a) Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Name und Anschrift:
Landkreis Börde, Zentrale Vergabestelle
Triftstr. 9-10
39387 Oschersleben (Bode)
Telefon:
+49 3904-7240-6271
Fax:
+49 39047240 56262
E-Mail:
vergabestelle@landkreis-boerde.de
Internet:
www.landkreis-boerde.de
b)
Vergabeverfahren:
Öffentliche Ausschreibung, VOB/A
Vergabenummer:
30.30-035.26-B.GM
c) Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
elektronisch
in Textform
mit fortgeschrittener/m Signatur/Siegel
mit qualifizierter/m Signatur/Siegel
d) Art des Auftrags
Planung und Ausführung von Bauleistungen
e) Ort der Ausführung
Los 1 - Haldensleben
Los 2 - Groß Ammensleben
f) Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
Art der Leistung:
Neubau von zwei Rettungswachen im Landkreis Börde
Umfang der Leistung:
Der Landkreis Börde beabsichtigt die Errichtung von zwei Rettungswachen in den Ortschaften Haldensleben und Groß Ammensleben. Die Rettungswachen nebst Freianlagen sollen durch einen Totalunternehmer beplant und gebaut werden. In der baulichen Umsetzung wird der Standort Haldensleben priorisiert. Die Rettungswache Haldensleben soll im September 2027 abgeschlossen sein. Die Rettungswache in Groß Ammensleben soll im darauffolgenden Jahr fertiggestellt werden.
g) Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden
Zweck der baulichen Anlage:
Zweck des Auftrags:
Mit dem Hintergrund, dass für die bestehende Rettungswache in der Ortschaft Haldensleben das Mietverhältnis zum März 2027 unwiderruflich endet, trat das Amt für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen (ABKR) im Mai 2025 an das Amt für Gebäudemanagement (AfG), um eine neue Rettungswache an einem neuen Standort planen und errichten zu lassen. Für das bestehende Mietverhältnis liegt keine Möglichkeit zur Verlängerung vor.
Gleichzeit liegt der Bedarf einer weiteren neuen Rettungswache in der Ortschaft Groß Ammensleben vor. Der derzeitige Rettungswachenstandort befindet sich in einem Wohngebäude, was durch Einsatzfahrten – insbesondere zur Nachtzeit – zu erheblichen Lärmbeeinträchtigungen und damit verbundenen Beschwerden der Anwohnerschaft führt. Diese Konfliktsituation ist langfristig nicht akzeptabel. Als Lösung ist die Errichtung einer neuen Rettungswache auf einem Grundstück vorgesehen, das zugleich für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses genutzt werden soll.
h) Aufteilung in Lose (Art und Umfang der Lose siehe Buchstabe f)
Vergabe nach Losen:
Ja
Angebote sind möglich:
nur für ein Los:
Nein
für ein oder mehrere Lose:
Ja
nur für alle Lose (alle Lose müssen angeboten werden):
Nein
i) Ausführungsfristen
Beginn der Ausführung:
02.11.2026
Fertigstellung oder Dauer der Leistungen:
30.12.2028
weitere Fristen:
Siehe Mustervertrag.
j) Nebenangebote
nicht zugelassen
k) mehrere Hauptangebote
zugelassen
l) Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt
unter:
https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-19f889f7790-a7d3b05147fb1fd
Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen:
Nein
Nachforderung:
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert
o) Ablauf der Angebotsfrist
am:
01.09.2026
um:
09:00 Uhr
Ablauf der Bindefrist am:
15.10.2026
p)
Adresse für elektronische Angebote (URL): https://www.evergabe.de
Anschrift für schriftliche Angebote: -ENTFÄLLT- (es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen)
q) Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
Deutsch
r) Zuschlagskriterien
nachfolgende Zuschlagskriterien, ggf. einschl. Gewichtung:
1 Preis, 2 Umsetzungskonzept, 3 Präsentation
s) Eröffnungstermin
am:
01.09.2026
um:
09:00
Ort:
Landkreis Börde, Zentrale Vergabestelle
Triftstr. 9-10
39387 Oschersleben (Bode)
Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen:
Niemand
t) geforderte Sicherheiten
Gemäß Mustervertrag.
u) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
§ 16 VOB/B
v) Rechtsform der/Anforderung an Bietergemeinschaften
Für Bewerbergemeinschaften in Form einer Arbeitsgemeinschaft gilt die Bedingung der gesamtschuldnerischen Haftung für alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft mit verbindlicher Angabe des bevollmächtigten kaufmännischen Vertreters und Stellvertreters gegenüber dem Auftraggeber. Durch Arbeitsgemeinschaften ist eine von allen Mitgliedern der ARGE rechtsverbindliche unterschriebene Erklärung über die Bereitschaft zur gesamtschuldnerischen Haftung für den Fall der Beauftragung mit dem Angebot einzureichen. Diese muss Angaben über den bevollmächtigten kaufmännischen Vertreter und Stellvertreter, sowie nachvollziehbare Angaben zu Zuständigkeiten innerhalb der Arbeitsgemeinschaft enthalten. Einzelbewerber und Arbeitsgemeinschaften, die Nachunternehmer für die Leistungserbringung binden, müssen eine gesonderte rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über die Verfügbarkeit der benannten Nachunternehmer im Auftragsfall mit dem Angebot einreichen.
w) Beurteilung der Eignung
Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt ''Eigenerklärung zur Eignung'' vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der ''Eigenerklärung zur Eignung'' genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' ist erhältlich:
Das Formblatt 124 ist Inhalt der Vergabeunterlagen und kann unter dem Link:
https://www.bbr.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BBR/vergaben/formblatt-124-eigenerklaerung-eignung.pdf;jsessionid=5B3EA77D3BA6B71E9A8905AC79A34C87.live11311?__blob=publicationFile&v=4
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Angaben gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A zu machen:
Für nicht präqualifizierte Bieter und Nachunternehmer gilt:
Kommt das Angebot in die engere Wahl müssen die im Formblatt 124 VHB Bund getätigten Angaben durch folgende Nachweise und/oder Bescheinigungen bestätigt werden:
Mindestens ein realisiertes Referenzprojekt der letzten fünf Jahre mindestens derselben Größe. (Siehe Vergabeunterlagen, Hinweis Mindestkriterien zur Eignung)
Mindestumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Jahre (Eintragung im FBL 124 VHB Bund)
Der Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind soll mindestens 2.000.000,00 € betragen.
Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal,
Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer,
Rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegeneines solchen insolvenzplanes angegeben wurde)
Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist,
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt,
Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommenssteuergesetz,
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen
Versicherungsträgers mit Angaben der Lohnsummen,
Auf gesondertes verlangen sind einzureichen:
Eigenerklärungen nach dem Tariftreue- und Vergabegesetz Land Sachsen-Anhalt:
Erklärung zur Tariftreue, Mindeststundenentgelt und Entgeltgleichheit
Erklärung zum Nachunternehmereinsatz.
Bei einem geplanten Nachunternehmereinsatz ist der Eignungsnachweis durch eine Präqualifizierung, ggf. durch die Vorlage des Formblattes 124 VHB Bund zu erbringen, auf gesondertes Verlangen können auch für den NU wie die vom Bieter zu erbringenden Einzelnachweise gefordert werden.
Zusätzlich für präqualifizierte Bieter : Mindestens ein realisiertes Referenzprojekt der letzten fünf Jahre mindestens derselben Größe. Mindestumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Jahre (Eintragung im FBL 124 VHB Bund)
Der Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind soll mindestens 2.000.000,00 € betragen.
Die Form der Erklärungen und Nachweise sind in den zugelassenen Formvorschriften, wie sie auch für die Einreichung der Angebote festgelegt worden sind, der Vergabestelle zu übermitteln.
Die Formvorschriften für die Einreichung der Nachweise und Erklärungen bei einer elektronischen Abgabe der Angebote werden auch für Nachweise und Erklärungen akzeptiert auch wenn die ausstellende Behörde die Gültigkeit des Nachweises im Original oder als beglaubigte Kopie zulässt.
Gemäß § 8 Abs. 2 Nr. 2 TVergG LSA weisen wir darauf hin, dass der Bestbieter im Fall der beabsichtigten Zuschlagserteilung die gem. Bekanntmachung und in den Vergabeunterlagen genannten vorzulegenden Erklärungen und Nachweise nach Aufforderung innerhalb einer nach Tagen bestimmten Frist vorlegen muss und dass bei nicht fristgerechter Vorlage der verpflichtend vorzulegenden Erklärungen und Nachweise das Angebot von der Wertung auszuschließen ist.
x) Nachprüfung behaupteter Verstöße
Nachprüfungsstelle (§ 21 VOB/A):
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
3. Vergabekammer
Ernst-Kamieth-Straße 2
06112 Halle (Saale)
y) Sonstige Angaben
Komplettleistung Hochbau (Neubau)