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Neubau HIPSII.2: VE03.05 - Rohbauarbeiten

Auftraggeber
Veröffentlicht
07.08.2026
Angebotsfrist
10.09.2026
Das neue Gebäude entsteht auf dem Campus der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und wird durch das Helmholtz-Institut genutzt. Es handelt sich um einen Erweiterungsbau für den ersten Bauabschnitt des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und ergänzt diesen funktional wie architektonisch. Der Erweiterungsbau ist östlich des Bestandsgebäudes geplant und mit dem Bestand durch zwei Brücken verbunden, die je den Büro- und Laborflur mit dem des Neubaus verbinden. Ergänzt wird der Erweiterungsbau durch östlich gelegene im Gelände eingebundene terassierte Parkflächen. Die Längsachsen des Gebäudes orientieren sich in ihrer Lage am Bestand. Das Laborachsraster wurde etwas weiter als im Bestand gewählt um letztlich eine flexiblere Geräteaufstellung zu erlauben. Dadurch entsteht für die Büros und Labore ein einheitliches, auf einem 1,2m Grundmaß basierendes Raster, das zur Vereinfachung der Konstruktion beiträgt. Der Neubau ist als viergeschossiges Gebäude mit einem zusätzlichen Staffelgeschoss und einer Gesamthöhe von ca. 22 m geplant. Das Baufeld liegt in Hanglage. Es ist im Erdgeschoss ebenerdig vom Garten aus zugänglich. Der Hauptzugang erfolgt im ersten Obergeschoss vom Straßenniveau aus. Das Gebäude besteht aus einem in den Hang gesetztes Erdgeschoss sowie 4 Obergeschossen, wobei das 4. OG als Staffelgeschoss ausgebildet ist. In diesem befindet sich hälftig die Technikzentrale sowie einem großen Sozialraum inkl. Dachterrasse. Außenabmessungen: ca. 66,00 x 33,00 m Die terrassierte Parkflächen bestehen im wesentlichen aus drei versetzten Parkebenen, welche über eine seitlich gelegene Zufahrt erschlossen werden (Ebene 1: 3 St Behindertenparkplätze / Ebene 2: 24 St Parkplätze / Ebene 3: 12 St Parkplätze). Gegenstand der Ausschreibung sind die Rohbauarbeiten für den Neubau des Forschungs- und Laborgebäudes. Der Leistungsumfang umfasst die Baustelleneinrichtung, Erd-, Gründungs-, Stahlbeton-, Mauerwerks-, Abdichtungs- und Dämmarbeiten einschließlich der erforderlichen Entwässerungs- und Einbauteile im Rohbau. Weiterhin beinhaltet die Leistung die Herstellung der wasserundurchlässigen Baukonstruktion (Weiße Wanne), Fertigteil- und Verbundbauteile sowie alle zugehörigen Schutz-, Sicherungs- und Nebenleistungen. Verlegung Ring,- und Fundamenterder inkl. Betoneinbauten. Ausbau Grundleitungen in und unter der Bodenplatte. Ausbau von Gebäude Einführungen der TGA-Gewerke. ***Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wird.***

Zeitplan

Fragenfrist
04.09.25
Veröffentlichung
07.08.26
Abgabefrist
10.09.26
Öffnung
10.09.26
Vertragsbeginn
21.10.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Offenes Verfahren
Erfüllungsort
Braunschweig, Deutschland
E-Mail
bauvergaben@helmholtz-hzi.de
Telefon
000
Website
https://www.helmholtz-hzi.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • "Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen 1" Grundsätzliche Regelungen zu den unter Punkt 5.1.9 genannten einzelnen Eignungskriterien – Haupteignungskategorie 1) + 2) + 3)

    • Die Eignung für die zu vergebende Leistung hinsichtlich
    • Kategorie 1) Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
    • Kategorie 2) wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit
    • Kategorie 3) technischer und beruflicher Leistungsfähigkeit
    • ist mit dem Angebot durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis oder in einem gleichwertigen Verzeichnis anderer EU-Mitgliedsstaaten) oder vorläufig, entweder durch die ausgefüllten Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) oder anhand der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nachzuweisen.
    • Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 oder der EEE angegebenen Bescheinigungen / Nachweise (s. auch jeweilige Aufzählung in den Eignungskriterien) nach Aufforderung und innerhalb der genannten Frist vorzulegen.
    • Einzureichende Bescheinigungen / Nachweise dürfen das aktuelle
    • Gültigkeitsdatum nicht überschreiten oder - soweit sie keinen Gültigkeitszeitraum ausweisen - zum Zeitpunkt der Angebotsöffnung nicht
    • älter als 1 Jahr sein. Jegliche Veränderungen zu den aufgeführten Tatbeständen müssen uns unverzüglich zur Kenntnis gebracht werden. Vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf die Eignungsprüfung
    • führen zum Angebotsausschluss.
    • Bietergemeinschaften (Anforderungen an Bietergemeinschaften s. auch 2.1.4 Allgemeine Informationen, Nr. 9) haben für jedes ihrer Mitglieder einschl. Nachunternehmer die entsprechenden Unterlagen / Erklärungen mit dem Angebot vorzulegen bzw. auf Verlangen der Vergabestelle die erforderlichen Bescheinigungen / Nachweise beizubringen.
    • Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen (gem. Nr. 7 des Formblatts 212EU), so ist auch für diese die Eignung vorläufig gem. zuvor genannten Möglichkeiten mit dem Angebot nachzuweisen. Für präqualifizierte Unternehmen ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis einzutragen. Für nicht präqualifizierte Unternehmen sind die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß Formblatt 124 oder EEE (s. auch jeweilige Aufzählung in den Eignungskriterien) ebenfalls auf Verlangen vorzulegen.
    • Hinsichtlich der Nutzung von Kapazitäten anderer Unternehmen verweisen wir weiterhin auf die Regelungen gem. §6d EU VOB/A.
    • Beruft sich der Bieter auf Kapazitäten anderer Unternehmen so sind folgende, den Vergabeunterlagen beiliegende Formulare zu nutzen:
    • 1) EVM235 - Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (mit dem Angebot)
    • 2) EVM236 - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (auf Anforderung)
    • Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben gleichwertige Bescheinigungen von anerkannten Stellen ihres Herkunftslandes für sich und ggf. andere Unternehmen vorzulegen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
    • Das Formblatt 124 liegt den Vergabeunterlagen bei.
    • Zur Gewährleistung eines zügigen Verfahrens können nicht präqualifizierte Bieter, Mitglieder einer Bietergemeinschaft die im Formblatt 124 oder in der EEE angegebenen Unterlagen bereits bei Angebotsabgabe für sich und ggf.
    • andere vorgesehene, nicht präqualifizierte Nachunternehmer mit vorlegen.
    • Mit der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, ist es verboten, öffentliche Aufträge oder Konzessionen an Personen oder Unternehmen zu vergeben, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Teil der Vergabeunterlage ist eine Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022-576 die mit dem Angebot einzureichen ist.
    • Die im folgenden genannten Eignungskriterien stellen Mindestanforderungen an die Eignung dar. Sollten darüber hinaus zu den Einzelkriterien weitere, spezifische Anforderungen an die Fachkunde vorliegen die zu erfüllen und nachzuweisen sind (z.B. bestimmte erforderliche Qualifikationen oder Fachkundenachweise), so sind diese am Ende unter erneuter Nennung des Kriteriums aufgeführt und als "Zusatzanforderung" gekennzeichnet.
  • Grundsätzliche Regelungen zu den einzelnen Eignungskriterien

    • s. unter "Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen 1"
    • Kategorie 1) Eignung hinsichtlich Befähigung zur Berufsausübung
    • Zum Nachweis der Eignung in Bezug auf Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sind folgende Bedingungen (Eignungskriterien) zu erfüllen:
    • 1) Angaben über die Eintragung in das Berufsregister oder die Handwerksrolle des Sitzes oder Wohnsitzes – sofern die Eintragungspflicht besteht
    • Folgende Unterlagen/Bescheinigungen, die zum Beleg der Eigenerklärungen und als Nachweis der Eignung hinsichtlich Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung dienen, sind durch nicht präqualifizierte Bieter und ggf. für andere, nicht präqualifizierte Unternehmen (Nachunternehmer, Mitglieder von Bietergemeinschaften) nach Aufforderung vorzulegen:
    • zu 1) mittels Vorlage Bescheinigung über Eintrag in die Handwerksrolle / Industrie und Handelskammer bzw. zutreffendes Berufsregister
  • Grundsätzliche Regelungen zu den einzelnen Eignungskriterien

    • s. unter "Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen 1"
    • Kategorie 1) Eignung hinsichtlich Befähigung zur Berufsausübung
    • Zum Nachweis der Eignung in Bezug auf Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sind folgende Bedingungen (Eignungskriterien) zu erfüllen:
    • 1) Angaben über die Eintragung in das Handelsregister des Sitzes oder Wohnsitzes – sofern die Eintragungspflicht besteht
    • Folgende Unterlagen/Bescheinigungen, die zum Beleg der Eigenerklärungen und als Nachweis der Eignung hinsichtlich Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung dienen, sind durch nicht präqualifizierte Bieter und ggf. für andere, nicht präqualifizierte Unternehmen (Nachunternehmer, Mitglieder von Bietergemeinschaften) nach Aufforderung vorzulegen:
    • zu 1) mittels Vorlage Bescheinigung über Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug
  • Grundsätzliche Regelungen zu den einzelnen Eignungskriterien

    • s. unter "Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen 1"
    • Kategorie 1) Eignung hinsichtlich Befähigung zur Berufsausübung
    • Zum Nachweis der Eignung in Bezug auf Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung sind folgende Bedingungen (Eignungskriterien) zu erfüllen:
    • 1) Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt
    • Folgende Unterlagen/Bescheinigungen, die zum Beleg der Eigenerklärungen und als Nachweis der Eignung hinsichtlich Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung dienen, sind durch nicht präqualifizierte Bieter und ggf. für andere, nicht präqualifizierte Unternehmen (Nachunternehmer, Mitglieder von Bietergemeinschaften) nach Aufforderung vorzulegen:
    • zu 1) mittels Abgabe der vollständig ausgefüllten Eigenerklärung gem. Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) oder anhand der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung.
    • Zusätzlich wird der Auftraggeber für den/die Bieter, der den Zuschlag erhalten soll bzw. für diesen in Betracht kommen, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister (gem. §6 WRegG) beim Bundeskartellamt anfordern.
  • Grundsätzliche Regelungen zu den einzelnen Eignungskriterien

    • s. unter "Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen 1"
    • Kategorie 2) Eignung hinsichtlich wirtschaftlich und finanzieller Leistungsfähigkeit
    • Zum Nachweis der Eignung in Bezug auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sind folgende Bedingungen (Eignungskriterien) zu erfüllen:
    • 1) Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen
    • Folgende Unterlagen/Bescheinigungen, die zum Beleg der Eigenerklärungen und als Nachweis der Eignung hinsichtlich wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit dienen, sind durch nicht präqualifizierte Bieter und ggf. für andere, nicht präqualifizierte Unternehmen nach Aufforderung vorzulegen:
    • zu 1) mittels Vorlage Bescheinigung / Bestätigung durch einen vereidigten Wirtschaftsprüfer / Steuerberater oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen, Bankerklärungen
  • Grundsätzliche Regelungen zu den einzelnen Eignungskriterien

    • s. unter "Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen 1"
    • Kategorie 2) Eignung hinsichtlich wirtschaftlich und finanzieller Leistungsfähigkeit
    • Zum Nachweis der Eignung in Bezug auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sind folgende Bedingungen (Eignungskriterien) zu erfüllen:
    • 1) Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen
    • -> ggf. geforderte Mindeststandards beachten
    • Folgende Unterlagen/Bescheinigungen, die zum Beleg der Eigenerklärungen und als Nachweis der Eignung hinsichtlich wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit dienen, sind durch nicht präqualifizierte Bieter und ggf. für andere, nicht präqualifizierte Unternehmen nach Aufforderung vorzulegen:
    • zu 1) mittels Vorlage Bescheinigung / Bestätigung durch einen vereidigten Wirtschaftsprüfer / Steuerberater oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen, Bankerklärungen

Zuschlagskriterien

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Preisblatt42 KB2 Tabellen
Präsentation287 KB16 Seiten
Eigenerklärung124 KB32 Seiten
Eignungskriterien56 KB6 Seiten
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