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Neubau Mosaikschule Marburg // hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil

Auftraggeber
Veröffentlicht
31.07.2026
Angebotsfrist
Die Universitätsstadt Marburg beabsichtigt, die Mosaikschule, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung (GE) und einer Abteilung für körperliche und motorische Entwicklung, neu zu bauen. Die beiden Schulhäuser, in denen die Mosaikschule derzeit untergebracht ist, sind schon jetzt deutlich zu klein und entsprechen den gestellten Anforderungen in vielerlei Hinsicht nicht. Die Universitätsstadt Marburg als Schulträgerin hat daher beschlossen, für die Mosaikschule einen Neubau für sechzehn Klassen und einer BGF von ca. 5.400 m2 zu erstellen, der seinen Platz im Schulcampus an der Leopold-Lucas-Straße in Marburg finden wird. Die neue Lage im Schulcampus mit seinen verschiedenen Bildungseinrichtungen eröffnet die Möglichkeit, mit den umliegenden Schulen im Sinne der Inklusion enger zu kooperieren und den sich etablierenden Schulcampus deutlich zu stärken. Bereits in der frühen Planungsphase sind anspruchsvolle Zielvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen zu berücksichtigen. Das ist die Grundlage für eine nach dem Wettbewerb folgende BNB-Zertifizierung mit der Zielvorgabe Silber. Ziel des Wettbewerbes ist es, alternative und optimierte Konzepte zu entwickeln, die den unterschiedlichen Anforderungen - insbesondere der Gestaltung, Funktionalität, Nutzerkomfort, Wirtschaftlichkeit, Ressourcen und Energie - in gleicher Weise gerecht werden.

Zeitplan

Veröffentlichung
31.07.26
Teilnahmefrist
31.08.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
Nichtoffenes Verfahren
Erfüllungsort
Marburg, Deutschland
E-Mail
wbw@carstenmeier.com
Telefon
+495312273437
Website
https://marburg-stadt.de

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • Zur Teilnahme zugelassen sind Teams aus Architekt:innen, Stadtplaner:innen und Landschaftsarchitekt:innen, welche jeweils die Anforderungen an die Berufszulassung erfüllen, die an natürliche und juristische Personen gestellt sind und die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung berechtigt sind. Weiteres zur Qualifikation der Auftragnehmenden gem. § 75 VgV ist den Bewerbungsunterlagen zu entnehmen. Die genannte Mindestpunktzahl 1 stellt die Mindestanforderung dar.

  • Folgende Mindestanforderungen wird an die Bewerbenden gestellt: Nachweis einer Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für die zu erbringenden Leistungen der Objektplanung bzw. Freianlagenplanung. /// Gefordert ist der Nachweis einer Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen- // Sach- und Vermögensschäden mit einer Deckungssumme von mindestens 3.000.000,- // 5.000.000,- Euro je Schadensfall Objektplanung (Architekturbüro) und 1.500.000,- // 500.000,- Euro je Schadensfall Freianlagen (Landschaftsarchitekturbüro) oder eine Erklärung, dass die bietende Person/jedes Mitglied einer Bietendengemeinschaft eine solche Versicherung spätestens bis zum Zuschlagszeitpunkt abgeschlossen haben wird (= Mindeststandard). Die genannte Mindestpunktzahl 1 stellt die Mindestanforderung dar.

  • A: Nettoumsatz für Dienstleistungen im Leistungsbild Gebäude im Sinne § 34 HOAI in EUR im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025): Mindestanforderung: >= 300.000,- EUR p.a. im Mittel. Die genannte Mindestpunktzahl 1 stellt die Mindestanforderung dar.

  • Diese Kriterien beziehen sich auf die Fachkunde in Bezug auf vergleichbare Projekte. Maßgeblich für alle Referenzprojekte ist der Zeitpunkt der Fertigstellung innerhalb der letzten fünf Jahre (frühester Stichtag für den Abschluss der LPH 8 § 34 HOAI 01.07.2021, spätester Stichtag Bewerbungsschluss). . A: Professionelle Kriterien für Architekt:innen Die Architekt*innen müssen innerhalb der letzten 5 Jahre verantwortlich zeichnen für die Planung und Realisierung (mind. LPH 2 bis 8 komplett erbracht und abgeschlossen) von einem Referenzprojekt, die mind. folgende Anforderungen erfüllen: /// 1. REFERENZPROJEKT // Objektplanung Gebäude: - Ein Neubau - mit Baukosten der KG 300+400 >= 5 Mio. EUR netto - Honorarzone III oder höher § 35 HOAI, - in den Leistungsphasen 2 bis 8 nach § 34 HOAI erbracht und abgeschlossen. /// Auf die Möglichkeit der Eignungsleihe nach § 47 VgV wird verwiesen. /// Die genannte Mindestpunktzahl 1 stellt die Mindestanforderung dar.

Zuschlagskriterien

  • PREISGERICHT: Das Preisgericht wird sein Urteil aus der Qualität der Wettbewerbsarbeiten bilden und hierbei folgenden Bewertungsrahmen zugrunde legen. Die Liste der Kriterien bildet nicht die Rangfolge ihrer Gewichtung ab. /// - Städtebaulich-freiräumliches Konzept - Architektonisches Konzept und Gestaltungsqualität - Funktionalität und Erfüllung des Raumprogramms - Umsetzung des pädagogischen Konzeptes - Qualität des Schulhofes und der freiräumlichen Klimaanpassungsstrategien - Nutzungskomfort - Wirtschaftlichkeit in Betrieb und Bau - Ressourcen- und Energieeffizienz

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Lose (1)

Vergabeunterlagen

Eigenerklärung124 KB6 Seiten
Eignungskriterien56 KB12 Seiten
Preisblatt24 KB2 Tabellen
Projektplan156 KB4 Seiten
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