Frist abgelaufen

Neubau Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Homburg/Saar - Leistungen der Technischen Ausrüstung ELT, ALG 4 bis 6, Lph. 2-3, 5-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI

Das Saarland plant die Errichtung einer neuen Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule (LFKS) am Standort Homburg/Saar. Der aktuelle Standort in Saarbrücken wird aufgegeben. Teile des Übungsgeländes sollen von Saarbrücken nach Homburg umgezogen werden. Der Planungsauftrag bzw. der Projektgesamtumfang beinhalten folgende Teilleistungen: Neubau der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule inkl. Feuerwehrzentrum (LFKS) in Homburg im Industriepark Zunderbaum. Folgende Gebäude sollen umgesetzt werden (ca. 7.300 qm BGF): o Schulgebäude, mit Lehrbereich, Speisesaal, Verwaltung und Feuerwehrzentrum, räumliche Trennung zwischen Feuerwehrzentrum und den übrigen Bereichen des Schulgebäudes ist sicherzustellen. o Technikgebäude o Techniklager o Katastrophenschutzlager o Fahrzeughalle mit 13 Stellplätzen o Fahrzeughalle mit 4 Stellplätzen o Leichtbauhalle Folgende Freianlagen sind geplant: o Freianlagen (Übungsgelände und dazugehörige Bauten) o Infrastruktur (Erschliessung und Stellplätze) o Herstellung sonstiger infrastruktureller Ver- und Entsorgungsstrukturen Zielsetzungen: Das Projekt soll nach Bewertungssystem für Nachhaltiges Bauen (BNB) umgesetzt werden. Für die Zertifizierung ist mindestens der Qualitätsstandard „Silber“ des BNB einzuhalten. Lage des Baugrundstückes: Das seitens des Landes Ende Februar 2022 erworbene Baugrundstück mit ca.22.000 qm liegt in nordwestlicher Randlage des Homburger Stadtgebietes, stadtauswärts betrachtet links der Bundesstrasse B 423 und in unmittelbarer Nähe zum Autobahnanschluss A8 Homburg. Das Grundstück befindet sich im Geltungsbereich des rechtskräftigen Bebauungsplanes „Nr. 137 Industriepark Zunderbaum“ (Satzungsbeschluss der Stadt Homburg v. 14.12.2011). Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen: Leistungen der Planung der Technischen Ausrüstung ELT, ALG 4, 5 und 6, Leistungsphasen 2-3, 5-9 gemäss §§ 53 ff. HOAI. Zunächst wird in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphase 2-4 gemäss §§ 55 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 5-9 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.

Zeitplan

Veröffentlichung
19.11.25
Teilnahmefrist
18.12.25
Vertragsbeginn
05.05.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
Saarbrücken, Deutschland
KMU geeignet
Ja
E-Mail
LFKS-HOM@lava.saarland.de
Telefon
+49 681 5014401
Website
www.innen.saarland.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordenden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV folgende objektive Wertungskriterien herangezogen

    • 1. Erklärung über den durchschnittlichen Umsatz (max. das zweifache des Auftragswerts) netto des Bewerbers für Leistungen der Technischen Ausrüstung in den letzten 3 Jahren von 2022 bis 2024 (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV)
    • – Wichtung 5 %. Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt aufgeteilt:
    • - Jahresmittel ≥ 500.000 EUR/a (5 Punkte),
    • - Jahresmittel < 500.000 EUR/a und ≥ 250.000 EUR/a (2,5 Punkte),
    • - Jahresmittel < 250.000 EUR/a (0 Punkte)
  • Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die Berufsausübung wird zunächst unter Bezugnahme auf § 44 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt

    • 1.) Nachweis über
    • die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die
    • Berufsbezeichnung Ingenieur:in/ Meister:in zu tragen oder in Deutschland
    • entsprechend tätig zu werden, liegt vor. 2.)
    • Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz,
    • Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. – soweit zutreffend – zu den an der
    • Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen (Name, Sitz,
    • Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil) 3.) Eigenerklärung (soweit
    • zutreffend) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur
    • gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die
    • Bewerbergemeinschaft vertritt. Nachweis der Vertretungsmacht auf
    • Anforderung. 4.) Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen
    • Unternehmen 5.) Erklärung über das Nichtvorliegen von
    • Ausschlussgründen nach § 123 GWB 6.) Erklärung über das Nichtvorliegen
    • von Ausschlussgründen nach § 124 GWB 7.) Erklärung über das
    • Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1
    • Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Abs. 1
    • Aufenthaltsgesetz, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2
    • Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22
    • Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz 8.) Für ausländische Unternehmen in
    • Bezug auf die vorstehenden Punkte 5.) bis 7.): Erklärung, dass keine
    • Ausschlussgründe vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des
    • jeweiligen Landes mit den vorgenannten gesetzlichen Anforderungen
    • vergleichbar sind. 9.) Erklärung zum Russlandbezug von allen beteiligten Büros
    • einer Bietergemeinschaft und allen Unterauftragnehmern, Lieferanten oder
    • eignungsverleihenden Unternehmen. 10.) Erklärung über eine eventuelle
    • Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10
    • VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der
    • Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er die Weitergabe von
    • Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennung der
    • Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs unter
    • Verweis auf § 36 Abs. 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende
    • Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen. 11.)
    • Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die
    • Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe
    • gemäß § 47 VgV), so hat er diese zu benennen und für sie mit der
    • Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen abzugeben. Der Bewerber
    • muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag
    • erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er
    • eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt.
    • Nimmt der Bewerber im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten
    • anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem
    • Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden,
    • gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende
    • Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
  • Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 45 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt

    • Eigenerklärung zu einer
    • Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 1,5 Mio. EUR für
    • Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden im Fall der
    • Zuschlagserteilung. Die Versicherung muss für die gesamte Vertragszeit
    • unterhalten werden. Die Vorlage des Versicherungsnachweises nach
    • Aufforderung ist zwingende Voraussetzung für die Zuschlagserteilung.
  • Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 46 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt

    • Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV: Anhand einer Liste der
    • wesentlichen in den letzten 10 Jahren (2015-2024) erbrachten Leistungen
    • wird die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je
    • erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (netto, Kgr.
    • 440-460 DIN 276), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten
    • Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet
    • werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste
    • nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung
    • vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
  • In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordenden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV folgende objektive Wertungskriterien herangezogen

    • 2. Angabe der Beschäftigten der letzten drei Jahre von 2022 bis 2024 für das gesamte Büro des Bewerbers in Bezug auf technisch ausgerichtete
    • Aufgabenbereiche (in Anlehnung an § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV)
    • – Wichtung 5 %. Die zu vergebenden Punkte für technische Mitarbeitende
    • (Ingenieure, staatlich geprüfte Techniker, Meister u. ä.) werden wie folgt abgestuft:
    • - durchschnittlich ≥ 4 Technische Mitarbeiter (5 Punkte),
    • - durchschnittlich < 4 und ≥ 2 Technische Mitarbeiter (2,5 Punkte),
    • - durchschnittlich < 2 Technische Mitarbeiter (0 Punkte)
  • In einem zweiten Wertungsschritt werden zur Begrenzung der Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordenden Bewerber nach § 51 Abs. 1 VgV folgende objektive Wertungskriterien herangezogen

    • 3. Darstellung von maximal 3 abgeschlossenen (d. h. in Betrieb genommenen) Referenzprojekten aus den letzten 10 Jahren von 2015 bis zum
    • Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gemäß dieser Bekanntmachung, aus der die Erfahrung des Bewerbers bei
    • Projekten mit vergleichbaren Anforderungen hervorgeht. Wichtung 90 %. Referenzprojekte, welche vor 2015 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
    • Für die Maximalpunktzahl sollten folgende Anforderungen bei drei Referenzprojekten erfüllt sein:
    • Referenzprojekte 1:
    • - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Neubaumaßnahme für Schulen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen, zum Beispiel weiterführende Schulen und Berufsschulen (keine Grundschulen) laut Anlage 10.2 HOAI. (7 Pkt.)
    • - Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung: Kosten Kgr. 440 - 460 ≥ 0,75 Mio. EUR netto. (7 Pkt.)
    • - Durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-3, 5-8 gemäß § 55 HOAI erbracht. (7 Pkt.)
    • - Derzeitiger Projektstand des Referenzprojekts ist mindestens Leistungsphase 8 oder die vollständige Leistung ist abgeschlossen. (7 Pkt.)
    • Referenzprojekt 2:
    • - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Neubaumaßnahme für Feuerwehr- oder Rettungsgebäude gemäß Anlage 10.2 HOAI. (7 Pkt.)
    • - Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung: Kosten Kgr. 440 - 460 ≥ 0,75 Mio. EUR netto. (7 Pkt.)
    • - Durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-3, 5-8 gemäß § 55 HOAI erbracht. (7 Pkt.)
    • - Derzeitiger Projektstand des Referenzprojekts ist mindestens Leistungsphase 8 oder die vollständige Leistung ist abgeschlossen. (7 Pkt)
    • Referenzprojekt 3:
    • - Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Neubaumaßnahme, welche nach den AMEV-Richtlinien geplant wurde (Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen). (7 Pkt.)
    • - Das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung: Kosten Kgr. 440 - 460 ≥ 0,75 Mio. EUR netto. (7 Pkt)
    • - Durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2-3, 5-8 gemäß § 55 HOAI erbracht. (7 Pkt)
    • - Derzeitiger Projektstand des Referenzprojekts ist mindestens Leistungsphase 8 oder die vollständige Leistung ist abgeschlossen. (7 Pkt)
    • Referenzprojekt 1-3:
    • - Bei einem Referenzprojekt handelt es sich um eine Neubaumaßnahme, die unter Berücksichtigung öffentlicher Vergabevorschriften abgewickelt wurde. (3 Pkt)
    • - Bei einem Referenzprojekt handelt es sich zusätzlich um einen Parkplatz (mind. 500 qm) mit Beleuchtung und Infrastruktur für E-Mobilität. (3 Pkt)
    • Es können 28 Punkte je Referenzprojekt erreicht werden sowie zusätzliche 2*3 Punkte (Referenzen 1-3).
    • Die maximal zu erreichende Punktzahl im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind 100 Punkte (max. 5 Punkte für Gesamtumsatz + max. 5 Punkte für Mitarbeiterzahl + 3 x max. 28 Punkte für Referenzprojekte + 6 Punkte). Die teilweise Erfüllung der vorgenannten Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung. Eine Übersicht ist der
    • „Vergabeunterlagen C – Kriterienkatalog“ zu entnehmen.

Zuschlagskriterien

  • Personelle Besetzung - Gewichtung 30%

    • Personelle Besetzung - Gewichtung 30%. Eine konkrete Beschreibung des Zuschlagskriteriums mit Erwartungshorizont kann der
    • Vergabeunterlage D_Einreichung Erstangebot entnommen werden
  • Fachtechnische Lösungsansätze - Gewichtung 20%.: Fachtechnische Lösungsansätze - Gewichtung 20%. Eine konkrete Beschreibung des Zuschlagskriteriums mit Erwartungshorizont kann der Vergabeunterlage D_Einreichung Erstangebot entnommen werden.

  • Strukturelle Herangehensweise an das Projekt / Projektanalyse - Gewichtung 30%.

    • Strukturelle Herangehensweise an das Projekt / Projektanalyse - Gewichtung 30%. Eine konkrete Beschreibung des Zuschlagskriteriums mit
    • Erwartungshorizont kann der Vergabeunterlage D_Einreichung Erstangebot entnommen werden.
  • Honorarangebot - Gewichtung 20%

    • Honorarangebot - Gewichtung 20%. Eine konkrete Beschreibung des Zuschlagskriteriums mit Bewertungsmethode kann der
    • Vergabeunterlage D_Einreichung Erstangebot entnommen werden.

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