der Bewerber im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten
    • anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem
    • Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden,
    • gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende
    • Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
  • Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 45 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt

    • Eigenerklärung zu einer
    • Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 1,5 Mio. EUR für
    • Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden im Fall der
    • Zuschlagserteilung. Die Versicherung muss für die gesamte Vertragszeit
    • unterhalten werden. Die Vorlage des Versicherungsnachweises nach
    • Aufforderung ist zwingende Voraussetzung für die Zuschlagserteilung.
  • Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 46 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt

    • Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV: Anhand einer Liste der
    • wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2022-2024) erbrachten Leistungen
    • wird die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je
    • erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (netto, Kgr.
    • 410-430, 470-480 DIN 276), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten
    • Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet
    • werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste
    • nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung
    • vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
  • In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordenden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV folgende objektive Wertungskriterien herangezogen

    • 1. Erklärung über den durchschnittlichen Umsatz (max. das zweifache des Auftragswerts) netto des Bewerbers für Leistungen der Technischen Ausrüstung HLS, ALG 1, 2, 3, 7 und 8 in den letzten 3 Jahren von 2022 bis 2024 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV)
    • – Wichtung 5 %. Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt:
    • - Jahresmittel ≥ 500.000 EUR/a (5 Punkte),
    • - Jahresmittel < 500.000 EUR/a und ≥ 250.000 EUR/a (2,5 Punkte),
    • - Jahresmittel < 250.000 EUR/a (0 Punkte)
  • In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordenden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV folgende objektive Wertungskriterien herangezogen

    • 2. Angabe der Beschäftigten der letzten drei Jahre von 2022 bis 2024 für das gesamte Büro des Bewerbers in Bezug auf technisch ausgerichtete
    • Aufgabenbereiche (in Anlehnung an § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV)
    • – Wichtung 5 %. Die zu vergebenden Punkte für technische Mitarbeitende
    • (Ingenieure/Architekten, staatlich geprüfte Techniker, Meister u. ä.) werden wie folgt abgestuft:
    • - durchschnittlich ≥ 4 Technische Mitarbeiter (5 Punkte),
    • - durchschnittlich < 4 und ≥ 2 Technische Mitarbeiter (2,5 Punkte),
    • - durchschnittlich < 2 Technische Mitarbeiter (0 Punkte)
  • In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordenden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV folgende objektive Wertungskriterien herangezogen

    • 3. Darstellung von maximal 3 abgeschlossenen (d. h. in Betrieb genommenen) Referenzprojekten aus den letzten 5 Jahren von 2020 bis zum
    • Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß dieser Bekanntmachung, aus der die Erfahrung des Bewerbers bei
    • Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht. Wichtung 90 %. Referenzprojekte, welche vor 2020 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
    • Für die Maximalpunktzahl sollten folgende Anforderungen für die Referenzprojekte 1-3 erfüllt sein:
    • - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Maßnahme für Schulen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen, wie weiterführende Schulen und Berufsschulen (keine Grundschulen). (7,5 Pkt.)
    • - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um ein Projekt, das unter Berücksichtigung öffentlicher Vergabevorschriften abgewickelt werden musste.
    • (7,5 Pkt.)
    • - Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung: Kosten Kgr. 410-430, 470-480 ≥ 3,0 Mio. € netto. (7,5 Pkt.)
    • - Durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-8 gemäß § 55 HOAI erbracht. (7,5 Pkt.)
    • Es können 30 Punkte je Referenzprojekt erreicht werden. Die maximal zu erreichende Punktzahl im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind 100 Punkte (max. 5 Punkte für Gesamtumsatz + max. 5 Punkte für Mitarbeiterzahl + 3 x max. 30 Punkte für Referenzprojekte). Die teilweise Erfüllung der vorgenannten Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung. Eine Übersicht ist der
    • „Vergabeunterlagen C – Kriterienkatalog“ zu entnehmen

Zuschlagskriterien

  • Fachtechnische Lösungsansätze - Gewichtung 30%.: Fachtechnische Lösungsansätze - Gewichtung 30%. Eine konkrete Beschreibung des Zuschlagskriteriums mit Erwartungshorizont kann der Vergabeunterlage D_Einreichung Erstangebot entnommen werden.

  • Strukturelle Herangehensweise an das Projekt/ Projektanalyse - Gewichtung 20%.: Strukturelle Herangehensweise an das Projekt/ Projektanalyse - Gewichtung 20%. Eine konkrete Beschreibung des Zuschlagskriteriums mit Erwartungshorizont kann der Vergabeunterlage D_Einreichung Erstangebot entnommen werden.

  • Honorarangebot - Gewichtung 15%.

    • Honorarangebot - Gewichtung 15%. Eine konkrete Beschreibung des Zuschlagskriteriums mit Bewertungsmethode kann der
    • Vergabeunterlage D_Einreichung Erstangebot entnommen werden.
  • Personelle Besetzung - Gewichtung 35%

    • Personelle Besetzung - Gewichtung 35%. Eine konkrete Beschreibung des Zuschlagskriteriums mit Erwartungshorizont kann der
    • Vergabeunterlage D_Einreichung Erstangebot entnommen werden

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Preisblatt78 KB2 Tabellen
Präsentation37 KB6 Seiten
Eigenerklärung203 KB12 Seiten
Eignungskriterien89 KB24 Seiten
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