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Neubau zweier Schulmensen für die Grundschulen Upstalsboom und Wallinghausen - Planungsleistungen Lose 1 bis 6

Auftraggeber
Veröffentlicht
26.06.2026
Angebotsfrist
I. Projekt Die Stadt Aurich plant den Neubau zweier Mensen für die Einführung eines Ganztagsan- gebots an den Grundschulen. 1. Neubau einer Mensa an der Grundschule Upstalsboom Für die Grundschule Upstalsboom wird eine Mensa für den 3-zügigen Ganztagsbetrieb benötigt. Ziel ist es ein modernes, funktionales und barrierefreies Mensagebäude zu errichten. Aktuell besuchen 199 Schülerinnen und Schüler die Grundschule. Der Neubau soll auf dem Schulgelände in unmittelbarer Nähe zum Schulgebäude gebaut werden. Das eingeschossige Solitär-Gebäude muss barrierefrei von den Schülern genutzt werden können und soll mit energieeffizienten Technologien ausgestattet werden. Die Mensa benötigt Kapazitäten für eine maximale Auslastung von 300 Schülern, die im Mehrschichtsystem ihr Essen zu sich nehmen werden. Geplant wird eine Ausstattung mit modernen Küchen- und Essensausgabeeinrichtungen. Der Entwurf soll multifunktional mit zusätzlichen Räumlichkeiten für Ruhezonen und Differenzierung gestaltet werden, so dass die pädagogischen Anforderungen an eine Ganztagsschule erfüllt werden. Es soll eine einladende, kindgerechte und zugleich funktionale Atmosphäre entstehen. Der Fachdienst Hochbau der Stadt Aurich hat bereits für die Beantragung von Fördermitteln einen Vorentwurf erarbeitet, der als Grundlage für die weitere Planung des Bauvorhabens dient. Die CAD-Daten werden nach Auftragserteilung zur Verfügung gestellt. Raumprogramm: Schülerbereich: Essenräume 4, Förder- / Ruheraum 2 ca. 295 qm Eingang und WC-Bereiche: ca. 50 qm Mensa Küchenbereich: Ausgabe, Vorbereitung, Spülküche mit Nebenräumen ca. 135 qm 2. Neubau einer Mensa an der Grundschule Wallinghausen: Für die Grundschule Wallinghausen wird eine Mensa für einen 2-zügigen Ganztagsbetrieb benötigt. Ziel ist es eine moderne, funktionale und barrierefreie Mensa zu bauen. Aktuell besuchen 168 Schülerinnen und Schüler die Grundschule. Die Mensa soll als Anbau an ein Vereinsheim auf dem Schulgelände in unmittelbarer Nähe zum Schulgebäude gebaut werden. Dafür müssen ein vorhandenes ehemaliges Wohnhaus und ein Technikraum abgerissen werden. Der Abriss ist Teil des Projektumfangs. An das Vereinsheim wird dann der eingeschossige Bau mit der Mensa, den notwendigen Nebenräumen und einer Umkleide für Vereinsnutzung angebaut. Das Gebäude muss von den Schülern barrierefrei genutzt werden können und soll mit energieeffizienten Technologien ausgestattet werden. Die Mensa benötigt Kapazitäten für eine maximale Auslastung von 200 Schülern, die im Mehrschichtsystem ihr Essen zu sich nehmen werden. Geplant wird eine Ausstattung mit modernen Küchen- und Essensausgabeeinrichtungen. Der Entwurf soll multifunktional mit zusätzlichen Räumlichkeiten für Ruhezonen und Differenzierung gestaltet werden, so dass die pädagogischen Anforderungen an eine Ganztagsschule erfüllt werden. Es soll eine einladende, kindgerechte und zugleich funktionale Atmosphäre entstehen. Der Fachdienst Hochbau der Stadt Aurich hat bereits für die Beantragung von Fördermitteln einen Vorentwurf erarbeitet, der als Grundlage für die weitere Planung des Bauvorhabens dient. Die CAD-Daten werden nach Auftragserteilung zur Verfügung gestellt. Raumprogramm: Schülerbereich: Essenräume 2 ca. 152 qm Eingang und WC-Bereiche: ca. 35 qm Mensa Küchenbereich: Ausgabe, Vorbereitung, Spülküche mit Nebenräumen ca. 92 qm Ersatzflächen für den Ortsansässigen Sportverein ca. 42 qm
6 Lose

Zeitplan

Veröffentlichung
26.06.26
Fragenfrist
11.08.26
Teilnahmefrist
18.08.26
Vertragsbeginn
15.01.27

Ausschreibung

Reichweite
EU-weit
Vergabeart
neg-w-call
Erfüllungsort
Aurich, Deutschland
E-Mail
vergabestelle@stadt.aurich.de
Telefon
+49 4941-122401
Website
https://www.aurich.de/

Eignungs- & Bewertungskriterien

Eignungskriterien

  • 1. Persönliche Lage des Bewerbers Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben

    • 1.1. Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse. 1.2. Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft, Angabe sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse. 1.3. Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen, a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird, b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die*der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter*in bezeichnet ist, c) dass die*der bevollmächtigte Vertreter*in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. 1.4. Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen. 1.5. Im Falle einer Eignungsleihe ist eine Verpflichtungserklärung der Unternehmen, deren Kapazitäten für den Nachweis der Eignung in Anspruch genommen werden, vorzulegen, in der das Unternehmen erklärt, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen. 1.6. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB. 1.7. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB. 1.8. Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB. 1.9. Erklärung zu Russland-Sanktionen gemäß Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022. 1.10. Der Bewerber oder im Falle einer Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft die*der bevollmächtigte Vertreter*in hat mit der Abgabe des Teilnahmeantrags zu erklären, - dass ihr*ihm bewusst ist, dass eine wissentlich falsche Erklärung im Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen den Ausschluss von diesem und weiteren Vergabeverfahren zur Folge haben kann
    • - dass sie*er sich damit einverstanden erklärt, dass durch den Auftraggeber zur Überprüfung der Angaben unter Wahrung der Vertraulichkeit gegebenenfalls weitere/ergänzende Angaben/Unterlagen angefordert werden können
    • - dass sie*er bestätigt, dass sie*er die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb einer vollständigen Überprüfung unterzogen hat und das Vorhaben sowie die für das Verfahren geltenden Bedingungen mit der für den Teilnahmeantrag erforderlichen Genauigkeit beurteilen kann und sich mit den aufgestellten Verfahrensregeln ausdrücklich einverstanden erklärt. Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. In den beigefügten Vordrucken für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Erklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft sowie im Falle einer Eignungsleihe auch durch diese Unternehmen vorzulegen. Bei der Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Erklärungen vor Zuschlagserteilung auch vom Nachunternehmer vorzulegen. 2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen: 2.1 Erklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Haftungssummen: - mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden, - mindestens 1,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. In den beigefügten Vordrucken für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Erklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen. 2.2 Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025 (vorläufig)). Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen. Gleiches gilt in Bezug auf Umsätze anderer Unternehmen, deren (wirtschaftliche und finanzielle) Leistungsfähigkeit im Wege der Eignungsleihe berücksichtigt werden soll.
  • 3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen: 3.1 Anzahl der in den letzten drei Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jahresdurch-schnittlich sowie aktuell im auftragsrelevanten Bereich (Planungsleistungen) beschäftigten Personen, gegliedert nach: a) Geschäftsführer*innen / Inhaber*innen b) Architekten*innen / Ingenieur*innen c) Zeichner*innen d) Sonstige Mitarbeiter*innen Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist die Personalübersicht für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen. Gleiches gilt in Bezug auf die Personalübersicht anderer Unternehmen, deren (technische und berufliche) Leistungsfähigkeit im Wege der Eignungsleihe berücksichtigt werden soll. 3.2 Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Büros) in Form der Benennung von Referenzprojekten innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 01.01.2021), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind (Objektplanung, vorzugsweise Neubau von Schul- oder Kindertagesstättenmensen). Es sind mindestens drei Referenzprojekte zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Es werden drei Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt (vgl. XIII der Vergabeunterlagen). Wertbar sind nur innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossene Referenzprojekte. Die Bauleistungen müssen nach dem 01.01.2021 und spätestens vor dem Ablauf der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags abgenommen sein. Gegenstand des Auftrags müssen zudem die Planung und Realisierung des Bauvorhabens gewesen sein (mindestens Leistungsphasen 3, 5, 6 und 8 des Leistungsbilds der Objektplanung gemäß §§ 33 ff. HOAI). Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig: - Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) - Art der Maßnahme (Neubau, Sanierung, Umbau, Erweiterung) - Art der Nutzung (Schulmensa, Kindertagesstättenmensa, Mensa einer sonstigen Bildungseinrichtung, Sonstige Mensa) - Kurze Beschreibung des Projekts - Honorarzone - Angabe der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen) - Baukosten KG 300 + 400 (brutto) - Projektzeitraum (Beauftragung / Bauantrag / Baubeginn / Abnahme)

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Lose (6)

Vergabeunterlagen

Konzeptvorlage89 KB4 Seiten
Vertragsbedingungen42 KB8 Seiten
Vertragsentwurf287 KB16 Seiten
Kalkulation124 KB2 Tabellen
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