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Neubau von ca. 62 geförderten Wohnungen für Staatsbedienstete und Tiefgarage, in der Dr. Höfler-Str. 1, 85221 Dachau - Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 33 ff HOAI 2021, LPH 6-9, bei stufenweiser Beauftragung

Die Stadibau GmbH plant auf dem Grundstück der ehemaligen Polizeiinspektion Dachau den Neubau einer Wohnanlage mit rund 62 barrierefreien, öffentlich geförderten Wohnungen für Staatsbedienstete, einem Gemeinschaftsraum sowie einer Tiefgarage mit derzeit 36 Stellplätzen. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind die Leistungen der Objektplanung Gebäude gemäß §§ 33 ff. HOAI 2021 für die Leistungsphasen 6 bis 9 bei stufenweiser Beauftragung; die Baukosten (KG 300 und 400) werden auf rund 19 Mio. EUR brutto geschätzt. Für eine genaue Beschreibung siehe 5.1

Zeitplan

Veröffentlichung
13.08.26
Teilnahmefrist
11.09.26
Vertragsbeginn
08.12.26

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Vertragsart
Rahmenvereinbarung
Erfüllungsort
München, Deutschland
E-Mail
vgv@meixner-partner.de
Telefon
+49 82150105197
Website
www.stadibau.bayern

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

    • Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den spezifischen Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV.
    • -- Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 1.000.000 EUR brutto im Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume
  • Erklärung des Bewerbers zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 bzw. Abs. 4 VgV

    • -- Eigenerklärung im Teilnahmeantrag über das Vorliegen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung über 2.000.000 EUR für Personenschäden und über 2.000.000 EUR für Sachschäden bei einem Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist.
    • -- Die Erklärung des Versicherungsunternehmens über das Vorhandensein oder die Bereitschaft zum Abschluss muss vor Auftragserteilung mit dem Angebot eingereicht werden und darf nicht älter als sechs Monate sein, gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Versicherung kann bereits ständig abgeschlossen sein oder im Auftragsfall projektbezogen abgeschlossen werden. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d. h. ohne Unterscheidung nach Personen- und Sachschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
    • --Im Falle einer Bewerbergemeinschaft bestehen hinsichtlich der Haftpflichtversicherung folgende zulässige Gestaltungsvarianten:
    • a) Die Bewerbergemeinschaft schließt eine eigenständige, projektbezogene Haftpflichtversicherung (Projekt-Haftpflichtversicherung) ab, welche sämtliche im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) erbrachten Leistungen mit den oben genannten Konditionen abdeckt.
    • b) Beide Mitglieder der Bewerbergemeinschaft verfügen jeweils über eine eigene Haftpflichtversicherung, die ausdrücklich auch die Mithaftung im Rahmen einer ARGE umfasst und die oben genannten Konditionen erfüllt.
    • c) Mindestens eines der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft verfügt über eine Haftpflichtversicherung, die die Mithaftung im Rahmen einer ARGE ausdrücklich einschließt und die oben genannten Konditionen erfüllt. Nicht ausreichend und daher unzulässig ist es, wenn beide Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zwar jeweils über eine eigene Haftpflichtversicherung verfügen, diese jedoch keine Deckung für die Mithaftung im Rahmen einer ARGE vorsehen.
    • Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die Anzahl der technisch festangestellten Mitarbeiter und der Führungskräfte (FK) in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren (2023, 2024, 2025) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.
    • Die Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von 9 technischen festangestellten Mitarbeitern inklusive Geschäftsführung (GF) im Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume.
    • --- Freie Mitarbeiter sind wie Unterauftragnehmer im Teilnahmeantrag aufzuführen. Die „Verpflichtungserklärung bei Unteraufträgen“ gemäß § 47 Abs. 1 VgV im Teilnahmeantrag unter Anlage 1 ist auch von den freien Mitarbeitern auszufüllen.
  • a) Angabe der Fachkräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV

    • Erklärung des Bewerbers über die Berufsqualifikation eines Geschäftsführers oder einer Führungskraft gemäß § 75 VgV:
    • Der Bewerber erfüllt die fachlichen Anforderungen, wenn in der Geschäftsführung bzw. unter den Führungskräften mindestens 1 Person berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt" oder "Bauingenieur" o.vgl. gem. § 75 VgV im jeweiligen Herkunftsstaat des Bieters (Sitz des Bewerbers) zu führen.
    • Nachweis durch Vorlage einer Eintragung in die Architekten-/ oder Ingenieurkammer und Vorlage einer Abschlussurkunde mit Angabe der Fachrichtung und des Abschlussdatums. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Architekt" oder "Bauingenieur" nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU - Berufsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist.
    • - - -
    • b) Nachweis der Berufserfahrung des o.g. Geschäftsführers oder der o.g. Führungskraft:
    • Die Berufserfahrung des o.g. Geschäftsführers oder der o.g. Führungskraft [hierbei muss es sich um dieselbe Person handeln wie unter a) Relevante Bildungs- und Berufsqualifikation] im Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume ist jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen. Mindestanforderung sind 10 Jahre Berufserfahrung für den Geschäftsführer oder die Führungskraft im Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume.
  • Angabe von 2 Referenzen (Ref 1+ Ref 2

    • LPH 6-8) gem. § 75 Abs. 5 VgV.
    • -------
    • Folgende Mindestanforderungen gelten bei den Referenzprojekten: - - -
    • Ref 1+2: Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.08.2018 - 31.07.2026 liegen, die LPH 6 darf nicht vor diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein.
    • -------
    • Folgende Wertungskriterien gelten bei der Referenzkategorie 1:
    • -- Bauvolumen brutto (KG 300+400) (max. Punktzahl bei mind. 15,00 Mio. €),
    • -- dem Bewerber beauftragte bzw. von ihm vollständig erbrachte LPHen (max. Punktzahl bei LPH 6-8),
    • -- Vollständigkeit der Projektdarstellung des Referenzprojektes, auf jeweils höchstens zwei DIN A4-Seiten oder einer DIN A3-Seite, graphische Darstellung (z. B. mit Grundrissen, Ansichten, Fotos etc.) und kurze Beschreibung in Textform. (falls ja: volle Punktzahl).
    • -------
    • Folgende Wertungskriterien gelten bei der Referenzkategorie 2:
    • -- Bauvolumen brutto (KG 300+400) (max. Punktzahl bei mind. 10,00 Mio. €),
    • -- dem Bewerber beauftragte bzw. von ihm vollständig erbrachte LPHen (max. Punktzahl bei LPH 6-8),
    • -- Vollständigkeit der Projektdarstellung des Referenzprojektes, auf jeweils höchstens zwei DIN A4-Seiten oder einer DIN A3-Seite, graphische Darstellung (z. B. mit Grundrissen, Ansichten, Fotos etc.) und kurze Beschreibung in Textform. (falls ja: volle Punktzahl).
    • -------
    • zusätzliche Kriterien (es genügt, wenn die Unterkategorie jeweils bei einer wertbaren Referenz erfüllt ist) für:
    • -- Bei einem der eingereichten Referenzprojekte handelt es sich um ein Bauvorhaben innerstädtischer Lage mit besonderen Anforderungen an die Baustellenlogistik, z. B. beengte Verhältnisse, eingeschränkte Andienung oder laufende Nachbar- bzw. Verkehrsnutzungen. (Der Nachweis erfolgt durch kurze Beschreibung der Randbedingungen, logistischen Herausforderungen und erbrachten Leistungen.) (falls ja: volle Punktzahl)
    • - Gegenstand mindestens einer der eingereichten Referenzprojekte war die Objektplanung der Lph 6 bis 8 für eine Tiefgarage mit anstehendem Grundwasser. (Der Nachweis erfolgt durch kurze Beschreibung der baulichen Randbedingungen, des Umgangs mit dem Grundwasser und der erbrachten Leistungen.) (falls ja: volle Punktzahl)
    • -------
    • Hinweis zu den Referenzen und zur Projektdarstellung der Referenzprojekte:
    • -- Die Referenzprojekte 1 und 2 müssen verschieden sein.
    • -- Es werden nur Referenzprojekte gewertet, für die ein Referenzdatenblatt (= Teil 4) im Teilnahmeantrag ausgefüllt wird. Werden zusätzliche Referenzen eingereicht, ist das Referenzdatenblatt der jeweiligen Referenzkategorie dem zu Folge zu kopieren, auszufüllen und dem Teilnahmeantrag beizufügen.
    • -- Als Büroreferenz wird auch eine Referenz gewertet, die von den Mitarbeitern des Büros in ihrer Tätigkeit bei einem früheren Arbeitgeber erarbeitet worden sind, wenn eine weitgehende Identität zwischen den Personen, die für den Referenzauftrag beim früheren Unternehmen zuständig waren, und den Mitarbeitern im neuen Büro besteht.
    • -- Alle Referenzprojekte sind aussagekräftig auf jeweils höchstens zwei DIN A4-Seiten oder einer DIN A3-Seiten darzustellen und zu beschreiben. Die graphische Darstellung (z.B. mit Grundrissen, Ansichten, Fotos etc.) und eine kurze Beschreibung in Textform sollen Ihr Vorgehen bei den Referenzprojekten erläutern und uns die Wertung ermöglichen.
    • -------
    • Der AG behält sich vor, Bescheinigungen von öffentlichen und privaten AG über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte anzufordern. Bewerber, bei denen im Zuge der Referenzprüfung festgestellt wird, dass die gemachten Angaben nicht korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
    • -------
    • Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Eignungskriterien" und "Auswahlkriterien".
    • -------
    • Konkretisierung Losverfahren in Ergänzung zu § 75 (6) VgV:
    • Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, so wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden.
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    • Hinweis Nachnominierung:
    • Im Falle einer Absage eines Teilnehmers in der zweiten Verfahrensstufe – nach Aufforderung zur Angebotsabgabe und vor der Submission – behält sich die Vergabestelle vor, das gemäß Rangfolge nächstplatzierte Büro zur Teilnahme an der Vergabeverhandlung einzuladen. Ein Rechtsanspruch auf diese sogenannte Nachnominierung besteht aber nicht. Eine Nachnominierung wird wenn, dann jedoch nur bis spätestens 10 Tage vor Angebotssubmission ausgesprochen. Diese Regelung soll einem nachnominierten Teilnehmer eine Mindest-Vorbereitungszeit und somit die Gleichbehandlung aller Teilnehmer sicherstellen.

Zuschlagskriterien

  • A) Darlegung des vorgesehenen Projektteams (mit Unterkriterien A1 bis A5): Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien"

  • B) Herangehensweise an die konkrete Planungsaufgabe (mit Unterkriterien B1 bis B5): Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien"

  • C) Honorar: Honorarermittlung im Rahmen der HOAI: Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix "Zuschlagskriterien"

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Vertragsentwurf287 KB4 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
Präsentation56 KB16 Seiten
Vertragsbedingungen24 KB32 Seiten
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