Noch 24 Tage

Neubau des Campus Bockmühle durch einen Totalübernehmer oder einen Totalunternehmer auf Grundlage einer Funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB)

Auftraggeber
Veröffentlicht
25.06.2026
Angebotsfrist
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind Planungs- und Bauleistungen für das Neubauvorhaben unter dem Titel "Neubau Campus Bockmühle". Die aktuellen Gebäude und Außenanlagen auf dem weitläufigen Gelände der Gesamtschule Bockmühle sind stark sanierungsbedürftig und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Nutzung und technische Gebäudeausrüstung. Die Immobilienwirtschaft der Stadt Essen plant daher die Neugestaltung des bestehenden Schulgeländes der Gesamtschule Bockmühle an der Ohmstraße 32 in Essen-Altendorf durch einen Neubau einer sechszügigen Gesamtschule und den Neubau einer Schulsporthalle. Durch den Neubau soll der Schulstandort nicht nur zu einem attraktiven und zeitgemäßen Bildungsstandort weiterentwickelt werden, sondern auch vielfältige Bezüge zum Stadtteil und den dort vorhandenen sozialen Einrichtungen ermöglichen. An die Neuentwicklung des Schulgeländes werden daher hohe Erwartungen geknüpft. Dies betrifft die räumlich-funktionalen und architektonischen Qualitäten sowie die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Nutzungsbausteine, insbesondere aber auch die Einbindung des Campus in das städtebauliche und sozialräumliche Gefüge des Stadtteils sowie die langfristige Entwicklungsfähigkeit des Gesamtareals. Der Campus Bockmühle soll in Gestalt von zwei schlüsselfertigen Funktionseinheiten für die Gesamtschule (ca. 15.097 m² Nutzfläche gemäß DIN 277 ("NUF")) und die Mehrfachsporthalle (ca. 4.472 m² Nutzfläche gemäß DIN 277 ("NUF")), den dazugehörigen Infrastrukturmaßnahmen sowie den zugeordneten Außenanlagen realisiert werden. Dafür steht das Gelände der Gesamtschule Bockmühle zur Verfügung, das Platz für ein ca. 74.300 m² umfassendes Baufeld bietet. Das Gesamtprojekt gliedert sich in folgende Teilprojekte auf, welche Leistungsumfang des AN sind: - Neubau Gesamtschule Sekundarstufe 1 (SEK I) - Neubau Gesamtschule Sekundarstufe 2 (SEK II) - 5-Fach Sporthalle - zu den Schulgebäuden gehörende Außenanlagen Im Gebäude der Sekundarstufe I sind neben den künftigen Unterrichts- und Fachräumen im Erdgeschoss Räume für die Stadtteilbibliothek vorgesehen. Im Gebäude der Sekundarstufe II sollen neben den Klassen- und weiteren naturwissenschaftlichen Fachräumen ein Forum mit Mensa sowie im südlichen Bereich der Stadtteil- und Seniorentreff und der Jugend-Check-in entstehen. Die Sporthalle mit ihren insgesamt fünf Halleneinheiten wird neben dem Schulsport künftig auch von Vereinen genutzt, insbesondere für den Rollstuhlsport. Entsprechend ist ein umfassender, barrierefreier Zugang der Sporthalle sicherzustellen.
Vergabeunterlagen

Zeitplan

Veröffentlichung
25.06.26
Fragenfrist
27.07.26
Teilnahmefrist
03.08.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Essen, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
vergabe@immo-essen.de
Freischalten
Telefon
+49 2018860122
Freischalten

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Für die Bewerbung zur Teilnahme am Wettbewerb wird ein Teilnahmeantrag / Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Die Bewerbung hat unter Verwendung dieses Teilnahmeantrages / Bewerbungsbogens zu erfolgen. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen. Die unter den Abschnitten "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" und "Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" aufgeführten Unterlagen können für eine Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden. Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, Führungszeugnisse sowie Gewerbezentralregisterauszüge (und bei Bedarf weitere Nachweise "auf gesondertes Verlangen" entsprechend dem Teilnahmeantrag/Bewerbungsbogen) zu fordern. In jedem Fall erfolgt vor Erteilung des Zuschlags eine Abfrage bei dem Wettbewerbsregister. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich: 1. Soweit zutreffend: Bewerbergemeinschaftserklärung. 2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. 3. Aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes. Falls keine Eintragungspflicht im Handelsregister besteht, eine formlose Erklärung, weshalb für den Bewerber keine Eintragungspflicht besteht nebst Angaben zu vertretungsberechtigten Personen. 4. Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 3 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022. 5. Eigenerklärung zur Einhaltung der Bestimmungen des LkSG.

  • Für die Bewerbung zur Teilnahme am Wettbewerb wird ein Teilnahmeantrag / Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Die Bewerbung hat unter Verwendung dieses Teilnahmeantrages / Bewerbungsbogens zu erfolgen. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Folgende Eigenerklärungen sind mit dem Antrag vorzulegen: - Eigenerklärung über die Gesamtumsätze der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren des Unternehmers. - Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte.

  • Vorlage von Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Projekte und Tätigkeiten entsprechend der Angaben des Teilnahmeantrags / Bewerbungsbogens, einschließlich der Angabe der Adresse, des Ansprechpartners und der Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge soweit datenschutzrechtlich zulässig. Die Bewerber werden gebeten, sich auf die Vorlage vergleichbarer Referenzen zu beschränken. Wenn der Bewerber mehr als 3 Referenzen einreichen sollte, hat er jeweils die 3 Referenzen zu benennen, die für die Auswahlkriterien gewertet werden sollen. Damit soll sichergestellt werden, dass der Bewerber die aus seiner Sicht maßgebliche Entscheidungsgrundlage gegenüber der Vergabestelle bestimmt. Es werden nur Referenzen gewertet, die den entsprechenden Vermerk haben. Sollten mehr als 3 Referenzen entsprechend gekennzeichnet sein, wird der Auftraggeber die 3 zu wertenden Referenzen nach der Reihenfolge der Nummerierung festlegen. Die 3 zur Wertung gekennzeichneten Referenzen mit den niedrigsten Nummern werden gewertet. Die Referenzen können auf weiteren DIN A 4 Blättern (mind. 1 und höchstens 6) näher beschrieben werden. Die eindeutige Zuordnung zusätzlicher Referenzblätter ist unbedingt durch entsprechende Beschriftung zu gewährleisten. Die mit den Referenzen nachgewiesenen Leistungen müssen im Zeitraum von 10 Jahren, gerechnet ab dem Datum der Teilnahmefrist dieses Vergabeverfahrens, vollständig erbracht, d.h. begonnen und abgeschlossen, worden sein, um als vergleichbar bewertet werden zu können. Vergleichbar sind Referenzen, die folgende Anforderungen erfüllen: - TU/TÜ-Leistungen auf Grundlage einer Funktionalen Leistungsbeschreibung, insbesondere HOAI-Planungsleistung mit mind. LPH 3-5 & LPH 8 sowie verantwortlicher Bauausführung aller Gewerke (KG 300, 400, 500 und 700) inklusive Koordination der Partnerfirmen - Planungs- und Bauleistungen eines Bauvorhabens bei zumindest teilweiser Aufrechterhaltung der Nutzung von Bestandsgebäuden auf dem Vorhabengrundstück oder unmittelbar angrenzenden Grundstücken. - Realisierung einer Bildungseinrichtung (d.h. Schulgebäude, Berufskolleg, Universität) von mind. 15.000 m² BGF a (DIN 277). - Realisierung einer Mehrfeldporthalle (mind. drei Sportfelder und einer Tribüne für mind. 200 Personen). - Realisierung einer Mehrfeldporthalle mit einer Mindestgröße von 4.000 m² BGF. - Objektplanungsleistungen betreffend die Planung einer Bildungseinrichtung von mind. 10.000 m² BGF a (DIN 277) in den Leistungsphasen 3 bis 5 gemäß § 34 HOAI. - Fachplanungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung, Anlagengruppen 1 bis 3 und 8 (HLSK und GA/MSR), betreffend die Planung eins Hochbauprojekts (nicht spezifisch einer Bildungseinrichtung) mit mind. 10.000 m² BGF a (DIN 277) in den Leistungsphasen 3 bis 5 gemäß § 55 HOAI. - Fachplanungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung, Anlagengruppen 4 bis 6 (Elektro), betreffend die Planung eins Hochbauprojekts (nicht spezifisch einer Bildungseinrichtung) mit mind. 10.000 m² BGF a (DIN 277) in den Leistungsphasen 3 bis 5 gemäß § 55 HOAI. - Objektplanungsleistungen betreffend die Planung einer Mehrfeldsporthalle mit Tribüne von mind. 4.000 m² BGF a (DIN 277) in den Leistungsphasen 3 bis 5 gemäß § 34 HOAI. - Fachplanungsleistungen im Bereich Freianlagen in den Leistungsphasen 3 bis 5 gemäß § 39 HOAI.

  • Mit dem Teilnahmeantrag sind die verantwortlichen Personen namentlich zu benennen. Die Angaben sind vollständig auszufüllen. Qualifikationsnachweise sind als gesonderte Anlage zwingend beizufügen. Für den Projektleiter sind folgende Mindestanforderungen nachzuweisen: mindestens 10 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter in vergleichbaren Hochbauprojekten sowie mindestens eine Referenz über die Leitung eines vergleichbaren Projekts. Für den stellvertretenden Projektleiter sind folgende Mindestanforderungen nachzuweisen: mindestens 8 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter in vergleichbaren Hochbauprojekten sowie mindestens eine Referenz über die Leitung eines vergleichbaren Projekts.

  • Sofern unter der "Art der Gewichtung" auf die "Gewichtung (Punkte, genau)" verwiesen wird klargestellt, dass es sich dabei um die Höchstpunktzahl handelt, die ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft in diesem Eignungskriterium erhalten kann. Nach der Eignungsprüfung aller Teilnahmeanträge durch den Auftraggeber werden höchstens fünf Bewerber zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert. Die Auswahl erfolgt anhand der Kriterien im Dokument "Eignungsmatrix".

Zuschlagskriterien

  • Angebot auf Leistungen der FLB

    • Indikativer Angebotspreis (KG200-600)
    • Plausibilitätsnachweis des Angebotspreises (KG 200-600)
    • Fixer TU/TÜ-Zuschlag
    • Planungskosten LP 2-4
    • Planungskosten LP 5
    • Fixe Baustellengemeinkosten (BGK) (ohne Baustelleneinrichtung). Nähere Angaben sind den Vergabeunterunterlagen zu entnehmen.
  • Qualitative Angebotsbestandteile

    • Qualität der architektonischen Gestaltung des Baukörpers und Konstruktion / äußere Erscheinung Ersatzneubau Schule
    • Qualität der Gebäudeorganisation und Umsetzung Flächenkonzept Unterrichtsräume, Pädagogisches Zentrum, Verwaltung, Nebenräume
    • Projektabwicklungskonzept
    • Klima-,Nachhaltigkeits-, Energie- und Technikkonzept
    • Präsentation des schriftlichen Angebotsinhalts im Vorstellungstermin) Nähere Angaben sind den Vergabeunterunterlagen zu entnehmen.

Welche davon erfüllen Sie?

KI prüft alle Kriterien gegen Ihr Unternehmensprofil

Meine Eignung prüfen

Kostenlos · Sofortige Analyse

Lose (1)

Vertragsentwurf56 KB8 Seiten
Kalkulation24 KB2 Tabellen
Präsentation156 KB32 Seiten
Vertragsbedingungen78 KB6 Seiten
+ 11 weitere Dokumente

Nie wieder passende Ausschreibungen verpassen

KI findet täglich passende Aufträge für Sie – basierend auf dieser Ausschreibung.

Vollständige Vergabeunterlagen herunterladen
KI-Analyse der Eignungskriterien
Ähnliche Ausschreibungen automatisch erhalten
Wettbewerbsanalyse und Markteinblicke
Mein Suchprofil erstellenKostenlos · Keine Kreditkarte

Vertraut von 1.000+ Unternehmen

Roland BergerE.ONPPLWise

Nie wieder passende Ausschreibungen verpassen

Suchprofil erstellen